OwnCloud – Runde 3

    Geschrieben am 24. Januar 2012 von Gregor Fröhlich

Nicht mehr lange und die nächste Version von OwnCloud wird erscheinen.

Nach dem aktuellen Count-Down soll die Version 3 am Samstag den 28.1.2012 um 12:00 erscheinen. Was genau alles dann für Neuerungen einfliessen, habe ich bis jetzt noch nicht ganz heraus gefunden. Eine Liste der Neuerungen die geplant sind habe ich einmal aufgestellt:

  • Fotoalbum
  • Online-Texteditor
  • Online-Aufgabenplaner
  • Verschlüsselung
  • Bookmarking
  • Synchronisation von DesktopsApps für Smartphones und Tablets
  • Synchronisation zwischen verschiedenen OwnCloud Servern

Ich bin einmal gespannt wie das neue OwnCloud am Wochenende aussehen wird.

 

Wie ich arbeite

    Geschrieben am 23. Januar 2012 von Gregor Fröhlich

Nach einem Artikel vom Matthias und Dirk möchte ich auch einmal beschreiben wie ich arbeite.

Im Beruf

An dieser Stelle kann ich leider keine grosse Auskunft über die eingesetzte Hard- und Software geben. In unserer Firma ist das eines der Grundprinzipien dass wir darüber keine Informationen verbreiten. Ich kann nur soweit sagen, dass ich den ganzen Tag mit Windoof zu tun habe und dieses Thema in diesem Blog auch keine Existenzberechtigung hat.

Privat

Hier kann ich natürlich sehr gerne beschreiben wie ich arbeite. Bei mir zu Hause haben ich die Philosophie, dass jeder ganz einfach, schnell, stabil und sicher arbeiten kann. Mit “jeder” meine ich meine Wenigkeit, meine Frau und meine 3 Kids. Das ganze ist ja auch  schon fast ein kleines Unternehmen mit einem Netzwerk (vom Keller bis zum 2. Obergeschoss), einem zentralen Datenserver, einem farbigen Netzwerkdrucker und vieles mehr. Am liebsten würde ich hier meinen Netzwerkplan publizieren, aber das mache ich natürlich nicht.

Wir alle arbeiten mit Ubuntu. Das hat historische Gründe, aber seit meine Kids auch einen Computer haben, war es mir wichtig dass sie keine Probleme mit dem PC haben. So gesehen herrscht bei uns zu Hause “Windoof freie Zone“. Die Kids haben sich eigentlich schon lange daran gewöhnt, haben sie doch in der Schule schon mit Windoof und dem Apfel-System zu tun.

Hardware

Hier habe ich eigentlich alles was man so braucht. Neben dem eigenen Netzwerk (inkl. WLAN) habe ich einen Ubuntu Server als zentrales Speichersystem. Hier kommt noch ein kleines NAS System dazu, als Backup. Bei den Clients verwenden wir meistens Netbooks von Asus und HP. Wenn wir uns im Haus bewegen, dann kommen noch Tablets dazu. Nicht zu vergessen sind da auch noch die Smartphones, die auch bald so kompliziert wie ein PC zu bedienen sind. Für die Server und Infrastruktur habe ich einen eigenen Computerraum. Der Raum liegt neben dem Büro und somit habe ich alle Hardware darin untergebracht. Ich hatte ganz am Anfang, als wir in das Haus eingezogen sind, ein grosses Loch in die Wand gemacht und die beiden Räume miteinander verbunden. Damit kann ich nun den Arbeitsplatz-PC mit einer 4er KVM zum Computerraum verbinden. Das hat den Vorteil, dass ich am Arbeitsplatz nichts von den Computern höre und so eine sehr ruhige Umgebung habe. Es gibt aber auch Nachteile, so teilen wir uns einen Arbeitsplatz, das benötigt eine Art Platz-Management :-)

Als leidenschaftlicher Informatiker habe ich im Keller auch noch eine Art Werkstatt. Dieser Raum ist nur für mich und darf von niemandem aufgeräumt werden (ein Traum aller Männer). Dort mache ich eigentlich alles was mit Hardware zu tun hat. In der Werkstatt probiere ich auch alles aus, baue einen Cubee oder setzt meine Testumgebungen etc. auf. Meine Kids, vorallem die männliche Spezies, interessiert sich auch immer für diesen Raum, vorallem weil man dort vieles basteln und machen kann. Im Sommer ist die Werkstatt ein beliebter Ort da er so schön kühl ist.

