Notizen aus dem Ubunternet #2

Während meinen Streifzügen durch das Netz, bei denen ich auf linuxartige Informationen fokussiert bin, stosse ich ab und zu auf Interessantes. Hier ein Auszug daraus:

  • Softwareverteilung mit Tpkg Mit der Version 1.1 vom Werkzeug Tpkg lassen sich Pakete automatisch in einem Netzwerk verteilen und installieren. Weitere Einzelheiten stehen im Linux-Magain Magazin.
  • Die Eidgenossenschaft auf dem Rang 22 Die Schweiz steht im Moment auf Rang 22, was die Nutzung von OpenSource-Software betrifft. Wie die Erhebung zustande kam und weitere Details fand ich in der Netzwoche.
  • Verzeichniswechsel komfortabler gestalten Pro-Linux widmet sich in einem Artikel dem Befehl cd, mit dem man sich in der Verzeichnisstruktur bewegen kann. Dabei sind einige ganz interessanten Wandlungen und Erweiterungen zu sehen.
  • Dokumenten-Ablage Die neue Version des digitalen Dateiarchivs Bitfarm-Archiv des deutschen Unternehmens Bitfarm GmbH bringt einige ganz interessante Features mit. Soweit ganz gut, aber leider konnte ich keine Version für Linux entdecken. Weitere Infos bei heise open.
  • Windows 7 und der Cyberfux In einem Blogartikel berichtet Cyberfux über die Installation von Windows 7 (RC 1) auf einem Netbook. Er vergleicht Windows und Linux und offenbar lässt er aufgrund seiner Kriterien das Windows gewinnen.
  • Ute spickt Nicht nur wie Spickzettel eingesetzt werden können, sondern auch wie (und vor allem wo) sie gefunden werden, berichtet Ute in ihrem Blog. Lesenswert für alle “Coder und andere Autisten sowie Geeks und Nerds”.
  • Dateien vergleichen Das Blog zInformatik zeigt mit einem sauberen und gut verständlichen Beitrag, wie mit dem Editor VIM Dateien verglichen werden können. Es ist schon erstaunlich, was dieser VIM alles drauf hat!
  • Alternativer PDF-Reader Laut F-Secure und andern Virenjägern für Windows sollte der Adobe Reader aus Sicherheitsgründen nicht mehr eingesetzt werden. Stattdessen könnte der Foxit Reader als Alternative zum Zug kommen. Davon gibt es – obschon für Linux wahrscheinlich vom Adobe Reader keine Gefahr ausgeht – auch eine kostenlose, aber leider unfreie Version des PDF-Readers für Linux, wahlweise sogar ein *.deb-Paket..
  • Kein wirklicher Google Chrome Das Google Watch Blog berichtet über die offizielle Version des Google Browser für Mac und Linux. Bei Linux handelt es sich um den Chromium-Browser, der schon länger erhältlich und aus meiner Sicht (noch) nicht brauchbar ist.
  • Treiberprobleme mit Intel Allfälligen Problemen mit dem Grafiktreiber aus dem Hause Intel oder ATI können 9.04-Ubuntu-Nutzer begegnen, in dem sie eine Vorabversion der Treiber nutzen. Mehr dazu bei heise open.
  • Eine DropBox von Ubuntu Christoph Langner berichtet auf seinem Blog über Ubuntu One, einem Dienst ähnlich der Dropbox. Der Ubuntu-Dienst befindet sich noch in der geschlossenen Beta-Phase.
  • Shutter-Spiegel Auf dem zefania-Blog gibt es ein Plugin für Shutter, dem Sreenshot-Tool, welches Spiegelbilder erzeugt. Stefan hat es selbst geschrieben und stellt es der Gemeinschaft zur Verfügung.

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8 Kommentare to “Notizen aus dem Ubunternet #2”

  1. CyberfuxNo Gravatar schrieb:

    Tja, ich LASSE es nicht gewinnen, es gewinnt schlicht und einfach ;-)

    So lange die Standby-Funktion in Ubuntu nicht richtig funktioniert ist Windows 7 der Jackalope am Netbook halt überlegen.

    Aber Jaunty ist trotzdem drauf – DualBoot ;-)

    Ein Rechner KOMPLETT ohne Linux ist nix für mich ;-)

  2. HenrikxNo Gravatar schrieb:

    Ein Rechtschreibfehler hat sich eingeschlichen:
    Linux-Magain.

  3. Roman HanhartNo Gravatar schrieb:

    Danke, Henrikx! Zum Glück lesen hier solch gute Lektoren mit ;-)

  4. GastNo Gravatar schrieb:

    “Tja, ich LASSE es nicht gewinnen, es gewinnt schlicht und einfach ;-)
    Tja, was erwartest du. Typisch voreingenommener Linux-Blogger :P . Ich hab’ zwar auch Ubuntu am Laufen, aber trotzdem versuche ich nicht alles durch die “braunorange (Ubuntu-)Brille” zu sehen…

  5. CyberfuxNo Gravatar schrieb:

    @Gast:
    War ja selber voreingenommen ;-)
    Zielsetzung bei mir war ja “Installiere ich es mal, kommt ein guter Blogpost bei rum in dem ich Windoof fertig mache.”

    Aber wie ich in meinem Beitrag schon geschrieben habe:
    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!

  6. Roman HanhartNo Gravatar schrieb:

    @Gast & Cyberfux: Es geht ja nicht darum, irgend etwas oder irgend wen fertig zu machen. Und auch nicht darum, alles durch die Ubuntu-Brille zu sehen ;-) Sondern mir geht es halt darum, dass heute viele Betriebssysteme recht gut und brauchbar sind, darunter auch ein Windows XP und hoffentlich das neue Windows 7 auch.

    Wenn ich aber die Wahl zwischen verschlossener oder quelloffnener Software habe, die in etwa gleich auf liegen, entschiede ich mich aus ideologischen Gründen vorzugsweise für die freie Variante. Obschon auch diese Variante Nachteile durch die Offenheit und Freiheit mit sich bringt.

    Und Ubuntu ist bei weitem nicht der Weisheit letzter Schluss; da gibt es zahlreiche andere und ebenso gute Distributionen!

  7. MultikernNo Gravatar schrieb:

    Mir fehlt beim Win7vsLinux Bootzeitvergleich realistische Ausgängsfälle, nämlich mit sehr viel installierter Software!
    Das Ubuntu in diesem Fall schneller als seine Konkurrenz ist wird auch Win7 nichts ändern können…

  8. CyberfuxNo Gravatar schrieb:

    Alle Werte beziehen sich auf ein NACKTES, also frisch installiertes System.

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