RadioTux bei DeimHart
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Geschrieben am 07. Juli 2010 von Roman Hanhart
Am vergangenen Samstag durften Dirk und ich bei DeimHart einen hohen Gast aus dem “grossen Kanton” begrüssen. Ingo Ebel, Projektleiter von RadioTux gab uns die Ehre und reiste dazu eigens von Stuttgart nach Andelfingen. Wir zeichneten unsere 15. Folge auf und haben sie vorgestern, wie immer am ersten Montag im Monat, veröffentlicht. Dabei entstand eine humorvolle Episode mit viel interessantem Inhalt; hörenswert, wie ich meine.
Obschon bei RadioTux und DeimHart teilweise die gleichen Leute wirken, sind es zwei völlig voneinander getrennte Projekte und werden es wohl auch bleiben. Dirk wirkt im Hintergrund bei RadioTux an der Serverlandschaft und ich erzeuge ab und zu ein paar redaktionelle Beiträge. Aber dort, wo wir voneinander lernen können, tun wir das auch. Alles andere wäre wohl sinnfrei.

Dass wir nicht aus derselben Schmiede kommen, sieht man schon an den Farben, die verschiedenen Grüntöne passen nicht zusammen. Ausserdem ist RadioTux schon bald zehn Jahre alt und DeimHart gerade mal 15 Monate jung.
Diesmal versuchten wir, drei unserer Haedsets gleichzeitig zu nutzen. Da wir unsere zweite Hardware-Ausbaustufe noch nicht realisiert haben und sich an einem Zoom H4 bloss je zwei Kopfhörer anschliessen lassen, setzten wir zwei H4s ein und führten den Output in einen Kopfhörerverstärker. Die eigentliche Aufnahme wurde dann auf den beiden SD-Cards in je einem H4 aufgezeichnet, die wir anschliessen zusammengefügt haben. Sobald wir die zweite Stufe unserer Hardware-Anschaffung erledigt haben, können wir mittels einem Mischpult mehrere Geräte sauber als Quelle einsetzen.

Es hat einmal mehr so richtig Spass gemacht, mit Ingo und Dirk diesen Podcast zu produzieren. Wie immer schnitten wir am Podcast nichts weg, bloss am Anfang und am Ende entfernen wir die Geräusche vom Ein- und Ausschalten der Geräte und fügten den Jingle an.

Und Ingo beantwortete unsere Fragen erwartungsgemäss kompetent, klar und deutlich, aber auch humorvoll und locker. So macht es Spass. Danke Ingo! Wir sprachen über RadioTux, die Technik, die Community, die Menschen dahinter, aber auch über Ingo und natürlich auch über das Radiomachen.

Die nächste Folge werden wir wohl wieder als Duo produzieren. Nicht etwa, weil uns die Gäste ausgehen, sondern weil infolge der Sommerferien schwer ein gemeinsamer Termin zu finden ist. Ausserdem können wir dann wieder einmal ein nichttechnisches Thema angehen. Wir werden sehen, was wir anbieten können. Die aktuelle Episode mit Ingo Ebel liegt hier zum Download bereit.
Offene Texte für ein freies Ubuntu
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Geschrieben am 03. Juli 2010 von Roman Hanhart
Die Plattform Spiegel Online veröffentlichte am vergangenen Mittwoch einen Artikel zum Werk Das Ubuntu-Handbuch – Alles zu Installation, Anwendung & Administration. Herr Klaus Gürtler verfasste den Artikel und – offenbar bin ich doch nicht der Einzige, der flüchtige Fehler produziert – hinterliess ein paar wenige orthografische Fehler. Wäre er ein Blogger, würde ich ihm das durchgehen lassen, als Spiegel-Schreiberling aber nicht. Inhaltlich ist der Artikel aber in Ordnung. Ebenso dürfte das vorgestellte Buch einer guten Qualität entsprechen, wie man es sich bei Herrn Kofler gewohnt ist.
