Updates regelmässig einspielen

Als Desktop-User ist man es sich wohl gewohnt, dass Updates automatisch geladen werden und hernach eine Notifikation erscheint, so man jene installieren darf. Mittlerweile tun dies ja fast alle Betriebssysteme für Desktops. In unserer Moderne mit dem Breitband ist das keine besondere Herausforderung mehr. Die Updates und Sicherheitspäckli werden über das Internet zu den Zeilrechnern transportiert.

Bei einem Serverli ohne grafische Oberfläche darf man sich von Hand um die Sachen kümmern. Man könnte das ganze Prozedere wohl auch per Patch lösen, davon würde ich aber aus Sicherheitsgründen absehen. Da es wenige Schritte sind, um die Updates zu installieren, dürfte damit auch kein besonderes Problem verbunden sein. Die ganze Übung lässt sich am Terminal abwickeln.

Die Updates enthalten oft Bestandteile, die aus Gründen der Sicherheit geschrieben wurden und die installiert werden sollten. Dabei werden allfällige Fehler behoben oder Lücken geschlossen.

Zunächst holt man sich mit dem Befehl sudo apt-get update die aktuellen Updates. Danach erfolgt die Installation mit dem Befehl sudo apt-get upgrade. Sind tatsächlich Updates vorhanden, kann dabei eine Rückfrage erfolgen:

Bild 1.png

Zum Teil sind diese Rückfragen sinnreich; man sieht, zu welchen Paketen neue Updates eingespielt werden. Ich denke, dass es ausreicht, wenn man einmal pro Woche diese Übung durchzieht. Ist der Server von aussen erreichbar, würde ich das Update täglich ausführen.

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2 Kommentare to “Updates regelmässig einspielen”

  1. DudleyNo Gravatar schrieb:

    Wobei man aber ein “apt-get dist-upgrade” nicht außer Acht lassen darf. Beim normalen Upgrade werden “nur” Pakete aktualisiert und keine Abhängigkeiten berücksichtigt. Dadurch kann es irgendwann vorkommen, das Apt Pakete beim Upgrade “zurückhält”.

    Tja, oder man lässt das Ganze durch cron-apt erledigen. (Ziehe ich apticron vor)

    Ein bisschen erweiterter Cron-Job, der, je nach Konfiguration, die Quellen updatet, schaut ob (Dist-)Upgrades möglich sind, diese evtl. gleich herunterlädt und dann per Mail darüber benachrichtigt.

    So muss man sich dann nur noch verbinden wenn’s unbedingt notwendig ist.

  2. Roman HanhartNo Gravatar schrieb:

    Sehr gut! Danke für die Ergänzungen, Dudley!

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