Archiv für Mai 2011

Ubuntu macht Werbung III

Dienstag, 31. Mai 2011

Es ist wieder einmal so weit. Ubuntu hat ein weiteres Video gemacht dass die Vorteile von Ubuntu aufzeigen soll.

Ich habe das Video “abgefangen” und hier aufbereitet. Das Video ist mit einer Auflösung von 1280 × 720 Pixel gemacht. Die Bildfrequenz liegt bei 30 Bilder pro Sekunde und ist mit dem H.264 / AVC erstellt. Wer will kann und sollte natürlich das Video für Werbezwecke nutzen und zeigen. Viel Spas damit.

  • Link zum Video
  • Link zum Original auf Youtube

 

Der gute, alte HP LaserJet 5 Treiber

Freitag, 27. Mai 2011

Über Unity wird viel geschrieben und berichtet; auch hier durch meinen Co-Blogger Gregor. Ich selbst erachte die Arbeitsumgebung als nicht geeignet, um mit ihr produktiv zu wirken. Sie ist noch zu instabil. Aber das ist eine persönlich, dezidierte Meinung. Nach einem kurzen Ausflug über LXDE und Lubuntu bin ich nun wieder bei Ubuntu gelandet. Bei der LTS-Version 10.04 Lucid Lynx. Nach Canonical ist das die Version, die man “eigentlich” für das produktive Arbeiten nutzen sollte.

Es funktioniert tatsächlich auch alles einwandfrei; bis auf den Treiber für den Drucker Brother HL2270DW. Darüber habe ich bereits berichtet. Leider gibt es dazu keine PPD-Datei. Die Lösung mit dem Treiber für das Modell HL2170W funktioniert unter 10.04 bei mir leider nicht. Dafür klappt es mit dem alten Trick, mit einem Brother-Drucker einen HP-Treiber zu verwenden. Brother kann sozusagen einen HP-Drucker emulieren. Mit dem “Universaltreiber” HP LaserJet 5 kann ich praktisch alles sauber und korrekt ausdrucken, was ich brauche. Sogar der Duplex-Druck geht. Schön, dass die Uralt-Tricks noch immer funktionieren.

Zweite Erfahrungen mit Natty – Ubuntu 11.04

Sonntag, 22. Mai 2011

Seit unserer Release Party Ende April und meinen ersten Erfarungen mit Natty habe ich jetzt bereits fast einen Monat mit Natty und Unity gearbeitet.

In das Bedienerkonzept von Unity musste ich mich wohl wie viele andere erst einmal eingewöhnen. Das hat ein wenig gedauert aber ich denke jetzt habe ich die Vorteile von Unity für mich gefunden.

Alles Links

Dass fast alles links sein soll, ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Wie aber auch schon in vielen Literaturen beschrieben, ist das Konzept links schon eine Ewigkeit verbreitet. So werden in den Grundlagen der visuellen Kommunikation verschiedene Ansätze für das linke Arbeiten beschrieben. Eines der wichtigsten Elemente ist die Tatsache, dass wir in unseren Breitengraden von links nach rechts lesen und uns eigentlich immer von links orientieren. Auch das Thema Licht von oben Links kommt immer wieder vor, so z.B. sind dann die Schattenwürfe entsprechend unten rechts. So kann man sich das einmal in einem Museum genauer ansehen. Dazu können wir in das nationale Museum in London (England) gehen und die dort ausgestellten Bilder einmal betrachten. Schaut man sich die Bilder genauer an, so sieht man z.B. dass auf den meisten Bildern das Licht von oben links kommt (Schatten unten rechts). Hier einige Beispiele die das zeigen:

Ich habe mich mit Unity schnell daran gewöhnt, dass alles links sein soll. Meine Aktivitäten mit der Maus beziehen sich jetzt vorallem auf die obere linke Ecke.