Was mich aber stört, ist die Tatsache, dass es zu Ubuntu ein unlängst bekanntes und renommiertes OpenBook gibt, welches jüngst ebenfalls auf Lucid Lync aktualisiert wurde. Es ist kostenlos bei Galileo Computing verfügbar, natürlich kann man sich bei Bedarf den Inhalt auch in Buchform kaufen. Meiner Ansicht nach ist es in der Qualität und damit in der exakten Arbeitsweise des Autors noch etwas besser als dasjenige von Herrn Kofler. Marcus Fischer hat das offene Buch verfasst. Ich kenne den Verlag Galileo ein klein wenig und darf sagen, dass sämtliche Bücher aus diesem Haus, welche ich gelesen habe, einem sehr hohen Qualitätsstandard entsprechen. Beim Verlag Addison-Wesley ist dies aber auch der Fall.
Spiegel Online dürfte bei vielen Lesern eine gewisse Relevanz beanspruchen, wohl – mindestens zum Teil – zu Recht. Gerade deswegen finde ich es schade, wenn bei einem freien GNU/Lunux nicht zunächst die freien Texte genannt werden, zumal sie in einer hohen Qualität vorliegen. Ich habe Herrn Gürtler gebeten, er möge die Informationen zum OpenBook noch nachreichen.
ubuntuusers.de und Mark Shuttleworth
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Geschrieben am 24. Juni 2010 von Roman Hanhart
Der LinuxTag zu Berlin liegt nun schon einige Tage zurück. Dank dem grossen Einsatz von zwei Mitstreitern im Hintergrund von RadioTux sind nun alle Interviews, welche wir am LinuxTag geführt und live gestreamt haben, geschnitten und auf radiotux.de verfügbar. Vielen Dank an Heinz und Tobias! Und damit ist auch der Samstag verfügbar, an dem wir das Thema Ubuntu fokussiert haben. Dazu führten wir ein Interview mit verschiedenen Leuten von ubuntuusers.de, Daniel Holbach war bei uns, wir sprachen über Kubuntu und Communtu und Mark Shuttleworth gab uns auch ein Interview. Aber auch Gnome 3.0 war ein Thema und natürlich Debian. Der gesamte Sendeplan mit den Verlinkungen zu den einzelnen Interviews, welche nun alle als Podcast zur Verfügung stehen, ist hier zu sehen.
Gegen Ende der Messe führten wir am Stand unter den Redaktoren eine Schlussrunde durch, in der wir uns auch etwas daneben benehmen durften. Faxen und Witze, Ulk und Spass gehören in dieser Schlussrunde aus historischen Gründen zum Inhalt. Nach insgesamt fünf Tagen Messe und etlichen Interviews waren wir denn auch ziemlich ausgelaugt und erfreuten uns daher, dass wir einmal ganz locker und spassig sein durften. Unser Erguss ist ebenfalls online verfügbar.
FreiesMagazin bei DeimHart
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Geschrieben am 15. Juni 2010 von Roman Hanhart
Im Rummel aller Termine und der Arbeit sowie der Familie habe ich völlig vergessen, auf unsere 14. Folge bei DeimHart hinzuweisen. Wir hatten wieder Besuch bei uns; diesmal durften wir Dominik Wagenführ vom FreiesMagazin bei Dirk empfangen. Wir sprachen über das FreiesMagazin, aber auch über Latex und über die Inhalte im Magazin. Ich halte diese Ausgabe für sehr lebendig und spannend. Vielen Dank an Dominik!
Die Folge 14 ist wie immer auf unserem Blog verfügbar und kann hier als mp3-, oder als ogg-Datei heruntergeladen werden.
Sechs Tage in Berlin für Linux
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Geschrieben am 14. Juni 2010 von Roman Hanhart
Schon ist der grösste Event im deutschsprachigen Raum zum Thema OpenSource und Linux wieder Geschichte. Der LinuxTag in Berlin ist vorbei; ich behalte ihn mit tiefen Eindrücken in Erinnerung. Am vergangenen Dienstag flog ich nach Berlin, um am Aufbau des Standes von RadioTux zu helfen und um die ersten Interviews für das freie Radio aufzuzeichnen. Darauf folgten vier volle Tage an der Messe, die ich jeweils im Dienste von RadioTux verbrachte und schliesslich am gestrigen Sonntag der Rückflug nach Zürich.
