Ein Monat Ubuntu auf lenovo R61 (ThinkPad)
Seit 37 Tagen nutze ich nun mein neues Notebook lenova R61. Als einzig “richtig” installiertes OS nutze ich GNU/Linux in der Manifestation “Ubuntu 8.04.1″. Bis heute bin ich mehr als zufrieden damit, ich meine mit der Hardware, aber auch mit der Software – da soll es ja kausale Zusammenhänge geben
Fehler oder Störungen erlebte ich keine, einzig nutze ich – quasi vorgezogen – ein etwas neuerer Kernel, damit mein Lämpli für das WLAN auch funktioniert. Ansonsten fahre ich ein System ab der Stange und will nun nichts mehr anderes. Alles, was ich am Rechner erledigen will, funktioniert einwandfrei. Die Entscheidung, weg vom Desktop und hin zum Klapprechner scheint richtig gewählt zu sein.
Für die Erledigung meiner Aufgaben setze ich – bis auf die Treiber von nvidia – bloss freie Software ein. Ich sehe mich als typischer 08-15-Benutzer und brauche daher mehrheitlich Software ab der Stange, es dürften also wohl keine Überraschungen in der Liste zu finden sein:
Web, Mail und Konsorten
- Firefox und Opera
- Sylpheed – ein schlanker und schneller Mailclient mit GnuPG-Unterstützung
- gFTP – ein gnomiger und feiner FTP-Client
- PuTTy – SHH-Verbindungen
Büro / Arbeit
- OpenOffice – kennt eh jeder
- Freemind – Mindmappen
- Bluefish – Editor
- Alexandria – Bücher und DVD verwalten
- Brasero – CD brutzeln
Grafik
Virtualisierung
- Virtualbox – Virtualisierung auf dem Desktop
- Celestia – Beobachtungen im und am Weltraum
- Rhytmbox – Musik hören und mehr
- Pidgin – Zeitvertreib im Netz
Fun
Damit kann ich alle Aufgaben bezwingen und bin zufrieden. Dies ist wiederum die Ausgangslage für ein angenehmes Leben. Der Klapprechner ist ja bloss ein Hilfsinstrument (nicht mal ein Werkzeug im klassischen Sinn), ich bewerte ihn aber oft zu hoch und als zu wichtig. Funktioniert das Teil, dann kann ich immerhin ohne Ärgernis alle andern Dinge im Leben erledigen und vielleicht sogar geniessen. Funktioniert er nicht, stört mich das und ich peinige mich, bis das Teil wieder läuft. So gesehen bin ich auf ein funktionierendes Paar (Hard- und Software) angewiesen und nutze deswegen ein Thinkpad und Linux. Das Leben bietet so einfache Lösungen – nutzen wir sie.


28. August 2008 um 08:07:25 Uhr
[...] Original post by Roman Hanhart [...]
29. August 2008 um 17:51:56 Uhr
Opera als freie Software bezeichnen? Dafür würd dich Richard Stallman auf dem nächsten Scheiterhaufen verbrennen
29. August 2008 um 17:55:19 Uhr
Hallo erstmal,
ich habe den Beitrag mit Interesse gelesen und ich nutze meinen Laptop (Acer, Aspire 2920Z) in fast genau der gleichen Ausstattung. So kann man sich wenigstens auf seine Aufgaben konzentrieren und wird nicht immer durch irgendwelche “Spielchen” abgelenkt. Das hält den Kopf schön klar.
Mit freundlichen Grüßen
ein ubuntuuser aus Norddeutschland
29. August 2008 um 19:07:02 Uhr
@Samuel: Stimmt, nutze ihn auch “bloss” als Second-Browser. Deswegen wird aber die Software nicht freier
Verbrennt zu werden würde immerhin heissen, dass ich Hexer wäre…
@Wolfgang: Yo, das ist das schöne an solcher Hardware.
31. August 2008 um 22:23:17 Uhr
Weitgehende Übereinstimmung auch bei mir. Wobei ich lieber auf Fedora setze.
Allerdinsg bevorzuge ich das Lesen von E-Mails direkt per mutt auf dem Server. Das kann man dann nämlich von beliebigen Endgeräten tun und die Mails lagern sicher und inklusive Backup auf dem Server.
02. September 2008 um 19:01:50 Uhr
Hmmm… mein Traumrechner und das Traum-System. Und auch noch Sylpheed (Sylpheed direkt oder Claws Mail?). Schön dass alles funktioniert wie es soll. Leider hat es bei mir nur für einen gebrauchten Acer C110 TabletPC gereicht – ist aber auch ein schöner Linuxrechner geworden
Beneidenswert.
02. September 2008 um 19:57:43 Uhr
@cywhale: Ja, das Arbeiten macht Spass so. Nutze die reine Form von Sylpheed von Hiroyuki Yamamoto, also kein “weiterentwickeltes” Claws Mails.
Läuft auf Deinem Acer Tabli alles?
05. September 2008 um 19:03:05 Uhr
[...] Qualität. > Der MPEG4-Video-Encoder aus QuickTime ist weder qualitativ gut, noch > schnell. > > > Soweit zum “schrottigen” Nero… Wenigstens mal eine fundierte Antwort auf die sich ein [...]
08. September 2008 um 18:42:14 Uhr
Welches model des R61 benutzt du ? Da ich einige probleme mit diesem notebook besitze
ok das erste problem war das wlan( das habe ich aber gelöst)
das größere problem ist der nvida treiber (GF Quadro NV 140) noch sehr langsam ist so mit kann man kaum die 3d Untersuchung benuzen was aber nicht der welt untergang ist
cheers phil
08. September 2008 um 19:32:38 Uhr
@Philipp: Ich nutze den Type 8918-DFG
Habe damit keine Probleme mit dem nvidia-Treiber. Nutze die 3-D-Geschichte aber kaum, denn schliesslich arbeite ich mit dem Teil
09. September 2008 um 16:19:27 Uhr
Mein R61 wurde mit suse 10 ausgeliefert was aber sofort von der platte verschwunden ist.
Das mit dem 3d Treiber ist nicht so wichtig da es nur eine Frage der zeit ist bis ein bessere Treiber veröffentlicht wird
type: ThinkPad R61 7742-NCG
Original description: T8300(2.4GHz), 1GB RAM, 160GB 5400rpm HD, 14.1in 1440×900 LCD, 128MB nVIDIA Quadro NVS 140M, CDRW/DVDRW, Intel 802.11abg wireless, Bluetooth, Modem, 1Gb Ethernet, UltraNav, Secure chip, FPR, 6c Li-Ion, SUSE Linux Enterprise Desktop 10 SP1
ca 800 € mit steuern
09. September 2008 um 20:16:19 Uhr
[...] um Ersatz bemühen. Denn sowohl Ruben wie auch Elife haben ein striktes Verbot meinerseits, MEIN Notebook auch nur anzugreifen. Heilige Sachen darf man nicht anfassen, mindestens, wenn sie nicht aus [...]
21. Januar 2010 um 07:18:32 Uhr
[...] nutze aber hauptsächlich ein Notebook (Lenovo R61), das ich als “Desktop-Rechner” missbrauche. Wir haben in unserem Haus bloss noch eine [...]