Eine Chance für Gwibber
Kurnachrichtendienste wie Twitter oder identi.ca nutze ich eher gezielt und niemals “flächendeckend” den ganzen Tag über. Twitter ist bei schon länger rausgeflogen, da sich dort zuviele Leute aufhalten, die glauben, man könne mit dem Dienst Geld verdienen. Business-Nachrichten auf dem Klient für Kurznachrichten zu lesen ist in etwa das Gleiche, wie wenn Ray Ozzie sein Windows im Wohnzimmer von Richard Stallman zu einem Vorzugspreis für Neulinge anbieten würde. Es passt einfach nicht, oder meistens nicht. Ausnahmen bestätigen (fast) jede Regel. Freilich, es mag Nutzer geben, die einen Mehrwert aus Business-Nachrichten aus den Tweets und Dents ziehen; das ist durchaus in Ordnung. Aber zu Denen gehöre ich nicht. Identi.ca ist mir deutlich sympathischer; aus verschiedenen Gründen. Es gibt sie wohl auch dort, die Business-Trittbrettfahrer, aber ich nehme sie nicht wahr.
Vor kurzem habe ich mich noch beschwert, dass es unter Linux keinen anständigen Klienten für identi.ca gäbe. Doch dann las ich bei Christoph über das tägliche Abbild der Entwicklung vom Programm Gwibber, mit dem sich auch identi.ca bedienen lässt:
Die kommende Version macht einen guten Eindruck und ist deutlich aufgeräumter. Besonders gelungen finde ich die neue Seitenleiste, in der die Einträge auf Icons reduziert werden, sobald kein Platz für Text mehr vorhanden ist.
Da kann ich mich anschliessen und sehe im neuen Gwibber eine gute Chance für einen tollen Klienten. Wird ja auch mal Zeit, finde ich. Mit fällt vor allem auf, dass im neuen Gwibber-Gewand deutlich mehr Platz vorhanden ist und sich die einzelnen Dents dadurch besser anzeigen lassen – mehr Platz bringt auch mehr Informationen und in diesem Fall mehr Komfort.

In dieser Version lassen sich nun auch verschiedene Dienste nebeneinander anzeigen; mindestens habe ich das bisher noch nie so gesehen. Wer also mit mehreren Accounts oder Diensten arbeitet, wird darin wohl einen Mehrwert finden. Diesen Effekt erreicht man entweder über die Menüliste unter Gwibber / New Stream oder über die Tasten [Ctrl] und [N] beziehungsweise bei den Nachbarn im Norden und Osten unter [Strg] und [N].

In diesem Beispiel sieht man den Effekt nicht so gut, weil die rechte Seite mit den imaginären Inhalten von meinem Flickr-Account leer ist. Inzwischen ist die Entwicklung bei der Version 2.29.1 (Stand 9. Februar 2010) angekommen. Wer sich das tägliche Abbild der Entwicklung auf seinen Rechner holen will, findet bei Christoph die entsprechenden Informationen und Warnungen.


10. Februar 2010 um 11:19:39 Uhr
Gwibber is ja nicht schlecht, aber ich bin nach langer Suche letzlich bei ChoqoK gelandet:
http://derschreckliche.1on.de/.....Linux.html
Wie man am K sieht ist es jedoch ein KDE-Proggi, jedoch habe ich ihn auch unter Ubuntu genutzt gehabt – wegen der vielen Funktionen. Im Moment probier ich KDE aus, da integriert er sicht natürlich noch eine Ebene besser.
Wenn man aber nicht alles von ChoqoK braucht, ist Gwibber sicherlich auch eine schöne Alternative.
10. Februar 2010 um 17:06:29 Uhr
also auf arbeit nutz ich identifox weil ich eh den ganzen tag den browser offen hab
zuhause benutz ich ideni.ca nur im update@ideni.ca bot über jabber
twitter nutz ich nicht wirklich aktiv ich poste nur von identi.ca > twitter.com weil das netz einfach zu gross ist um sich dort ausszuschliessen
den twitter account lese ich in gewibber ab da die schachen da schön duchfliessen und man über den notifyer informiert wird
aus twitter kann man sich meiner meinung auch nicht einfach zurück ziehen da es zuviel interessante leute
und die will man ja nicht verpassen
11. Februar 2010 um 17:26:09 Uhr
Geld verdienen mit Twitter – nicht wirklich realistisch. Aber meiner Meinung nach wird es dennoch der einzig “wahre” Kurznachrichtendienst bleiben, da er einfach die meisten Nutzer vereint.
ChoqoK als Twitter Client werd ich mir wohl noch mal reinziehen müssen – man hört einfach sehr viel gutes darüber.
18. Februar 2010 um 15:06:00 Uhr
Nun ja, ich denke Twitter wird ungeschlagen bleiben. Geldverdienen mit Twitter? Hm, ich denke es ist möglich, aber nur im geringen Maße. Es ist das Kurznachrichtenportal schlechthin. Postet man Links, bekommt man zahlreiche Klicks. Ein paar Euro kann man damit schon machen. Ich glaube nicht dass eine andere Plattform da mithalten kann. Es gibt so viele die versuchen nachzuziehen. Twitter hat es geschafft, und ist weltweit bekannt. Klar wollen andere auch auf das Schiff aufspringen. Doch die werden es sehr schwer haben.
19. Februar 2010 um 13:48:01 Uhr
Also ChoqoK und Gewibber sind beide Klienten für Twitter und Identi.ca? Die beiden sehen ziemlich ähnlich aus. Warum sind diejenige die Twitter für Geschäfte benutzen Trittbettfahrer? Ich denke es gibt ausreichende viele Möglichkeiten für einen gezielten Einsatz solcher Werbung. Schließlich kann jeder wählen ob er sich den Nachrichten gefallen last.
29. Juni 2010 um 01:18:05 Uhr
Gwibber find ich nicht so den Hit.