Mit ‘Google’ getaggte Artikel

150 Einladungen für Google Plus

Montag, 08. August 2011

Zwar bin ich überhaupt kein Fan von Facebook, Twitter und all den Diensten. Facebook nutze ich gar nicht und habe dort auch keinen Account. Twitter nutze ich inaktiv, in dem ich die Dents von identi.ca dorthin weiterreiche. Auf ubunteros.ch nutze ich die Möglichkeiten für die lokale Vernetzung der Ubuntu-Leute. Aber ansonsten bin ich ziemlich zurückhaltend mit den sozialen Netzwerken.

Google + ist zwar Google und damit tendenziell ein Stück zu neugierig. Trotzdem liebe ich den Dienst, da er einfach und rasch zu bedienen ist. Ausserdem befinden sich bislang in diesem Netzwerk vor allem Geeks und Nerds, was mir zugegeben gut passt. Unter plus.yoda.ch habe ich eine Weiterleitung zu meinem Profil eingerichtet, da ich mir meine ID nicht merken will.

Nun habe ich ganze 150 Einladungen für Google + zu vergeben. Wer möchte, darf sich hier einfach eine schnappen. Es hat, so lange es hat:

Einladung für Google Plus schnappen

Viel Spass dabei!

Zindus synchronisiert nun auch Bilder von Google-Kontakten

Freitag, 13. Mai 2011

Seit einigen Monaten nutze ich die Erweiterung Zindus für den Donnervogel, mit dem sich Kontakte von Google mit dem Adressbuch vom Thunderbird synchronisieren lassen. Ich habe bereits hier einmal darüber berichtet. Seit der letzten Version lassen sich nun auch die bei Google hinterlegten Bilder in das Adressbuch von Thunderbird ziehen. Ob es umgekehrt auch geht, weiss ich zur Zeit nicht, ich denke aber, dass es wohl so sein wird. Vielleicht weiss es ein Leser.

Ja, ich weiss: Google und seine Neugierde ist manchmal etwas exponiert und nicht immer über alle Zweifel erhaben. Da muss jeder für sich die Linie ziehen, wann und wem er welche Daten anvertrauen will – soweit wir das überhaupt noch können. Immerhin ist mit dieser Erweiterung an Zindus ein weiterer Punkt hinzugekommen, der die Software nicht unsympathischer macht.

Unter Ubuntu 11.04 in der 64bit-Version (Unity) konnte ich die Erweiterung nicht über die automatische Aktualisierung von Thunderbird erneuern. Eine Fehlermeldung erschien, nach der das Paket defekt wäre. Stattdessen habe ich dann die neue Version ab der Website heruntergeladen und einfach neu installiert (ohne die alte Version zuvor zu entfernen) und dann ging es auf Anhieb.

Google Maps Navigation auf Android

Montag, 13. September 2010

Wahrscheinlich stehe ich wie viele Benutzer in einer Zwickmühle: Einerseits bin ich der Meinung, Google wäre zu neugierig und ich müsste meine Daten vor dem Giganten schützen und andererseits bietet das Unternehmen immer wieder ganz hervorragende Dienste und Programme an. Seit dem ich Android 2.1 nutze (bisher setzte ich 1.6 ein) kann ich endlich auch andere Applikationen aus dem Market einsetzen. So zum Beispiel die aktuelle Betaversion der Navigationssoftware aus dem Hause Google. Google Maps Navigation nennt sich das Teil und mein Telefon nutzt dabei die Sprachausgabe, um mir die Route zu heissen. Ich meine, dass diese Software zusammen mit meinem HTC-Handy mindestens so viel leistet, wie das fest eingebaute GPS in unserem Wagen. Denn die Karten von Google sind stets (oder fast immer) aktuell, während dem beim Auto eine CD oder eine DVD als Quelle genutzt wird. Und die aktualisiert sich ja nicht von alleine. Ausserdem kostet bei Mercedes ein neues Set an DVD gute 400 Franken.

Als Ziel lassen sich verschiedene Quellen nutzen. Entweder tippt man die Adresse einfach ein oder man nutzt die Kontaktdaten. Alternativ lassen sich markierte Orte als Ziel festlegen oder man setzt einfach die Liste der zuletzt eingegebenen Ziele ein.

