Bootabler USB-Stick mit einer img-Datei

Ubuntu Netbook Remix ist ja die Ubuntu-Version für Netbooks. Ich verwende allerdings die ganz normale Ubuntu-Version für meine Netbooks, da mir der Startbildschirm von der Netbook-Version nicht behagt. Die normale Version von Jaunty Jackalope läuft übrigens “out of the box” bei meinen Netbooks (EEE PC 900 und EEE PC 1000H) und mit einer akzeptabel Performance. Dazu habe ich lediglich noch die Pakete gftp, filezilla, wammu, cheese, gwibber, vlc, bluefish, audacity, gnome-commander, keepassx und thunderbird mit enigmail sowie wie einige Fremdpakete installiert.

Will man nun tatsächlich die Netbook-Version installieren, eignet sich dazu am besten ein USB-Stick als Installationsmedium, da die Netbook-Dinger kein CD-Rom eingebaut haben. Dieser muss natürlich bootable sein, was heute in der Regel kein Problem ist. Aber die Netbook-Version liegt in einer *.img-Datei vor, damit kann der USB-Startmedien-Ersteller, der standardmässig bei Ubuntu mitinstalliert wird, nichts anfangen.

Von Dirk habe ich gestern gelernt, dass es dazu den USB-Imagewriter gibt, welcher mit img-Datein umgehen und daraus einen bootablen USB-Stick zimmern kann. Steht natürlich auch auf ubuntuusers.de geschrieben.

ImageWriter

Installiert wird der ganz einfach über das GUI oder per Konsole:

sudo apt-get install usb-imagewriter

Ist ganz praktisch, dieses Teil und man kann es wohl auch brauchen, wenn man keine Netbook-Version (die es aus meiner Sicht wirklich nicht braucht), sondern etwas anderes auf einen USB-Stick bringen will. Zum Glück lernt man nie aus, sonst würde es langweilig.

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21 Kommentare to “Bootabler USB-Stick mit einer img-Datei”

  1. compr00tNo Gravatar schrieb:

    Den selben Effekt kannst du mit “dd” über das Terminal auch erzielen, ohne zusätzliches Programm :-)

    grz

  2. Tilmann SchillingNo Gravatar schrieb:

    Wie bitte?? “Bootabler USB-Stick” – das ist ja Sprachvergewaltigung der untersten Schublade ;-)

    Grüße,
    Tilmann

  3. Roman HanhartNo Gravatar schrieb:

    @compr00t: Danke für den Tipp! werde ich testen, brauche ja dd, um ganze Rechner zu clonen.

    @Tilmann Schilling: Stimmt. Ist ein Kunstwort aus meiner (tiefen) Schublade. Wird es immer mal geben, hier, weil mir nichts bessere einfällt, das in einem Wort untergebracht werden kann. Aber (fast) jeder weiss, worum es geht ;-)

  4. Inggo ZelaskowskiNo Gravatar schrieb:

    bootabler:
    Wie wäre es mit ‘bootfähig’?

    Netbook Remix:
    Ist da nicht nur der Desktop anders gestaltet? Sollte dann ja kein Problem sein, da man ja zwischen klassischem und Netbook Desktop einfach umschalten kann.

  5. LianeNo Gravatar schrieb:

    @compr00t: dd geht natürlich auch. ImageWriter hat aber den Vorteil, dass es nur USB-Sticks (und SD-Karten und so) zur Auswahl anbietet. Beruhigend für Einsteiger, die sonst vielleicht versehentlich eine Partition platt machen.
    @Inggo: Soweit ich weiß, sind noch ein paar andere Sachen anders. Die Netbook-Hardware braucht ja ein paar spezielle Module/Treiber, sonst geht nicht mal das kabelgebundene Netzwerk.. Hab das mal mit einem normalen Ubuntu auf einem EEEPc 1000H ausprobiert und musste erstmal einen neuen Kernel und Module einspielen

  6. Ingo ZelaskowskiNo Gravatar schrieb:

    @Liane
    Stimmt, da war was. Ich glaube die bekanntesten Netbooks wurden ‘out-of-the-box’ unterstützt.
    Danke für die Gedächtnisstütze. ;-)

  7. LianeNo Gravatar schrieb:

    wobei das mit der Unterstützung immer so ‘ne Sache ist. Das offizielle Ubuntu Netbook Remix 9.04 unterstützt mein Netbook-Modell angeblich auch “voll”. Die Funktionstasten zur Aktivierung und Deaktivierung von WLAN/Bluetooth und so, gehen trotzdem nicht.. *seufz”
    Hab aber noch kein Linux gefunden, wo man da nicht frickeln müsste

  8. Ingo ZelaskowskiNo Gravatar schrieb:

    Bei mir bzw. auf meinem Lenovo s10e hat es auf Anhieb funktioniert, ebenso wie auf dem eee901go meiner Frau.

    Das Einzige an dem ich zurzeit verzweifle ist, dass ich Skype nicht wie gewünscht ans Rennen bekomme – aber das ist eine gaaaanz andere Geschichte.

