Mit ‘Applikationen’ getaggte Artikel

Das grml-Monster und seine Zähne

Freitag, 14. Mai 2010

Einer der wohl bekanntesten Rettungsanker nebst Knoppix dürfte wahrscheinlich grml sein. Die Debian-basierende Distribution, welche dereinst auf Knoppix aufsetzte, wurde just vor einigen Tagen in der neuen Version 2010.04 veröffentlicht. Am 22. Oktober 2004 erblickte grml offiziell das Licht der Bits und Bytes. Die erste Version mit der Nummer 0.1 hiess damals OS 04.

grml gibt es als 32- und 64bit-Version, nebenher als Medium oder Small-Edition mit mehr oder weniger Tools und Programmen auf dem Datenträger. Da grml hauptsächlich als Rettungswerkzeug benutzt wird – und man bei der Installation auf die Harddisk gefragt wird, ob man wisse, was man tue – ist das Linux konsequenterweise als Live-CD erhältlich; das ISO lässt sich natürlich auch auf einen USB-Stick “brennen”. Die aktuelle Version trägt den “Übernamen” grml-Monster. Die Liste der vorhandenen Applikation ist recht umfangreich; hier bemerkt man die Vererbung von Debian. Übrigens hiess die Version 2008.11 “Schluchtenscheisser”.

grml ist vor allem für System-Administratoren interessant und eher weniger geeignet, um damit am Rechner zu arbeiten. Das ginge wohl auch, aber die Entwickler, welche allesamt Familiennamen aus unseren Breitengraden tragen, setzen offenbar ganz bewusst auf die Fähigkeiten, ein defektes System zu retten. Ausserdem sei das Linux für Benutzer geeignet, die gerne im Textmodus wirken.

Grml is a bootable live system (Live-CD) based on Debian. Grml includes a collection of GNU/Linux software especially for system administrators and users of texttools. Grml provides automatic hardware detection.

Beim Start vom grml wird zunächst die Hardware durchsucht und sehr oft sauber erkannt. Bereits mit auf der CD (Version Release grml64 2010.04 – Codename Grmlmonster) sind diverse Arbeitsumgebungen wie fluxbox, ion, twm, fvwm-crystal oder wmii vorhanden und können, sofern das Bootmedium die richtigen Konfigurationsdateien enthält, direkt ab dem grml-Startbildschirm gestartet werden. Ich nutzte nach dem Bootvorgang die Taste c, worauf sich dann automatisch das Tastaturlayout für die Schweiz eingerichtet hat.

Es existiert ein deutsches Handbuch zu grml, welches allerdings eher die Meta-Themen behandelt und weniger auf den Betrieb von grml eingeht. Und natürlich bestehen weitere Dokumentationen zu diesem Rettungssystem, in denen in englischer Sprache die relevanten Informationen zum Betrieb von grml zu finden sind. Ausserdem ist ein Wiki (Doku-Wiki) verfügbar, in dem weitere, vertiefende Informationen, aber auch das Bug-Tracking zu finden sind.

Eine weitere, besonders interessante Eigenschaft von grml ist die Verwendung von Zsh. Auf der Bücherliste sind dazu auch einige Fachbücher zu diesem Thema verlinkt. Die Z-Shell oder eben die Zsh ist ist eine Unix-Shell, die sowohl als interaktive Login-Shell, als auch als ein mächtiger Kommandozeileninterpreter für Shellskripte verwendet werden kann. Sie nutzt einen etwas gewöhnungsbedürftigen Syntax, ist aber umso mächtiger. Dazu gibt es eine eigene Wiki-Seite. Es gibt auch unter Ubuntu eine Möglichkeit, die Zsh zu nutzen. Bei Bedarf lässt sich aber unter grml auch eine andere Shell nutzen, so zum Beispiel die Bash.

Ebenso spannend und eher etwas ungewöhnlich, dafür aber sehr praktisch, ist die Werkzeugkiste namens Cdrtools, die mitgeliefert wird. Damit lassen sich diverse Aufgaben rund um das Brennen von CDs und DVDs erledigen. grml ist wohl einer der wenigen Distributionen, die auf einer LiveCD das Tool führt.

Das Logo der aktuellen Version bildet ein Monsterli ab, ein freundliches zwar, aber es besitzt ganz beachtliche Zähne. Und diese sind dann auch spürbar, wenn man es sich weniger gewohnt ist, mit der Z-Shell zu arbeiten. Ganz so einfach ist es nicht, obschon sich die Einarbeitungszeit lohnen dürfte, will man grml als Rettungsanker nutzen. grml ist sicherlich keine Linux-Distribution für Anfänger oder Liebhaber einer grafischen Arbeitsumgebung. Das will sie auch nicht sein, sondern konzentriert sich auf Rettungen und dient GUI-Allergikern als Spielweise oder Arbeitsinstrument.

Mika Prokop schrieb im August 2009 einen recht interessanten und ergiebigen Beitrag zu grml auf der Linux Community. Auf der Projekt-Website von grml sind weitere Medienberichte zu grml aufgelistet, dabei ein eigener Bereich für deutsche Artikel.

grml lässt sich direkt ab der Projekt-Website herunterladen. Falls kein Breitband-Internet zur Verfügung steht, kann eine CD bei der Tuxpost gegen drei Euronen plus Versandkosten bestellt werden.

