Exotische Applikationen: Der dritte und letzte Zwischenbericht
Die Parade zu den exotischen Linux-Anwendungen läuft noch drei Tage, bis zum 30. September 2009. Danach erstelle ich eine Zusammenfassung und werde sie gerne auf diesem Blog präsentieren. Falls Du also Applikationen kennst, die sich als “exotisch” bezeichne lassen, schreibe bitte einen Beitrag auf einem Blog dazu, oder nenne die Applikation in den Kommentaren, natürlich kannst Du auch einfach ein Mail schreiben. Was ich unter “exotisch” verstehe, habe ich ich im Startartikel der Parade notiert.
In der Zwischenzeit sind wieder einige Vorschläge und Beiträge zu diesem Thema eingetroffen, die ich hier noch kurz aufzeigen will:
- Mathias schreibt zu traceroute und einigen Alternativen beziehungsweise Erweiterungen
- Und noch einmal Mathias: Kismet ist eine Applikation für die Konsole, um Informationen über die umliegenden AccessPoints im Bereich WLAN zu erhalten.
- Und noch einmal Dirk: Er nennt und beschreibt das Programm Podracer, mit dem man in der Konsole Podcasts herunterladen und verwalten kann.
- Benjamin schwört auf die Applikation motion, mit der sich eine Webcam steuern lässt. Sieht ganz spannend und interessant aus!
Bis jetzt sind gesamthaft 25 Vorschläge zum Thema “exotische Linux-Applikationen” eingetroffen. Vielleicht schaffen wir die Schwelle zu 30 noch. Wir haben noch drei Tage Zeit dafür. Vielen Dank an alle, die sich bis jetzt an dieser Parade beteiligt haben!
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- 28. August 2009 -- Exotische Applikationen: Der erste Zwischenbericht (3)
- 21. August 2009 -- Exotische Linux-Applikationen gesucht (29)

28. September 2009 um 10:35 Uhr
Ganz kurz vor Schluss möchte ich auch noch auf ein wohl eher unbekanntes Programm hinweisen, nämlich QtiPlot (http://soft.proindependent.com/qtiplot.html). QtiPlot ist ein Plotting- und Analyseprogramm für (natur-)wissenschaftliche Daten, d. h. man kann damit (Mess-) Daten visualisieren, fitten, Statistiken und Fehlerberechnungen durchführen etc. An der Uni (ich studiere Physik) nutzen wir dafür Microcal Origin, leider ist das a) closed source, b) teuer und c) nur für die Welt der redmonder Betriebssysteme. QtiPlot ist vom Aussehen wie der Bedienung Origin sehr ähnlich, einzig in der Ausgabe der Graphen gibt es einige Unterschiede. Mit liborigin2 lassen sich auch die Daten aller Origin-Projekte (inkl. Origin7.5) einlesen, leider gilt das nicht für die Graphen.
Die Installation ist (zumindest unter den Ubuntu-Derivaten) einfach, das Paket liegt dort in den Quellen vor. Auf Qt basierend ist es als Demo auch für Windows und Apple erhältlich, ich nutze es unter Kubuntu 8.04, hatte es aber auch schon erfolgreich unter Kubuntu 9.04 und Ubuntu 9.04 laufen.
Ein kleiner Schönheitsfehler ist für mich die fehlende feste Zuordnung zu einem bestimmten Dateiformat. So kommt es, dass die .qti-Dateien entweder standardmäßig mit Kate oder alle Textdateien mit QtiPlot geöffnet werden.
Alles in allem ist es aber ein Programm, dass ich gern und häufig nutze.
28. September 2009 um 16:44 Uhr
Könnte “find duplicates” empfehlen ( http://sidburn.de/cgi-bin/gitweb.cgi?p=duplicates ), vielleicht passt das für dich ja in die Kategorie “exotisch”.
28. September 2009 um 18:07 Uhr
Ich finde der gmusicbrowser (in den repos) hätte hier noch Erwähnung verdient (falls noch nicht passiert).
Da ich grad zu faul bin, was zu schreiben verweise ich einfach mal auf diesen schönen Artikel: http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=2410
…Unter allen Audioplayern, die ich bisher für Linux gefunden hab, gefällt mir der jedenfalls am besten.
28. September 2009 um 22:23 Uhr
Hi,
Da ich ein paar (alte) PC mein Eigen nenne habe ich mir einmal Gedanke über ein eigenes Netzwerk gemacht. Als erstes hab’ ich mir einmal eine Firewall installiert:
http://rob.pectol.com/ubuntu-firewall.0.9.tgz
Ist bloss ein einfaches (ich hab’s nicht wirklich verstanden) Script und funktioniert soweit ich das beurteilen kann einwandfrei! Kein GUI kein Schnickschnak…
Gruss
Ice
29. September 2009 um 02:00 Uhr
Wie wärs mit chaosreader? Das ist ein kleines Programm das aus pcap Logs handliche Dateien und Sessions extrahieren kann. Das ganze mit ner schönen html Seite als Übersicht.
Auszug aus der man Page:
trace network sessions and export it to html format
Chaosreader traces TCP/UDP/others sessions and fetches application data from
snoop or tcpdump logs. This is a type of “any-snarf” program, as it will
fetch telnet sessions, FTP files, HTTP transfers (HTML, GIF, JPEG etc) and
SMTP emails from the captured data inside network traffic logs. A html index
file is created to that links to all the session details, including realtime
replay programs for telnet, rlogin, IRC, X11 and VNC sessions. Chaosreader
reports such as image reports and HTTP GET/POST content reports.
Man kann das Programm auch direkt aufs Interface jagen, jedoch nimmt es dann tcpdump zuhilfe.
29. September 2009 um 11:42 Uhr
Hallo Roman,
ich hatte schon länger vor, die SAPGUI für Linux mal etwas ausführlicher vorzustellen – und deine Aktion war jetzt ein guter Anlass, den Artikel zu erstellen.
http://blog.klausutech.com/200.....nload.html
Schon klar, die SAPGUI ist nicht wirklich jedermanns Sache …
… dafür erfüllt sie aber garantiert das Anforderungsmerkmal “exotische Anwendung”
Gruß aus dem hohen Norden
Klaus
04. Oktober 2009 um 12:04 Uhr
Also mein Favorit ist ja immer noch cplay (;
06. Oktober 2009 um 11:06 Uhr
@ Johannes Möller:
Für die Dateizuordnung gibt es einen Trick, ich hatte das selbe Problem auch schon. Schau mal im ubuntuusersforum unter diesem Thread nach, das sollte dir Abhilfe verschaffen:
http://forum.ubuntuusers.de/to.....t-firefox/
viel spaß weiterhin.
Gdev