Archiv für August 2010

Wikipedia als PDF oder Buch

Donnerstag, 26. August 2010

Wikipedia, bekannt als die grösste Enzyklopädie aus freien Inhalten in allen Sprachen der Welt, erweitert seine Funktionalität mit einer Druckfunktion im Sinne von PDF und Bucherstellung.

In der linken Navigationsleiste kann man mit der Funktion Drucken/Exportieren einen Artikel als PDF Datei herunterladen wählen. Diese Funktion stellt den Artikel realtime zusammen, formatiert das Layout und stellt die Datei collection.pdf zum Download bereit. Das PDF kommt mit der Version 1.3  (Adobe Acrobat 4) daher und ist somit für die alle gängigen PDF Reader lesbar.

Ubuntu Artikel als PDF

Ubuntu Artikel als PDF

Als nächste Funktion kann man sich mit dem Buchgenerator ein Buch zusammen stellen lassen. Diese Funktion ermöglicht es einem, mehrere Artikel auzuwählen die dann zum Schluss als Buch zur Verfügung steht. Das macht Sinn wenn man Informationen sammeln will und dann als Fassung nutzen möchte. Wenn man das Buch fertig zusammen gestellt hat, kann man dieses als PDF wieder downloaden.

Zum Schluss kann man sich auch ein zusamengestelltes Buch drucken lassen. Die Kosten für gedruckte Bücher hängen von deren Seitenanzahl ab, 10 % des Kaufpreises gehen an die Wikimedia Foundation.

Fazit:
Wikipedia erweitert seine Dienstleistungen in einer sinnvoller Weise und schliesst eine Brücke von der digitalen zur analogen Welt. Eine sehr gelungene Dienstleistung.

Bildergallerie


Endlich: RoundCube mit Adressgruppen

Mittwoch, 25. August 2010

Seit einiger Zeit ist die stabile Version 0.4 von RoundCube verfügbar. Das ist ein freier Webmailer auf Basis von PHP und MySQL, der praktisch jeden IMAP-fähigen Mailserver anzapfen kann. RoundCube nutzt die GP-Lizenz. In der eidgenössischen Entwicklung sind diesmal einige Verbesserungen, vor allem aus dem Bereich “Kosmetik”, enthalten. Was mich besonders freut, ist die Einführung der Gruppenfunktion in der Adressverwaltung. Damit drängt sich bei mir RoundCube an die vorderste Stelle bei den Webmailern. Diese Funktion fehlte mir nämlich seit der Version 0.1. Das Adressbuch hat einfach eine Ebene mehr erhalten, so dass sich die Kontakte besser gliedern lassen. Gleichzeitig können die Gruppen auch an das An-Feld, beziehungsweise an das CC oder BCC-Feld, beim Erstellen einer neuen Nachricht gesetzt werden, damit alle Mitglieder dieser Gruppe mit dem Mail bedient werden. Die Gruppe wird beim Einfügen in das entsprechende Feld sofort in die einzelnen Adressen aufgelöst.

Ebenfalls ganz gelungen finde ich das Gruppieren der Nachrichten. So werden zusammenhängende Nachrichten besser strukturiert; die Funktion lässt sich ein- und ausschalten. Ich brauchte allerdings eine Weile, bis ich die Einstellungen fand. Denn diese Funktion lässt sich nämlich einzelnen auf jedem Ordner ein- und wieder ausschalten. Deshalb befindet sie sich einerseits in den globalen Einstellungen unter Einstellungen / Mailbox Ansicht / Konversationen aufklappen und anderseits in der Verwaltung unter der Reiterkarte Ordner. Dort muss bei denjenigen Ordnern, die die Nachrichten gegliedert anzeigen sollen, der Haken gruppiert gesetzt werden.

Daneben sind etliche kleinere Sachen verbessert oder in Ordnung gebracht worden, so zum Beispiel die verbesserte Darstellung von HTML-Mails und das Einbinden und Anzeigen der Signaturen. Ein Blick auf die Roadmap zeigt, dass dereinst auch die Unterstützung von GPG/PGP geplant ist. Allerdings ist dazu noch nicht bekannt, in welchem Abschnitt das erledigt wird. Die nächstfolgende Version, die 0.4.1, wird “nur” zur Fehlerbehandlung und Korrektur benutzt.

RoundCube mauserte sich zu einem sehr beliebten Webmailer; auch einer meiner Hoster nutzt die Applikation als Webmailer für seine Kunden.