Beim Hinflug dachte ich daran, dass ich eigentlich privilegiert wäre. Denn ich kann einfach so Urlaub nehmen, nach Berlin fliegen und dort fünf Tage lang meinem Hobby frönen, ein Hotel bezahlen und für andere Kosten aufkommen. Das kann nicht jeder oder mindestens nicht in der Weise. Andererseits stecken viel Arbeit, viel, sehr viel Zeit und natürlich auch andere Ressourcen da drin. Und doch ist es etwas besonderes, wenn man einfach so ausserhalb der beruflichen Umfeldes an einer Messe im OpenSource-Bereich mithelfen kann.
Wir hielten bei RadioTux über 60 Interviews, dazu streamten wir Vorträge und andere Präsentationen. Ausserdem lieferten wir einen Livestream von der Univention-Bühne und zeitweise von der OpenSource-Arena aus. Unser Bürgermeister legte sich voll in das Zeug und zauberte einen wirklich guten und inhaltlich reichlich angefüllten Sendeplan hervor, die Interviewpartner waren allesamt kompetent und spannende Leute. Es hat grossen Spass gemacht, die Menschen zu befragen und dabei habe ich eine ganze Menge gelernt. Die einzelnen Beiträge, welche wir live streamten, werden nach und nach als Podcast auf der Website von RadioTux zur Verfügung gestellt.
Auch Ubuntu war reichlich vertreten, ausserdem widmeten wir von RadioTux aus den Samstag dem Thema Ubuntu. Dabei sind einige interessante Inhalte entstanden; wir haben dazu schon auf Ikhaya berichtet. Ebenfalls war der Begründer von Ubuntu, Mark Shuttleworth, am LinuxTag und an der Schlussfete von Ubuntu-Berlin anwesend und gab während der Messe ein Interview und hielt einen Vortrag. Dabei hat mich gestört, dass bei Mark immer mehr Aufwand betrieben wurde, als bei andern Gästen. So auch an unserem Stand bei RadioTux. Es hatte sich während den vier Tage kaum jemand darum gekümmert, ob die Mikrofone am Univention-Stand für die Gäste und Interview-Partner richtige platziert und eingestellt waren. Aber als Herr Shuttleworth kam, kümmerten sich alle RadioTuxler darum. In der Linux-Welt schleicht sich die gleiche Hörigkeit gegenüber Göttern ein, wie überall sonst auch. Ich mag es nicht, wenn Menschen aufgrund ihrer Medienstärke und ihres Geldes bevorzugt werden. Ich will hier keineswegs die Leistungen von Mark Shuttleworth schmälern, aber er ist einer von vielen, wie wir auch. OpenSource und Community funktioniert aufgrund der Mannigfaltigkeit und der Vernetzung der Einzelnen. Sein Geld allerdings, beziehungsweise die Menge davon, sticht schon heraus. Selbstverständlich hallt in meiner Kritik eine gehörige Portion Neid wider.
Währen der Messe konnte ich einige Bilder erzeugen, eine Auswahl daraus habe ich auf meiner Website platziert. Aufgrund des engmaschigen Sendeplans konnte ich nicht viel von der Messe sehen. Ich befand mich meist in unserer Halle, ab und zu lag ein kurzer Marsch zur OpenSource-Arena drin und das war es dann schon. Auch von der wunderschönen Stadt Berlin, die ich das erste Mal besuchen konnte, sah ich leider nicht sehr viel. Aber das, was ich wahrgenommen habe, hat mich überzeugt, hier noch einmal vorbeizukommen. Berlin ist eine Grossstadt, die eigentlich ein Dorf ist. Ich fand keine Hektik, eine eigentümliche, sympathische Ruhe liegt hier über der Stadt. Die Leute sind offen und freundlich, erzählen gerne von ihrer Stadt und sind allesamt von ihrer Heimat begeistert. Das steckt an. Ja, ich werde mit Bestimmtheit mit meiner Familie dieses Berlin noch einmal ansehen.