Software

Bei der Software setzen wir alle auf Ubuntu. Ich bin eigentlich der einzige der immer die neuste Version verwendet. Die anderen humpeln da ein wenig hinterher. Bei den Applikationen verwendet jeder ein wenig was anderes. Die Kids benötigen eigentlich alles was mit Internet und Medien zu tun hat. So wird damit gesurft, gechattet, gehört und gesehen. Bei mir gehts dann schon eher in die Richtung Design (Inkscape, Gimp). Dazu habe ich auch einen grösseren Monitor, der gerade so in die Dachluke hinein passt. Daneben betreibe ich auch das Ubuntu-Radio und setze dazu die Internet DJ Console ein. Beim Browser setzen wir nun alle auf den Chromium Browser. E-Mail ist schon seit längerer Zeit der Thunderbird am werkeln.

Organisation

Natürlich muss ich mich auch organisieren. So habe ich zum Thema Daten die Philosophie, dass ich meine Daten immer an 3 verschiedenen Orten gespeichert haben will. Als erste Instanz habe ich meine Daten auf meinem Arbeits-PC. Da habe ich momentan die Möglichkeit 500 GByte zu speichern. Als zweite Instanz sind meine Daten auf dem zentralen Datenserver. Dort kann ich max 1 TB speichern. Als dritte Instanz sind dann meine Daten auf einem NAS mit max 2 TB Speicherplatz. Damit nicht genug. Als Sicherheit mache ich jeden 6. Monat ein Backup auf eine externe Festplatte und bringe die Daten dann an einen sicheren Ort (ehemaligen Bunker mit 2m dicken Wänden). So gesehen sollte ich eigentlich wiklich sicher sein, dass ich meine Daten immer haben werde. Für die Zukunft habe ich mir auch schon einige Gedanken gemacht. So habe ich schon mal erste Erfahrungen mi einer eigenen Cloud gemacht. In diesem Falle arbeite ich mit OwnCloud. Eine Cloud soll mir zukünftig helfen, meine Daten auch ausserhalb meines Hausnetzes zu speichern. Ich denke da vorallem an unser Ubuntu-Radio wo doch jede Woche 1 GB und Mehr an Musik-Daten anfallen.

Es gibt noch weitere Dinge zu organisieren. So haben wir alle eine feste IP Adresse bei den Computern. Das WLAN kann nur durch eine bekannte MAC Adresse genutzt werden. Auch ein Thema sind immer wieder die Nutzungszeiten, vorallem bei den Kids. Das sind wir noch nicht ganz so weit dass die Kids 24h Zugang benötigen. In diesem Falle ist die Nutzungsdauer definiert und wenn die Zeit gekommen ist, dann wird der Stecker für das PowerLan gezogen.

Fazit

Zu Hause habe ich alle Möglichkeiten die ich brauche für die private und Ubuntu-Community Arbeit.

Abbruch im Leben

    Geschrieben am 02. Januar 2012 von Roman Hanhart

Nach fast vier Monaten ist es mir wieder möglich, am “richtigen” Leben teilzuhaben. Mit einer tiefen Dankbarkeit und einer neuen Ausrichtung im Leben darf ich wieder hier sein. Wie wichtig Freunde wirklich sind, merkt man erst, wenn man sie braucht. An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal bei allen Menschen, die mich während meiner Genesung begleitet, Dinge für mich erledigt oder Administratives getan haben. Was sonst noch zu sagen ist, haben Dirk und ich in der aktuellen Folge von DeimHart mit dem Titel Abbruch im Leben besprochen. Ich bin wieder da – durch sehr viel Glück. Das Leben ist ein grosses Geheimnis; für mich mehr als zuvor.

happy new year 2012

    Geschrieben am 31. Dezember 2011 von Gregor Fröhlich

Ein spannendes Jahr ist vergangen. Wir haben vieles erlebt und sind froh dass wir das Jahr 2011 wieder alle gesund beenden dürfen. Vorallem sind wir froh, dass Roman sich wieder erholt hat und zu uns zurück gekehrt ist. An dieser Stelle auch für Dich Roman, alles Gute im 2012.

Einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr möchten wir uns doch noch erlauben:

  • Android hat Einzug gehalten. Wir haben viele Tablets und Applikationen dazu getestet
  • 2 Ubuntu Versionen durften wir auch dieses Jahr wieder erleben.
  • Die Plattform ubunteros.ch haben wir im Frühling einführen dürfen
  • Einen monatlich Stammtisch mit eigener Lounch durften wir unser eigen nennen (Vielen Dank Marcus)
  • Den Chromium Browser durften wir dieses Jahr immer wieder einmal testen, vorallem zum Thema Speed
  • Ein eigenes Ubuntu-Radio durften wir in Betrieb nehmen. Dazu noch in ein Radio-Studio einziehen, das wird spannend

Fazit

In diesem Sinne wünschen wir euch allen einen guten Rutsch und ein spannendes Jahr 2012

Android Phone im Browser

    Geschrieben am 23. Dezember 2011 von Gregor Fröhlich

Wer hat schon nicht nach einer Möglichkeit gesucht, sein Android Phone fernzusteuern ? Eine nette und einfache Idee habe ich mit Airdroid gefunden.

Mit Airdroid ist es möglich, sein Android Phone in einem Browser fernzusteuern. Fersteuerung im klassischen Sinne wäre da ein wenig übertrieben, es müsste eher heissen, Fernzugriff. Das Konzept überzeugt mich und ich finde die Idee sein Android Phone im Browser zu nutzen sehr spannend.

Installation

Um die App nutzen zu können, muss man als ersten im Market nach Airdroid suchen oder auf der HomePage des Herstellers das apk downloaden. Die Installation klappt ab Android 2.1 wunderbar, keine Fehlermeldungen oder so. Ich habe Airdroid auf meinem Samsung Galaxy Gio ausprobiert.

Starten

Nach der Installation kann das Airdroid auf dem Phone gestartet werden. Airdroid funktioniert mit Wifi und wenn man an einem Wifi angeschlossen ist, dann zeigt die App die IP Adresse meines Phones an und wählt ein Passwort dazu. Man kann sich sein Passwort aber auch selber setzen, je nach Anforderung.

Verbinden

Nun kann man sich an seinen PC setzen der sich im gleichen Netzwerk befindet und gibt im Browser die entsprechende IP Adresse inkl. dem Port :8888 ein. Auch den Port könnte man noch selber setzen. Spannend wäre z.B. der Port 80, dann wird es noch einfacher mit dem Zugriff. Leider geht das von der Apps aus nicht, diese will erst ab Port 1024 eine Konfiguration annehmen. Nun ja, wird schon seinen Grund haben. Ich habe bei mir zu Hause noch das Problem, dass meine WLAN Router zwar im gleichen Netz sind, aber von Aussen man nicht die Wifi Geräte sehen kann. Das habe ich dann mit einer neuen NAT Regel gelöst und jetzt kann ich an meinem Ubuntu Desktop mein Handy kontaktieren. Hat man nun eine Verbindung, kann man das definierte Passwort eingeben und es erscheint die Airdroid Oberfläche im Browser.

Fernzugriff

Mit der Airdroid Oberfläche kann man nun die Kontrolle über verschiedenste Funktionen seines Android Phones übernehmen.

Es stehen einem viele Funktionen zur Verfügung. So kann man

  • seine SMS Nachrichten einsehen, schreiben, löschen, etc
  • seine Apps einesehen, installieren und löschen
  • alle Dateien auf dem Phone einsehen, export und importieren, etc.
  • den Market aufrufen und Apps downloaden
  • seine Photos begutachten, kopieren, löschen, etc.
  • seine Musik vom Phone hören, kopieren, löschen
  • seine Kontakte einsehen und editieren
  • seine Anruferliste einsehen

Ich muss sagen, so macht das Arbeiten am Phone Spass. Natürlich muss man sich zuerst an die Oberfläche gewöhnen aber das dürfte nicht lange Probleme machen. Die Sprache ist noch Standart English. Was auch noch gut wäre, wäre eine effektive Fernsteuerung wo man sieht was im Phone wirklich läuft. Hat man dann auch noch Zugriff via GSM dann wird die App aber sehr interessant. Ich werde noch weitere Geräte testen. So habe ich noch meine Tablets im Visier.

