VirtualBox auf Windows
Neulich installierte ich auf einem Windows XP Service Pack 3 die VirtualBox Sun xVM VirtualBox Version 2.1.4, um damit ein Ubuntu-Desktop zu betreiben. Ganz überrascht und erfreut stellte ich fest, dass die virtuelle Ubuntu-Installation flüssig und performant arbeitet, obschon ich “bloss” 512 MB flüchtigen Speicher zugewiesen habe. Auch die Gasterweiterung arbeitet tadellos und sauber. Ich nutze an diesem Rechner zwei Flachbildschirme zu je 22 Zoll im Breitformat; links das “physische” Windows und rechts das virtuelle Ubuntu.

Es macht richtig Spass mit der VirtualBox. Das sind nämlich einige Dinge verbessert worden, vor allem bei der “Netzverbindung” zwischen dem Wirt und dem Gast. Aber natürlich ist auch das Ubuntu 8.10 nicht ohne. Es beeindruckt mich immer wieder, wie freie Software (ok, die VirtualBox ist nicht gänzlich frei) weiterentwickelt und gepflegt wird und sich so mit der Zeit ganz gute hervorragende Applikationen ergeben. Wenn das so erfreulich weitergeht, müssen sich die Software-Kommerzer langsam aber sicher saumässig warm anziehen.


18. März 2009 um 18:33 Uhr
VirtualBox-OSE ist gänzlich frei. Es gibt aber eine unfreie Version mit USB-Unterstützung.
18. März 2009 um 19:55 Uhr
Hast du Erfahrung mit dem Betrieb von VirtualBox ohne Administratorenrechte? Ich arbeite am Arbeitsplatz momentan mit VMware, was ganz gut läuft, möchte aber lieber VirtualBox einsetzten, da ich das zuhause auf Ubuntu einsetzte…. Insbesondere interessiert mich ob Bridging auch ohne Administratorenrechte funktioniert… (Beim Betrieb, fürs einrichten bekomme ich Administratorenrechte…)
18. März 2009 um 20:00 Uhr
hab eigentlich eine Frage dazu
wie bekommst du das mit der Auflösung grösser als
800 x 600 hin
habe auch 512MB Grafikspeicher freigegeben.
die Antwort, wenn möglich einsteigerfreundlich, da meine Schritte in Linux noch nicht all zu groß sind.
habe auch eine ähliche Arbeitsumgebung, nur meine beiden Monitore sind nur 19″
18. März 2009 um 20:38 Uhr
@headbanger: Benutzt du vielleicht einfach nur vesa als Grafiktreiber?
18. März 2009 um 20:49 Uhr
@Someone: Die OSE-Version taugt nicht sehr viel, meine ich.
@falstaff: Die VB läuft auch ohne AdminRechte problemlos. Bridgen tue ich aber nicht, da kann ich Dir nichts dazu sagen, nutze ganz normal ein NAT.
@headbanger: Grafikspeicher habe ich bloss 12 MB gegeben, dafür 512 MB Arbeitsspeicher. Versuch doch mal, ob das Ding im Vollbildmodus etwas mehr hergibt.
18. März 2009 um 21:13 Uhr
@Someone: Afaik gibt es keine vorkompilierte OSE Version für Windows
@Roman: Im Normalbetrieb konnte ich bis auf den Sun Bootscreen und die USB Unterstüzung keine Unterschiede feststellen. Kannst du dein “taugt nicht sehr viel” etwas verdeutlichen?
18. März 2009 um 21:19 Uhr
@Tobias: Die ganzen Einstellungen zu den IO- und vTX-Unterstützungen fehlen und – wie Du schon sagtest – keine USB-Unterstützung. Ausserdem ist – mindestens vor einigen Monaten – noch kein Bridging möglich gewesen. Und das GUI sieht scheusslich aus
18. März 2009 um 21:39 Uhr
Das ist interessant. Bei mir sind die Einstellungen in der OSE-Version (virtualbox-ose) allerdings vorhanden. Und die PUEL Version sieht bei mir auch nicht wesentlich eigtl gar nicht anders aus.
19. März 2009 um 21:14 Uhr
kann ja nur die Größe des Grafikspeichers angeben und einstellen ob 3D-Beschleunigung oder nicht.
von Vesa ist da nix zu lesen
ist VB 2.1.4