Seit einiger Zeit nutze ich den Zoom H4, der inzwischen bereits als “Old Product” bezeichnet wird. Der Nachfolger wäre der Zoom H4n, den Dirk im Einsatz hat. Mit dem H4 zeichne ich die Arbeiten für RadioTux, vor allem die Zusammenfassungen der wöchentlichen Rückblicke von ubuntuusers.de und natürlich auch die Folgen und ShortCarts für das Projekt Deimhart auf. Mit dem Gerät bin ich soweit ganz zufrieden. Die Menüführung ist meiner Meinung nach eine Zumutung, damit komme ich aber irgendwie klar. Was mir überhaupt nicht gefällt und womit ich mich nur schwer abfinden kann, ist der Umstand, dass an dem Gerät offenbar die Systemzeit nicht eingestellt werden kann.

Das ist besonders dann mühsam, wenn sich mehrere Dateien auf der SD- oder SDHC-Card befinden, die von verschiedenen Veranstaltungen stammen. Ich kann mich dann zwar anhand der fortlaufenden Dateibezeichnung orientieren, schöner wäre natürlich ein korrektes Datum. Jenes zeigt bei mir aber immer den 16. September 2005 um ein Uhr nachts an. Und zwar bei jeder Datei, ganz stur.

Es ist durchaus möglich, dass der Zoom H4 gar keine interne Uhr eingebaut hat. Denn sonst würden die neueren Dateien auf dem Datenträger eine jüngere Datums- und Zeitangabe ausweisen. Stattdessen wird ihnen ein “statischer Zeitstempel” aufgedrückt.
Auf meinem Gerät befand sich seit dem Kauf die Firmware 2.20 darauf. Inzwischen ist die Version 2.40 aktuell, an der offenbar bloss ein paar Fehler gefixt wurden, die erst noch Windows betreffen und daher für mich nicht relevant sind. Im Stillen hoffte ich aber doch auf eine Funktion in der neuen Firmware, mit der sich das Datum einstellen lässt.
Das Upgrade funktioniert denkbar einfach. Allerdings braucht es dazu eine SD-Card, mit einer SDHC-Card lässt sich die Firmware nicht upgraden. Zunächst holt man sich die gezpippte bin-Datei herunter, entpackt sie und verschiebt sie auf eine SD-Card. Mit der kann man dann den Zoom H4 booten, in dem der runde Menüknopf nach unten Richtung “Input Menu” dauernd gedrückt und gleichzeitig das Gerät eingeschaltet wird. Dabei sollte der Rekorder am Strom angeschlossen sein und nicht von den Batterien gespiesen werden. Dann erscheint auf dem Display die Rückfrage, ob der Upgrade durchgeführt werden soll. Nach einer kurzen Prüfung der Datei erfolgt dann der Upgrade, der etwa 20 Sekunden dauert. Hernach wird das Gerät neu gestartet und das war es dann schon.
Aber ich habe mich vergeblich gefreut, denn eine Funktion, um das Datum und die Uhrzeit einzustellen, habe ich nicht gefunden. Das ärgert mich sehr, denn der H4 kennt durchaus die Berechnung mit der Zeit und kann die Aufzeichnungen auf Hundertstel-Sekunden genau ansteuern und Berechnungen vornehmen. Fast jedes Gerät kennt heute eine Systemzeit, die änderbar ist, bloss eben dieser zickige H4 nicht. Auch im Handbuch ist dazu nichts zu finden. Erstaunlich, dass der H4 diese Funktion nicht haben soll. Vielleicht taucht sie ja noch auf, auf irgendeinem skurrilem Weg – die Hoffnung stirbt zuletzt.



Eine ganze Weile habe ich darüber nachgedacht und erinnerte mich erst viel später an eine Technik, welche ich tagtäglich nutze und die darüber hinaus sehr einfach zu implementieren ist, aber auch für die Leser sehr simpel benutzt werden kann: 













Manchmal ist es ganz hilfreich, Daten per USB-Stick oder 