Stellarium 0.10.5 update

Mittwoch, 18. August 2010

Mein Stellarium 0.10.4 hat nun ein UpDate erfahren. Neu ist die Version 0.10.5 verfügbar. Grosse Änderungen sind nicht zu erwarten aber eine kann ich gut gebrauchen, die deutschen Namen der Sternenbilder (vorher auf Englisch).

Das UpDate kommt noch nicht direkt von Ubuntu, man muss das PPA repositories ansprechen.

  1. Terminal öffnen
  2. sudo add-apt-repository ppa:stellarium/stellarium-releases eingeben
  3. sudo apt-get update eingeben
  4. Aktualisierungsverwaltung UpDate durchführen

Danach steht das 0.10.5 zur Verfügung und alle deutschen Bezeichnungen sind ersichtlich.

Ubuntu 10.10 Alpha 3 bootet nicht

Dienstag, 17. August 2010

Wer in der frühen Phase der Entwicklung der nächstfolgenden Ubuntu-Version Maverick Meerkat 10.10 bereits eine Vorschau wagen oder einen Einblick gewinnen möchte, kann sich ein (fast) täglich neu erstelltes Abbild besorgen und damit seinen Rechner booten. Oder mindestens sollte das so funktionieren. Ich habe mit der ISO-Datei via dem Startmedien-Ersteller einen USB-Stick “betankt” und habe damit meinen Rechner hochgefahren – theoretisch. Denn gleich zu Beginn erschien die Fehlermeldung:

Unkown keyword in configuration file

Der Cursor im Prompt blieb dann bockig stehen. Es half bloss noch das händische Abstellen des Rechners. Ziemlich schnell fand ich dann eine Lösung zu dieser Herausforderung. Auf Launchpad wurde dieser Fehler schon besprochen und die angebotene Lösung hat mir immerhin soweit geholfen, dass der Rechner ab dem USB-Stick starten konnte. Offenbar besteht ein Konflikt mit dem Paket usb-creator-gtk, das Schlüsselwort “ui” wäre der Ausschlag für den Fehler. Lösen lässt sich das Problem ganz einfach mit folgender Zeile im Terminal; der Stick muss dafür eingehängt sein:

sed -i -e 's/ui gfxboot/gfxboot/' /media/USBSTICK/syslinux/syslinux.cfg

Dabei muss USBSTICK mit dem tatsächlichen Namen des betreffenden USB-Sticks ersetzt werden. Somit konnte ich mit dem Stick den Rechner starten, allerdings blieb dann Ubuntu 10.10 mit einem leeren Desktop stehen. Den Start-Jingle habe ich noch gehört, dann war aber Ruhe und Stille. Ich bin dem Problem nicht weiter nachgegangen; es ist ohnehin noch zu früh für mich, um mit 10.10 zu arbeiten. Ausserdem ist ja die aktuelle Version Lucid Lynx eine LTS, was mich unter Umständen dazu bewegt, damit noch etwas länger als nur bis Oktober zu arbeiten. Trotzdem schaue ich mir das Erdmännchen mal etwas genauer an – sobald es auf meiner Hardware läuft – und berichte dann hier darüber.

Ubuntu User 4/2010 ist da

Montag, 16. August 2010

Das Ubuntu-Magazin Ubuntu User ist nicht mehr ganz so jung, denn bald ist schon ein Jahr vergangen, seit dem die erste Ausgabe erschienen ist. Die vierte Ausgabe in diesem Jahr lag Ende der vergangenen Woche wie immer zuverlässig in meinem (physischen) Briefkasten. Auch in dieser Ausgabe finden sich viele interessante Beiträge; ich persönlich meine, dass diese Episode Ausgabe bisher die beste ist. Ausserdem gefällt mir das Magazin, weil ich einige der Autoren kenne. Das Inhaltsverzeichnis und ein paar Kapitel aus dem aktuellen Heft sind auch online verfügbar. Besonders interessant fand ich den Artikel zu WiiCan. Damit lässt sich via Bluetooth ein Ubuntu-Rechner mit der Wii-Konsole steuern.

Im Editorial lädt der Chefredakteur Kristian Kissling zu einer Umfrage ein. Die Redaktion möchte gerne etwas mehr über die Gewohnheiten und Wünsche der Leserschaft in Erfahrung bringen. Die Umfrage ist in wenigen Minuten erledigt. Sie ist auf surveymonkey.com/ubuntuuser zu finden. Ganz verdutzt fand ich denn unter den Fragen nach den Websites und Blogs, welche ich regelmässig lesen würde, mein eigenes Blog aufgelistet. Solche Erlebnisse erfahre ich immer als Motivationsschub und natürlich auch als grosse Freude.

