Rechnername ändern
Oft sollte dieses Anliegen nicht vorkommen, aber ab und an kann es nötig sein, den Rechnernamen eines Servers zu ändern. Um dies auf Ebene Betriebssystem zu tun, müssen zwei Dateien angepasst werden. Ausserdem kann es je nach Konfiguration noch nötig sein, am Webserver Änderungen anzubringen. Die beiden Dateien, welche den Rechnernamen beinhalten, sind hostname und hosts. Beide Dateien befinden sich im Verzeichnis /etc/.
Üblicherweise steht in der Datei hostname nichts weiter als der Rechnername:
SoHeisstMeinRechner
Die Datei lässt sich mit einem normalen Editor bearbeiten. Ist der Rechner Mitglied einer Domäne oder direkt am Internet angebunden, liegt oft ein VQDN vor:
SoHeisstMeinRechner.DomainName.ch
Sobald die Änderungen gemacht sind, muss dem Ubuntu nun noch gesagt werden, dass es die Datei auch anwenden soll. Mit einem Neustart würde man das genau so erreichen, wie mit dem Neustart des Netzwerkdienstes oder am einfachsten mit dem erneuten Einlesen eben jener Datei:
hostname -F /etc/hostname
Die andere Datei, in der der Hostname auch noch vorliegt, ist die hosts. Jene Datei wird bei Namensauflösungen immer zuerst konsultiert und jene Werte sind absolut gültig, auch wenn sie beispielsweise per DNS anders aufgelöst werden. Standardmässig befindet sich dort die Angabe zum Lokalhost, die etwa so ausschaut:
127.0.0.1 localhost
Die sollte nun noch mit dem neuen Namen ergänzt werden, wobei der “Localhost-Wert” nicht gelöscht werden sollte.
127.0.0.1 SoHeisstMeinRechner
Verfügt der Rechner über einen fixe IP, welche direkt erreichbar sein sollte oder in einer DMZ liegt, kann man jenen Wert auch noch eintragen:
192.168.1.180 SoHeisstMeinRechner.DomainName.ch
Das ist eigentlich schon alles. Man sollte nicht vergessen, dass beispielsweise der Apache-Server oder andere Applikationen in ihren Konfigurationsfiles irgendwo den Rechnernamen inkludiert haben. Allenfalls muss der dort auch noch gewechselt werden.


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