Filme und Serien automatisch umbenennen mit FileBot

Donnerstag, 13. Mai 2010

Durch das Erweitern meines Datenspeichers, fühlte ich mich gezwungen etwas Ordnung in meine Videodateien zu bringen. Um nicht einen freien Tag damit zu verbringen, Datei für Datei umzubenennen, habe ich mich auf die Suche nach einem Hilfsmittel gemacht.

Nach längerer Suche fand ich das Programm “FileBot“, welches meinen Wünschen am nächsten kommt. Es ist in Java verfasst und so weitestgehend plattformunabhängig. Mit Hilfe von verschiedenen Datenquellen wie der IMDb oder der TheTVDB kann FileBot hunderte Videodateien, wie gewünscht, automatisch und schnell umbenennen. Zudem kann das Tool die passenden Untertitel zu einem Film oder einer Serie suchen und herunterladen. Auch Checksummen können gebildet werden.

FileBot

Da vor allem bei Fernsehserien der Episodenname oft übersetzt wird, besteht vielleicht der Wunsch, dass die deutschsprachigen Folgen auch mit dem deutschen Äquivalent benannt werden. Diese Fähigkeit fehlt dem Programm noch. Die Untertitel können jedoch in deutscher Sprache heruntergeladen werden. Dringender sähe ich allerdings den Bedarf an einer Bedienung über die Kommandozeile.

Hier könnten auch die Vorteile von freier, quelloffener Software zum Zuge kommen, denn viel Denkarbeit ist schon getan.

Meine Zwecke erfüllt dieses praktische, kleine Programm momentan allemal.

Remmina – ein Remote Desktop Client

Freitag, 07. Mai 2010

Vor einiger Zeit hab ich nach einer Alternative, zu dem in Ubuntu integrierten “Terminal Server Client”-Programm, gesucht. Diese Alternative habe ich in Remmina gefunden. Ein kleines, chices Programm, welches mit GTK+ realisiert wird. Es ermöglicht einem auf entfernte Arbeitsflächen über verschiedene Protokolle zu zugreifen. Aktuell werden das Remote Desktop Protocol (RDP), das X Display Manager Control Protocol (XDMCP) und Virtual Network Computing (VNC) unterstützt. Zudem können die Zugriffe, bei Bedarf, durch einen SSH-Tunnel geleitet werden.

Remmina steht unter der GNU GPL und ist somit frei verfügbar.

Das Projekt wird hauptsächlich über Sourceforge verwaltet. Es steht auch ein PPA auf Launchpad bereit. Auf der Projektwebseite wird darauf hingewiesen, dass es möglich ist, dass Betaupdates über das PPA verteilt werden könnten.

Für Gnome und Xfce gibt es zudem eine Panelintegration. Dafür werde zwei zusätzliche Pakete angeboten.

Remmina Einstellungen

Remmina verwöhnt einem mit sehr ähnlichen Möglichkeiten, wie der TS-Client. Zumal die beiden Programme im Hintergrund teilweise auf die selben Mittel zurückgreifen (rDesktop).

Im Gegensatz zu dem üblichen Ubuntu TS-Clienten werden die Kennwörter mit Triple-DES und einem zufälligen Schlüssel verschlüsselt gespeichert. Der Schlüssel, welcher für die Entschlüsselung benötigt wird, liegt jedoch im selben Verzeichnis wie die Konfiguration. Er kann auch nicht selbst festgelegt werden. Somit erhöht dies nur bedingt die Sicherheit.

An Remmina finde ich schön, wie ich meine Verbindungen gruppiert speichern kann.  Der deutschen Übersetzung fehlen zwar noch ein paar Wörter, doch macht das Programm im ganzen einen sehr sauberen und professionellen Eindruck auf mich.

Upgrade auf Lucid Lynx

Dienstag, 16. März 2010

Nachdem ich an den Linux-Tagen zu Chemnitz immer wieder der Alpha-Version von Ubuntu 10.04 begegnet bin, wollte ich es doch noch etwas genauer wissen und probierte es zu Hause an meinem neuen Netbook S12 von Lenovo aus. Den “produktiven” Rechner wollte ich dazu nicht verwenden. Dazu tippte ich auf [ALT] und [F2] und befahl dann

update-manager -d

Damit beginnt das System mit der Vorbereitung eines Distributionsupdates. Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich bei der getesteten Version um eine Entwicklerversion handelt, die nicht für produktive Zwecke gedacht ist. Also nur dann nachmachen, wenn ein Testgerät zur Verfügung steht, bei dem es unerheblich ist, wenn es ausfällt.

Der Update selbst dauerte ungewöhnlich lange, über zwei Stunden und es passierten einige Fehler. Die darf es bei diesem Versionsstand auch noch geben.

Schliesslich meldete der Upgrade-Manager, dass der Upgrade nicht durchgeführt werden konnte und nun der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt würde.