Fazit

Ich finde die App wirklich gut gelungen. Sie sollte mit jedem Android ab Version 2.1 kompatibel sein. Die einfache Handhabung und die Nutzung ohne Root Rechte machen die App zu einem meiner Favoriten.

Chromium mit Druckvorschau

    Geschrieben am 19. Dezember 2011 von Gregor Fröhlich

Bis jetzt hat sich der Chromium Browser unter Ubuntu 11.10 bestens bewährt. Leider hat mir die Funktion Druckvorschau gefehlt. Dies habe ich nachgeholt und folgende Lösung dazu gefunden.

Druckvorschau einschalten

Damit das ganze funktioniert, muss man im Chromium-Browser die Druckvorschau aktivieren. Diese Funktion ist etwas versteckt und nicht einfach so zu finden. Dazu gibt man in der Adresszeile des Browser die Adresse

chrome://flags ein.
 

Danach können die experimentellen Funktionen ausgewählt werden. Such man sich dann den Eintrag Druckvorschau, kann man diese aktivieren. Danach muss man den Browser verlassen und neu starten. Die Druckvorschau ist nun aktiviert. Sobald man im Fenster unter Chromium anpassen, oder rechte Maustaste Drucken wählt, erscheint die Druckvorschau. Leider sieht man jetzt nur die Navigation auf der linken Seite, da noch eine Datei fehlt.


Druckvorschau anpassen

Damit die Druckvorschau korrekt funktioniert muss man nachträglich noch die Datei libpdf.so (32bit) installieren. Diese Datei stammt aus dem Chrome Projekt und muss mit Root Rechten in das Verzeichnis ./usr/lib/chromium-browser kopiert werden. Wer ein 64bit System hat oder die Datei selber extrahieren möchte, der kann unter aus den Google Chrome Dev Builds je nach Prozessor und Ubuntu Version entweder die 32 oder die 64-bit Version downloaden.

http://www.google.com/chrome/intl/en/eula_dev.html?dl=unstable_i386_deb

http://www.google.com/chrome/intl/en/eula_dev.html?dl=unstable_amd64_deb

Die Datei befindet sich im deb Archiv unter /opt/google/chrome/

Beendet man nun den Chromium Browser und startet diesen erneut, steht eine Druckvorschau zur Verfügung.

Fazit

Die Druckvorschau hilft einem manchmal bevor man etwas drucken will. Als Nebeneffekt mit der libpdf.so (32bit) kann man nun PDF Dateien direkt im Chromium ansehen.

 

ubuntu und ownCloud

    Geschrieben am 05. Dezember 2011 von Gregor Fröhlich

Nach meinen ersten Erfahrungen mit meiner eigenen Cloud, dem ownCloud, habe ich natürlich weitere Versuche unternommen den neu gewonnen Netzwerkspeicher zu kontaktieren. Eines der einfachsten Protokolle für den ownCloud Server ist das WebDAV Protokoll. ownCloud unterstützt das WebDAV und macht somit einen Kontakt direkt in mein Ubuntu 11.10. Ubuntu unterstützt von Hause aus das WebDAV. Dazu starte ich den Dateimanager Nautilus und wähle im Menu “mit Server verbinden”

Danach muss man seine Konfiguration ( Server, User, Passwort ) eingeben. Neben der Server-Adresse muss noch der Pfad /files/webdav.php hinzugefügt werden.

Ist die Verbindung zustande gekommen, sieht man die Datei-Struktur des angegebenen Benutzers.

Die Struktur oder Manipulationen sind im Web-Frontend des ownCloud sofort ersichtlich.

Fazit

Mit WebDAV ist es möglich den Ubuntu Client mit ownCloud direkt im Dateimanager Nautilus zu verbinden und Dateien auszutauschen. Das macht das arbeiten am heimischen Desktop schon viel einfacher.

