Compiz und alles wird gut
Compiz kenne ich schon länger, “arbeitete” aber niemals wirklich damit. Einerseits wirkte ich lange Zeit mit Debian und wollte dort vor allem auf schwächerer Hardware das Beste rausholen und später interessierten mich die Effekte nicht besonders.
Seit etwa einem Jahr arbeite ich auf einem ThinkPad und erst gestern kam ich via Ubuntu Tweaks auf die Idee, die Effekte zu testen. Und ich bin wirklich sehr positiv überrascht, was Compiz da alles aus der Kiste rausholt. Bei diesem Gerät ist irgend eine Standard-NVIDIA-Karte (NVIDIA-Quadro-NVS-140M) drin, die wohl nicht besonders viel leistet. Aber für den Würfel reicht es allemal.
Ebenfalls sehr begeistert bin ich von der Einfachheit der Einrichtung. In ein paar Minuten steht der Würfel und ist konfiguriert. Und wenn man dann noch Lust verspürt, kann man den ganzen Tag und die halbe Nacht damit verbringen, Dinge auszutesten. Die Transparenz ist einfach super; man sieht sogar ein abspielendes Video auf der gegenüberliegenden Seite des Würfels. Ich nutze dazu den CompizConfig Einstellungs-Manager. Es gäbe da noch die etwas einfachere Variante namens Einfacher CompizConfig Einstellungs-Manager.
Was ich nicht hinbekommen habe, ist die Besetzung der oberen und unteren Seite des Würfels mit einem virtuellen Desktop. Offenbar geht das mit Compiz nicht. Im Wiki von ubuntuusers.de gibt es einen ausführlichen Artikel zum Einrichten von Compiz.



15. Mai 2009 um 13:26 Uhr
Ja, den Würfel-Caps kann man keinen Desktop zuweisen. Wäre mit mehr oder weniger als vier Würfelseiten auch gar nicht machbar (ein dreieckiges Desktop auf dem Cap?
) und auch mit der Zylinder- oder Kugel-Transformation wird es schwierig…