Wahlweise kann man sich entweder die Kartenansicht oder die Satelitenansicht anzeigen lassen. Beim letzteren braucht es dann aber schon einen ziemlich leistungsstarken Rechner. Über das Kontextmenü Ebene lassen sich verschieden Informationen zusätzlich einblenden, so zum Beispiel Tankstellen, Parkplätze oder Verkehrsinformationen.

Auch die Informationen zur gesamten Reise sowie dessen Anblick scheint mir ziemlich ausgereift zu sein. Spontan fällt mir nichts ein, was mir dazu fehlen würde. Halte ich mich nicht an die Anweisungen vom HTC und fahre stattdessen eine andere Route, beginnt Google Maps Navigation zu rechnen und versucht, mich wieder an den richtigen Ort zu bringen. Wie sich Google Maps Navigation bei Staumeldungen verhält, weiss ich nicht. Wir haben hier im Zürcher Weinland nie Stau. Bisher kam ich noch in keinen Stau, während dem ich das Gerät nutzte.

Selbstverständlich lässt sich die Reise auch als Liste ausgeben, damit man sich einen “textlichen” Überblick der Route verschaffen kann. Die Reisezeiten, welche Google Maps Navigation angibt, scheinen nicht schlecht zu stimmen. Mindestens hielt ich mich immer in den vorgegeben Zeiten, wobei natürlich während der Reise je nach Situation Korrekturen von der Applikationen vorgenommen werden.

Da der relativ kleine GPS-Chip in meinem Android ziemlich hart arbeiten muss und während der gesamten Reise immer mit den Satelliten verbunden ist, braucht er auch entsprechend viel Strom. Deswegen stecke ich ihn immer sofort an den 12Volt-Stecker (Zigaretten-Anzünder) im Auto, so dass er mit Strom versorgt wird. Lege ich das Gerät flach auf den Beifahrer-Sitz, denkt es, dass es absichtlich beiseite gelegt wurde und versetzt sich in den Ruhezustand. Deswegen lege ich es immer etwas schräg hin oder halte es in der Hand. Alternativ liesse sich bestimmt eine Halterung anbringen.

Alles in Allem meine ich, dass Google Maps Navigation eine ganz gute Lösung ist und gegen manches GPS-System antreten kann. Dass es aus dem Hause Google kommt und mit grosser Wahrscheinlichkeit durch die Programmierer mit einer gewissen Neugierde ausgestattet wurde, mag einen fahlen Nebengeschmack erzeugen. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob und wie Google-Produkte zum Einsatz kommen.

Thunderbird Adressbuch mit Google synchronisieren

Montag, 06. September 2010

Nebst Claws-Mail nutze ich gerne den Thunderbird. Mit der Zeit habe ich mich an die 3er-Version und den neuen Funktionen und die etwas andere Kosmetik gewohnt und kann nun damit meine Mails bearbeiten. Alte Bäume sollte man nicht versetzen, aber manchmal geht es nicht anders und dadurch roste ich nicht noch ganz ein. Was mich bei beiden Programmen etwas stört ist die fehlende Möglichkeit, die Adressbücher zu synchronisieren. Immerhin kann man bei bei beiden Mailern sehr einfach eine Kopie ziehen und sich diese sicher auf die Seite legen; eine Synchronisation ist aber von Haus aus (noch) nicht vorgesehen.

Seit dem ich ein Android-Handy nutze, setze ich mehr oder weniger gezwungenermassen die Kontaktverwaltung von Google Mail ein. Die Pflege ist einfach, schnell und funktioniert ganz gut mit Android. Daher suchte ich nach einer Möglichkeit, die Kontakte auf Google-Seite mit dem persönlichen Adressbuch von Thunderbird abzugleichen, damit ich nicht immer alles doppelt pflegen muss. Fündig geworden bin ich dann bei Carstens Blog. Zindus nennt sich die Lösung, welche sehr einfach und schnell, aber auch schmerzlos wirkt. Sie arbeitet als Addon bei Thunderbird.

Zwar arbeitet die Lösung nicht ganz einwandfrei und sauber, aber zur groben Synchronisation reicht es allemal. Vor allem dann, wenn man bloss die E-Mail-Adressen und die natürlichen Namen der Leute braucht. Möchte man mehr synchronisieren, geht das wohl, aber das habe ich aus Vorsicht nicht getestet. Ich will mir nicht meine Kontakte zerschiessen. Ich hätte zwar zuvor eine Sicherung anlegen können, aber ich will keinen grossen Aufwand betreiben, mir reichen auf der Seite vom Thunderbird die Namen und E-Mail-Adressen als Kontaktinformationen.

