Linux unser
Das Vater Unser der katholischen Menschen hat schon so manche Leute inspiriert; im positiven wie auch im negativen Sinne, mit Humor oder Verdrossenheit. Hier ist eine eigene Variante für Linux, nicht ganz Ernst gemeint, aber dennoch mit etwas Wahrheit versehen:
Linux unser in der Freiheit,
gelobt werde deine Offenheit.
Deine Vorteile mögen kommen.
Deine Absicht geschehe,
wie auf PCs so auf Servern.
Unsere tägliche Lust an der Konsole gib uns heute.
Und vergib uns unsere Unfreiheit,
wie auch wir vergeben der Verschlossenheit.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns vom verschlossenem Wissen.
Denn dein ist die Offenheit und die Kreativität und der Nutzen in Ewigkeit.
sudo
Ich wünsche allen Lesern ein gesundes und zufriedenes Neues Jahr. Der Mut zum Frieden möge uns begleiten.


31. Dezember 2009 um 11:49:32 Uhr
Hi Roman, sehr gut! Musste ich auch gleich auf meinen Blog schreiben.
kommem > kommen
Liebe Grüße, Nico
31. Dezember 2009 um 13:37:13 Uhr
Danke für die Lektor-Arbeit und den Link, _nico!
31. Dezember 2009 um 15:15:25 Uhr
Das Gedicht ist witzig, jedoch bin ich der Meinung, dass man zwischen Religion und einer Linux Distribution unterscheiden sollte. Mir ist schon aufgefallen, dass manche Ubuntu Anwender zwischen Religion und Ihrer Distribution nicht unterscheiden können [1]. Schade.
Ich persönlich bin Christ und Debian User. Beten werde ich nur zu Gott und sonst zu niemanden…
[1]: http://www.dunkelangst.org/2008/und-tschus-ubuntu/
31. Dezember 2009 um 17:40:57 Uhr
@Dunkelangst: Das “Vater unser” eignet sich halt deshalb so gut zum Parodieren, weil es fast jeder kennt. Wir mussten es lernen, ob wir wollten oder nicht. Es ist für mich nichts weiter als eine Worthülse. Aber Du hast natürlich Recht: Mit Software hat das primär nichts zu tun und auch nur am Rande mit deren Philosophie.