Die betraf in meinem Fall wohl bloss die Pakete, die nicht korrekt installiert werden konnte, denn nach wenigen Sekunden bekam ich dann diesen Dialog zu Gesicht:

Damit wurde der eigentliche Abschluss des Upgrades unterbrochen, denn die alten Pakete wurde nicht sofort entfernt. Die habe ich dann per Hand in der Konsole mit den beiden Befehlen

sudo apt-get dist-upgrade und sudo apt-get autoremove

vollständig weggebracht. Ansonsten scheint alles zu funktionieren, ausser dass – wie immer – die Fremdquellen aus der Konfigurationsdatei von APT entfernt oder auskommentiert wurden. Der erste Eindruck wirkt nicht besonders, weil mir persönlich halt die Farbzusammenstellung überhaupt nicht passt. Aber das lässt sich ja leicht ändern, ausserdem ist das Geschmackssache. Ganz schlimm finde ich den halb-transparenten Hintergrund der Standard-Shell. Der passt zu Herren, die sich schminken…

Weiter gefällt mir Thunderbird in der dritten Version, wie sie nun bei 10.04 zur Verfügung steht, nicht. Ich werden dann wohl wieder zurück zu Claws-Mail wechseln.

Ein klein wenig kann ich die verschiedenen Reklamationen aus der Ubuntu-Szene wegen dem neuen Theme und den Farben verstehen. Das ist aber letztlich Geschmackssache und darüber lässt es sich schwer streiten. Schliesslich war das Braun ja auch keine besonders tolle Sache, finde ich. Hingegen verstehe ich das Theater, welches wegen den Fensterbuttons, die nun links statt rechts und dann noch in der anderen Reihenfolge stehen, nicht. Das ist reine Gewohnheit und ob das die Apfel-Leute nun auch so haben, ist mir persönlich ziemlich egal.

Nautilus kann jetzt von Haus aus per F3-Taste zwei Fenster anzeigen, dazu braucht es keine Extra-Installation mehr. Es gibt noch eine ganze Menge Neuerungen auf 10.04, die unter anderem auch im Wiki von ubuntuusers.de beschrieben sind. Üblicherweise mache ich keine Upgrades, sondern installiere das System neu. Das hole ich dann nach, sobald die finale Version da ist. Auf meiner “Arbeitsmaschine”, einem Lenovo ThinkPad R61, werde ich dann wohl auch das komplette System mit Lucid Lynx neu einrichten. Ubuntu 10.04 Lucid Lynx wird wieder eine LTS-Version werden, welche in der Dsktop-Variante während den nächsten drei Jahren mit Updates versorgt wird. Die Server-Variante erhält fünf Jahre lange Sicherheitsupdates.

Was installierst Du zusätzlich bei Ubuntu?

Donnerstag, 25. Februar 2010

Manchmal ist es ganz interessant zu lesen, was andere Linux-Benutzer an Programmen benutzen. Denn die Vielfalt ist ja riesengross, besonders bei debianbasierenden Systemen. Deshalb notiere ich hier einfach mal ohne spezielle Sortierung, was ich standardmässig auf meinem Arbeitsrechner (nicht auf einem Netbook) nebst der vorgegeben Programmauswahl installiere. Vielleicht interessiert sich ja wer dafür und eventuell kommen Alternativen zum Vorschein, die ich noch nicht kenne. Die Liste bezieht sich auf Ubuntu Karmic (10.04 9.10):

  • gftp – FTP-Klient (GTK) Paketname gftp
  • Filezilla – FTP-Klient Paketname filezilla
  • Audacity – Audiobearbeitung Paketname audacity
  • SoundConverter – Umwandlung von Audioformaten Paketname soundconverter
  • gwibber – Identi.ca-Klient Paketname gwibber (Ich nutze aber die aktuelle Entwicklungsversion)
  • vlc – Medienplayer Paketname vlc
  • Opera – Browser von der Website herunterladen
  • Xmind Mindmanager von Sourceforge herunterladen
  • UbuntuTweak – Versteckte Einstellungen am System externe Quellen
  • SeaMonkey – Browser Paketname seamonkey
  • CryptSetupt Verschlüsselungswerkzeug Paketname cryptsetup
  • DropBox – Online-Festplatte herunterladen
  • vim – Konsolen-Editor Paketname vim
  • KeePassX Kennwort-Verwaltung Paketname keepassx
  • unison – Synchronisationssoftware (Backup) Paketname unison-gtk
  • Thunderbird – Mailprogramm Paketname thunderbird
  • EnigMail – GnuPG-Verschlüsselung für Thunderbird (und andere) Paketname enigmail
  • Java von Sun Paketname sun-java6-jre und sun-java6-plugin
  • Shutter – Bildschirmbilder erzeugen Paketname shutter
  • BackInTime – Sicherung Paketname backintime-gnome
  • VirtualBox Desktop-Virtualisierung Website
  • OpenOffice Base – Datenbanken mit OO Paketname openoffice.org-base
  • Skype – Internet-Telefonie (proprietär) Website
  • PDF-Printer Paketname cups-pdf
  • gOCR – OCR-Erweiterung für Sane Paketname gocr
  • pParted – Partitionsmanager für Gnome Paketname gparted
  • Bluefisch – Editor Paketname bluefish
  • Geany – Editor Paketname geany
  • RapidSVN Grafisches SVN-Werkzeug Paketname rapidsvn
  • Cheese – WebCam-Applikation Paketname cheese
  • Pino – Identi.ca-Klient Website
  • gPHPedit – Editor Paketname gphpedit
  • Midori Webbrowser Website
  • sqliteman Grafisches Tool für SQLite Paketname sqliteman
  • MySQL Workbench – MySQL Verwaltung und Tools Website

Ich installiere am liebsten per Konsole. Leider sind nicht ganz alle Anwendungen frei. In der Liste sind Abhängigkeiten nicht notiert, wenn sie das System nicht selbst erkennt. Beispielsweise braucht unison noch den openssh-server. Es mag sein, dass es zu einzelnen Quellen neuere, aktuellere Repros gibt. Mein ThinkPad missbrauche ich nicht als Server, dazu habe ich einen alten Desktop-Rechner, auf dem ein Ubuntu-Server mit Apache, PHP, MySQL und all dem Zeug rennt; der ist aber meistens ausgeschaltet.

