Die richtige Java-Version aktivieren
Je nach installiertem Debian-Abkömmling oder der verwendeten originalen Distributionen kann es durchaus vorkommen, dass mehre Java-Version auf einem System installiert sind. Es kann jedoch nur immer eine aktiv sein und wird standardmässig aufgerufen, sobald ein Prozess nach ihr verlangt. Nach meiner Erfahrung läuft Java als Runtime am besten, wie ich es hier beschrieben habe. Dies verhindert allerdings nicht, dass sich mehrere Java-Versionen auf dem selben System befinden. Deswegen gibt es eine kecke Funktion in der Konsole, mit der sich ausgeben lässt, welche Java-Varianten installiert sind und welche als “aktiv” markiert ist. Der Befehl ist in der Root-Konsole oder per sudo unter Ubuntu auszuführen.
update-alternatives --config java
In der Ausgabe werden dann alle installierten Java-Versionen aufgelistet, die zur Zeit Aktive ist mit einem Stern versehen. Aus dieser Liste heraus kann man nun direkt anweisen, welche Version künftig den Lead erhalten soll.

Die Beschreibung im Terminal sollte eigentlich selbsterklärend sein. Einfach die Nummer wählen, die als Default gelten soll. In diesem Fall ist es die Nummer 3. Damit lassen sich (fast) alle Probleme mit Java beheben, mindestens jene, welche “einfach so” passieren.


06. Mai 2008 um 12:30:21 Uhr
Um das ganze Anfängertauglich und für die einen oder anderen hastigen Überflieger (beim Lesen) sollte man vielleicht anmerken, dass man das mit root-Rechten machen sollte. (Für alle die, die die Raute übersehen haben). Unter Ubuntu also mit sudo update-alternatives –config java
06. Mai 2008 um 13:49:46 Uhr
@.campino2k: Danke für die wichtige Ergänzung!
08. März 2011 um 22:11:07 Uhr
[...] ich dem System nur noch sagen, welche Java-Version benutzt werden muss. Dass kann man mit dem Befehl [...]