ubuntu-radio – ist umgezogen
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Geschrieben am 17. Mai 2012 von Gregor Fröhlich
Nach 7 monatigen Sendebetrieb ist das ubuntu-radio nun auf eine eigene Plattform umgezogen.
Was hat sich in den letzten Monaten im Radio so getan ?
Radioinhalt
Im inhaltlichen Teil des Radios konnte die Sammlung freier Musik erheblich aufgestockt werden. Durch die wöchentlichen Genre Themen hat sich die Musiksammlung auf 6.759 Titel erhöht. Die Musiksammlung wird stets weiter entwickelt und bekommt jede Woche im Durchschnitt ein Datenvolumen von 1 GByte. Bei den Ubuntu-News konnte leider nicht so viel bis gar kein Inhalt mehr gesendet werde. Seit dem Fehlen des Wochenrückblicks von Radio-Tux und anderen Podcaster’n sind Ubuntu Podcast eine Mangelware geworden. Die freien Hörspiele sind immer noch in Planung und werden in diesem Sommer dann einen festen Platz im Radio-Programm finden.
Personelles
Die Situation beim Personal hat sich erfreulich verbessert. So konnte “eitch” als Techniker und Moderator gewonnen werden. Beim Umzug und in der Ferienabwesenheit von “happy-gregor” konnte “eitch” den Radio Betrieb perfekt weiter führen. Als weiteres Mitglied konnte “Jan” für das Radio-Projekt gewonnen werden. Der “Jan” ist noch ein junger Ubuntero und gibt sich in der Szene richtig ein. So wird sich “Jan” beim ubuntu-radio in die Moderation und die Redaktion einbringen. Als vierte Person hat sich “MarcoPeter” im Radio eingebracht. Marco ist in der Szene auch bekannt als Musik-Liebhaber wo er sich auf seinem Blog auch immer wieder zu verschiedenen Themen zu Ubuntu eingibt. Er wird sich beim ubuntu-radio dem Bereich Moderation und Redaktion widmen.
Technik
Die Technik vom ubuntu-radio hat sich bestens bewährt. Der Stream ist extrem stabil und hat nie technische Probleme gehabt. Die Entscheidung mit Icecast zu arbeiten hat sich gelohnt, das ist wirklich eine stabile und funktionierende Plattform. Zum heutigen Zeitpunkt stehen dem ubuntu-radio 3 parallele Streams zur Verfügung. Der Master-Stream wird über den Provider Hetzner ausgeliefert. Die Bandbreite beträgt im Moment 100MBit und reicht aus für 1’000 gleichzeitige Hörer. Einen zweiten Stream, den Slave-Stream, wird durch die ETH (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) ausgeliefert. In diesem Stream stehen 1’000 MBit zur Verfügung. So gesehen wäre dieser Stream für 10’000 gleichzeitige Hörer ausgelegt. Als Backup-Stream ist das Streamhosting von Cloudspeaker am laufen. Mit dieser Technologie wird es möglich sein, fast unbegrenzte Anzahl Hörer zu beliefern.
Neben dem Stream wird auch fleissig im Bereich der Speicherung gearbeitet. So hat sich das ubuntu-radio eine eigene Cloud mit owncloud aufgebaut. Geplant sind im Endstadium 3 Nodes mit max je 2TByte Datenvolumen. Die Nodes stehen bei den Radio-Betreibern und alle Daten sind im eigenen Besitz. Die owncloud entwickelt sich immer weiter und bringt mit jedem Release weitere gute Funktionen mit. Bereits sind Cloud-Clients für Android und weitere Systeme realisiert worden.
Zukunft
Die Zukunft des ubuntu-radio steht unter sehr guten Sternen. Personell gesehen lässt sich dieses Jahr einiges erreichen. So hat sich z.B. “Jan” dafür interessiert, eigene Ubuntu-Podcast zu erstellen und in das Radio einzubringen. Die freien Hörspiele werden einen festen Sendeplatz finden und interessante Genres wie Krimi oder Science-Fiction einbringen. Auch ein weiteres Projekt ist der Zugriff auf die Musiksammlung, diese wird zukünftig in der Cloud abrufbar sein. Wer Lust und Laune hat am Projekt ubuntu-radio tätig zu werden der kann sich einfach bei den Machern melden und seine Ideen und Resourcen einbringen.
Fazit
Das ubuntu-radio ist, aus dem Projekt “ubunteros Voice-Channel” entstanden, nun eine spannende, interessante und selbständige Plattform geworden. Durch den konsequenten Einsatz freier Software und dem “ubuntu” Gedanken ist das Radio auch für die Zukunft gewappnet.