Mich interessiert, was Ihr üblicherweise auf ein frisches System installiert; ich meine nebst den gängigen Programmen. Ich freue mich auf ein paar Schmankerl. Danke!

Exotische Applikationen: Die Gewinner der Verlosung

Mittwoch, 07. Oktober 2009

Zu Beginn der erfolgreich abgeschlossenen Parade Exotische Linux-Applikationen stellte ich eine Verlosung in Aussicht, bei der drei Teilnehmer der Parade ein Buch gewinnen können. Es handelt sich dabei um das Werk Das Betriebssystem GNU/Linux, das nicht primär ein technisches Buch ist, sondern das Phänomen Linux aus soziologischer Sicht untersucht:

Die Entwicklung von GNU/ Linux stellt die soziologische Theorie der Kollektivgüter vor ein Rätsel: in einer großen, weitgehend anonymen Gruppe von Entwicklern und Nutzern wird ein Kollektivgut von höchstem Wert ge­schaffen: das Betriebsystem GNU/ Linux – für jeden frei zugänglich, anpassbar und zu verbreiten. Wie kommt es auf freiwilliger Basis zur Entwicklung eines qualitativ hochwertigen Kollektivgutes, wie des Betriebssystems GNU/ Linux, von dessen Nutzung niemand ausgeschlossen werden kann? [...] Die Autorin Silvia Frank geht der Entwicklungsweise von Linux nach und zeigt auf, durch welche Faktoren es zur erfolgreichen Bereitstellung eines Kollektivguts, auch in großen, anonymen Gemeinschaften kommen kann. Das Buch richtet sich an Soziologen, Wirtschaftsinformatiker und Pro­jektmanager.

Ich halte das Buch für sehr spannend und es ist auch einzigartig, erwartet man ja sonst in dem Bereich mehr oder weniger technische Schriften.

verlosung

Ja, und nun will ich die Gewinner der Teilnehmer an der Parade nennen, welche ich ja, wie angedroht, auf anarchistische oder gar monarchische Art und Weise auserkoren habe. Die drei Beiträge und die darin vorgestellte Software gefällt mir persönlich am besten – ganz einfach aus dem Bauch gegriffen, ohne rational belegbare Gründe aufzuzeigen. Das nenne ich die Freiheit des Anarchisten oder eben auch die Narrenfreiheit.

Platz 1 – motion

Benjamin beschreibt in seinem Blogbeitrag die Applikation motion, mit welcher sich eine Webcam steuern lässt. Ich finde das Programm sehr spannend, weil sich sehr viel damit anfangen lässt.

Platz 2 – podracer

Damit ist nicht das Gefährt aus der Star Wars Episode I gemeint, sondern eine Applikation, um per Konsole Podcasts zu empfangen und zu verwalten. Podracer ist mächtig und damit lässt sich einiges bewerkstelligen. Dirk hat dieses Programm vorgeschlagen.

Platz 3 – geany

Dee schlägt die Applikation geany vor; ein leichtgewichtiger und zugleich leicht zu bediender Editor für diverse Skript- und Programmsprachen. Ein tolles Teil, finde ich!

Die drei Jungs bekommen von mir das Buch. Leider ist der Versand von Bücher von hier aus nach Deutschland sehr teuer, deswegen habe ich für Dee und Benjamin den Titel bei Amazon.de bestellt und lasse ihn – schön sauber als “Gschenkli” verpackt – direkt zustellen. Dirk werde ich das Buch natürlich persönlich übergeben.

An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal bei allen Teilnehmern für die Arbeit an dieser Parade. Ich meine, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

36 exotische Linux-Applikationen

Dienstag, 06. Oktober 2009

Exotische ApplikationenBis Ende September lief die Blog-Parade “Exotische Linux-Applikationen gesucht“, zu der ich jetzt den Schlussbericht ankündigen darf. Insgesamt sind 36 Applikationen zusammengekommen, welche von knapp 30 Autoren vorgeschlagen wurden. Keine der Vorschläge musste ich zurückweisen, sie passten alle in das vorgegebene Thema. Allerdings ist der Begriff “exotisch” ziemlich unspezifiziert, obschon ich ihn etwas eingegrenzt habe. Für einen Neueinsteiger in der Linux-Welt ist vielleicht VIM schon das exotische Programm schlechthin und für Geeks und Cracks sieht es entsprechend anders aus. Deswegen werden wohl viele der Programme für Menschen, die Linux schon lange kennen, nicht mehr als exotisch erkannt. Es ist wie bei einem Trick jeglicher Art: Ist der bekannt, ist er keiner mehr.

