Java ist ja schon alleine wegen seiner Lizenzen eine gesonderte Software innerhalb von GNU/Linux, finde ich. Wie dem auch sei, als standhafter Anfänger in Sachen Linux kämpfe ich immer wieder mal gerne – oder eben ungern – mit der Installation von Java. Beziehungsweise tue ich dies zunächst, weil Java auf meinem System nicht vorhanden ist. Und weil ich ganz sicher bin, dass ich dereinst wieder einmal auf eine solche Herausforderung stossen werde, notiere ich mir mal, wie man am besten vorgeht. Und vielleicht hilft dieser Post auch noch einem andern User, der allenfalls auch ein immer währender Linux-Anfänger bleibt – ganz wie ich.
Unter Debian muss dazu zunächst in der sources.list die richtige Paketquelle angeben, denn das verfluchte Java ist ja nicht ganz frei:
vim /etc/apt/sources.list
und dann dort die Zeile
deb ftp://ftp.de.debian.org/debian/ etch main non-free contrib
ergänzen. Unter Ubuntu ist dies nicht nötig, da jene Quelle für unfreie Software standardmässig schon inkludiert ist. Danach sollte ein Update der Quellen erfolgen:
apt-get update
Nun darf man sich die richtigen Päckli installieren:
apt-get install sun-java5-jre
Für die Browser wie Iceweasel, Epiphany oder Firefox braucht es dann noch das richtige Plugin:
apt-get install sun-java5-plugin
Und damit sollte (fast) alles funktionieren. Sogar das wenig beliebte und mit Argusaugen beobachtete Webmin lässt sich damit bedienen; nämlich der Dateimanager, der Java voraussetzt.
Yo, und so ist meine Welt wieder in Ordnung. Wenn nur immer alles so einfach zu richten wäre – ich meine, im wirklichen Leben


