Eigentlich – um mein Lieblingswort wieder einmal zu nutzen – wollte ich das ubuntublog.ch per Ende August 2012 schreddern. Am 22. August 2011 erlitt ich eine Hirnblutung (Subarachnoidalblutung) und fiel deshalb während einem halben Jahr aus, musste mich einer Rehabilitation in der Rehaklinik zu Bellikon unterziehen und bin jetzt wieder langsam am Aufbauen und am Genesen. Ich arbeite bereits wieder zu 60 Prozent.
Während meiner Genesung konnte und wollte ich nichts am ubuntublog.ch machen. Zum Glück haben sich Freunde wie Gregor, Robin und Lucas darum gekümmert. Vielen Dank dafür! Ebenfalls beim Portal ubuntuusers.de habe ich mich aus dem Ikhayateam zurückgezogen. Dies wird dann auch zugleich der letzte Artikel im Planeten von ubuntuusers.de aus diesem Blog sein. Und auch bei RadioTux mache ich nichts mehr. Was ich weiterhin sehr gerne auf einem niederen Level weitermache, sind die Arbeiten bei DeimHart. Ansonsten habe ich mich fast ganz aus der Community zurückgezogen. Neue oder andere Projekte sind im Moment nicht in Sicht.
Dirk empfahl mir, das ubuntublog.ch nicht zu löschen, sondern es weiterhin in einer statischen Version anzubieten. Denn es sind mittlerweile über 1’000 Artikel und damit auch einiges an Wissen und Erfahrung vorhanden. Ich habe den Rat von Dirk angenommen und werde das Blog in den nächsten Wochen in einer statischen Version bereitstellen. Damit fallen dann alle dynamischen Bereiche, die eigentlich ein Blog erst funktionstüchtig machen, weg. Die Kommentare sind deaktiviert und neue Einträge wird es nicht mehr geben. Nicht nur, weil ich keine mehr erzeugen möchte, sondern weil ich die Inhalte des Blogs per wget als HTML-Seiten gesaugt habe und diese dann zur Verfügung stellen werde. Die bestehenden Kommentare werden weiterhin ausgeliefert, neue Kommentare können nicht mehr erzeugt werden. Die Domain ubuntublog.ch behalte ich und nutze sie dann natürlich auch für die statische Seite.
Während den viereinhalb Jahren ubuntublog.ch konnte ich sehr viel lernen. Vor allem aufgrund der Kommentaren und den Mails, welche ich von Lesern bekommen habe. Und ich habe nicht nur technisches Zeugs gelernt, sondern auch sehr viel aus dem Bereich des Menschlichen. Gerade in der Community ist dies ein wichtiger Bereich.
Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, mit denen ich während dieser schönen Zeit zu tun hatte. Vielen von ihnen werde ich sicherlich wieder begegnen. Aber bedanken möchte ich mich vor allem bei Gott. Vor einem Jahr befand ich mich auf der andern Seite des Lebens und bin wie durch ein Wunder dem Teufel vom Karren gesprungen. Ausserdem muss ich mich über keine bleibenden Schäden beklagen (mindestens keine, die ich nicht vorher schon hatte). Dass ich noch da bin, ist ein Wunder und dafür bin ich dankbar. Aufwiederlesen, liebe Freunde!









