Einführung Ubuntu

Philipp Gassmann hat mich gebeten, ein paar Worte über seine Maturaarbeit, die sich um das Thema Ubuntu dreht, zu schreiben. Das tue ich natürlich gerne und umso lieber, als es sich um ein wirklich brauchbares Papier über die Einführung in Ubuntu dreht.

Eine kurze und verständliche Einführung in Ubuntu gibt es nun im PDF-Format, welche sich vornehmlich an Anfänger und Umsteiger richtet. Damit steht ein weiteres, tolles Werkzeug zur Verfügung, um die Verbreitung und Akzeptanz Ubuntus voranzutreiben.

Auf der einen Seite finde ich es sehr lobenswert, dass sich (junge) Menschen für die Verbreitung und vor allem für die Akzeptanz von Linux und in diesem Fall für Ubuntu einsetzen, auf der andern Seite stelle ich immer öfters feste, dass ich eine Distribution nutze, die sich zum Mainstream wandelt. Das hat viele Vorteile – beispielsweise gibt es für viele Applikationen mittlerweile fertige *.deb-Päckli, zugeschnitten auf Ubuntu – aber auch den Nachteil, dass ich selbst auch zu einem “Mainstreamer” werde. Und das will ich eigentlich gar nicht, sonst wäre ich wohl kein Linüxler.

Wie dem auch sei; die Arbeit von Philipp schätze ich als sehr gelungen ein und meine, dass Jeder sie einmal ansehen sollte – unabhängig vom Schweregrad seines Wissens.

Übrigens, Philipp wohnt in der Schweiz, und zwar in Uerkheim. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zunächst einmal nachsehen musste, wo das Kaff die Ortschaft überhaupt liegt. Sie findet sich etwas südlich von Kölliken im Kanton Aargau.

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8 Kommentare to “Einführung Ubuntu”

  1. RTFM! | Maturaarbeit “Einführung in Ubuntu” schrieb:

    [...] bin ich auf Philipp Gassmanns Maturaarbeit Einführung in Ubuntu aufmerksam geworden. Roman schreibt, das er die Arbeit von Philipp als sehr gelungen einschätzt und Jeder sie einmal ansehen [...]

  2. SamNo Gravatar schrieb:

    “aber auch den Nachteil, dass ich selbst auch zu einem “Mainstreamer” werde. Und das will ich eigentlich gar nicht, sonst wäre ich wohl kein Linüxler.”

    Was ist denn das für eine nostalgische Einstellung? Linux hat doch null und nichts damit zu tun, dass möglichst wenige das nutzen. Ein “Linüxler” dementsprechend auch nicht. Da musst du ein anderes Wort für dich erfinden.

  3. shakalNo Gravatar schrieb:

    Eine wirklich gelungene Arbeit, die man durchaus erwähnen und weiter empfehlen sollte.

  4. Roman HanhartNo Gravatar schrieb:

    Doch, doch, Sam. Das hat sehr viel damit zu tun. Mindestens wenn Du die Geschichte von Linux anschaust. Das war schon immer eine Alternative und niemals “führend” wie Microsoft oder in letzter Zeit Apple. Linux-Menschen haben sich immer als eine kleine Gruppe von Nichtmainstreamern geoutet, finde ich. Deswegen suche ich kein neues Wort ;-)

    Freilich hat es nichts mit der Technik zu tun. Aber die Technik an sich gibt ja nicht unbedingt den Ton an, welche sich durchsetzt. Das haben wir ja schon oft gesehen, dass nicht unbedingt die bessere Technik “gewinnt”. VHS und Video 2000 war so ein Beispiel oder eben auch die Betriebssysteme für die x86-Rechner.

  5. BastianNo Gravatar schrieb:

    Mir ist es egal, wieviele Leute Linux bzw. Ubuntu verwenden. Ich verwende Linux nicht, weil es weniger als Windows oder MacOSX verwendet wird, sondern weil es am besten zu mir und meinen Bedürfnissen passt. Ob Ubuntu nun 1 Millionen oder 100 Millionen Nutzer hat, spielt für mich eigentlich keine Rolle. Vielmehr würde es meinen “Kurs” unterstützen, denn dann würde es mehr kompatible Hardware für das System geben.

  6. SamNo Gravatar schrieb:

    “Linux-Menschen haben sich immer als eine kleine Gruppe von Nichtmainstreamern geoutet, finde ich”

    Aber nicht als eine bewusste gewählte kleine Gruppe, sondern wegen den Umständen (und den Hürden) erzwungenermassen kleine Gruppe. Das ist ein grosser Unterschied – nach deiner (von mir frei interpretierter) Auffassung hätte man die Usability nicht auf Ubuntu-Level bringen dürfen, was meiner Meinung nach – sorry ;-) – Unsinn wäre.

  7. Roman HanhartNo Gravatar schrieb:

    Yo genau, Sam! Das ist ja die Krux an der Geschichte, die wohl überall wieder zu finden ist: Sobald sich Erfolg einstellt und sich viele Menschen für etwas interessieren, prallen andere Interessen aufeinander, auch kommerzielle. Das ergibt sehr viele Vorteile, wie ich weiter oben schon kurz beschrieben habe, aber eben auch den Nachteil, dass ich mich nicht mehr wohl fühle. Das ist freilich sehr subjektiv und keinesfalls erwarte ich hierzu Zustimmung.

    Ich für mich habe Linux gewählt, weil es eben kein Mainstream und trotzdem gut nutzbar ist.

  8. Andre MommertNo Gravatar schrieb:

    So sehr ich es auch schätze, dass Leute über Ubuntu (Linux) berichten und somit das Interesse und Ansehen steigern, so missfällt es mir doch sehr, solch gravierende Fehler zu lesen.
    Im Absatz 1.2 Was ist Ubuntu, Linux?
    “Der Student Linus Torvalds programmierte etwas wie ein Betriebssystem”
    Das ist absolut falsch. Linus Torvalds hat einen monolithischen Kernel geschrieben, was weit davon entfernt ist, ein Betriebssystem zu sein. Im Zusammenspiel mit Software vom GNU Projekt, entstand dann ein Betriebssystem, was korrekterweise GNU/Linux heißen müsste. Solche inhaltlichen Fehler nehmen einem dann die Lust am weiterlesen.

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