VirtualBox unter Ubuntu 8.10
Die VirtualBox – ursprünglich aus dem nordischen Deutschland und mittlerweile zu Sun gehörend – ist einer meiner Lieblingsanwendungen unter Ubuntu. Damit lassen sich virtuelle Maschinen erzeugen, beispielsweise ein Windows, um damit (fast) normal zu wirken.
Unter Ubuntu 8.10 (Intrepid Ibex) hat sich ein Fehler breit gemacht, der es einmal mehr verhindert, dass die virtuellen Maschinen eine USB-Verbindung aufbauen können. Zum Glück lässt sich der Fehler sehr einfach beheben. In der fstab muss eine Zeile hinzugefügt werden. Das erreicht man am besten damit:
sudo gedit /etc/fstab
Dann am Ende der Datei diese Zeile einfügen,
#VirtualBox USB-Problem
none /proc/bus/usb usbfs devgid=125,devmode=664 0 0
wobei der Wert “125″ die ID der Gruppe vboxusers ausgibt. Die ID ermittelt man, in dem System / Systemverwaltung / Benutzer und Gruppen aufgerufen und entsperrt wird. In der Gruppensicht findet man dann die Gruppe namens vboxusers.

Unter Eigenschaften ist die ID zu finden. Anschliessend habe ich das System neu gestartet und die Geschichte lief auf Anhieb. Bis jetzt gab es – mit Vorbehalt, dass ich mich irre – noch keine Ubuntu-Version, bei der die USB-Anbindung bei der VirtualBox auf Anhieb lief. Gschäch nüüt Schlimmers! (solange nichts Schlimmeres passiert)


06. Januar 2009 um 08:39:48 Uhr
Kurze Frage, hast Du auch schon mal mit vmware gearbeitet, falls ja, wo liegt der Vorteil der VirtualBox?
06. Januar 2009 um 08:47:14 Uhr
Unter Linux kenne ich VMWare zur Desktop-Virtualisierung gar nicht. Da gibt es mittlerweile – so glaube ich mindestens – auch kostenlose Software, oder? VMWare kenne ich halt “bloss” von den ESX-Servern her, im Geschäft habe ich vier solche. Meine Frage an Dich im Gegenzug: Arbeitest Du mit VMWare unter Linux?
06. Januar 2009 um 09:00:12 Uhr
Ja, klar, VMWare Server für Linux gibt es schon lange und ist auch – zumindestens für den privaten Gebrauch – frei zu verwenden. Allerdings verwende ich noch Version 1 und bin damit unter Ubunut 8.10 nicht ganz glücklich (Pfeiltasten der Tastatur gehen nicht), allerdings mache ich das nur zum privaten Vergnüngen und investiere nicht viel Zeit, Version 2 soll besser sein, das gepatche entfällt dann. Es gibt ja inzwischen diverse Anbieter von Virtualisierungslösungen und bin daher etwas überfordert, was empfehlenswert ist. Wenn jemand eine gute Übersicht kennt, wäre ich dankbar dafür.
06. Januar 2009 um 15:16:15 Uhr
Wenn das funktioniert, auch unter Hardy, bist du mein persönlicher Held des Tages.
06. Januar 2009 um 18:10:51 Uhr
Unter Intrepid funktionierte USB innerhalb von Virtualbox erst als ich zusätzlich zu dem fstab-Eintrag auch bestimmte Eintragungen unter /etc/init.d/mountdevsubfs.sh vorgenommen habe. Siehe auch “USB-Nutzung mit der Virtualbox in Hardy und Intrepid” http://hillux.de/archives/67.
06. Januar 2009 um 19:42:09 Uhr
innotek war eine Firma aus dem Süden Deutschlands und nicht aus dem “nordischen Deutschland” (gibts das überhaupt?).
Außerdem hatte ich das gleiche Problem auch schon mit Ubuntu 8.04, als ich die USB-Unterstützung von VirtualBox zum ersten Mal ausprobiert habe.
06. Januar 2009 um 19:52:01 Uhr
@jan: Von mir aus gesehen ist eben Deutschland im Norden
06. Januar 2009 um 20:11:36 Uhr
Da hast du natürlich Recht
Ich habe den Artikel im Planet von Ubuntuusers gelesen und gar nicht auf darauf geschaut woher du kommst.
15. Januar 2009 um 09:24:20 Uhr
Ich finde die Virtual-Box Super. Ubuntu im ganzen eine Tolle spielerei.
07. März 2009 um 19:55:37 Uhr
Hallo,
ich neuling der sich auf Ubuntu überreden lassen hat. Ich versteh nich was mit “fstab” gemeint ist. Wo kann man das finden um die fehlende zeile einzufügen?
07. März 2009 um 21:34:50 Uhr
@long: Öffne eine Konsole (Anwendungen / Zubehör / Terminal) und füge den oben beschriebenen Befehl ein:
sudo gedit /etc/fstab
Danach wirst Du nach Deinem Kennwort gefragt und schliesslich öffnet sich ein Editor (gedit) mit der Datei fstab, die Du dann entsprechend anpassen kannst.
sudo bewirkt, dass Du über genügend Privilegien verfügst, um die fstab zu bearbeiten und die Zeile einfügen kannst. Bitte ändere sonst nichts an der Datei.
30. Juni 2009 um 08:19:27 Uhr
[...] der Datei mountkernfs.sh im Verzeichnis /etc/init.d/ eine Zeile zusätzlich unterbringen. Die Lösung, welche ich unter Ubuntu angewendet habe, in der in der fstab eine Korrektur angebracht wird, hilft [...]