Links
- ubuntu-radio http://ubuntu-radio.ch
- ubunteros http://ubunteros.ch
- cloudspeaker http://cloudspeaker.fm
- owncloud http://owncloud.org
User Interfaces entwerfen mit Pencil
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Geschrieben am 27. April 2012 von Lucas Betschart
Da ich vor hab eine Android App zu programmieren, hab ich mich mal nach einem Tool umgeschaut mit dem man User Interface Skizzen erstellen kann. Im Ubuntu Software Center gab es nichts was mir zusagte, aber bei Google wurde ich dann fündig.
Mit dem Programm Pencil, welches auf der von Mozilla (Firefox & Thunderbird) verwendeten Gecko-Engine basiert, kann man ohne viel Aufwand UI-Entwürfe erstellen. Dabei kann man, abhängig von den verwendeten Stencils (Schablonen), das ganze wie eine Skizze aussehen lassen oder wie eine richtige Applikation. Nicht nur das Visuelle lässt sich darstellen, sondern (abgesehen von aufwändigen Animationen) auch der Ablauf (welches Fenster erscheint wenn ich auf Button X klicke usw.) Das Endresultat lässt sich dann als HTML, PDF oder Bild exportieren.
Mit diesem Tool sollte es jedem möglich sein seine Designvorschläge für ein Programm oder Shell (Unity auf dem Smartphone z.B.) darzustellen.
Das Programm ist als Firefox Addon auf der Projekt-Webseite verfügbar (http://pencil.evolus.vn/en-US/Home.aspx). Es steht unter der GPL und läuft überall wo auch Firefox läuft. In diesem Blog-Post ist beschrieben wie sich das ganze unter Ubuntu 11.10 als eigenständige Applikation mit Hilfe des XUL-Runners installieren lässt, was vermutlich auch noch in 12.04 funktioniert.
Zusätzliche UI-Elemente (Stencils) findet man auf der Webseite des Projekts.
Stencils für Android gibt es unter http://code.google.com/p/android-ui-utils/downloads/list.
Für Ubuntu besteht auch ein Launchpad-Projekt, wo aber momentan nicht sehr viel zu finden ist. Die Dateien (Ubuntu-TV Vorlage) und Stencils (Unity Panel Einträge) von dort hab ich euch hier hinterlegt. Evtl. hat ja jemand Lust hier weitere Elemente bei zusteuern.
Ubucon12 – alles ist bereit
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Geschrieben am 26. April 2012 von Gregor Fröhlich
Wie schon im Vorfeld berichtet, ist die Planungsphase für die Ubucon12 nun beendet und das ganze Programm steht. Es werden bis jetzt etwa 50 Personen erwartet. Für Speiss und Trank während der Ubucon12 ist gesorgt. Neben den Vorträgen zu verschiedenen Themen kann in einem Schulungsraum das neuen Ubuntu 12.04 ausprobiert werden. Wir wünschen viel Spass an der Ubucon12.
Ubunteros – Online Stammtisch
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Geschrieben am 12. April 2012 von Gregor Fröhlich
Nach der Vergrösserung der Plattform der ubunteros.ch wird auf Initiative von Jan ein Online Stammtisch durchgeführt. Am 15. jeden Monats von 19:00 – 21:00 treffen sich alle Ubunteros im freenode IRC Chat im Channel #ubunteros-stammtisch. Wer keinen IRC Chat oder FreeNode Namen hat, der kann auch ganz einfach mit dem Web-Browser mitmachen. Hier noch die nötigen Daten:
- Wo: im IRC Channel #ubunteros-stammtisch oder WebChat
- Wann: jeden 15. des Monats 19:00 – 21:00
Viel Spass beim Chatten !
ubunteros vergrössern sich
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Geschrieben am 08. April 2012 von Gregor Fröhlich
Die schweizer Ubunteros-Community hat sich auf den ganzen deutsch-sprachigen Raum vergrössert. Auf Wunsch vieler Mitglieder hat sich die Community entschlossen die Plattform zu erweitern. Die Ubunteros-Community ist ab sofort in den Ländern .at, .de, .li und .lu präsent.
Das Logo wurde angepasst und kann nun für alle Länder benutzt werden.
ubucon12 – der CountDown ist gestartet
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Geschrieben am 30. März 2012 von Gregor Fröhlich
Nicht mehr lange und die ubucon12 wird durchgeführt.
Wer sich noch für einen Vortrag melden will der kann sich auf dem Call for Paper eintragen.
