Kurze URLs nutzen
Aufgrund des Artikels von Dirk, der seinerseits durch Robert inspiriert wurde, versuche ich mich auch einmal mit einem “URL-Verkürzungsdienst”, den ich selbst hoste. Yourls ist rasch und einfach installiert, ist beschieden in den Ansprüchen in Bezug auf PHP sowie MySQL. Ausserdem scheint Yourls tadellos zu rennen. Ich habe mir dazu t4g.ch reserviert. Nun bin ich gespannt, ob ich das Teil zum Laufen bringe.
Kurze URLs bringen eine Reihe von Vorteilen, mit diesem selbsgehosteten Dienst natürlich vor allem die eigene Verwaltung und die Statistiken. Allerdings steht den Vorteilen auch ein Nachteil gegenüber: Wenn die Domain t4g.ch nicht verfügbar ist, sind meine Links mehr oder weniger wertlos.


30. November 2009 um 05:59 Uhr
Eigene Short URLs zu generieren ist eine gute Idee, wenn sie länger halten als solche eines fremden Short URL-Anbieters.
Ein Nachteil sind die Kosten; bei einem fremden Anbieter nahe null, bei einem eigenen Skript auf einer eigenen Domain bald einmal mehrere 100 Franken Arbeitsaufwand – hinzu kommen die generellen Nachteile von Short URLs.
30. November 2009 um 07:51 Uhr
Kurze URL haben auch ein weiteres Problem: Sie sind untransparent – man sieht nicht, wohin man verlinkt wird. Letztlich kann das auch ein Sicherheitsproblem sein. Mit anderen Worten: Wenn ich auf einen Link klicke, will ich wissen, wohin mein Browser springt.
30. November 2009 um 08:27 Uhr
@mds: Stimmt. Ich rechne halt die eigenen Kosten (ausser diejenigen der Domain und des Hostings) nicht als solche auf.
@Tin: Gute Dienste lösen das Ziel auf, wenn man im Browser auf die verkürzte URL mit der Maus darüber fährt. Der Title-Tag sollte dafür benutzt werden, finde ich. Ausserdem weisst Du bei vielen URLs ohnehin nicht, was sich dahinter verbirgt, ausser Du kennst das ganze Internet
30. November 2009 um 09:14 Uhr
Klar kenne ich nicht das ganze Internet – aber der Intransparenz sollte man nicht noch Vorschub leisten. Titel-Tag-Auflösung finde ich wenigstens einen einigermassen gangbaren Weg.
30. November 2009 um 09:37 Uhr
Die Kosten liegen bei 15 Minuten Einrichtungszeit. Das System ist so simpel, dass es kaum Einarbeitung erfordert.
Redirects sind gängig auf Webservern und ich empfinde das auch als guten Stil, im Titel-Tag das richtige Ziel zu nennen.
Allerdings gibt es Anwendungsgebiete, die das nicht erlauben. (Visitenkarten, E-Mail Signaturen, …)
30. November 2009 um 14:43 Uhr
Kurz-URLs sind mist: Sie sind intransparent & unpraktisch und man ist auf einen weiteren dritten angewiesen. Sprich mindestens eine Fehlerquelle mehr. Außerdem ist der title-Tag sicherlich nicht für solche Spielereien gedacht – und wenn man am html arbeiten kann gibt es erst Recht keinen Grund mehr mit Kurz-URLs zu arbeiten.
Ich verweise mal auf http://tinyurl.com/5ewyp8 und http://tinyurl.com/yac2rfp
30. November 2009 um 14:52 Uhr
Ich bleibe dabei, dass es auf den Einsatzzweck ankommt und dass man das nicht pauschalisiert betrachten kann.
Die URL hat wirklich überhaupt nichts mit dem Inhalt dahinter zu tun.
Eine ganze Zeit habe ich auf meiner Domain ein Wiki benutzt. Das Wiki gibt es nicht mehr, die URL
http://www.deimeke.net/index.p.....:Impressum
funktioniert aber dennoch.
30. November 2009 um 14:54 Uhr
@Gast:
Habe ich gerade vergessen: Deine Links sagen ganz deutlich, dass man den Link beschreiben soll und dass aus der Beschreibung hervorgehen soll, worum es sich handelt.
01. Dezember 2009 um 13:08 Uhr
[...] This post was mentioned on Twitter by Roman Hanhart, BadSektor. BadSektor said: Kurze URLs nutzen http://bit.ly/8cstwp [...]
30. Dezember 2009 um 07:16 Uhr
[...] einigen Wochen berichtete ich über den Dienst YOURLS, den ich damals einrichtete, um verkürzte URLs in der Weise [...]