Der nächste LinuxTag im Jahr 2011 wird etwas früher ausfallen. Vom 11. bis 14. Mai sind dann die Tore zum grössten Event über Linux und OpenSource geöffnet. Ob ich dann wieder am RadioTux-Stand sein werde, oder vielleicht am Stand von ubuntuusers.de, das werde ich sehen. Es ist noch nicht einmal sicher, ob ich dannzumal überhaupt nach Berlin reisen kann.
Ab nach Berlin zum LinuxTag
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Geschrieben am 07. Juni 2010 von Roman Hanhart
Die grösste Linux-Veranstaltung im deutschsprachigen Raum – der LinuxTag zu Berlin – beginnt zwar erst am Mittwoch, ich werde aber bereits morgen nach Berlin fliegen. Ich darf die gesamte Zeit bei RadioTux mitwirken, Interviews halten, spontane Befragungen im Publikum durchführen. Schneiden, im Hintergrund wirken und all die Arbeiten, welche an einem solchen Event notwendig sind. Wir werden am Dienstag unsere Infrastruktur in Betrieb nehmen und erste Test durchführen.
Es ist erstaunlich, welches Material da zusammenkommt. Obschon ich selbst wohl den kleinsten Teil mitbringe, ist es doch ein rechtes Fuder geworden. Meine zwei Netbooks, den Zoom H4, die neue Hardware, welche wir für DeimHart beschafft haben sowie diverse Kabel und natürlich Schreibzeug. Nach wie vor stehe ich auf die manuelle Arbeit mit Füllfeder und Papier.

Alle vier Tage am LinuxTag sind aus der Sicht von RadioTux äusserst spannend. Der Bürgermeister stellte ein abwechslungsreiches und interessantes Programm zusammen. Besonders auf den Samstag freue ich mich, da dort das Thema Ubuntu angesagt ist. Dazu gibt es Interviewpartner aus den verschiedensten Bereichen, auch Mark Shuttleworth, der Gründer von Ubuntu, gibt uns für ein kurzes Interview die Ehre. Vom Ikhaya-Team aus haben wir dazu einen Artikel mit den Einzelheiten verfasst.
Unsere Arbeit bei RadioTux während dem LinuxTag soll vor allem den Menschen dienen, die der Veranstaltung fernbleiben (müssen) oder eine spezielle Sequenz nachträglich hören möchten. Der Teaser dazu von RadioTux hört sich entsprechend einladend an:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
760 KB – 32 Sekunden mp3-Datei herunterladen
Zum Ende der Veranstaltung treffen wir uns bei Ubuntu-Berlin in der C-Base zur obligaten Grillparty. Ich freue mich sehr auf die Tage in Berlin. Es wird auch Zeit, dass ich endlich mal in diese Stadt komme – ich war noch nie dort. Wir hören oder sehen uns in Berlin!
Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat
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Geschrieben am 27. Mai 2010 von Gregor Fröhlich
Es geht weiter. Schon kurz nach der Einführung des Ubuntu 10.04LTS geht es weiter mit der Entwicklung der nächsten Version 10.10 Maverick Meerkat. Auf der Entwicklerkonferenz Ubuntu Developer Summit stellte Mark Shuttleworth an seiner Keynote das zukünftige Ubuntu vor.