Und hier sind sie nun, die 36 exotischen Applikationen für Linux. Für die Nennung und für die Blogbeiträge möchte ich mich ganz herzlich bedanken! Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.

01 Geany – ein Editor

Geany

deesaster.orgschlägt den Editor Geany vor: Geany is a text editor using the GTK2 toolkit with basic features of an integrated development environment. It was developed to provide a small and fast IDE, which has only a few dependencies from other packages. It supports many filetypes and has some nice features.

Ubuntu-Quellen: universe

02 geeqie – ein Image-Viewer

Geeqie

Unkis und Yvonnes Welt schlagen geeqie vor: Geeqie is a lightweight Gtk+ based image viewer for Unix like operating systems.

Ubuntu-Quellen: main / universe

03 SQLite – eine Datenbank

sqlite

Dirk kommt hier mit dem Thema SQLite in die Parade. Eine spannende Sache, einfach, leistungsfähig und schnell: SQLite is a software library that implements a self-contained, serverless, zero-configuration, transactional SQL database engine. SQLite is the most widely deployed SQL database engine in the world.

Ubuntu-Quellen: main

04 unison – eine Synchronisierungssoftware

unison

Linux|Lounge.net bietet unison als exotische Applikation an: Unison is a file-synchronization tool for Unix and Windows. It allows two replicas of a collection of files and directories to be stored on different hosts (or different disks on the same host), modified separately, and then brought up to date by propagating the changes in each replica to the other.

Ubuntu-Quellen: universe

05 bitlbee – ein Gateway für IRC zu andern Systemen

bitlbee

Dijkstrabühl schlägt bitlbee vor: BitlBee brings IM (instant messaging) to IRC clients. It’s a great solution for people who have an IRC client running all the time and don’t want to run an additional MSN/AIM/whatever client.

Ubuntu-Quellen: universe

06 at – ein TaskPlaner

at atd

Markus Schnalke schlägt seinen Artikel im FreiesMagazin zu at vor: at startet Programme, nur eben nicht regelmäßig, sondern genau einmal zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Ubuntu-Quellen: üblicherweise vorinstalliert

07 newsbeuter – ein Newsreader für das Terminal

Newsbeuter

Hans Fährmann und Stefan schlagen die Applikation newsbeuter vor: Newsbeuter is an open-source RSS/Atom feed reader for text terminals. It runs on Linux, FreeBSD, Mac OS X and other Unix-like operating systems. Newsbeuter’s great configurability and vast number of features make it a perfect choice for people that need a slick and fast feed reader that can be completely controlled via keyboard.

Ubuntu-Quellen: universe

08 DDD – ein Debugger

ddd

Hans Bretscher kommt mit dem Data Display Debugger zur Parade: GNU DDD is a graphical front-end for command-line debuggers such as GDB, DBX, WDB, Ladebug, JDB, XDB, the Perl debugger, the bash debugger bashdb, the GNU Make debugger remake, or the Python debugger pydb. Besides “usual” front-end features such as viewing source texts, DDD has become famous through its interactive graphical data display, where data structures are displayed as graphs.

Ubuntu-Quellen: universe

09 Agave – ein Farbdesigner für Gnome

Agave

Dominik Seemann schlägt gleich drei Applikationen vor. Agave ist ein Farbdesigner für Gnome.

Ubuntu-Quellen: universe

10 Gcolor2 – ein Farbauswahl-Dialog

gcolor2

gcolor2 is a simple color selector that was originally based on gcolor, ported to use GTK+2, and now has a completely new UI.

Ubuntu-Quellen: universe

11 GRuler – ein Bildschirmlineal

ScreenRuler lets you measure objects on your Ubuntu desktop using six different metrics.

gnome-screen-ruler

Ubuntu-Quellen: keine

12 fm – ein Hex-Editor

Sven stellt gleich zwei Exoten vor. The fm utility allows direct examination and modification of files – be they text, binary, or device files.

Ubuntu-Quellen: keine

13 socket – TCP-Verbindungen per Kommandozeile

Socket implements an interface to TCP sockets at shell level. Client and server sockets can be used from shell scripts or interactively. Socket can also run a program with stdin, stdout, and stderr connected to the socket connection.

Ubuntu-Quellen: keine

14 TimeVault – Backup (Pendant zu Apple Time)

timevault

Sascha nennt in den Kommentaren die Applikation TimeVault, welche als Pendant zu Apples Time Maschine entwickelt wurde. Vorsicht: Die Software ist eventuell veraltet. Alternativ kann man sich auch Back In Time ansehen. TimeVault is a simple front-end for making snapshots of a set of directories. Snapshots are a copy of a directory structure or file at a certain point in time. Restore functionality is integrated into Nautilus – previous versions of a file or directory that has a snapshot can be accessed by examining the properties and selecting the ‘Previous Versions’ tab.

Ubuntu-Quellen: ppa

15 CLEX – ein Dateimanager

clex

Hans Fährmann berichtet über die Anwendung CLEX, einen Dateimanager auf Kommandozeilen-Basis. CLEX is a free file manager with a full-screen user interface. It runs on Linux, FreeBSD, and other Unix and Unix-like systems. CLEX is open-source software licensed under the GNU General Public License.