Alles schneller

Am meisten hat mich erstaunt, das ich jetzt schneller bin. Während des Arbeitens bemerkte ich, dass meine Hand die eine Maus den ganzen Tag hält, sich etwas entspannter anfühlte. Das führe ich nun doch darauf zurück, dass meine Mausbewegungen nicht mehr so viele sind wie vorher. Meine Programme habe ich nun auch schneller gestartet. Ich habe nur noch meine wichtigsten Programme im Launcher und der Rest  den ich sowieso nicht benötige ist nicht sichtbar. Das macht mein Arbeiten effizienter. Auf meinem Desktop befinden sich nun keine Programmstarter mehr, sondern nur noch Verknüpfungen zu meinen Dateien oder Server. Auch eher per Zufall wollte ich eigentlich den Firefox Browser ein zweites mal starten. Ich habe dann im Unity Starter dummerweise die Adresse firefox.com eingegeben und sofort hat Unity mir den Browser gestartet mit der Seite www.firefox.com. So gesehen kann man also damit auch direkt eine Internet-Seite aufrufen.

Alle Desktop

Ich bin ein Desktop Worker. Für meine Arbeit brauche ich verschiedene Desktops. Meistens sind das 4 Stück. Früher mit dem Classic Desktop unter Gnome konnte ich mit der Tastatur diese Umschalten. Das geht natürlich mit Unity auch noch. Es gibt jetzt aber den “Arbeitsflächenumschalter” im Launcher. Damit geht das ganze auch mit der Maus. Je nach Effekt macht einem der Desktop eine schöne Reise mit Fade Effekt. Das ist für mich sehr angenehm und auch immer ein Highlight wenn ich den Desktop umschalten darf.

 

Fazit

Nach einer ersten Eingewöhnung in Unity hat mich das Konzept überzeugt. Ich arbeite schneller und angenehmer als vorher. Die Stabilität von Unity muss sich noch bewähren, was bis zum nächsten Ubuntu Release 11.10 sich dann einstellen wird.

 

 

 

Jamendo – freie Musik mit Android

Samstag, 21. Mai 2011

Wer gerne freie Musik hört, der kommt an der Online Plattform www.jamendo.de nicht vorbei. Jamendo ist die grösste und international bekannteste Website für kostenlose und legale Musik-Downloads. In sieben verschiedenen Sprachen bietet die Internetplattform den weltweit umfangreichsten Musikkatalog unter Creative Commons Lizenzen an. Künstler können auf einfach Art und Weise ihre Musik veröffentlichen, sie mit anderen teilen, sich selbst promoten und darüber hinaus durch diverse Programme Einnahmen erzielen.

Die Musik auf Jamendo kann man einfach und kostenlos downloaden. Das macht Sinn wenn man weiss was man will. Will man jedoch den ganzen Tag Musik hören ( als Alternative zum Radio ) dann kann man das auch tun, mit dem Jamendo Radio Player. Hat man seinen PC immer mit dabei, ist das kein Problem. Viele von uns tragen aber nur noch ein Smart-Phone oder ein Tablet mit sich herum. Hier gibt es eine weitere Lösung dazu, den Jamendo Player.

Der Player

Für uns Androider ist der Jamendo Player im Google Market erhältlich. Die Installation ist schnell erledigt und schon kann man mit dem Player loslegen. Der Player ist einfach aufgebaut und verbindet sich nach dem Start sofort mit Jamendo.

Mit dem Player kann man z.B. Radio hören. Man wählt einfach sein gewünschtes Genre und schon spielt der Player wie eine Radiostation den gewünschten Sender.

Während des “Radiohörens” kann man auf die Menütaste drücken und das eben gehörte Stück auch downloaden. So entsteht während des Hörens auch gleich eine Sammlung die man dann auch ohne Internet geniessen kann.

Fazit

Wenn man freie Musik für Unterwegs möchte, dann kann einem der Jamendo Player gute Dienste leisten. Mich nervt bei den Radios vorallem die Werbung. Mit dem Jamendo Player für Android habe ich nun genau die Musik mit dabei die ich möchte und das ohne Werbung.

Pofacs und Radio Stadtfilter

Donnerstag, 19. Mai 2011

Bereits vor einigen Wochen durften Dirk und ich zu Gast bei Marios Pofacs sein. Damals sprachen wir über Ubuntu und die Community dazu, aber auch Debian kam zur Sprache. Die Linkliste im Beitrag auf Pofacs ist entsprechend lang.

Wir haben die Sendung mit Skype aufgezeichnet; Dirk sogar über sein Android-Handy. Dabei entstand eine recht angenehme Qualität der Sprachausgabe. Die Ausgabe ist schon eine Weile online. Ich kam bisher nicht dazu, darüber zu schreiben. Es hat richtig Spass gemacht, die Sendung mit Mario und Dirk zu erzeugen. Danke den Jungs!