Bei der Umfrage lassen sich bei fast allen Fragen auch individuelle Antworten in einem Textfeld hinterlegen, so dass auch Informationen, die mit den Checkbox- und Radiobutton-Antworten nicht erfasst werden können, ebenfalls weiter gereicht werden können. Ich bin gespannt auf das Resultat; das soll nämlich in der nächsten Ausgabe von Ubuntu User präsentiert werden.

“Stellarium” ein Blick in den Himmel

Freitag, 13. August 2010

Was macht man nicht alles, wenn der Tag vorbei ist und die Nacht einem den Himmel öffnet um in die Ferne zu den Sternen, Planeten und sonstigen Himmelkörper zu schauen. Genau, man nimmt sein  Teleskop und richtet es gegen den Himmel. Aber hier beginnen schon die ersten Fragen aufzutauchen. Wie nennt sich denn dieser Stern oder wo ist nochmal die Venus zu sehen ? Eine einfache und wirklich beindruckende Antwort gibt es mit der Applikation “Stellarium”.

Stellarium ist ein Applikation für ein Planetarium in Echtzeit. Ich habe mir auf meinem Netbook (mit Ubuntu 10.04) das Stellarium 0.10.4 installiert. Man kann das Stellarium ganz einfach über das Synaptic installieren. Stellarium startet man dann über Anwendungen > Wissenschaft > Stellarium. Am Anfang ist mein virtuelles Planetarium so richtig leer. Je nach Tageszeit sieht man auch gar nichts. Das liegt daran, dass die Applikation noch gar nicht konfiguriert ist. Zur Konfiguration gehört eigentlich nur der Ort, wo man sich befindet. Wer nicht weiss wo er sich befindet, der sollte sich seine Koordinaten beschaffen (Google Maps, etc). Hat Man seine Kooridinaten, kann man diese in der Konfiguration eingeben und einen eigenen Namen wählen.

Das Icon Standortauswahl führt einem zur Konfiguration. Stimmen Höhe, Breiten und Längengrad kann man seinen Standort als Vorlage verwenden, diese wird dann beim Programmstart immer geladen.

Nun gehts los. Als erstes wird die Applikation nach dem Start im Vollbildmodus gestartet. Das macht Sinn wenn man sich nur als Sternengucker betätigen will. Um auch ein normales Fenster zu bekommen, kann man mit der Taste F11 den Vollbildmodus verlassen. Im nächsten Schritt muss man wissen wo die Himmelsrichtungen sind. Am unteren Rand werden die Richtungen angezeigt. Richtet man nun alles auf Norden aus (Compass oder modernes Handy erforderlich) kann man nun schon einige grössere Sterne oder Planeten sehen. Leider sind noch nicht sehr viele Sterne sichtbar, vorallem bei Tageslicht. Abhilfe schaffen hier die Tasten c (Sternbildlinien) und die Taste v (Sternbildbeschriftung). Damit hat man eine gute Übersicht und man kann sich am Himmel besser orientieren.

Was kann Stellarium noch:

  • Standardkatalog mit mehr als 600.000 Sternen
  • Zusatzkataloge mit mehr als 210 Millionen Sternen
  • Asterismen und Illustrationen von Sternbildern
  • Sternbilddarstellungen aus zwölf verschiedenen Kulturkreisen
  • Bilder von Nebeln (vollständiger Messier-Katalog)
  • Realistische Milchstraße
  • Sehr realistische Atmosphäre, Sonnenauf- und untergang
  • Planeten und ihre Satelliten
  • Äquatoriale und azimutale Gitter
  • Funkelnde Sterne
  • Sternschnuppen
  • Simulation von Sonnen- und Mondfinsternis
  • Anpassbare Landschaften, jetzt mit sphärischer Panoramaprojektion

Fazit: Stellarium ist ein einfaches, schlankes und informatives virtuelles Planetarium in Echtzeit. Auf einem tragbaren Gerät installiert, kann es hervorragend für die nächtliche Himmelserkundung genutzt werden.

Ich werde meine Erfahungen mit Stellarium dann in weiteren Artikel einbringen. Bis dann und man sieht sich im Universum.