Ubuntu-Quellen: universe

16 QuodLibet – ein Medienplayer

QuodLibet

Über QuodLibet, einem Medienplayer der besonderen Art, schreibt Christian auf seinem Blog. Quod Libet is a GTK+-based audio player written in Python, using the Mutagen tagging library. It’s designed around the idea that you know how to organize your music better than we do.

Ubuntu-Quellen: universe, main

17 fwknop – Firewall-Port-Verwaltung

fwknop

fiaxh nennt in einem Artikel das Programm fwknop, mit dem sich Ports verwalten lassen: fwknop stands for the “FireWall KNock OPerator”, and implements an authorization scheme called Single Packet Authorization (SPA). This method of authorization is based around a default-drop packet filter (fwknop supports both iptables on Linux systems and ipfw on FreeBSD and Mac OS X systems) and libpcap.

Ubuntu-Quellen: keine

18 stellarium Planetarium

stellarium

Die Menschen vom ubuntuverse.at-Blog erklären die Software stellarium, mit der sich der darin abgebildete Himmel beobachten lässt. Stellarium is a free open source planetarium for your computer. It shows a realistic sky in 3D, just like what you see with the naked eye, binoculars or a telescope.

Ubuntu-Quellen: universe, main

19 xdiskusage – Festplattenbelegung ansehen

xdiskusage

Roland, der offenbar auf Kriegsfuss mit Ubuntu steht, möchte ebenfalls einen Beitrag liefern, über xdiskusage wollte er schreiben. Der Krach mit Kubuntu verhindert dies im Moment, ich bin mir aber sicher, dass es Roland noch bis Ende September schafft, Frieden und Ruhe auf seine Rechner zu bringen. Trotzdem hier sein Vorschlag. xdiskusage is a user-friendly program to show you what is using up all your disk space.

Ubuntu-Quellen: universe, main

20 tcptraceroute – Routenverfolgung

tcptraceroute

Mathias schreibt zu traceroute und einigen Alternativen beziehungsweise Erweiterungen

Ubuntu-Quellen: universe, main

21 Kismet – passiver WLAN-Scanner

kismet

Und noch einmal Mathias: Kismet ist eine Applikation für die Konsole, um Informationen über die umliegenden AccessPoints im Bereich WLAN zu erhalten. Kismet is an 802.11 layer2 wireless network detector, sniffer, and intrusion detection system. Kismet will work with any wireless card which supports raw monitoring (rfmon) mode, and can sniff 802.11b, 802.11a, and 802.11g traffic.

Ubuntu-Quellen: universe, main

22 Podracer – Podcasts per Konsole verwalten

Und noch einmal Dirk: Er nennt und beschreibt das Programm Podracer, mit dem man in der Konsole Podcasts herunterladen und verwalten kann. Podracer is a podcast downloader. It takes a file with the URLs to all your podcast rss feeds and goes and gets the mp3s and stores them in a specified location. It is a BASH script with an internal BitTorrent downloader written in Python. See the credits page for information on all the great work that helped make Podracer the winner of the pod race.

Ubuntu-Quellen: universe, main

23 motion – Webcam-Steuerung

motion

Benjamin schwört auf die Applikation motion, mit der sich eine Webcam steuern lässt. Sieht ganz spannend und interessant aus! Motion is a program that monitors the video signal from one or more cameras and is able to detect if a significant part of the picture has changed; in other words, it can detect motion.

Ubuntu-Quellen: universe, main

24 rename – Dateien per Perl umbenennen

Ebenfalls von Dirk kommt der Vorschlag zum Konsolen-Programm rename, welches per Perl in mannigfaltiger Weise Dateien umbenennen kann.

Ubuntu-Quellen: bereits vorinstalliert

25 sl – der Zug in der Konsole

sl

greebo schlägt einen Zug vor, der sich durch die Konsole dampft: sl.

Ubuntu-Quellen: universe

26 OpenAlchemist – ein Spiel für zwischendurch

openalchemist

Ebenfalls von greego ist der Vorschlag zu OpenAlchimist. OpenAlchemist is a new reflexion game which looks like Tetris but where you can take your time. Be a crazy alchemist and try to make new objects from those you get from the sky.

Ubuntu-Quellen: getdeb.net

27 SAPGUI – ein GUI für den SAP-Server

sapgui

Klaus setzt sich für SAPGUI hin und empfiehlt das Programm in dieser Parade. SAP GUI is SAP’s universal client for accessing SAP functionality in SAP applications such as – SAP ERP, SAP Business Suite (SAP CRM, SAP SCM and SAP PLM), SAP Business Intelligence and so on. SAP GUI functions like a browser. It gets information from the SAP server like what, where, when and how, to display contents in its window.

Ubuntu-Quellen: keine

28 OPSI – der Linux-Server für Windows-Clients

opsi

Stefan schlägt OPSI vor, ein Verteilserver für Windows-Patches; ein Linux-Server, versteht sich. opsi is a Desktop Management System for Windows workstations based on Linux servers.

Ubuntu-Quellen: siehe Handbuch

29 Chaosreader – der spezielle “Reader”

Mulin schlägt den Chaosreader vor, ein pcap-Reader. A freeware tool to trace TCP/UDP/… sessions and fetch application data from snoop or tcpdump logs. This is a type of “any-snarf” program, as it will fetch telnet sessions, FTP files, HTTP transfers (HTML, GIF, JPEG, …), SMTP emails, … from the captured data inside network traffic logs. A html index file is created that links to all the session details, including realtime replay programs for telnet, rlogin, IRC, X11 and VNC sessions; and reports such as image reports and HTTP GET/POST content reports. Chaosreader can also run in standalone mode – where it invokes tcpdump or snoop (if they are available) to create the log files and then processes them.