Am vergangen Dienstag konnte ich dann mit Axel zusammen bei Raoul über das Thema Sysadmin am Radio Stadtfilter sprechen. Auch in Winterthur hat es Spass gemacht, am Radio zu sein. Wir hatten zwar nur 25 Minuten, dafür gingen wir live über den Äther. Und schliesslich sprechen wir am Radio nicht nur, um unser Wissen und unsere Eindrücke zu teilen und sie auszudehnen, sondern auch um unser Ego zu pflegen. Anerkennung ist ein sehr treffender Lohn, den es in unserer Community immer noch recht üppig gibt – zum Glück.

ubunteros.ch – die schweizer plattform

Sonntag, 15. Mai 2011

Schon seit einiger Zeit haben wir über unsere Zukunft unterhalten und darüber phliosophiert, wie denn unsere zukünftige Kommunikation aussehen sollte. Nach einigen Überlegungen sind wir auf die Idee gekommen, ein Micro-Blogging System für unsere Kommunikation zu verwenden.

Daraus ist unsere Online-Plattform ubunteros.ch entstanden. Anfang dieses Jahres haben wir mit der Erstellung der Plattform begonnen. Im Monat März fanden dann die ersten Test’s statt. Die Stabilität auf den Servern von Robin haben sich bewährt und für den zukünftigen Betrieb als ideal erwiesen. Im April haben wir dann die ersten “Freunde” eingeladen an der Plattform teilzunehmen. Hier hat Roman einen grossen Beitrag dazu geleistet, indem er seine G-Mail Kontakte eingefügt hat. Das hat einen grösseren Zuwachs der Mitglieder gebracht. Danke Roman an dieser Stelle. Am 30. April war dann der offizielle Start anlässlich der Ubuntu Natty Narwhal Party. Dort konnte man sich über die Plattform und über die Mitglieder informieren. Anlässlich der Linux Tage 2011 zu Berlin konnte über die Plattform mit den Interessierten von Radio Tux während der gesammten Messe kommuniziert werden. Moisture hat dazu eine Gruppe “Radio Tux Hörer” eingerichtet und einige Benutzer haben sogar ihre RSS Feeds wie deren Twitter Account auf unserer Plattform eingetragen. Das hat dazu geführt dass wir immer über die Aktivitäten von Radio Tux während der Messe informiert waren. Danke hier an dieser Stelle vorallem an moisture, Thurgau und ddeimeke, mit ihren Beiträgen wussten wir immer welches Radio Programm gerade lief oder welches Interview jetzt dann gesendet wurde. Dazu hat während der Messe vorallem streng über die Plattform ubunteros.ch informiert und ausgetauscht.

Was macht eigentlich die Plattform ubunteros.ch ?

Wir ubunteros.ch – Gründer, namentlich Gregor, Roman, Robin und Dirk haben diese Plattform gegründet um in der deutschsprachigen Schweiz eine lebende und wachsende Gemeinschaft rund um “Ubuntu” zu fördern. Wir sind überzeugte Benutzer, Supporter, Programmierer und Webworker mit “Ubuntu”. Wir sind überzeugte Anhänger einer Philosophie der freien und offenen Arbeit mit “Ubuntu” und bekennen uns zu einem ubunteros. Die Plattform wird in unserer Freizeit betrieben und wir arbeiten alle unentgeltlich dafür.

Was bietet ubunteros.ch ?

Wer sich als ubunteros.ch anmeldet und auf der Plattform mitmachen möchte, den empfängt eine wachsende Informationsplattform mit vielen aktuellen Nachrichten und Inhalten. Die Plattform dient als Informationsmedium mit vielen Kontakten zu anderen Mitgliedern die sich mit dem Thema Ubuntu befassen. Für Neulinge haben wir die Grundinformationen der ubuntuusers.de Plattform verlinkt. Dieser grosser Fundus an Informationen über Ubuntu dürften sicher jedem Neuling weiter helfen.

Innerhalb der Plattform kann jedes Mitglied seine Kontkate anzeigen lassen. Es sind schon viele Verbindungen möglich und es werden sicherlich noch einige dazu kommen. Jede Meldung das ein Mitglied sendet, kann von allen ubunteros.ch Nutzern eingesehen und kommentiert werden. So entsteht eine lebendige Kommunikationsplattform. Für Mitglieder die viel unterwegs sind, bietet die Plattform eine mobile Ansicht die einfach und informativ auf allen gängigen Smartphones und Tablet’s genutzt werden kann. Einen direkten Aufruf für alle die viel unterwegs sind ist die Adresse http://ubunteros.ch/m

Was ist noch geplant ?

