ShutDown und die Varianten
Wird ein Ununtu-Server am Terminal bedient, beispielsweise via SSH, dann braucht es den Befehl shutdown , um den Rechner herunterzufahren. Falls der Rechner über ACPI-Funktionen verfügt, was ja mittlerweile praktisch alle tun, dann schaltet der Rechner am Ende des Prozesses auch gleich ab. Der Befehl shutdown setzt root-Rechte voraus, ansonsten kann er nicht benutzt werden. Möchte man trotzdem andern Usern ermöglichen, den Befehl zu nutzen, so kann man entweder die Funktion sudo visudo einsetzen und dort die Benutzernamen eintragen, welche den Rechner abschalten dürfen, oder man trägt jene Benutzer in die Datei /etc/shutdown.allow mit dem Parameter -a ein. Üblicherweise ist es aber nicht notwendig, dass Benutzer einen Server herunterfahren.
Um den Server sofort herunterzufahren, nutzt man am einfachsten den Befehl
sudo halt
Er bewirkt das selbe wie
sudo shutdown -h now
In beiden Fällen wird eine Broadcast message versandt. Anstelle von now kann auch ein numerischer Wert eingegeben werden, der die Anzahl Minuten angibt, welche verstreichen müssen, bis der Rechner herunterfährt. Wenn man jenen Befehl benutzt hat und nachträglich feststellt, dass man den Server nicht herunterfahren will, kann man den Timer mit dem Befehl
sudo shutdown -c
zurücksetzen, so dass er wirkungslos bleibt. Der Rechner fährt dann nicht herunter. Will man den Server “nur” rebooten, dann hilft die Anweisung
sudo reboot


15. Januar 2008 um 15:29:37 Uhr
Virianten? Ich denke, da sind die Varianten gemeint..
Ich bevorzuge die Init Befehle. init 0 zum herunterfahren, init 6 zum neustarten und init 1-5 für die verschiedenen Runlevels.
15. Januar 2008 um 15:40:08 Uhr
Danke David für den Vertippter-Melder
Virianten könnten ja auch diversifizierte Viren sein…
Yo, die init-Befehle sind ebenfalls einfach zu benutzen. Seltsamerweise werden sie in den offiziellen Ubuntu-Dokumenten nie erwähnt.