Taskmanager für Ubuntu
Tasks – oder besser benannt mit Prozesse – lassen sich selbstverständlich unter einem Linux-System verwalten. Der Begriff Task wurde offenbar in diesem Zusammenhang von der ehrenwerten Firma Microsoft geprägt. Er findet denn auch in der Linux-Welt weniger Einzug; man spricht eher von Prozessen. Da aus einem unerfindlichen Grund das Betriebssystem aus Redmond am weitesten verbreitet ist, erhält der Begriff Taskmanager die höchste Treffer-Wahrscheinlichkeit einer gemeinsamen Begriffsdeutung
Ubuntu liefert denn die beiden Arbeitsinstrumente top und kill gleich mit. Sie sind in der Konsole zu nutzen. Auch auf einem Server sind sie vorhanden. Ebenfalls interessant ist jobs. Ausserdem gibt es als Alternative noch die “statische” Ausführung von top, die sich ps nennt. Ganz gerne arbeite ich auch mit htop, das man sich aber noch zusätzlich installieren muss; das Teil ist aber in den Quellen von Ubuntu enthalten und deshalb ist die Installation einfach:
sudo apt-get install htop

Das aufgemotzte Teil lässt sich auch unter einem System ohne grafische Oberfläche nutzen. Es bietet einige Befehle mehr, besonders in der Verwaltung der einzelnen Tasks Prozesse und ist eben visuell etwas besser aufbereitet, da es sich ncurses zu Hilfe holt. htop ist hier hervorragend beschrieben, eine Befehlsübersicht von top findet sich auf der bäumig aktualisierten Site von ubuntuusers.de.
Unter Gnome bietet sich die Systemüberwachung (System / Systemverwaltung / Systemüberwachung) an. In der Reiterkarte Prozesse kann man die laufenden Arbeiten des Rechners verfolgen und sie anhalten oder abwürgen, beziehungsweise neu starten.

Falls man etwas mehr über kill erfahren möchte, so liest man sich dazu am besten auch gleich bei den Jungs von ubuntuusers.de ein. Gibt es noch andere Tools, die sich zu lohnen testen? Ideen und Links bitte in den Kommentaren hinterlassen oder per Mail senden. Danke!


20. Mai 2008 um 07:28:36 Uhr
Hey
wieder mal ein super Tool für Linux Anfänger um zu sehen was auf seinen Rechnern so ab geht.
Gruß URS der Baer
20. Mai 2008 um 08:02:38 Uhr
pkill und killall sind auch nicht zu verachten. Da muss man bei bekanntem Programm nicht erst die ID suchen…