UNC-Verbindung über DNS-Alias schlägt fehl

Ich nutze gerne CNames (Alias) auf dem DNS, um auf einen Host zuzugreifen. Damit lässt sich das Ziel recht einfach umlenken, wenn einst der betreffende Host nicht mehr verfügbar ist oder ersetzt wird. Wird ein solcher CName auf einen Windows 2000 oder 2003 (bei 2008 weiss ich es nicht) gesetzt und versucht man nun, per Samba auf einen Freigabe über den Alias zuzugreifen, liefert das Protokoll eine Fehlermeldung, statt mit dem Server zu verbinden. Das gleiche passiert auch unter Windows. Schuld daran ist der Lanman-Server, der standardmässig angewiesen wird, nur auf Servernamen zu antworten, die in den ServerParameters eingetragen sind. Eigentlich ist das eine sinnvolle Sache.

Die einfachste Lösung, um das Problem zu beheben, besteht darin, auf dem Zielhost, also auf dem Gerät, auf das der Alias zeigt, einen Registry-Eintrag zu erzeugen. In diesem Baum soll ein weiterer Eintrag erstellt werden:

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters

Es handelt sich um den Typ REG_DWORD, der Name des Eintrages heisst DisableStrictNameChecking, Basic ist auf Decimal gestellt und der Wert muss 1 sein. Leider Gottes muss nach dieser Umstellung der Server neu gestartet werden, damit der Server nachher auf den Alias antwortet. Ich fand bisher keine andere Lösung als ein Neustart, vielleicht taucht noch eine auf. Der entsprechende Knowledge-Base-Eintrag von Microsoft ist hier zu finden.

Alternativ kann man Windows auch anweisen, auf mehrere NETBIOS-Namen zu hören. Diese Namen werden ebenfalls in der Registry gesetzt. Der zuvor beschriebene Eintrag braucht es aber trotzdem, um die restriktive Prüfung der eigenen Namens zu deaktivieren. Eine Beschreibung dazu gibt es hier.

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