ClamAV-Update unter Debian
Wie ich bereits in diesem kleinen Artikel beschrieben habe, lässt sich ClamAV sehr gut in Debian einbinden und nutzen. Aber auch bei Ubuntu geht das ohne Probleme. Allerdings muss man unter Debian darauf achten, dass man aktuelle Quellen nutzt. Die hauseigenen Debian-Quellen taugen diesmal nicht.
Deswegen tut man gut daran, die volatile Quelle der sources.list unter /etc/apt/ hinzuzufügen, wie es Matthias ja hier beschrieben hat.
deb http://ftp.de.debian.org/debian-volatile/ etch/volatile main
Mit diesem Befehl wird dann der dazugehörige Schlüssel geholt:
gpg --export --armour BBE55AB3 | apt-key add -
Matthias beschreibt dann noch eine Verbindung, um den öffentlichen Schlüssel zu holen; die braucht es aber nicht, zumal jene Adresse mindestens seit einer Woche nicht erreichbar ist. Bei mir hat es geklappt ohne, seltsamerweise.
Nach einem Update-Befehl apt-get update ist alles bereit. Dass dieses Verfahren das richtige ist, habe ich am “eigenen System” am vergangenen Freitag erlebt. Über die ordentliche Update-Routine waren neue Bestandteile zu ClamAV verfügbar, welche ich dann natürlich zügig installiert habe.

So muss es doch sein, finde ich. Damit sind die Quellen sauber eingebunden und apt liefert auch Updates, falls es welche gibt. So ganz nebenbei erwähnt halte ich apt für eine der besten “Erfindungen” unter Debian. Da können sich rpm-basierende Systeme eine ganz dicke Scheibe davon abschneiden, können sie nämlich.


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