Ausbildungszentrum Zürcher Oberland wechselt zu Ubuntu
Laut einem Bericht der Onlineausgabe Computerworld hat sich das Ausbildungszentrum Zürcher Oberland entschieden, Windows zu verabschieden und stattdessen Linux einzusetzen. Nach einer ersten Evaluierung befanden sich die beiden Distributionen Novell Linux und Ubuntu noch im Rennen.
Die richtige Distribution war dank distrowatch.com schnell gefunden. Die Kriterien «möglichst weit verbreitet» und eine «gute Dokumentation auf Deutsch» fanden sich bei Ubuntu-Version 7.10 und SuSE 10.3. Das Rennen machte die erstgenannte Distribution mit der Gnome-Oberfläche, da eine Installation auf allen PCs gewährleistet war.
Die Kriterien für die Evaluation tönen zwar nicht sehr professionell, dürften aber bei der Grösse der Umgebung und der dafür notwendigen Ressourcen angebracht sein. Ich hätte dafür geschaut, dass man ohne Wine auskommt, aber das ist wohl Anspruchs- und Geschmackssache. Zehn Informatik-Lehrlinge werden an den 15 PCs ausgebildet.
Ein Nachteil sei zudem, dass ein Verantwortlicher für zukünftige Updates fehlt.
Diesen Bereich hätte ich – gerade für eine Schule mit einem gesetzlichen Auftrag – schon vor dem Projekt abgeklärt und sichergestellt, dass – wenn auch mit externen Kräften – eine verantwortliche Stelle für das Pflegen der System da ist. Das ist nun wirklich nicht professionell, finde ich. Dafür ist umso erfreulicher, dass Ubuntu am Ausbildungszentrum zum Zug kommt. Wenn sie nun eine verantwortliche Person hätten, könnten die Jungs mit Freuden auf 8.04 hochrüsten.


Hinterlasse einen Kommentar