Hier die wichtigsten Neuerungen
- Gnome 3.0
- Ubuntu Light, booten in weniger als 10 Sekunden
- Unity, neue Oberfläche für Netbook Version
- Touchscreen-Unterstützung
Releasezyklus
- 03. Juni 2010: Alpha 1
- 01. Juli 2010: Alpha 2
- 05. August 2010: Alpha 3
- 02. September 2010: Alpha 4
- 23. September 2010: Beta
- 30. September 2010: Release Candidate
- 10. Oktober 2010: Finale Version
Weitere Bilder zur Keynote von Mark Shuttlewort können hier eingesehen werden
Buchempfehlung “Ubuntu Server”
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Geschrieben am 26. Mai 2010 von Gregor Fröhlich
Hier kommt einmal eine Buchempfehlung für Leseratten. Michael Kofler beschreibt Ubuntu Server von der Installation über die entfernte Verwaltung via Kommandozeile bis hin zu Absicherung, Überwachung und Backup. Ausführliche Szenarien zu einem Büro-Server, einem Medien-Server (mit Mythbuntu) und einem Root-Server zeigen den konkreten Einsatz von Ubuntu Server und sorgen für grossen Praxisbezug. Michael Kofler studierte Telematik an der TU Graz. Er ist seit mehr als zehn Jahren einer der erfolgreichsten und vielseitigsten Buchautoren bei Addison-Wesley. Sein Stil ist mehrfach ausgezeichnet worden und viele seiner Bücher wurden übersetzt.
Inhalt
Verblüffend schnell ist es Ubuntu gelungen, das Linux-Desktop-Segment zu erobern. Es ist gut möglich, dass Ubuntu dieses Kunststück im Server-Markt wiederholt: Wer mit Ubuntu am Desktop zufrieden ist, wird auch bei Server-Anwendungen bevorzugt zu Ubuntu greifen. Im Vergleich zu anderen Betriebssystemen bzw. Linux-Distributionen bietet Ubuntu eine Reihe von Vorteilen:
- Ubuntu ist auch für Server-Anwendungen kostenlos.
- Ubuntu erleichtert mit einem klaren Release-Zyklus die Planbarkeit von Server-Installationen.
- Für die alle zwei Jahre erscheinenden LTS-Versionen (Long Time Support) gibt es fünf Jahre lang kostenlose Sicherheits-Updates für alle Server-spezifischen Pakete.
- Die Infrastruktur für die Update- und Paketdienste hat sich in den letzten Jahren als absolut zuverlässig herausgestellt.
In diesem Buch lernen Sie, wie Sie einen Ubuntu-Server installieren, als LAN-, Home- oder Root-Server einrichten, administrieren und absichern. Wo immer es möglich ist, gibt das Buch für verschiedene Aspekte der Server-Installation und -Konfiguration klare Empfehlungen für eine konkrete Lösung.
Wenn Sie noch nie einen Server administriert haben, befürchten Sie vielleicht, das sei eine ebenso langweilige wie mühselige Beschäftigung. Weit gefehlt! In wenigen Bereichen der IT erzielen Sie so rasch sichtbare bzw. spürbare Ergebnisse wie beim Aufsetzen eines neuen Servers. Es ist schon ein Erfolgserlebnis, wenn die erste Website am eigenen Root-Server online ist, die erste E-Mail über den eigenen Mail-Server versandt wird, alle Firmenmitarbeiter endlich unkompliziert und sicher Dateien austauschen können …
512 Seiten, Hard-Cover, ISBN: 3827327741
Rezensionen
Linux Magazin 9/2009 (Mathias Huber)
lässt kaum ein relevantes Thema aus
Die Kernkapitel beschreiben den Einsatz von Ubuntu Server im lokalen Netzwerk mit Diensten wie NFS, Samba, Cups und LDAP (rund 150 Seiten) und als Rootserver beim Hoster mit Webserver, MySQL sowie Postfix und Dovecot (rund 100 Seiten). [...] Dieser Band lässt kaum ein relevantes Thema aus. Der angehende Server-Admin kann so gut wie alles nachschlagen, was an einem Linux-Server zu konfigurieren ist. Das Buch hat das Zeug zum ‘kleinen Kofler’.
