Ein Linux zum Träumen!

Bevor Ubuntu in der Version 8.04 auf die Platte kommt, wollte ich die Zeit nutzen, um einen Test zu tun. Eigentlich hätte ich gerne einmal eine sid-Version von Debian 3.04 installiert, um zu sehen, wie sich die anfühlt. Doch dann las ich bei Shakal, dass es ein Debian-Abkömmling, der die sid-Distribution nutzt, gibt. Der Ubuntu-Profi Shakal notierte einige Bemerkungen zu seinem Ausflug mit dem Dreamlinux, wie die Disti heisst. Und so habe ich mich mal mit der brasilianischen Distribution versucht.

Als gepeinigter Familienvater nutze ich etwas ältere Hardware, weil ich mir Neuanschaffungen eher selten leisten kann. Deswegen steht für solche Tests ein altes Notebook der Marke HP XE3 zur Verfügung. Gerade mal ein Viertel GB flüchtiger Speicher befindet sich im Innern der Kiste. Ubuntu 7.10 ohne grafische Animationen und sonstige Spielereien läuft da eigentlich flott gemässigt drauf, aber man kann arbeiten, auch mit OpenOffice.

Also habe ich Dreamlinux heruntergeladen, eine CD gebrannt und das Linux direkt ab der CD gebootet. Spass macht dies bei den wenigen Ressourcen überhaupt nicht mehr. Deswegen startete ich gleich ab dem Desktop die Installation und die Distribution installierte sich ohne Mucken auf dem System.

Dreamlinux

Da die Daten nun auf der Platte liegen und eine ordentliche Swap-Partition besteht, läuft das System ein klein wenig schneller. Aber natürlich auch nicht wirklich flott. Statt dem guten, alten Gnome nutze ich Xfce, so dass damit noch etwas schonender mit den Ressourcen umgegangen wird.

Dreamlinux

Dreamlinux bemerkte auch sofort, dass etwas mit dem Akku am Laptop nicht in Ordnung ist. Der ist nämlich nicht eingehängt.

DreamlinuxEtwas gewöhnungsbedürftig sind die Fenster im Xfce-Zentrum. Das Fenster schliesst sich nicht nach dem Klicken auf “Anwenden” und so weiss man nie genau, ob die Einstellungen nun geschrieben wurden oder nicht. Das ist aber Detail. Auf älterer Hardware mit wenig flüchtigem Speicher eignet sich Dreamlinux auch mit Xfce nicht. Debian stable 3.04 läuft da deutlich schneller. Gemacht ist das Teil aber sehr schön und wenn ich ein Rechner mit mehr Power hätte, würde ich Dreamlinux etwas genauer anschauen. Auf meinem Arbeitsrechner, auf dem Debain stable läuft, kommt mir kein anderes System drauf. Deswegen will ich es dort nicht testen. Hat man aber etwas moderne Hardware als ich, könnte Dreamalinux durchaus ein Kandidat für den Desktop sein.

Und hier noch die Links zum Projekt und angrenzender Sites:

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3 Kommentare to “Ein Linux zum Träumen!”

  1. gnokiiNo Gravatar schrieb:

    Einmal Snapshot für das hier: http://karl-tux-stadt.de/ktuxs/?p=160 bitte :D

  2. 10 Jahre KDE und mein Gnome » ubuntublog.ch schrieb:

    [...] sich dazu noch etwas einfallen lassen, um nicht fantasielos eine Gratulation niederzuschreiben. Er bittet nämlich die Linux-Benutzer aller Zünfte, ihr Desktop virtuell abzulichten und ihm das [...]

  3. dreamlinux, nett aber FrickelwareNo Gravatar schrieb:

    Habe ich mir vorige Woche auch angesehen. leider kam es zu einem Datenverlust auf /usr/local.
    Davon abgesehen ist die Distri wirklich net gemacht, wobei mich allerdings die myriaden von kleinen Helferscripte in /usr/local/bin stören, die zudem überhaupt nicht dokumentiert sind.
    (Im Artikel noch gar nicht erwähnt, muß ich noch nachholen)

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