Krieg mit gtwitter
Am BarCamp zu Offenburg besprachen wir unter anderem die Möglichkeiten mit und rund um Twitter. Ausserdem ist ein solches BarCamp absolut dazu prädestiniert, Twitter in vollen Zügen zu nutzen und testen. Sebastian wird dazu wohl noch einen tollen Beitrag auf seinem Blog liefern. Angekündigt hat er zumindest einen. Und so bin ich erschöpfend motiviert in die Eidgenossenschaft heimgekehrt, um am heimischen Debian-Rechner ein Desktop-Tool zu finden, womit es sich bequem und leicht Twittern lässt.
Fündig geworden bin ich bei gtwitter, einem Tool, welches auf GTK+ aufsetzt und nicht zuletzt wegen dem Namen die Nähe zu Gnome suggeriert. Die Site wird auf Google Code gehostet und die stable-Sources von Debian listen das Teil nicht.
In meiner naiven Leichtgläubigkeit habe ich schön brav die Schritte ausgeführt, welche dort beschrieben werden, inklusive der Installation jener Pakete, welche es für das “c-maken” braucht. Und dabei habe ich dann meine gdm-Installation oder Konfiguration dermassen zerschossen, dass praktisch nichts mehr sauber lief. Ich konnte dann nicht mal mehr auf die temporären Dateien auf mkdtemp zugreifen.
Hätte ich mich – wie so oft – ein bisschen schlau gemacht, was ich bei der Installation überhaupt tue, wäre das vielleicht nicht passiert. Vielleicht, aber nur vielleicht, lerne ich es dann irgend wann doch noch, zuerst zu denken und dann in die Konsole zu hauen.
Zur Zeit nutze ich Twitter per Browser, unterstützt durch das Firefox-Plugin TwitterFox. Das läuft nämlich auch ganz flott mit dem eisigen Wiesel.


29. April 2008 um 14:15:53 Uhr
Bei http://www.getdeb.net/ gibt es fertige .deb-Pakete für Gutsy, jedoch noch keine für Hardy. Ich vermute aber fast mal, dass die alten auch unter Hardy laufen. Für mich ist gtwitter der bisher beste Linux-Twitter-Client, sieht man mal von denjenigen ab, die per Adobe AIR laufen – aber das ist ja für Linux auch noch nicht stable.
29. April 2008 um 15:08:24 Uhr
Danke Matthias! Werde ich mir mal ansehen, vielleicht laufen sie ja auch unter etch.
30. April 2008 um 07:16:27 Uhr
[...] auch im Bereichen, in denen ich unter Debian Etch nicht weitergekommen bin, konnte ich die Herausforderung unter Ubuntu sofort lösen. gtwitter ist Bestandteil der [...]
30. April 2008 um 10:18:49 Uhr
Hallo Yoda, den Twitter-Post zur Barcamp-Session mache ich gerne, und zwar morgen ganz gemütlich auf dem Feiertags-Balkon
Stay tuned!
30. April 2008 um 14:13:20 Uhr
@cbgreenwood: Freue mich schon auf die Links und den Beitrag! Danke.
17. Mai 2008 um 07:15:17 Uhr
[...] und andererseits es unter Linux nun wirklich keine gescheiten Clients für Twitter gibt. Weder gTwitter noch Twitux bieten anständigen Komfort; beide Programme liefern die Teewts ohne klickbare [...]