Zeitgeist oder das Tagebuch über Aktivitäten

Freitag, 13. August 2010

Zeitgeist oder das Tagebuch über Aktivitäten – zu Englisch Activity Journal – unter der Arbeitsumgebung Gnome wird ja voraussichtlich (noch) kein Bestandteil der ersten finalen Version von Gnome 3 werden. Das, was vom Zeitgeist bereits vorhanden ist, kann man sich unter Ubuntu Karmik und Lucid bereits ansehen. Es gibt auch eine Möglichkeit, unter Karmic das Jounrla zu installieren, dazu braucht es aber etwas mehr. Deswegen hier die einfache und schnelle Installation unter Ubuntu 9.10 und 10.04. Dort muss nämlich lediglich eine Quelle für Pakete hinzugefügt und danach die Installation ausgeführt werden. Es gibt zwar auch eine Version in den bereits vorhandenen Paketquellen, ich würde aber für die Version vom Launchpad plädieren. Im Terminal muss dazu folgendes eingegeben werden:

sudo add-apt-repository ppa:zeitgeist/ppa

damit wird die notwendige Quelle hinzugefügt, welche im Launchpad liegt. Danach sollte der Index der Paketverwaltung neu erstellt werden:

sudo apt-get update

Jetzt folgt die eigentliche Installation ebenfalls am einfachsten per Terminal:

sudo apt-get install gnome-activity-journal

Damit werden die Abhängigkeiten wie gewohnt sogleich mitinstalliert, darunter auch zeitgeist-core und weitere Pakete. Danach steht der Starter zum Programm im Gnome-Menü unter Anwendungen / Zubehör / Tagebuch der Aktivitäten zur Verfügung. Ich würde zunächst unter Optionen die drei Plugins aktivieren, das Beispiel kann man getrost weglassen. So läuft Zeitgeist schön im Hintergrund. im oberen, rechten Panel wird ein Symbol mit einem Buch angezeigt, das mit dem Kontextmenü dazu bedient werden kann. Ausserdem lassen sich Pfade angeben, in denen nicht protokolliert werden soll. Danach liefert Zeitgeist teilweise bereits Informationen zu Daten, welche sich auch schon vor der Installation von Zeitgeist verändert haben.

Unter Ubuntu Karmic Koala wird die Version Activity Journal 0.3.4.1+bzr20100619 ausgeliefert, bei Ubuntu Lucid Lynx ist es die logischerweise dieselbe Version, da hier nicht unterschieden wird. Zeitgeist, oder wie das Teil eben neu benannt sein will, nämlich das Activity Journal, liefert verschiedene Ansichten der Historie der Dateien, welche bearbeitet oder erzeugt wurden. Vielmehr kann die Applikation aber im Moment noch nicht.

Wer möchte, dass das Tagebuch über Aktivitäten sofort beim Login gestartet wird, kann das Programm unter System / Einstellungen / Startprogramme der Liste hinzufügen.

Der Befehl, der im zweiten Feld eingetragen werden muss, lautet gleich wie das Paket, welches zuvor installiert wurde:

gnome-activity-journal

Viel Spass beim Testen! Vielleicht mag der eine oder andere Ubuntu-Nutzer seine Erfahrungen mit der Software teilen; ich freue mich auf Kommentare.

Keysigning-Party am 18. September in Zürich

Donnerstag, 12. August 2010

Leider habe ich die letzte für mich erreichbare Keysigning-Party, welche am LinuxTag zu Berlin stattgefunden hat, verpasst. Ich konnte nicht vom Stand von RadioTux wegbleiben und so lief die Party ohne mich durch. Dafür hat sich Karlheinz Geyer wieder bereit erklärt, anlässlich des ersten FrOSCamp zu Zürich eine weitere Keysigning-Party zu veranstalten.

FrOSCamp

Mit dem gegenseitigen Signieren der digitalen Identität (GPG) an einer Keysigning-Party wird das Web of Trust weiter verstärkt und ausgebaut. Die Party findet am zweiten Tag des FrOSCamps, nämlich am Samstag, den 18. September 2010 in Zürich in der ETH im CHN Gebäude an der Universitätsstrasse 16 statt. Bis zum 15. September 2010 kann man sich gemäss den Anweisungen zur Party anmelden. Alle weiteren Schritte werden dann von Seiten der Organisatoren initiiert. Ich werde ohnehin am FrOSCamp teilnehmen, da ich dort am Ubuntu-Stand helfen werde.

Wer den Überblick behalten oder bekommen möchte, wann welche Keysigning-Party in der Schweiz stattfindet, ist eingeladen, an der Mailingliste von Daniel Roethlisberger teilzunehmen. Und Karlheinz bittet freundlich darum, man möge etwas Werbung für die KeysigningParty vom 18. September 2010 in Zürich streuen; per Blog, Forum, Twitter, Mund-zu-Mund-Propaganda und natürlich auch per Telefon und hoffentlich auch über identi.ca. Vielen Dank für die Organisation, Karlheinz!