Das Einrichten läuft sehr einfach und schnell ab, der erste Abgleich funktioniert dann auch ganz gut. Ich habe allerdings zuvor mein Adressbuch beim Thunderbird geleert, da ich bloss die Google-Kontakte da drin haben will.

Es gibt dann noch verfeinerte Einstellungen für die Adressfelder und deren Abgleich. Ich habe diese Funktion aber nicht aktiviert. Vielleicht gibt es jemanden, der dazu etwas sagen oder schreiben kann.

Für die Synchronisation der Namen und E-Mail-Adressen ist Zindus sicherlich eine gute Lösung. Sie unterliegt der Mozilla Public License und ist somit OpenSource. Letztlich handelt es sich dabei aber “nur” wieder um eine dezidierte Einzellösung. Ich wünschte mir eine globale Synchronisationssoftware, mit der sich alles mit allem abgleichen liesse. Aber das bleibt wohl noch eine ganze Weile ein Traum oder ein Wunsch.

Endlich Performance auf ubuntuusers.de

Donnerstag, 01. April 2010

Das war der April-Scherz 2010 vom Ikhaya-Team.

Seit Wochen ist es teilweise mühselig auf ubuntuusers.de. Nicht etwa wegen den Inhalten, die bestehen nach wie vor aus einer Substanz der ersten Güte. Vielmehr ärgert mich die Antwortzeit der Server, die bei dem Angebot von ubuntuusers.de eingesetzt werden. Die Maschinen lassen teilweise lange auf sich warten. Umso mehr freut es mich, dass die Kooperation mit Google nun doch noch zustande gekommen ist. Damit erhalten wir bei ubuntuusers.de eine völlig neue Server-Infrastruktur und dazu im Verlaufe der Zeit mannigfaltige Dienstleistungen aus dem Haus Google, die dem ganze Webauftritt und damit unserer Zunft einen grossen Dienst erweisen werden.

Darüber hinaus bietet Google genau dort, wo seine Kernkompetenz liegt, dem Portal seine Dienste an: Bei der lokalen Suche auf ubuntuusers.de. Ab und an passierte es nämlich, dass der Suchdienst auf uu versagt und eine fröhliche 500er-Meldung des Webservers angezeigt wurde, statt dass der Browser die Resultate der Suche präsentiert hätte. Also gewinnen auch in diesem Bereich schlussendlich die Benutzer.

Ich freue mich, dass die Plattform der grössten deutschsprachigen Community nun einen derart starken Partner gefunden hat. Google ist zwar nicht in allen Belangen ein Freund von mir – ich hatte in der Vergangenheit einige Vorbehalte anzumelden – aber in dieser Sache bin ich der Meinung, dass die Community der Gewinner ist. Die genauen Angaben zur Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien gibt es auf Ikhaya zu lesen.

WordPress für Android

Dienstag, 09. Februar 2010

Über Falk, der einen Beitrag bei t3n zum Thema Android und WordPress geschrieben hat, stiess ich auf das Thema WordPress auf Reisen. WordPress geniesst bei mir nicht gerade das vollste Vertrauen, es ist aber bis heute noch immer das Blogsystem (oder Mini-CMS), das meinen Bedürfnissen am nächsten kommt und dabei gleichzeitig minimalen Lernwillen abverlangt. Bequemlichkeit und Gewohnheit spielen dabei sicherlich eine grosse Rolle.

Wie dem auch sei; gemäss Falk liefert automattic seit einigen Tagen ein Verwaltungstool für Android-Geräte. Die Software ist kostenlos, steht unter GPL und kann über den Market bezogen werden. Ich habe mir das Teil angesehen und bin mit der Notiz von Falk einverstanden:

Die Entwickler haben sich bei dieser ersten Version zunächst auf Standard-Funktionen beschränkt, die das Blog-Management von unterwegs ermöglichen sollen.

Es ist tatsächlich sehr simpel gebaut, das Stück Software. Damit lassen sich Kommentare verwalten, Seiten pflegen und Beiträge verwalten und erstellen. Allerdings darf man nicht von einer Backend ausgehen, welches von der Standard-Installation bei einem Desktop-Rechner vorliegt. Die Möglichkeiten bei der mobilen, androidschen Version sind stark reduziert. Aber um mal eben ein paar Kommentare zu verwalten oder bei einem Beitrag Fehler zu korrigieren, reicht es. Ich würde aber damit keine Beiträge erfassen und keine editieren, da beispielsweise die mehrfache Nennung von Kategorien nicht möglich ist. Was passiert mit Beiträgen, welchen mehrere Kategorien zugewiesen sind und die nun mit der androidschen WordPress-Version editiert werden? Ein seichtes Gefühl in der Bauchgegend sagt mir, dass es nicht gut ist, damit Beiträge zu editieren. Um aber das Blog vom Spam und dergleichen frei zu halten, passt das Teil.

