Mein Umstieg auf Ubuntu
Ute und Roland möchten aufgrund ihres Umstiegs von Gentoo zu Ubuntu gerne wissen, welche Gründe andere Benutzer dazu bewogen haben, ein anderes Betriebssystem zu nutzen:
- Habt ihr euch stark über andere Möglichkeiten informiert?
- Was war schlussendlich der Grund für den Umstieg?
- Was war vorher schöner, besser, schneller, toller?
- Was ist jetzt besser, schneller, schöner, toller?
- Bereut ihr euren Umstieg?
- Würdet ihr Anderen diesen Umstieg empfehlen?
Gerne nehme ich dazu Stellung, obschon mein Umstieg schon fast fünf Jahre zurückliegt. Ein Danke für diesen Aufruf geht nach Norden gen Konstanz!
Habt ihr euch stark über andere Möglichkeiten informiert?
Nein, ich wollte auf Teufel komm raus ein Linux zum Laufen bringen. SuSe brachte ich nicht dazu, jedoch das erste Ubuntu 4.10 konnte ich tatsächlich installieren und nutzen.
Was war schlussendlich der Grund für den Umstieg?
Linux basiert auf dem Gedanken der Freiheit. Wissen steht frei zur Verfügung, kann sich ausdehnen und jedermann darf sich an diesem Kreislauf aktiv oder passiv anschliessen. Ausserdem konnte ich (und kann noch noch immer) alle meine Aufgaben auch mit einem Linux statt einem Windows erledigen.
Was war vorher schöner, besser, schneller, toller?
Zu Beginn, also vor knapp fünf Jahren, war die Unterstützung der Hardware unter Windows deutlich einfacher und besser als unter Linux. Heute ist das zum Glück nur noch selten so, oft ist es sogar umgekehrt. Hingegen ist Linux nach meinen Erfahrungen schon immer etwas weniger anspruchsvoll in Sachen Hardware gewesen, was sich in der Geschwindigkeit auszeichnet.
Was ist jetzt besser, schneller, schöner, toller?
Micro$oft hat durchaus seine Berechtigung, keine Frage. Aber ich geniesse es, mit freier Software meine Herausforderungen mindestens genau so schnell und ebenso gut mit einem Linux statt einem Windows zu zu lösen. Das alleine ist für mich Grund genug, um ein Linux zu nutzen. Weiter geniesse ich es sehr, dass ich auf das ganze Viren-Dilemma und andere Sicherheitskonzepte verzichten darf. Natürlich gibt es auch unter Linux einiges zu beachten, aber das ist eine ganz andere Liga.
Bereut ihr euren Umstieg?
Nie im Leben
Würdet ihr Anderen diesen Umstieg empfehlen?
Ich bin kein Linux-Evangelist, aber wenn ich gefragt werde, empfehle ich mit Sicherheit ein Linux und damit auch Ubuntu.


16. Juni 2009 um 23:49:54 Uhr
[...] frägt in seinem Blog nach den persönlichen Gründen für einen Umstieg auf Ubuntu. Bei der Beantwortung schliesse ich [...]
17. Juni 2009 um 10:06:53 Uhr
Neulich hatte ich kommend von Linux Mint 5 (ein Ableger von Debian, bzw. Ubuntu) mir das neuste Ubuntu 9.04 auf die Platte geholt. Es hat eine Woche gedauert und ich hatte Linux Mint 7 wieder am laufen. Es geht also (für mich) noch wesentlich besser als mit Ubuntu. Einem Anfänger würde ich daher Linux Mint empfehlen.
22. Juni 2009 um 06:27:41 Uhr
[...] wenn es um Ubuntu und Umstieg geht, dann darf Roman nicht fehlen In seinem Artikel erklärt er, dass er schon vor fünf Jahren umgestiegen ist. Er wollte unbedingt ein Linux [...]
22. Juni 2009 um 16:30:02 Uhr
Spannend sind auch die Ubuntu Derivate, auf dem eee 901go habe ich CrunchEEE was mit aller Hardware spitze läuft. UMTS Modem, WLAN, Webcam, gecryptetes Home gegen Diebstahl. Das ganze natürlich kostenlos wie bei Ubuntu üblich.
22. Dezember 2009 um 08:46:17 Uhr
[...] frägt in seinem Blog nach den persönlichen Gründen für einen Umstieg auf Ubuntu. Bei der Beantwortung [...]
31. August 2011 um 00:42:12 Uhr
[...] bei den Gründen für einen Umstieg möchte ich mich bezogen auf Dirk und Roman (Links zu deren Beiträgen zur Parade). Selbst wenn ich es nicht für jede Kleinigkeit [...]
07. November 2011 um 18:30:26 Uhr
[...] zum Umstieg Am 16. Juni 2009 schrieb Roman Hanhart einen Artikel mit 6 Fragen, was die Gründe für einen Wechsel zu Ubuntu sind. Die Fragen (Blog-Parade) beruhen [...]