OpenOffice.org Switzerland

Mittwoch, 11. August 2010

Vor einigen Wochen wurde der Verein OpenOffice Switzerland in das Leben gerufen. Verschiedene Individualisten, die sich in der OpenSource-Community engagieren, vereinen sich in dieser Plattform. Was der Verein bezweckt und wofür er sich einsetzt, konnte ich mit Daniel Stoni in einem Artikel erläutern, welcher am vergangenen Samstag auf dem Nachrichtenportal von ubuntuusers.de (Ikhaya) erschienen ist.

In diesem Artikel erklären wir die wichtigsten Fakten zu diesem Verein. Wie in (fast) allen Projekten aus der OpenSource-Welt finden sich immer wieder die gleichen Persönlichkeiten, die sich engagieren. Es ist nicht immer leicht, neue Leute zu finden, die sich für die Anliegen der freien Verbreitung von Wissen einsetzen möchten. Mit einem Verein gelingt das vielleicht etwas besser, zumal sich OpenOffice.org Switzerland auch für das kleinere und mittlere Gewerbe einsetzt, welches häufig kein vollwertiges CRM einsetzen kann und will und dafür eher eine angepasste Office-Suite nutzen will. Hier finden sich vielleicht wieder neue Berührungspunkte zu Interessierten. Die Mitgliedschaft im Verein als Privatperson, Schule, Verein, gemeinnützige Organisation, Firma, Verwaltung, Mitarbeiter im Verein, Open Source Firma, Passivmitglied oder Gönner kann hier beantragt werden.

Ubucon 2010 in Leipzig

Dienstag, 10. August 2010

Auch in diesem Jahr findet die Ubucon statt. Diese Veranstaltung ist die grösste Ubuntu-Konferenz im deutschsprachigen Raum und richtet sich an alle Interessierte rund um Ubuntu. Dabei soll es nicht nur um Technisches gehen, sondern auch um das Gesellschaftliche, um die Gemeinschaft und natürlich auch um freie Software. Die Veranstalter entschieden sich diesmal nicht mehr für Göttingen als Austragungsort, sondern fanden in Leipzig eine Herberge. Dort steht uns die Universität als Location zur Verfügung.

Vom 15. bis 17. Oktober 2010 findet die Konferenz statt. Die Anmeldung ist bereits eröffnet, sie kann online erfolgen. Das obligate Versorgungspaket während der Ubucon kostet zehn Euro. Darin enthalten sind Verpflegung und Getränke sowie ein paar Goodies:

  • eine Ubuntu Kaffee/Tee-Tasse
  • ein persönliches Namensschild mit Ubuntu Lanyard
  • freie Getränke (Kaffee, Softdrinks, Saft, Wasser, Mate) auf der Ubucon
  • freie Verpflegung mittags (belegte Brötchen) und nachmittags (Gebäck)

Aus meiner Sicht ist das ein fairer Preis. Wer Lust verspürt, darf auch etwas mehr bezahlen, damit sozial Schwächeren der Beitrag erlassen oder reduziert werden kann. Die Bezahlung darf auch per PayPal erfolgen.

Schon eine ganze Weile ist der Call for papers eröffnet, an dem sich Menschen anmelden können, die sich als Referenten und Gesprächsleiter für Vorträge, Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden zu Themen rund um Ubuntu zur Verfügung stellen wollen. Es sind auch wieder Lightning Talks geplant, an denen mehrere Personen nacheinander zu je fünf Minuten zu einem Thema sprechen oder etwas aufzeigen können. Der einzureichende Beitrag sollte sich in einer der sechs Kategorien einteilen lassen, ansonsten müsste ein kurze Rücksprache mit den Veranstaltern erfolgen:

  • Community (Community, Projekte, Ideen)
  • Einsteiger (Installation, erste Schritte, Wo gibt es Hilfe?)
  • Anwender (Empfehlungen, Problemlösungen, Backup/Restore)
  • Multimedia (Sound, Video, Ubuntu Studio, Mythbuntu)
  • Hardware (Problemlösungen, Workarounds, Erfahrungsaustausch etc.)
  • Server (Server-Software, Kommandozeilensysteme, Administration)

Dirk und ich werden hierzu unseren Beitrag leisten; Details dazu geben wir gerne bekannt, sobald sie klar sind. Ich freue mich auf die Tage in “Leibtsch” im Osten Deutschland. Das ist eine sehr schöne Gegend, die Reise lohnt sich also nicht nur wegen der Community und dem Wiedersehen von Freuden.