Kommentare bearbeiten kann man in der ersten Reiterkarte vom “WordPress-Client” für Android. MIt einem Klick auf einen Kommentar sieht man dann den gesamten Kommentar, hier derjenige von Jens zum Artikel RoundCube.

Mit der mittleren Karte sind die Beiträge zu sehen, zu editieren oder man kann auch neue Artikel erstellen. Ich würde da sehr vorsichtig sein.

Es ist durchaus möglich, dass die Software neue Artikel fehlerfrei in das System einfügt und auch bestehende Beiträge ohne Hindernisse editieren kann. Ich lasse mch aber auf den Test nicht auf diesem Blog ein.

Mit der Vorschau der einzelnen Artikel macht es sich die amerikanische Version noch etwas schwer. Unsere Umlaute kommen verkrüppelt an. Dazu gibt es allenfalls Abhilfe, ist für mich aber nicht wichtig.

Und schliesslich lassen sich mit der dritten Reiterkarte die Seiten ansehen und verwalten, beziehungsweise neue erstellen.

Alles in Allem meine ich, dass dieser erste Wurf von WordPress für Android 1.0 ganz gut gelungen ist. Mit der Absicht, unterwegs die wichtigsten Dinge an einem Blog pflegen zu können, entstand eine schlanke und vor allem leicht zu bedienende Software. Auch wenn ich damit keine neuen Beiträge verfassen werde, lasse ich das Teil auf meinem HTC Magic drauf und werde es unterwegs im Bereich der Kommentar-Moderation sicherlich gut einsetzen können.

HTC Magic mit Android: Der erste Eindruck

Samstag, 05. September 2009

Seit Jahren nutze ich einen leichten und einfach gehaltenen mobilen Telefonapparat, bestückt mit einer ebenfalls einfachen PrePay-Karte von Swisscom. Das Internet in der Hosentasche war für mich eigentlich nie ein Thema, denn ich erachtete es eher als Fluch denn als Segen. Aber die Zeiten ändern sich und damit auch die Menschen, oder wenn Du willst, kannst Du es auch umgekehrt formulieren.

AndroidNun bin ich seit einigen Tagen Besitzer eines “HTC Magic Knochens”, der mit das besagte Internet in der Hosentaschen ermöglicht. Es ist mit Android ausgestattet, einem GNU/Linux für mobile Geräte, das sich hauptsächlich aus quelloffnener Software zusammensetzt. Der Urheber dieses “Betriebssystems für mobile Geräte” ist Google und damit bewege ich mich in einer politischen und philosophischen Zone. Denn ohne Google-Account sind vieler der Dienste innerhalb von Android nicht nutzbar. Das Telefon lässt sich zwar auch ohne Account bei Google bedienen, aber damit “verschenkt” man viele Möglichkeiten.

Einen Google-Account habe ich schon seit Jahrzehnten Jahren und so konnte ich den auch einsetzen. Überrascht hat mich die hohe Geschwindigkeit, mit der beispielsweise die Kontakte zwischen dem HTC und Google Mail abgeglichen werden. Das geht sehr schnell und es werden alle Felder richtig synchronisiert. Das tönt trivial, klappt aber bei weitem noch nicht bei allen Synch-Dingern. In diesem Fall handelt es sich auf beiden Seiten um den selben Software-Lieferanten und darin liegt wohl auch der Grund des “perfekten Abgleichs”.

HTC MagicEs gibt verschiedene Gründe, wehalb ich mich für das HTC Magic entschieden habe. So erachte ich es als Vorteil, wenn freie Software zum Einsatz kommt. Ausserdem ist das HTC Magic einer der wenigen Telefone, die eine WLAN-Karte integriert haben; Blackberry liefert immer noch ohne aus. Ausserdem ist ein GPS-Empfänger, ein digitaler Kompass und ein Lagesensor integriert. Mit dem GPS-Empfänger und dem Kompass lässt sich beispielsweise OpenStreetMap nutzen, wie es hier das Blog aus Graz beschrieben hat. Aber man kann auch das bereits vorinstallierte Paket Google Maps einsetzen. Ich möchte Gmail nicht nutzen (eventuell bloss die Kontakt-Verwaltung) und dafür gibt es einen bereits vorinstallierten POP3- und IMAP4-fähigen Mailclienten. Weitere Daten zur Technik beim HTC Magic sind auf wikipedia notiert.