Wir wollen die Plattform ubunteros.ch ausbauen. Einige Ideen haben wir schon gesammelt und so sind zum Beispiel eine Sprachkommunikation mittels Mumble Server geplant. Auch ein Realtime Chat oder noch besser ein Video Chat wo wir uns live austauschen können ist auch in der Planung vorgesehen. Die Plattform wird sich also noch werweitern und wir sind einmal gespannt was noch alles dazu kommen wird.

Fazit

Die Plattform hat sich nach kurzer Zeit etabliert und sie hat sich bis jetzt bewährt. Es wird spannend sein zu sehen wie sich die Plattform für unsere Region entwickeln wird.

Zindus synchronisiert nun auch Bilder von Google-Kontakten

Freitag, 13. Mai 2011

Seit einigen Monaten nutze ich die Erweiterung Zindus für den Donnervogel, mit dem sich Kontakte von Google mit dem Adressbuch vom Thunderbird synchronisieren lassen. Ich habe bereits hier einmal darüber berichtet. Seit der letzten Version lassen sich nun auch die bei Google hinterlegten Bilder in das Adressbuch von Thunderbird ziehen. Ob es umgekehrt auch geht, weiss ich zur Zeit nicht, ich denke aber, dass es wohl so sein wird. Vielleicht weiss es ein Leser.

Ja, ich weiss: Google und seine Neugierde ist manchmal etwas exponiert und nicht immer über alle Zweifel erhaben. Da muss jeder für sich die Linie ziehen, wann und wem er welche Daten anvertrauen will – soweit wir das überhaupt noch können. Immerhin ist mit dieser Erweiterung an Zindus ein weiterer Punkt hinzugekommen, der die Software nicht unsympathischer macht.

Unter Ubuntu 11.04 in der 64bit-Version (Unity) konnte ich die Erweiterung nicht über die automatische Aktualisierung von Thunderbird erneuern. Eine Fehlermeldung erschien, nach der das Paket defekt wäre. Stattdessen habe ich dann die neue Version ab der Website heruntergeladen und einfach neu installiert (ohne die alte Version zuvor zu entfernen) und dann ging es auf Anhieb.

RadioTux am LinuxTag zu Berlin

Donnerstag, 12. Mai 2011

Auch dieses Jahr habe ich es wieder einrichten können, dass ich während dem LinuxTag in Berlin vor Ort sein kann. Den grössten Teil der Zeit verbringe ich am Stand von RadioTux, werde aber auch ein paar Stunden am Stand von ubuntuusers.de sein.

Ich geniesse die Stimmung und vor allem das Wiedersehen alter Freunde und Haudegen aus unserer Zunft. Letzteres ist auch der eigentliche Grund, weshalb ich die weite Reise Richtung Nord-Nord-Ost unternommen habe. Zusammen mit Dirk setzte ich mich in ein Flugzeug und liess mich zur guten, alten deutschen Hauptstadt fliegen.

Das Programm von RadioTux kann in der Dichte nicht mit demjenigen vom vergangenen Jahr mithalten, dafür erhöht sich die Qualität des Besuchs an der Messe für uns vom Team. Wir haben etwas mehr Zeit, um mit den Leuten zu reden, in der Messe zu schlendern und das eine oder andere Interessante anzusehen. Wir befinden uns in der Halle 7.2a, am Stand 109, also an derselben Stelle wie im Jahr 2010. Am besten erreicht man die Redaktion vor Ort via IRC, live verfolgen kann man uns hier:

http://streams.xenim.de/radiotux/

Die wenigen Bilder, welche ich während dem Event schiesse, veröffentliche ich auf meiner bescheidenen Fotoseite. Es wird wohl noch das eine oder andere Bild mehr geben. Der LinuxTag in Berlin dauert noch bis am Samstag, den 14. Mai 2011.