  9. LianeNo Gravatar schrieb:

    die Funktionstasten gehen auch? cool. vielleicht muss ich mir das nochmal ansehen.
    Skype läuft bei mir problemlos, was für ein Problem hast du damit?

  10. Ingo ZelaskowskiNo Gravatar schrieb:

    @Liane
    Die F-Tasten funktionieren.
    Bei Skype bekomm ich einfach die Audioeinstellungen nicht hin. Lautsprecher geht hin und wieder (abhängig von der Tagesform), Mikro geht gar nicht. Habe auch schon sämtliche Foren abgeklappert, aber es hatt alles nix geholfen. Vielleicht bin auch nur zu blöd.

  11. LianeNo Gravatar schrieb:

    Ich muss das demnächst mal neu installieren. Im Moment läuft auf dem Eeepc 1000H ein älteres Ubuntu an dem ich rumgebastelt habe. Jetzt soll UNR drauf, die Entscheidung steht mit Deiner Info :)
    Ich schau mir das mit Skype dann mal an, und schreibe hier, falls mir was dazu einfällt

  12. Roman HanhartNo Gravatar schrieb:

    Freue mich auf Deine Infos, Liane!

  13. Ingo ZelaskowskiNo Gravatar schrieb:

    Dann werde ich mich mal ein wenig in Geduld fassen. ;-)

  14. BrainiacNo Gravatar schrieb:

    Für Netbooks braucht man meist einen speziellen Kernel und angepasste ACPI Skripte. Danach rennt alles sauber.
    Für die eee Familie gibts was bei array.org
    Beim Aspire One den “kuki kernel”
    Im Umkehrschluss kann man dadurch nahezu beliebige Ubuntu Derivate mit den Spezialkernel prima zum laufen bekommen. Quimo auf dem One, warum nicht?

  15. LianeNo Gravatar schrieb:

    @Ingo: Ich hab das jetzt mal installiert, musste aber feststellen, dass insbesondere die Funktionstaste fürs WLAN nicht geht (siehe http://blog.linux-redaktion.co.....epc-1000h/).
    Skype hab ich jetzt auch mal installiert, da hab ich ein Problem mit der Audioausgabe. Wo genau liegt denn dein Problem? Bei der Installation? Oder auch bei der Audioausgabe? Hast du das hier schon mal probiert: http://forum.skype.com/index.php?showtopic=338941 ?

  16. Ingo ZelaskowskiNo Gravatar schrieb:

    @Liane
    Kann es sein ,dass das 901go und das 1000H leicht unterschiedliche Hardware haben (mal vom UMTS ganz abgesehen)? Ich kann da leider im Moment nur (klug!?) raten, da ich 1. kein eeePC besitze und 2. der von meiner Frau zurzeit mit WinXP läuft.

    Zum Thema Skype: Die Audioausgabe habe ich hinbekommen (man(n) sollte nur die richtige Hardware auswählen).
    Das Mikrofon, weder das interne noch das externe; funktionnieren unter Skype. In allen anderen Anwendungen ist das kein Problem. Die Geschichte mit ALSA und PulseAudio habe ich auch schon probiert, hat aber keinen Erfolg gebracht.

  17. LianeNo Gravatar schrieb:

    @Ingo: Ich denke schon, dass sich die Hardware unterscheidet, weiß aber gerade nicht inwieweit. Audio ist etwas mit dem ich mich nicht gern beschäftige, noch hab ich keine Lösung gefunden. Und die Wahl zwischen Alsa und Pulseaudio macht das imho nur noch unübersichtlicher

  18. Ingo ZelaskowskiNo Gravatar schrieb:

    @Liane
    Beim Stöbern bzgl. des Skype Proplems bin ich über folgendes gestolpert:
    http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=789578

    Leider hat hat es auf meinem s10e nicht den gewünschten Erfolg gehabt.
    Ich geb’s auf. Ich warte einfach bis Skype aus dem Quark kommt und nutze statt dessen mein Handy, WinXP oder den Mac.

  19. LianeNo Gravatar schrieb:

    @Ingo: Das geht bei mir auch nicht. Ich kann Pulseaudio nicht starten, da bekomme ich Fehlermeldungen ohne Ende. Und keine davon hat bei Google hilfreiche Lösungen ergeben :(

  20. LianeNo Gravatar schrieb:

    ehm, okay. Aus unerfindlichen Gründen funktioniert es jetzt. Ich meine zwar, ich hätte alle Möglichkeiten in den Skype-Optionen vorher schon ausprobiert, aber wer weiß. Im Prinzip hab ich sonst kaum etwas unternommen, außer zu versuchen, die von Dir genannte Anleitung anzuwenden. Im Zuge dessen hab ich natürlich nochmal ein paar Pakete nachinstalliert (die zu löschenden Dateien waren bei mir sowieso nicht vorhanden, das kann es also nicht sein). Trotzdem schön, dass es jetzt geht :)

  21. USB StickerNo Gravatar schrieb:

    Find die dd Variante auch easier. Aber der Post ist gut.

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