Ubuntu und Podcast erzeugen: Welche Software ist geeignet?

Für die paar wenigen Podcasts, welche ich im Jahr produziere, nutze ich mein MacBook. Das bietet sich ja geradezu an, denn GarageBand ist dazu recht gut geeignet, auch – oder gerade – wenn man nicht sehr viel vom Vertonen versteht. Und dennoch würde ich die Podcasts auch gerne auf meinem Ubuntu-Desktop 8.04 erzeugen. Allerdings habe ich dazu eine Herausforderung zu bestehen: Ich kenne keine Software, welche mir passt.

PodcastIn der aktuellen Yalm-Ausgabe las ich von der freien Anwendung Audacity. Diese Audio-Bearbeitungssoftware gibt es für Mac, Windows und Linux. Und so habe ich mir das Teil installiert, komme aber nicht klar damit. Beim Aufnehmen über das Mikrophon friert die Anwendung ein, aber auch beim Bearbeiten von grösseren Files. Ebenso brachte ich das Plugin, um MP3-Files zu exportieren nicht zum Laufen. Allerdings habe ich mich nicht sehr angestrengt, die Fehler zu finden. Habe eigentlich keine Lust, eine Anwendung schon zu Beginn von Fehlern zu säubern.

Mit dem gnome-sound-recorder komme ich eigentlich zurecht, jene Applikation bietet mir aber doch zu wenig, um ein Podcast zu erzeugen. Verschieden Spuren sollte ich schon bearbeiten können. Im Gegenzug dazu ist mir LMMS fast schon zu überladen. Ausserdem setzt es auf Wine auf.

Yo, und damit zu meiner Frage, die ich hier gerne stellen möchte: Welche Software setzt Du ein, um Audio-Dateien zu bearbeiten? Ich freue mich auf eine Antwort in den Kommentaren oder per Mail, allenfalls vielleicht sogar auf Deinem Blog. Vielen Dank für Deine Unterstützung!

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3 Kommentare to “Ubuntu und Podcast erzeugen: Welche Software ist geeignet?”

  1. gnokiiNo Gravatar schrieb:

    Wie Plugin für mp3 ??? Also ich nutz audacity und ich kann mp3 bearbeiten, mir friert nüscht ein und stürzt nix ab. Auf meinem Notebook hab ich ja auch ein kubuntu laufen und es geht problemlos. Wann ich allerdings ein Plugin für mp3 installiert haben soll wüßte ich nicht.

    Lmms setzt auf wine auf, hä? Wine ist eine Sache, die ich niemals in die Nähe meiner privaten Rechner lasse. Wine ist einfach mal die Lösung dem Musiker weiterhin seine teuer bezahlten VST-Plugins weiter zur Verfügung zu stellen. Für die reine Bearbeitung der Soundfiles allerdings nicht gedacht, es sei denn Du willst die Aufnahme als Sample in einem Musikstück verwenden.

    Audacity ist für das was Du vorhast schon die Wahl……

  2. mkellenbergerNo Gravatar schrieb:

    Wenn ich dich wäre, dann würde ich das mit dem Audacity nochmal probieren. Verwende es auch und bin absolut zufrieden damit. Natürlich hab ich kein Linux, doch von der Bedienung und dem Leistungsumfang sollten die Versionen ja wohl gleich sein. Nur Mut, das kriegst du schon zum Laufen und dann macht das Podcasten auch richtig Spass. Übrigens: Respekt, dass du deine Podcasts auf “SChwizerdütsch” machst. Hab ich mich bisher nicht gewagt.

  3. Roman HanhartNo Gravatar schrieb:

    @gnokii: Ein Plugin ist natürlich wieder mal der falsche Begriff für das, was ich meine. Ich meinte nämlich “lame”, das sich nicht sauber einbinden lässt, beziehungsweise wo ich noch eine Bildungslücke habe, wie das Teil in Zusammenhang mit audacity zu nutzen ist. Installiert habe ich es.

    Offenbar braucht es Wine nicht zwingend für lmms, sie weisen aber drauf hin, dass es “Optional but strongly recommended” ist.Installiert man es über die Quellen von Ubuntu – und wenn man dabei immer brav “Ja” sagt – wird Wine mitinstalliert.

    @mkellenberger: Danke! Werde ich schon hinkriegen. Allenfalls habe ich auch mit meiner Soundkarte ein Problem.

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