Ubuntu-Quellen: keine

30 ubuntu-firewall – ein Firewall-Skript

Ein kleines Skript, das als Firewall wirkt, schlägt ice vor: ubuntu-firewall.

Ubuntu-Quellen: keine

31 gmusicbrowser – ein Medienplayer für Gnome

gmusicbrowser

scrat findet den gmusicbrowser ganz toll und hat ihn deshalb vorgeschlagen. An open-source jukebox for large collections of mp3/ogg/flac/mpc/ape files, written in perl.

Ubuntu-Quellen: universe

32 find dublicates – Doppeltes finden

Ein Gast empfiehlt find dublicates, ohne genauer darauf einzugehen. Unnamed repository; edit this file to name it for gitweb.

Ubuntu-Quellen: keine

33 octave – numerische Berechnungen

Michael besitzt kein Blog und hat mir deswegen per Mail drei Programmvorschläge eingereicht.

octave

Octave ist eine Applikation zur numerischen Berechnung. Es ist ein Kommandozeilenprogram, welches sich sehr stark an der Syntax von Matlab orientiert. Bei graphischen Ausgaben wird auf gnuplot zurückgegriffen. Es ist vom Funktionsumfang etwas kleiner als Matlab. Für die meisten Aufgaben während meines Studiums war es aber ausreichend. Wer Matlab beherscht, wird
mit Octave ohne Probleme zurecht kommen. Octave lässt sich unter Ubuntu direkt aus den Paketquellen installieren. Unter 8.04 und 9.04 läuft es problemlos.

Ubuntu-Quellen: universe

34 klogic – Schaltkreise erstellen

klogic

klogic ist eine Software um digitale Schaltkreise zu erstellen und diese auch zu testen. Es sind alle Standard-Glieder, wie z.B AND, OR etc enthalten. Das Programm besitzt eine graphische Oberfläche. Allerdings ist die Nutzung von klogic mnachmal etwas gewöhnungsbedürtig. So gibt es zum Beispiel keine Undo und Redo Möglichkeit. Aber vor allem um mal eben schnell einen Schaltkreis zu erstellen. ist es sehr gut geeignet.

(K)Ubuntu-Quellen: universe, main

35 LabPlot – Plots erstellen

labplot

Mit LabPlot können recht einfach Plots erstellt werden. Zur Auswahl stehen hier z.B 2D und 3D Plots. Das Ergebnis kann in Bilder, PS, SVG oder auch PDF Dateien exportiert werden. LabPlot ist allerdings noch nicht ganz ausgereift. Es enthält noch recht viele Fehler, ist aber zum einfachen darstellen von Plots sehr gut geeignet. Die Installation läuft problemlos über die Paktequellen ab. Das Paket heisst ebenfalls labplot.

Ubuntu-Quellen: universe

36 QtiPlot – ein Plotting- und Analyseprogramm

qtiplot

Johannes schlägt QtiPlot vor: QtiPlot ist ein Plotting- und Analyseprogramm für (natur-)wissenschaftliche Daten, d. h. man kann damit (Mess-) Daten visualisieren, fitten, Statistiken und Fehlerberechnungen durchführen etc. An der Uni (ich studiere Physik) nutzen wir dafür Microcal Origin, leider ist das a) closed source, b) teuer und c) nur für die Welt der redmonder Betriebssysteme. QtiPlot ist vom Aussehen wie der Bedienung Origin sehr ähnlich, einzig in der Ausgabe der Graphen gibt es einige Unterschiede. Mit liborigin2 lassen sich auch die Daten aller Origin-Projekte (inkl. Origin7.5) einlesen, leider gilt das nicht für die Graphen.
Die Installation ist (zumindest unter den Ubuntu-Derivaten) einfach, das Paket liegt dort in den Quellen vor. Auf Qt basierend ist es als Demo auch für Windows und Apple erhältlich, ich nutze es unter Kubuntu 8.04, hatte es aber auch schon erfolgreich unter Kubuntu 9.04 und Ubuntu 9.04 laufen.
Ein kleiner Schönheitsfehler ist für mich die fehlende feste Zuordnung zu einem bestimmten Dateiformat. So kommt es, dass die .qti-Dateien entweder standardmäßig mit Kate oder alle Textdateien mit QtiPlot geöffnet werden.
Alles in allem ist es aber ein Programm, dass ich gern und häufig nutze.

Verlosung

Beim Start der Parade habe ich ja eine Verlosung von drei Büchern in Aussicht gestellt. Dabei geht es um das Buch Das Betriebssystem GNU/Linux, welches ich dreimal verschenken will. Ich komme in einem späteren Beitrag darauf zurück, damit die Verlosung auch schön gewürdigt wird und nicht unter den vielen Applikationen untergeht. Versprochen!

