Remmina – ein Remote Desktop Client
Vor einiger Zeit hab ich nach einer Alternative, zu dem in Ubuntu integrierten “Terminal Server Client”-Programm, gesucht. Diese Alternative habe ich in Remmina gefunden. Ein kleines, chices Programm, welches mit GTK+ realisiert wird. Es ermöglicht einem auf entfernte Arbeitsflächen über verschiedene Protokolle zu zugreifen. Aktuell werden das Remote Desktop Protocol (RDP), das X Display Manager Control Protocol (XDMCP) und Virtual Network Computing (VNC) unterstützt. Zudem können die Zugriffe, bei Bedarf, durch einen SSH-Tunnel geleitet werden.
Remmina steht unter der GNU GPL und ist somit frei verfügbar.
Das Projekt wird hauptsächlich über Sourceforge verwaltet. Es steht auch ein PPA auf Launchpad bereit. Auf der Projektwebseite wird darauf hingewiesen, dass es möglich ist, dass Betaupdates über das PPA verteilt werden könnten.
Für Gnome und Xfce gibt es zudem eine Panelintegration. Dafür werde zwei zusätzliche Pakete angeboten.
Remmina verwöhnt einem mit sehr ähnlichen Möglichkeiten, wie der TS-Client. Zumal die beiden Programme im Hintergrund teilweise auf die selben Mittel zurückgreifen (rDesktop).
Im Gegensatz zu dem üblichen Ubuntu TS-Clienten werden die Kennwörter mit Triple-DES und einem zufälligen Schlüssel verschlüsselt gespeichert. Der Schlüssel, welcher für die Entschlüsselung benötigt wird, liegt jedoch im selben Verzeichnis wie die Konfiguration. Er kann auch nicht selbst festgelegt werden. Somit erhöht dies nur bedingt die Sicherheit.
An Remmina finde ich schön, wie ich meine Verbindungen gruppiert speichern kann. Der deutschen Übersetzung fehlen zwar noch ein paar Wörter, doch macht das Programm im ganzen einen sehr sauberen und professionellen Eindruck auf mich.





08. Mai 2010 um 10:47:34 Uhr
Schickes Programm, scheint Vinagre um einiges überlegen zu sein.