Squid als Reverse-Proxy
Mein Lieblings-Proxy Squid schaffte es in das aktuelle Möchtegern-IT-Heft der Schweiz, in das Infoweek. Zwar ist das Heft deutlich besser geworden, seit dem die Redaktionsleitung personell anders besetzt wurde und die Windows-Lastigkeit hat etwas abgenommen. Diese Ausgabe kommt aber leider wieder mit einer hässlichen und scheusslichen PR-Aufmache der Firma Cablecom daher. Auf 16 Seiten (!), die fest in das Heft eingebunden sind, lügt uns Cablecom an erzählt Cablecom Geschichten über ihre Selbstverliebtheit und ihr fester Glaube an sich selbst. Wirklich eine PR-Geschichte der übelsten Sorte! InfoWeek muss auch leben, ich muss das Werbezeug wohl akzeptieren.
Aber zurück zu Squid: In einem recht guten Artikel aus der Rubrik OpenSource erfährt der Leser etwas über den Squid-Proxy (allerdings in der Version 3) und wie er als Reverse-Proxy eingesetzt werden kann. Ein Reverse-Proxy wird quasi vor ein Webserver gespannt, so dass die Anfragen allenfalls aus dem Cache des Proxy ausgeliefert werden können. Damit lässt sich der Webserver und die angebundenen Applikationen schonen. Der Artikel reicht natürlich nicht, um Squid ohne Vorwissen als Reverse-Proxy einzurichten. Aber die Zeilen sind trotzdem hilfreich. Eine ausführliche Beschreibung zum Einrichten des Squid als Reverse-Proxy gibt es hier.


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