 

ubuntu-radio – mit ownCloud

    Geschrieben am 04. Dezember 2011 von Gregor Fröhlich

Mit dem ubuntu-radio fallen immer wieder viele Dateien an. Wir leben davon, dass wir unsere Musik, Podcasts und Hörspiele als Audio-Dateien im mp3 oder ogg Format benutzen um das Radio Programm senden zu können. Nach einiger Zeit hat sich nun eine beachtliche Sammlung auf meinem Server zusammen getan. Die Sammlung wird als Genre gespeichert und als Wochenprogramm zusammen gestellt.

Damit diese Daten in Zukunft von weiteren Benutzern genutzt werden können, habe ich mich auf die Suche nach einer Cloud Lösung gemacht. Ich habe einige Kommerzielle Ideen wie Dropbox oder Ubuntu One angeschaut. Bei all diesen Lösungen sind die Daten irgendwo abgespeichert und ich kenne den Ort nicht. Das passt mir nicht und so suchte ich weiter für eine Cloud Lösung die ich mir auf meinem eigenen Server installieren kann.

ownCloud

Die ownCloud ist eine Software-Suite, die einen ortsunabhängigen Speicherbereich für Daten zur Verfügung stellt. Das Projekt wurde im Januar 2010 vom Entwickler Frank Karlitschek ins Leben gerufen, um eine freie Alternative zu kommerziellen Cloud-Anbietern zu schaffen. Im Gegensatz zu kommerziellen Speicherdiensten kann ownCloud auf einem privaten Server ohne Zusatzkosten installiert werden. Somit können gerade bei sensiblen Daten die Bedenken gegenüber einer Datenweitergabe und der damit einhergehenden Abgabe der Kontrolle über die Daten ausgemerzt werden.Als Grundlage setzt das Projekt auf PHP und einer angebunden SQLite, MySQL oder PostgreSQL-Datenbank. Somit kann ownCloud auf allen Plattformen betrieben werden, auf denen diese Anforderungen erfüllt werden. Die ownCloud kann über eine Weboberfläche bedient werden und ist dadurch nicht an ein bestimmtes Betriebssystem gebunden. Aber auch native Programme, wie beispielsweise Dateimanager oder Groupwares, können die ownCloud über eine Schnittstelle ansprechen und Dateien und Daten lokal bereitstellen.

Was kann ownCloud bis jetzt ?

  • Dateiablage in herkömmlichen Verzeichnisstrukturen (auch über WebDAV)
  • Kalender (auch als CalDAV)
  • Adressbuch (auch als CardDAV)
  • Musikwiedergabe (über Ampache)
  • Benutzer und Gruppenverwaltung (auch über openID oder LDAP)
  • Teilen von Inhalten über Gruppen oder öffentliche URLs

Was soll ownCloud zukünftig noch können ?

Damit ownCloud dem Begriff Cloud gerecht wird, wird an einer Synchronisation zwischen verschiedenen ownCloud-Servern gearbeitet. Zudem soll die Plattform um folgende Dienste erweitert werden:

  • Fotoalbum
  • Online-Texteditor
  • Online-Aufgabenplaner
  • Verschlüsselung
  • Bookmarking
  • Synchronisation von DesktopsApps für Smartphones und Tablets

Was machen wir bis jetzt mit ownCloud ?

Ich habe vor, alle unsere Musik-Dateien mit ownCloud zu verwalten. Wenn das Projekt weiter fortschreitet, dann ist auch der Aufgabenplaner und weitere Dienste eine gute Idee für unser ubuntu-radio. Bis dahin werden zum Beispiel auch die Wochen-Programme in einem tar.gz File zusammengefasst und öffentlich angeboten. Die Wochenprogramme bis max 3 letzten Wochen umfassen alle Musik Dateien die gesendet wurden. Alle Musik Dateien sind GEMA etc. frei und können weiter verwendet werden.

Fazit

Mit ownCloud steht uns eine einfache und stabile Cloud-Lösung für unser Radio zur Verfügung. Wenn ownCloud weitere Dienste einbindet, dann können wir zukünftig in unserer eigenen Cloud arbeiten.

ubuntu-radio – Das Studio

    Geschrieben am 30. November 2011 von Gregor Fröhlich

Seit wir das ubuntu-radio eingerichtet und in Betrieb genommen haben, hat uns eigentlich nur noch eines gefehlt: ein Radio-Studio.