Am nächsten Stammtisch werden noch die Einzelheiten besprochen und dann freuen wir uns schon auf einen spannenden und interessanten Ubuntu-Tag.
Android Blog
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Geschrieben am 16. März 2012 von Gregor Fröhlich
Ich habe mich in den letzen Tagen entschieden meine Beiträge die ich in diesem Blog über Android schreibe, in einem eigenen Blog zu verwalten. Die Artikel und vorallem News haben nicht mehr viel mit Ubuntu zu tun und werden desshalb von mir auf meinem Android Blog publiziert. Wenn also jemand in Zukunft meine Artikel über Android lesen oder abonnieren möchte, dann ist der Blog unter folgender Adresse zu finden:
Natürlich werde ich weiterhin meine Ubunu Artikel hier veröffentlichen und wenn Ubuntu etwas mit Android zu tun hat, dann erscheint das auch hier. Weiterhin viel Spass mit Ubuntu und Android
Ubuntu Radio
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Geschrieben am 12. März 2012 von Gregor Fröhlich
Es ist jetzt auch schon eine Weile her, wo wir unser Ubuntu-Radio aufgeschaltet haben. Nun ist es soweit, wir können unser Radio ausbauen.
Geschichte
Seit letztem Jahr senden wir mit unserem Radio rund um die Uhr freie Musik, Ubuntu News und freie Hörspiele. Die eingesetzte Technik hat sich bewährt und läuft einwandfrei mit Ubuntu. Mittlerweile haben wir auch ein Radio-Studio und 3 gleichzeitige Streams wo wir das Radio verbreiten können.
Zukunft
Jetzt geht es weiter mit der Zukunft. Um das Radio anspruchsvoll betreiben zu können, wird die ganze Mannschaft ausgebaut. Verschiedene Aufgaben mit verschiedenen Personen stehen zur Auswahl. Wir suchen Personen die Freude am Thema Radio, Podcast und Internet haben. Das Ubuntu Radio hat nicht mehr viel mit der analogen Technik zu tun. Unser Radio ist voll digital und wird über das Internet verbreitet.
Aufgaben
- Administration
- Technik
- Redaktion
- Moderation
Das Radio hat einen technischen Stand, den man so weiter betreiben kann. Es sind aber noch einige Verbesserungen möglich. So haben wir noch die Einführung einer Web-Plattform in petto, den Ausbau der Radio-Sammlung und viele kleinere Vorhaben im Auge. Anbei einmal eine kurze Ansicht der möglichen Arbeitsgebiete die zu besetzen sind.
Fazit
Wer Lust und Interesse hat unser Ubuntu-Radio in Zukunft mitgestalten zu können, der darf sich gerne bei happy-gregor melden. Wer noch Fragen hat, der kann sich direkt an gregor at froeh.li wenden oder sich im irc chat #ubunteros.ch melden.
Audio Dateien einfach taggen
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Geschrieben am 10. März 2012 von Gregor Fröhlich
Seit einiger Zeit betreiben wir unser Ubuntu-Radio und es sammeln sich immer mehr Musik Dateien an. Mit zunehmender Menge wird eine übersichtliche Darstellung der Dateien immer schwieriger. Wenn man nun Alben von jamendo.de herunter laden tut, dann sind die Musik Dateien immer mit der Track Nummer und dem Titel benannt. Das mag gut sein für ein Album, für das Ubuntu-Radio ergeben sich aber verschiedene Probleme die sich damit nicht lösen lassen.
Die Aufgabe
Im Ubuntu-Radio wird jede Woche eine Musik-Richtung zusammen gestellt. Dazu müssen die verschiedenen Alben zuerst von jamendo.de ausgesucht und herunter geladen werden. Das ist eine Arbeit von ca. 2 Stunden pro Woche. Nach dem Download werden die Audio Dateien entpackt und in das entsprechende Genre-Verzeichnis kopiert. Hier wäre nun schön, wenn die Dateien dann auch den richtige Dateinamen im Sinne des Künstlers und nachfolgend dem Titel beinhalten würden. Eine Zusammenstellung für die spätere Sendung mit eindeutigen Dateinamen wäre viel einfacher.
Die Lösung
Für das Ubuntu Radio braucht es eine einfache und stabile Lösung für das umbenennen der Audio Tags und den Datei-Namen. Wir haben mit der Applikation Audio Tag Tool die ideale Lösung gefunden. Damit ist es möglich die Audio Dateien nach dem jamendo.de Download auf die richtige Benennung zu bringen.