Exotische Applikationen: Der dritte und letzte Zwischenbericht

Montag, 28. September 2009

Exotische ApplikationenDie Parade zu den exotischen Linux-Anwendungen läuft noch drei Tage, bis zum 30. September 2009. Danach erstelle ich eine Zusammenfassung und werde sie gerne auf diesem Blog präsentieren. Falls Du also Applikationen kennst, die sich als “exotisch” bezeichne lassen, schreibe bitte einen Beitrag auf einem Blog dazu, oder nenne die Applikation in den Kommentaren, natürlich kannst Du auch einfach ein Mail schreiben. Was ich unter “exotisch” verstehe, habe ich ich im Startartikel der Parade notiert.

In der Zwischenzeit sind wieder einige Vorschläge und Beiträge zu diesem Thema eingetroffen, die ich hier noch kurz aufzeigen will:

  • Mathias schreibt zu traceroute und einigen Alternativen beziehungsweise Erweiterungen
  • Und noch einmal Mathias: Kismet ist eine Applikation für die Konsole, um Informationen über die umliegenden AccessPoints im Bereich WLAN zu erhalten.
  • Und noch einmal Dirk: Er nennt und beschreibt das Programm Podracer, mit dem man in der Konsole Podcasts herunterladen und verwalten kann.
  • Benjamin schwört auf die Applikation motion, mit der sich eine Webcam steuern lässt. Sieht ganz spannend und interessant aus!

Bis jetzt sind gesamthaft 25 Vorschläge zum Thema “exotische Linux-Applikationen” eingetroffen. Vielleicht schaffen wir die Schwelle zu 30 noch. Wir haben noch drei Tage Zeit dafür. Vielen Dank an alle, die sich bis jetzt an dieser Parade beteiligt haben!

Exotische Applikationen: Der zweite Zwischenbericht

Freitag, 11. September 2009

Exotische ApplikationenInzwischen sind wieder einige Tage vergangen und ich darf wieder ein paar Menschen mit ihren Vorstellungen über exotische Applikationen nennen. Ich rief ja Ende August 2009 zu einer Blogparade auf, zu der Menschen eingeladen sind, ihre “Lieblings-Exotik-Applikation” unter Linux vorzustellen.

Kurz nach einer Woche konnte ich im ersten Zwischenbericht die ersten zehn Leute nennen, die ein nichtalltägliches Programm oder Tool vorstellten. Jetzt sind wieder sechs weitere Beiträge dazugekommen, welche ich hier gerne aufliste. Vielen Dank an die Jungs! Die Parade läuft noch bis Ende September 2009.

  • Sascha nennt in den Kommentaren die Applikation TimeVault, welche als Pendant zu Apples Time Maschine entwickelt wurde. Vorsicht: Die Software ist eventuell veraltet.
  • Hans Fährmann berichtet (bereits zum zweiten Mal) über die Anwendung CLEX, einen Dateimanager auf Kommandozeilen-Basis.
  • Über QuodLibet, einem Medienplayer der besonderen Art, schreibt Christian auf seinem Blog.
  • fiaxh nennt in einem Artikel das Programm fwknop, mit dem sich Ports verwalten lassen.
  • Die Menschen vom ubuntuverse.at-Blog erklären die Software stellarium, mit der sich der darin abgebildete Himmel beobachten lässt.
  • Roland, der offenbar auf Kriegsfuss mit Ubuntu steht (Endlich mal Einer, der sich wehrt!), möchte ebenfalls einen Beitrag liefern, über xdiskusage wollte er schreiben. Der Krach mit Kubuntu verhindert dies im Moment, ich bin mir aber sicher, dass es Roland noch bis Ende September schafft, Frieden und Ruhe auf seine Rechner zu bringen.

Noch bis Ende September sind alle Linuxer und solche, die es werden wollen, eingeladen, ihre Lieblingsapplikation, die man als exotisch bezeichnen kann, vorzustellen. Einfach einen Artikel schreiben und mir per Mail, Jabber oder identi.ca mitteilen. Alternativ darf man natürlich auch einen Beitrag in den Kommentaren hinterlassen.

Die Details zur Parade habe ich hier notiert. Selbstverständlich erstelle ich zum Abschluss der Parade einen anständigen Schlussbericht.

Exotische Applikationen: Der erste Zwischenbericht

Freitag, 28. August 2009

Exotische ApplikationenBereits nach einer Woche darf ich zehn Teilnehmer bekanntgeben, die sich an der Parade Exotische Linux-Applikationen beteiligt haben. Darunter befinden sich einige Programm-Vorstellungen, welche ich nicht kenne und teilweise habe ich nicht einmal deren Namen gehört. So habe ich mir das vorgestellt, so bleibt es spannend, finde ich. Die Parade dauert ja noch bis Ende September 2009, bis dahin liesse sich noch einiges zusammentragen.

Auf diesem Wege bedanke ich mich bei den Menschen, die sich die Mühe gemacht haben, einen Artikel für diese Parade bereitzustellen oder auf eine bestehende Arbeit hinzuweisen. Und hier nun die Liste der bisherigen Teilnehmer:

Danke! Wer ebenfalls gerne einen Beitrag verfassen möchte, ist herzlich dazu eingeladen! Die genauen Angaben sind hier zu finden; bis zum 30. September 2009 nehme ich gerne Beiträge entgegen. Selbstverständlich werde ich am Ende der Parade eine “richtige” Zusammenfassung erstellen und nicht bloss eine Liste wie in diesem kurzen Zwischenbericht.