Mit Liferea RSS-Feeds lesen
Bis vor wenigen Monaten stand ich absolut auf den Google-Reader, um damit RSS-Feeds zu lesen und zu verwalten. Obschon ich kein ausgesprochener Google-Freund (mehr) bin, stand für mich der Vorteil an vorderster Front, dass jener Reader schnell und simpel ist, aber auch online erreichbar. Inzwischen hat sich die Situation etwas geändert. Ich habe meine Mittagspause etwas gekürzt, so dass ich rascher vorwärts komme und deswegen bleibt mir keine Zeit mehr, die Feeds am Mittag zu lesen. Und so bin ich auch nicht mehr auf ein Teil angewiesen, dass online unabhängig vom Arbeitsplatz erreichbar ist; ich lese die Feeds immer zu Hause.
Deswegen schaute ich mir unter Debian Etch das Programm Liferea etwas genauer an; und es gefällt mir ganz gut. In der Standardinstallation ist es bereits enthalten und wird unter der deutschen Version auch in Deutsch mitinstalliert.
Die Applikation lässt sich pro Feed oder übergreifend konfigurieren. Schön finde ich an dem Teil, dass man eine Ikone in das Pannel stellen und dann die Applikation schliessen kann, ohne dass sie selbst noch in der Taskleiste im Pannel sichtbar ist (Tray-Icon). Gibt es neue Feeds, nimmt die Ikone im oberen Pannel eine andere Farbe an. Bei Bedarf lässt sich Liferea auch als Browser nutzen, mindestens, um die in den Feeds enthaltenen Links zu sichten. Aber auch andere Viewer lassen sich konfigurieren. Und selbstverständlich ist es möglich, direkt zum nächsten ungelesenen Post zu springen.
Für meine Bedürfnisse liefert Liferea gerade genügend Features, um damit glücklich meine Feeds zu lesen
Bei der Gelegenheit habe ich gerade wieder einmal die Liste der Feeds “ausgemistet” und lese deutlich weniger Blogs per Feed. Nur die Besten schaffen es in meinen Reader.



30. März 2008 um 18:05:27 Uhr
Ich benutze für die Feeds lieber den Akregator (in Ubuntu leicht zu installieren).
Er ist einfacher zu bedienen als Liferea. Liferea habe ich ein paar Mal ausprobiert, aber er hat mich nicht überzeugt.
Gruss Stöff
30. März 2008 um 20:16:20 Uhr
Yo, Stöff
Sieht ja etwa gleich aus, der Akregator und Liferea. Bloss stammt Akrergator aus der KDE-Ecke. Ist nicht so mein Ding. Aber so sind die Geschmäcker eben verschieden – zum Glück.
02. April 2008 um 10:50:30 Uhr
danke für die blumen.
02. April 2008 um 14:43:52 Uhr
Also ich habe mich nach ca. 2 Jahren von Liferea verabschieden müssen. Nach meinem Umstieg frage ich mich, warum ich dass nicht früher gemacht habe.
Liferea war einfach zu langsam. Was ich außerdem noch besser finde als ein “simples” Programm, ist eines ,dass simpel ist aber, wenn ich sie nutzen will, viele Features zur Verfügung stellt.
Da du ja jetzt auch die Jave Runtime draufhast kann ich nur mal einen Blick auf RSSOwl (in der 2.0er Milestone Version) empfehlen. Sieht bei mir inzwischen fast so aus wie Liferea, is aber um einiges “tüchtiger”.
02. April 2008 um 14:52:26 Uhr
Werde ich gerne testen, danke Dudley!
15. April 2008 um 07:17:56 Uhr
[...] zur Verfügung. Danke für Deinen Besuch!Nachdem Stöff eher negativ über Liferea gesprochen und mir Dudley ebenfalls eine andere Applikation zum Lesen der RSS-Feeds empfohlen hat, habe ich [...]