Das Audio Tag Tool
Mit diesem Tool kann man sehr einfach und schneller seine Sammlung bearbeiten. Am Anfang steht die Auswahl des Verzeichnisses oder der einzelnen Datei. Man kann mit dem Audio Tag Tool nun die Tags oder den Dateinamen ändern. Das ganze lässt sich auf einzelne Dateien oder auch auf ein ganzes Verzeichnis anwenden. Ich habe einmal ein Bild für die Tag Bearbeitung gemacht.
1) Nach dem Start wählt man den gewünschten Ordner aus. Je nach Anforderung aktiviert man die Unterordner, so wäre auch die Bearbeitung von grösseren Sammlungen möglich
2) Hier werden nun alle Dateien alphabetisch aufgelistet. Mit einem Rechtsklick auf einer Datei ist es auch möglich diese zu löschen.
3) Bei der Funktionsauswahl kann man die Aufgaben auswählen. Diese sind: Tag bearbeiten, mehrere Dateien taggen, Tags entfernen, umbenennen mehrerer Dateien und Playlistenerstellung.
4) Bei der Funktion Tag bearbeiten werden die Tag Versionen ID3 v1 und ID3 v2 angeboten
5) In diesem Bereich kann man die Audio Information einsehen
Für unser Ubuntu Radio bearbeiten wir nun immer nach dem Download die Tags der Audio-Dateien. In einem nächsten Schritt werden die Dateinamen umbenannt, damit immer zuerst der Künstler und danach der Titel in dem Dateinamen steht.
Man kann bei dieser Funktion das Format des Dateinamens einstellen. Wir wählen immer <artist> – <title>, so wir wir das für unsere Sammlung benötigen. Mach kann noch einige Details zu Sonderzeichen etc einstellen, was manchmal auch nötig ist, da die Tags international eingegeben sind und manchmal ganz exotische Zeichen beinhalten. So sind Musik Stücke aus dem Osten von Russland bis China ganz speziell getaggt. Nach den vorgenommenen Einstellungen kann man das umbenennen starten. Dies geschieht sehr flott und die Dateien erhalten einen neuen Namen. Man kann die Umbenennung auch gleich im Anzeigefenster kontrollieren und wenn nötig nachbesseren.
Fazit
Das Audio Tag Tool ist eine einfache und schnelle Lösung seine Audio Sammlung nach seinen Wünschen zu bearbeiten. Ob eine einzelne Datei oder eine ganze Sammlung, das Audio Tag Tools verrichtet seine Arbeit schnell und einfach.
MyUnity – die Version 3
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Geschrieben am 28. Februar 2012 von Gregor Fröhlich
Die beliebte Unity Anpassungs-Software “MyUnity” ist nun in der dritten Version erschienen. Die Installation erfolgt bis Ubuntu 11.10 über die PPA. Ab Ubuntu 12.04 über das Software-Center oder Synaptic. Hier möchte ich die neuen Funktionen einmal beschreiben. Ich habe dazu immer ein Bild der Version 2 (linken Seite) und ein Bild der Version 3 (rechte Seite) erstellt. Grundsätzlich hat sich das Layout der Applikation geändert. Die Einstellungen sind einfach und übersichtlich angeordnet. Ein kleines Video wie man das ganze bedienen kann, wurde vom Autor auch veröffentlicht.
Die Launcher-Einstellung hat sich erweitert mit der Möglichkeit die Farbe des Launchers zu bestimmen. Daneben kommt mir die Verzögerung der Launcher-Ausblendung schneller vor. Das würde mich wieder dazu ermuntern, den Launcher in Zukunft wieder ausblenden zu lassen.
Bei der Dash kann man nun zusätzlich die Apps ein oder ausblenden lassen. Interessant ist hier die Einstellung der Dash Size. Stellt man diese auf Netbook, weitet sich der Dash auf den ganzen Desktop aus. So gesehen kann man damit seine Applikationen auf dem Desktop anzeigen lassen, so wie früher als es noch kein Unity gab.
Bei den Desktop-Einstellungen sind die Optionen Active Show Desktop Icon, Panel Menus Icons und Windows Animations dazu gekommen. Ausserdem sind die Anzahl Desktops nun hier einzustellen
Die Einstellungen für die Schriften haben sich nicht wesentlich geändert.
Neu dazu gekommen sind die Einstellmöglichkeiten für die Themen. Nun kann das Theme selber wie auch die Icons dazu eingestellt werden
Fazit
Das MyUnity entwickelt sich wunderbar weiter und ich bin einmal gespannt ob sich beim Ubuntu 12.04 die Einstellungen ohne MyUnity auch so einfach erledigen lassen.

















