Ubuntu-News auf RadioTux

Seit der letzten Ausgabe von RadioTux@HoRadS sind die Ubuntu-News aus dem Wochenrückblick von Ikhaya ein fester Bestandteil der Sendung. Sirko hat mich mit einer sanften aber gezielten Anfrage dazu motiviert, die wöchentlichen Meldungen zu sprechen. Eigentlich keine Hexerei, denn die News werden ja gewissenhaft und durch gründliche, deutsche Wertarbeit vom Ikhaya-Team UWR-Team zusammengetragen. Ich muss dann bloss noch eine möglichst sinnvolle Zusammenfassung finden, welche ungefähr vier Minuten dauert, und diese per H4 und audacity lautsprachlich festhalten.

Dabei habe ich mir angewöhnt, für jeden Abschnitt eine neue Spur zu verwenden. Denn Schriftdeutsch – oder das, was ich darunter verstehe – ist für mich eine Fremdsprache. Als Alemanne benutze ich andere Fälle und verfüge über eine Zeitform weniger als die sprachgewandten Germanen. Und das Hoch- oder Schriftdeutsch ist meiner Ansicht nach einer der leistungsfähigsten Sprachen – wenn man sie beherrscht. Und weil ich das eben nicht tue, verhasple ich mich gerne und beginne dann lieber noch einmal von vorne, statt den Versprecher herauszuschneiden. Wenn ich dabei verschieden “Teilspuren” benutze, muss ich nicht noch einmal alles sprechen, sondern bloss den betreffenden Abschnitt.

audacity

Mit meinem neuen “Freund”, dem Handy Recorder H4, komme ich ganz gut zurecht. Wenn ich das Gerät zu Hause einsetze, nutze ich es direkt als USB-Mikrofon und verwende dadurch den lokalen Speicher im Gerät nicht. Audacity übernimmt für mich die Aufgabe. Was mir besonders hilft, ist der Anschluss am H4 für ein Kopfhörer, so dass ich mich selbst während dem Sprechen kontrollieren kann. Ausserdem bin ich noch immer von der Qualität begeistert, die das Gerät liefert. Die Mikrofone lassen sich fein abstimmen, so dass gewisse Geräusche bereits beim Aufnehmen gefiltert werden können, theoretisch könnte ich auch einen Kompressor direkt auf dem H4 einsetzen. Das mache ich dann aber lieber mit audacity; dort verstärke ich nach dem Scheiden zunächst den Bass. Das fügt der Stimme etwas Ruhe zu und lässt sie deutlicher werden. Danach normalisiere ich die Spur und schliesslich exportiere ich die Spuren in einer einzigen ogg-Datei. Der Export in eine mp3-Datei erfordert das Paket lame und erzeugt meiner Meinung nach eine mindere Qualität.

Und dann brauche ich das File bloss noch auf den RadioTux-Server hochzuladen, wo es Sirko in Empfang nimmt, den LeadIn und LeadOut anfügt und ein Musikbett darunterlegt. Und wenn diese Wertschöpfungskette, welche irgendwo da draussen in der Welt beginnt und durch die fleissigen Ikhaya-Journalisten gefunden und in Worte gepackt wird, dann bei mir und Sirko durchgelaufen ist, kommt Ingo ins Spiel, der das kurze Teilstück, das ja nur gerade mal vier Minuten dauert, in der Sendung unterbringt.

Und so bin ich zu einem “Ämtli” für RadioTux über Ikhaya gekommen, das es mir nicht nur ermöglicht, etwas für die Community zu tun, sondern auch noch mein nach Geltung lechzendes Ego zu befriedigt.

Die nächste Sendung RadioTux@HoRadS wird – wenn alles klappt – am kommenden Donnerstag gesendet. Dann mit den aktuellen News aus Ikhaya, der Kalenderwoche 15.

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3 Kommentare to “Ubuntu-News auf RadioTux”

  1. GeierNo Gravatar schrieb:

    Danke, Roman, für dieses Lob an das Ikhaya-Team! Allerdings wird der Ubuntu-Wochenrückblick vom UWR-Team (http://ubuntuusers.de/group/UWR-Team/) und nicht vom Ikhayateam erstellt (auch wenn es da einige Überschneidungen gibt). Jeder ist eingeladen, mithelfen und mitzuschreiben.

  2. Roman HanhartNo Gravatar schrieb:

    Vielen Dank für die Berichtigung, Geier! Solche Aufrufe wegen der Mithilfe kann man eigentlich nicht genug oft nennen, nicht weil die Leute nicht mitmachen wollten, sondern weil zunächst das aufgezeigt werden sollte, dass es immer Menschen braucht, die an einer solchen Community mittun.

  3. Blog der Woche „ubuntublog”: „Der Grundgedanke der Open-Source-Welt treibt mich dazu an, Wissen weiterzugeben” » t3n Magazin schrieb:

    [...] Beitrag “Ubuntu-News auf RadioTux” beschreibe ich ganz kurz die Leistungsfähigkeit der deutschen Sprache und die dagegen fahl [...]

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