Linux-Bücher und artverwandte Schinken

Mittlerweile konnte ich mir etwas Zeit nehmen und meine Bücher im Gestell in einer kleinen Datenbank erfassen und online stellen. Das kleine Projekt ist soweit gut gelaufen, es ist zwar noch nicht ganz fertig, die HTML-Validität ist noch im Argen und ausserdem fehlen noch einige Funktionen, die ich im Laufe der Zeit einpflegen werde. Wie es bei Kindern jeden Alters üblich ist, konnte ich nicht warten, bis alles sauber fertig ist und habe sie DB bereits veröffentlicht.

Durch diesen Beitrag konnte ich sehr viel lernen, denn die Kommentare sind gespickt mit guten Werkzeugen, um sich an die Modellierung einer Datenbank heranzuwagen. Die Datenbank, die ich erzeugen wollte, ist ja nicht weiter komplex, eher einfach und simpel gestrickt; passend zu meiner Person. Die Datenbank bildet die Bücher zum Thema Linux und Schreiben aus meinem Bücherregal ab, zeigt dazu den Verlag und die Autoren sowie ein paar weitere Meta-Daten. Dazu gibt es ein Link zu Amazon und je nach dem noch weitere URLs zu diesem Buch. Twitter, identi.ca können direkt mit dem Buchtitel bedient werden und das Buch lässt sich auch per Mail mit zwei Klicks und ein paar Anschlägen weiter empfehlen. Eine minimale Suchfunktion ist da und ausserdem sind Kommentare möglich.

Bei Letzteren bin ich mir unsicher, ob ich diese Funktion durch eine Benachrichtigung erweitern soll, welche ausgesandt wird, wenn weitere Kommentare zu einem Buch dazukommen. Dazu müsste ich aber die E-Mail-Adresse der kommentierenden Person abfragen; ich finde es jedoch sehr sympathisch, dass ich genau das im Moment nicht tue. Man kann kommentieren, ohne “verbindliche Angaben” abgeben zu müssen. Solange hier nicht allzuviel läuft und wenig Kommentare einfliessen, lasse ich es wohl, wie es ist. Der erste Kommentar hinterlegte übrigens Florian, bei dem ich auf sein interessantes Blog stiess.

Die Relationen habe ich erstmals im MySQL Workbench erstellt. Das ging ganz gut. Das Teil lässt sich ja auch noch für kleinere Überwachungsarbeiten nutzen.

Ich muss mich aber schon noch etwas tiefer in die Materie einarbeiten; dazu habe ich mir zwei Bücher geleistet, die natürlich auch schon in der DB zu finden sind:

Darin wird unter vielen andern Themen auch MySQL Workbench angesprochen oder tiefer behandelt. Sobald ich etwas weiter mit den Bücher bin, werde ich dazu noch ein paar Sätze brünzeln.

Zur Pflege der Daten habe ich eine kleine Verwaltung auf Basis PHP und HTML gebastelt. Dadurch kann ich von überall her auf die Daten zugreifen, weitere erstellen oder löschen. Weiter gibt es einen niedlichen CronJob, der die Rangliste der Bücher aufgrund der Anzahl Aufrufe einmal am Tag errechnet. Diese Daten zeige ich aber (noch) nicht an. Zusätzlich wollte ich neu erfasste Bücher über identi.ca preisgeben und habe dazu identica-php eingesetzt. Dort klappt im Moment die utf-8-Codierung nicht so, wie ich es will, aber das kriege ich auch noch in den Griff.

Alles in Allem bin ich zufrieden mit dem Teil und meine, dass ich damit der Individualität genügend Rechnung getragen habe; es ist eine eigene, einfache und friedliche Lösung, statt ein Mainstream-Standard-Werkzeug.

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6 Kommentare to “Linux-Bücher und artverwandte Schinken”

  1. Marcus RadischNo Gravatar schrieb:

    Hallo,

    sag mal hast Du das alles selbst geschrieben, oder ein Framework eingesetzt. Ich kann bei solchen Projekten cakePHP empfehlen. Es vereinfacht die Arbeit echt sehr und ist trotzdem. Ich zitiere Dich: “eine eigene, einfache und friedliche Lösung, statt ein Mainstream-Standard-Werkzeug.”

    Viele Grüße
    Marcus Radisch

  2. ushiNo Gravatar schrieb:

    Zur html-Validität…

    Es handelt sich ausschließlich, um das &-Zeichen, welches unerlaubt gesetzt wird.

    Abhilfe schafft die Funktion htmlentities() oder

    $string = str_replace(‘&’,'&’,$string);

    vor der Ausgabe. Grüße, ushi

  3. Roman HanhartNo Gravatar schrieb:

    @Marcus: Das “FrontEnd” habe ich mehr oder weniger von Hand gestrickt, die Verwaltung machte ich mit dem guten, alten Dreamweaver in der Version 8. Dort sind so viele DB-Anbindungen und Formulare vorhanden, dass ich es lieber zusammengeklickt habe. Ja, cakePHP ist eine feine Sache. Ich sollte mich dort dringend mal einarbeiten.

    @ushi: Danke! Ich schaue mir das an.

  4. Roman HanhartNo Gravatar schrieb:

    @ushi: Ja, das war es, danke! Mindestens die Startseite ist nun valide. Das andere bringe ich nun auch noch in Ordnung.

  5. RSS-Feeds statt E-Mails per PHP » Von Roman Hanhart » ubuntublog.ch schrieb:

    [...] ein paar Tagen habe ich hier von der kleinen Herausforderung geschrieben, Kommentierende innerhalb der kleinen [...]

  6. ushiNo Gravatar schrieb:

    hi roman,

    das sind größtenteils wieder die &-zeichen in den urls, da hilft

    urlencode()

    grüße

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