Debian Etch 4.03 versagt bei der Autpartitionierung
Debian ist eines der besten Betriebssysteme für meine Bedürfnisse. Aber auch Ubuntu liegt mir sehr nahe; ist ja auch klar, es stammt schliesslich aus der Debian-Küche. Als bequemer User legte ich bei der Installation nicht selbst Hand an, um meine Festplatte zu partitionieren, sondern liess das System walten. Es schlug vor, fünf Partitionen anzulegen, dem habe ich zugestimmt; ohne genau hinzusehen – leider.
Nebst der sinnreichen Aufteilung in eine var-, home-, und der svr-Partition sowie der obligaten Swap-Partition hat jedoch Debian – wohl aufgrund einer Schwäche des Berechungsmechansimus, welcher hinter der Geschichte stecken mag – die Root-Partition gerade mal mit 280 MB vorgesehen. Das ist natürlich viel zu knapp, obschon grosse Teile der Datenlast auf andern Partitionen zu liegen kommen. Bemerkt habe ich das nicht. Beziehungsweise erst nach etwa 14 Tagen, als ich einmal mehr per apt einige Installationen erledigen wollte. Kein Speicherplatz mehr! Die Root-Partition ist voll.
Umpartitionieren lässt sich das ganze wohl schon, dazu reichen aber meine Kenntnisse nicht aus und ich wollte mich nicht nächtelang darin schlau machen. Denn das Verschieben und Verkleinern der einzelnen Partitionen ist nicht ganz ohne, zumal Start- und Endpunkt offenbar auch noch eine Rolle spielen. So habe ich mich entschieden, das System neu aufzusetzen und dabei selbst die Partitionierung vorzunehmen. Diesmal habe ich mich auf eine home-, var-, root-, und Swap-Partition beschränkt. Die Root-Partition erstellte ich diesmal mit eine Grösse von 10 GB. So funktioniert die Sache reibungslos.
Deswegen meine Empfehlung für Pappenheimer wie mich: Lasst die Finger von der Autopartitionierung und erstellt besser die Aufteilung der Festplatte von Hand. Immer noch besser als die automatische Aufteilung ist, bloss eine Partition (plus swap) zu nutzen. So lerne ich immer wieder etwas dazu, auch wenn es mit Arbeit verbunden ist. Oder vielleicht gerade deswegen.


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