LinuxMint auf WinDOS
Normalerweise habe ich es lieber umgekehrt: Ich nutze ein Linux und führe dort eine virtuelle Instanz aus, auf der ein WinDOS dahin siecht. Denn es gibt nach wie vor einige Aplikationen, welche nur unter WinDOS laufen und zu denen es keine Alternativen gibt. Ein Beispiel daraus ist der VPN-Client aus dem Hause Sonicwall. Aber diesmal war es umgekehrt. Im Geschäft nutze ich WinDOS, weil es dort eben so befohlen ist. In unserer Umgebung ergibt das bis heute auch noch mehr oder weniger Sinn. Und trotzdem brauchte wollte ich ein Linux, um ein paar Aufgaben zu erledigen. Weil ich gerade keine Kiste zur Hand hatte, auf der ich ein solch edles Linux installieren konnte, entschied ich mich, ein virtuelles LinuxMint aufzusetzen.
Dazu versuchte ich meine Lieblingsapplikation: VirtualBox; gibt es ja auch für WinDOS. Und das klappte auf Anhieb wunderbar. Als Variante habe ich ein Ubuntu angegeben; habe mich noch gewundert, dass der Fehler PANIC: CPU too old for this kernel nicht erschienen ist, offenbar haben sie den Fehler bei Sun beziehungsweise bei Canonical geflickt.

Für mich ist es eher ungewohnt, auf einem WinDOS ein Linux virtuell laufen zu lassen. Aber es funktioniert auch, bestens sogar. Auch das Installieren der Tools ging sehr schnell und klappte ohne Probleme. Das spricht nicht nur für die VirtualBox, sondern auch für das Windows XP, das ja mittlerweile zu den besten Windöser gehört, finde ich.

Beim obigen Bild sieht man denn auch sehr schöne meine legasthenischen Auswirkungen. sudo /.VBoxLinuxAdditions-x86.run zu befehlen, funktioniert einfach nicht. Da geht es deutlich besser, wenn ich stattdessen sudo ./VBoxLinuxAdditions-x86.run anweise. Je älter dass ich werde, um so schlimmer erscheint mir diese Buchstaben- und Zeichen-Verwechslerei.
Wie dem auch sei; das Linux war nach knapp einer halben Stunde installiert und weiteren 15 Minuten mit den aktuellen Updates versehen. Schnell ist es, das Teil! Nicht nur die VirtualBox, sondern auch das Mint. Und ja, das WinDOS darunter ist auch ein bisschen schnell


11. November 2008 um 10:42:45 Uhr
So gerne ich mit linux arbeite, auf Windows brauche ich selten das volle Programm mit X und Gnome, da verwende ich am liebsten cygwin (www.cygwin.com), welches bei mir die DOS-Box abgelöst hat und via Kommandozeile die gewohnten tools bietet (z.B. ssh, rsync, vi), die ich so zum Arbeiten brauche, selbst crontabs funktionieren damit.
11. November 2008 um 11:25:20 Uhr
Danke für den Tipp, philipp. Das werde ich mir ansehen.
11. November 2008 um 21:41:13 Uhr
WAS ist WinDOS?
Oder ist das nur wieder einer dieser dummen, idiotischen Kosenamen für MS Windows? Falls ja: man, bist du cool.
11. November 2008 um 22:15:42 Uhr
cha: Yo, halt ein Hinweis, dass Windows niemals über DOS hinausgewachsen wäre
11. November 2008 um 22:17:11 Uhr
Tja, so gehts mir auf der Arbeit auch
Da wird einem der M$ vorgeschrieben und für viele Sachen braucht man dann doch noch eine Virtuelle Kiste.
12. November 2008 um 14:33:25 Uhr
“cha: Yo, halt ein Hinweis, dass Windows niemals über DOS hinausgewachsen wäre
”
Kannst du mir das mal erklären? Vergleiche Microsoft Windows NT 4.0 mit Microsoft DOS und du willst mir sagen, Windows sei nicht besser? Lachhaft. Typisch Ubuntu-Nutzer, dieses “hach ich bin so cool ich nutze Linux weil Windoof so scheiße ist und ja selbst dos besser war”-Gelaber.
12. November 2008 um 16:08:05 Uhr
@cha: Na na na… wer ist denn so ketzerisch. Das war selbstverständlich ironisch gemeint. Natürlich ist Windows ausgereifter und vor allem grafisch kann da DOS gar nicht erst mithalten. Ist klar. Alles andere ist entweder ironisch oder eben, wie Du es schon gesagt hast, Gelaber.
Trotzdem nutze ich Linux lieber als Windows und das lasse ich mir nicht nehmen
14. November 2008 um 18:47:54 Uhr
Verlangt auch niemand von dir, dass nehmen zu lassen.
Als Blogger auf einem so großen Planeten wie dem von ubuntuusers.de erwarte ich aber Reife und Niveau. Mit solchem von mir schon angesprochenem Verhalten (fehlt nur noch “Micro$hit” statt “Microsoft”) lieferst du aber sicher keine niveauvollen Posts. Vielleicht gibt’s Kids die auf dieses billige gebashe stehen – viele Andere (wie mich) regt dies jedoch nur noch auf.