gOS als Alternative
gOS ist mittlerweile in der Version 3 zu haben. Sie basiert auf Ubuntu Hardy und bringt nebenher eine ganze Reihe Gadget und Google-Applikationen mit. Die meisten davon sind Online-Services, welche im Prism oder im Firefox laufen.
Ich habe mir die Version gOS 3 Gadgets gezogen und eine LiveCD gebrannt, mit der ich meinen bescheidenen Lenovo R61 gestartet habe.

Oft wird gOS als das Google OS betitelt. Das ist jedoch nicht richtig. Es sind zwar eine Menge Google-Codes inkludiert, das OS stammt aber aus einer andern Ecke. gOS LLC aus Los Angeles hat es entwickelt, um damit günstige PCs auszustatten, welche dann über die Kette Wal-Mart vergantet wurden.
gOS 3.0 Gadgets bringt Wine mit, damit Windows-Applikationen ebenfalls rennen können. Bei allen Versionen ist die Nähe zu Apple erkennbar. Die Elemente, um Fenster zu bedienen, sehen fast gleich aus, aber auch die Startleiste unten am Bildschirmrand ähnelt der aus dem Hause Apple.
Das Linux läuft überraschend schnell ab der CD, nutzt die Fläche aus und bringt mit den Google Gadgets etwas Abwechslung auf den Desktop. Auch interessant finde ich die Anwendung von Prism, beispielsweise für GMail.

Die Gnome-Variante gOS Rocket G ist offenbar nicht mehr verfügbar. Mindestens habe ich sie nicht beim Hersteller gefunden. Wie dem auch sei; gOS in der 3er Gadgets Variante gefällt mir auf Anhieb recht gut, ist leicht zu bedienen und aufgrund der Ubuntu-Quellen leicht anpassbar. Nun fahre ich aber die Live-CD wieder herunter und starte mein gutes Ubuntu 8.10 wieder


01. Januar 2009 um 19:04 Uhr
[...] Mehr Informationen zu gOS gibt es bei Ubuntublog.ch [...]