Das Radio-Studio ist nun Wirklichkeit geworden und wir können unsere Sendungen auch in einem Studio erstellen wo die Tonqualität und alle nötigen Geräte vorhanden sind. Damit das funktioniert, haben wir eine Zusammenarbeit mit dem Radio Radius begonnen. Das Radio Radius ist ein von vielen begeisterten Leuten betriebenes lokales Radio der ETH Zürich, der UNI Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste. Hier können interessierte Personen dem Radio beitreten und mitmachen. Ich bin dem Radio oder besser gesagt dem Verein beigetreten und versuche mein technisches Wissen einzubringen. Übrigens ist eine angenehme Nebenerscheinung, dass die Technik im Studio mit Ubuntu läuft. So gesehen haben wir nun eine wunderbare Symbiose und können uns auf das Produzieren von Beiträgen für unser ubuntu-radio konzentrieren.

Was bietet das Radio-Studio ?

  • Das Studio alleine ist nicht so gross, es genügt für ein Interview mit 2-3 Personen und dem Moderator
  • Im Studio sitzt allerlei Technik für die Aufnahmemöglichkeit. So hat es z.B. professionelle Mikrofone damit meine Stimme auch gut “rüber kommt”
  • Für die Abspielmöglichkeiten ist gesorgt. Es kann sogar ein DJ Live Platten auflegen.
  • CD Spieler und einen Anschluss für den mitgebrachten Notebook sind auch vorhanden
  • Es gibt noch diverse Nebenräume so dass auch Besprechungen, etc. durchgeführt werden können

Was machen wir mit dem Radio-Studio ?

Das ist eine gute Frage. Jetzt wo die Technik zur Verfügung steht, können wir ab sofort

  • Unsere Sendung produzieren
  • Interviews aufnehmen
  • Spezielle Sendungen produzieren mit Live Musik oder einem DJ
  • und viele weitere Aktivitäten durchführen

Das Radio-Studio ist nicht immer besetzt. Im Moment ist es nicht möglich sich direkt im Studio zu melden. Sobald wir aber bereit sind dafür, werden wir die nötigen Informationen kommunizieren.

Weitere Ideen stehen mit dem Radio-Studio noch an. So können wir z.B. innerhalb der technischen Resourcen auch bald einen eigenen ogg Vobis Stream anbieten. Die Jungs vom Verein stehen uns zur Seite und ermöglichen die Realisierung eines eigenen Stream-Servers auf der Basis von Ubuntu zu betreiben.

Fazit

Die Zusammenarbeit mit Radio Radius und die technischen Möglichkeiten wird unser ubuntu-radio einen Schritt weiter nach Vorne bringen. Ich freue mich jetzt schon auf interessante Stunden im Radio-Studio.

 

MyUnity

    Geschrieben am 28. November 2011 von Gregor Fröhlich

Kleines, schlankes, einfaches Unity Tweaking Tool


Wie schon auf OMG Ubuntu berichtet, hat der Programmierer Davide Pedrelli ein einfaches Tweaking Tool für den Unity Desktop geschrieben.

Mit der Version 1.0.10 ist nun auch die deutsche Sprachdatei dazu gekommen. Vorher war nur Italienisch dabei, was nicht für alle Benutzer verständlich war.

Benutzung

Nach der Installation steht das Programm im Dash zur Verfügung. Das Programm hat momentan 5 Konfigurations-Reiter. Die Einstellungen gelten für

  • den Starter
  • den Dash
  • das Panel
  • die Arbeitsfläche
  • die Schriftart

Die Einstellungen wirken sofort und man kann gut sehen wie sich der Desktop dann verhält.

Installation

Die Installation kann man über das Software-Center oder Synaptic machen, wenn die Resource ppa:myunity/ppa hinzugefügt wird.

Fazit

Mit MyUnity hat man ein wirklich schlankes Tools für die Einrichtung seines Unity Desktops zur Hand

 

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