Ubuntu 11.04 – Anpassungen mit Unity

Montag, 09. Mai 2011

Wie fast bei jedem neuen Desktop-System stellt auch Unity mich auf die Probe. Ich habe mich langsam mit der neuen Oberfläche und das damit verbundene Arbeiten vertraut gemacht, aber so einige Dinge aus dem “alten” Leben kann ich mir halt noch nicht abgewöhnen.

Alles links, ist wie Mark sagt, die Zukunft…

Anpassen des Desktop-Verhaltens

Beim Classic Desktop konnte ich wunderbar zwischen meinen verschiedenen Desktops umherschalten. Im Unity geht das grundsätzlich auch, jetzt sind aber Standart die 4 Desktops im Quadrat angeordnet. Das passt mir nicht und ich suchte die Einstellungen damit ich mein Desktop wieder nebeneinander hatte. Die Einstellungen kann man im “CompizConfig EinstellungsManager” vornehmen. Dazu geht man auf erweiterte Suche > Allgemeine Optionen > Desktop Grösse. Hier kann man seinen Desktop Horizontal und Vertikal einstellen.

Desktop Umschalter

Bevor ich Unity benutzte, konnte ich mit meiner Tastatur den Desktop mit 3 Tasten zu einem Würfel-Verhalten bringen. Das geht im Moment nicht mehr so gut und desshalb habe ich mich einmal auf die Standart-Umschaltung konzentriert. Zuerst ist einmal zu Bemerken, dass man nun im Launcher den”Arbeitsfläschenumschalter” hat. Mit diesem Icon kann man sich alle seine Desktops anzeigen lassen, so wie man diese wie vorher beschrieben konfiguriert hat. Geht man mit der Maus auf den gewünschten Desktop und klickt mit der rechten Maustaste darauf, wechselt man sofort auf den Desk. Das wechseln der Desk kann man auch einstellen und zwar in den Expo Einstellungen.

Je nachdem was man sich da verändern will, zoomt, fadet oder “vortexted” der Desktop beim Umschalten. So sieht die Umschaltung schon besser aus und ich kann mich jetzt daran gewöhnen. Einen kleinen Hauch von Räumlichkeit kann man sich auch noch erzaubern. Wenn man sich im Expo unter Appearance in der Deformation der Einstellung Curve annimmt, dann hat man das Gefühl seine Desktop stehen im Raum. Leider sind die Ränder etc. noch nicht so perfekt im Abschluss, aber für ein schnelles räumliches Umschalten genügt es.

Fazit

Die Anpassungen des Desktops im Unity lassen sich wunderbar verändern. Wenn man weiss wo sich die Einstellungen befinden, ist das Umschalten der Desktop mit Unity ein Kinderspiel. Vorallem das Umschalten mit der Maus macht für mich das Arbeiten mit Unity schneller und effizienter.

Lenovo ideapad S12 und Natty Narwhal mit WLAN

Samstag, 07. Mai 2011

Inzwischen ist Ubuntu Natty Narwhal freigegeben worden und Unity hat sich trotz einiger Bedenken mindestens bis zu jetzigem Zeitpunkt durchsetzen können. Es gibt noch immer genügend Menschen, die gegenüber Unity sehr skeptisch eingestellt sind, was ich grundsätzlich befürworte. Zwar meine ich, dass sich Canonical etwas sehr spezielles für Ubuntu einfallen lassen sollte, wenn das Unternehmen während den nächsten drei Jahren in die Gewinnzone kommen möchte. Aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht zu Lasten der Benutzer.

Wie dem auch sei; ich habe auf meinem Reiselaptop, dem Lenovo ideapad S12 ebenfalls Ubuntu 11.04 installiert. Dabei ging selbstverständlich irgend etwas in die Hosen. Das muss so sein. Erwartungsgemäss lief das WLAN nicht, obschon der proprietäre Treiber bereits nach der Installation ohne Rückfrage an den Benutzer installiert war. Auf dem Forum von ubuntuusers.de fand ich denn auch sofort die Lösung.

Mit folgendem Befehl in der Konsole und einem darauf folgenden Neustart des Systems funktionierte das WLAN wieder:

echo 'options acer_wmi wireless=1' | sudo tee /etc/modprobe.d/acer-wmi.conf

Ansonsten läuft das System mehr oder weniger stabil, nicht besonders schnell, aber doch brauchbar. Unity ist nicht unbedingt die erste Wahl meiner Arbeitsumgebung, aber ich will mir das Teil doch einmal gründlich ansehen.