Audio-Rückblick der Ubuntu-Release-Party vom 1. Mai
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Geschrieben am 18. Mai 2010 von Roman Hanhart
Es ist schon wieder zwei Wochen her, seit dem wir die Release-Party zu Winterthur im ZLI durchgeführt haben. Damals durfte ich ein paar Besuchern über Ubuntu, die Party und teilweise auch über die Vorträge einige Fragen stellen, welche ich per Zoom H4 verewigt habe. Diese Aufnahmen haben wir nun geschnitten und bei unserem Projektli DeimHart online gestellt.
Die Release-Party behalte ich vortrefflicher Erinnerung. Alle Besucher schlüpften zugleich in die Rolle des Teilgebers und so entstand eine tolle Veranstaltung. So wie es ausschaut, werden wohl weitere solche Partys folgen.
Den ShortCast Nummer Acht bei DeimHart mit dem Rückblick zur Release-Party gibt es hier zum Download.
Ebook und Ubuntu
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Geschrieben am 18. Mai 2010 von Gregor Fröhlich
Vor einiger Zeit habe ich mir einen E-Book Reader zugelegt. Gewonnen hat das Rennen der Sony PRS-600. Warum ? Weil er der einzige war der einen Touch-Screen und einen SD Kartenslot für bis zu 16GByte Daten hat. Der Preis von 445.– hat fand ich auch im mittleren Segment. Nebenbei, E-Book Reader auszusuchen ist etwa gleich schwierig wie die richtige digitale Kamera zu finden. Die nächste Hürde stellte die Frage, wo soll man einen Reader kaufen. Im IT-Shop sind die Dinger nicht so einfach zu finden und in der Buchhandlung spürt man schon noch eine Art Gegenwind zu den Büchern. Ich habe den Reader dann in meinem Online-Buch-Shop bestellt. Die haben ja schon länger E-Pub’s im Sortiment und folglich auch die Geräte dazu. Es hat nicht lange gedauert und ich hatte den E-Book an meinen Rechner angeschlossen. Die mitgelieferte Software für Windows und MAC hat auf anhieb funktioniert. Ich habe dann alle meine technischen Handbücher ( ca 6 GByte im PDF Format) auf meine 16GByte SD Card kopiert und ab da, Zugriff auf alle meine Dokus, auch von unterwegs. SPANNEND ! Aber eben, ich will das Ding ja an mein Ubuntu anschliessen.
E-Book an Ubuntu 10.04
Das erste Problem ist eigentlich nur, mit welcher Software nutze ich auf dem Ubuntu den Reader. Eigentlich braucht es gar keine Software. Sobald der Reader an der USB Schnittstelle angeschlossen wird, ist der Reader gemounted und man kann die Dateien im Nautilus problemlos kopieren. Ein Nachteil mit dieser Arbeitsweise ist eigentlich nur, dass die Bücher nicht als Sammlungen ersichtlich sind. Das wäre natürlich auch viel bequemer. Ich mach es mir also bequemer und suche nach einer E-Book Software. In der Synaptic mit dem Stichwort ebook kommt man ganz schnell auf Calibre. Yeeep, das war wieder einmal ein Volltreffer und schon sind meine Bücher auch als Sammlungen auf dem Reader ersichtlich.
Calibre
Das Calibre ist wirklich sehr einfach zu bedienen. Einfache Funktionen und grosse Symbole machen das Arbeiten mit Calibre einfach. Was nach einiger Zeit der Zusammarbeit noch gefehlt hat, waren News. Die Frage drängte sich auf, wie kann man mit dem Reader auch News lesen. News im PDF Format ? Nein das kann es nicht sein. Aber Moment, für was steht denn im Calibre hinter der Funktion Nachrichten ? Schon klar, das sind RSS Feeds die man einfach downloaden und dann zum Reader senden kann. Schaltet man auch noch das automatische tägliche Downloading ein, hat man wirklich die gewünschten News im Reader zur Hand. So, jetzt habe ich alle mein Feed’s wie die der ubuntuusers.de auf meinem Reader. Genial, Linux News auf meinem Reader.
Fazit
Den Sony PRS-600 an ein Ubuntu anschliessen und mit Calibre organisieren ist ein Kinderspiel.