Das Linux braucht seine Zeit, bis es hochgefahren ist, vielleicht 45 Sekunden. Das ist – wenn man am Warten ist – sehr lange. Was ich nicht verstehen kann, ist das Fehlen vom OBEX-Support. Android ist ein Linux und sollte meines Erachtens OBEX von Haus aus unterstützen. Die Speicherkarte des Telefon lässt sich somit nicht via Bluetooth an einen Linux-Rechner anbinden, bloss via USB ist möglich. Ausserdem kann ich im Moment das Telefon nicht als GPRS oder EDGE-Device via Bluetooth nutzen, sowie ich es hier für ein anderes Telefon beschrieben habe. An beiden Herausforderungen arbeitet Google im Moment; bei einem der kommenden Updates wird dann wohl der Support für OBEX integriert sein.

Der Lagesensor reagiert träge, wenn überhaupt und die integrierte Kamera ist nach meinem Guster nicht das Gelbe vom Ei. Dafür erachte ich den Android Market als Fundgrube und Schatzkammer. Dort gib es – nebst “Just4Fun-Dingern” und wertlosen Goodies – ein paar ganze gute Applikationen. Die meisten davon sind quelloffen und kostenlos zu haben, die Kommentarfunktion wird benutzt und damit bekommt man einen Eindruck, ob die Software etwas taugt. Die Installation ab dem Market ist denkbar einfach und geht schnell.

Ich erachte das Gerät als geeignet, um meine Bedürfnisse zu erfüllen. Denn ich möchte damit Telefonieren, meine Mails abfragen, hin und wieder ein Dent absetzen (dazu setze ich twidroid ein) und möchte vielleicht ein paar Seiten besurfen. Ausserdem will ich das Gerät als Orientierungshilfe (GPS) einsetzen. Dank integriertem WLAN behalte ich die Kosten im Griff, dazu habe ich die permanente Verbindung via GPRS deaktiviert. Die wird nur dann aufgebaut, wenn ich es erlaube oder wenn eine Applikation die Genehmigung von mir dazu bekommt.

Über Android und das HTC Magic werde ich wohl noch öfter berichten. Ich will mich zuerst einmal richtig einarbeiten und die Einzelheiten kennen lernen.

Iron als Google-Chrome-Klon

Freitag, 14. August 2009

Wie ich gestern auf Pro-Linux nachlesen konnte, bietet Stefan Ries einen auf Linux basierenden Klone vom Google Browser Chrome an:

Der von Stefan Ries veröffentlichte SRWare Iron beruht wie Chrome selbst auf den Chromium 3-Quellen und wurde gegenüber dem Original um diverse sicherheitsrelevante Änderungen erweitert.

Diverse Erweiterungen, welche im “Original” für Verdruss und Unmut bei den Benutzern sorg(t)en, sind bei diesem Klone gar nicht erst benutzt worden. Laut Pro-Linux sendet der Browser keine Daten an Google, weder bei dem Benutzen der Suchfunktion, noch bei Abstürzen. Ausserdem sei ein Werbe-Blocker Addon geplant; unter Linux funktioniert jenes zur Zeit noch nicht.

Iron

Testeshalber habe ich den Browser ab dieser Seite heruntergeladen, das Archiv an einem beliebigen Ort entpackt und das Programm mit dem File iron gestartet. Läuft ganz angenehm, aber nicht sehr flink, dafür aber sauber; überraschend für eine Alpha-Version. Trotzdem bleibe ich bei meinem Standard-Browser, dem Firefox. Ich lösche nämlich einfach das entpackte Archiv und (fast) alle Spuren vom Iron sind damit verschwunden.

Google Chrome für Ubuntu

Dienstag, 17. März 2009

Laut dem Google Watch Blog gibt es nun eine native Lösung in der Alpha-Version eines Google Browser. Es sind zwar einige hässlichen GTK-Fehler vorhanden, aber das Teil läuft schon mal. Auch wenn sich die Menüs noch nicht bedienen lassen, kann mit dem Teil schon gesurft werden.

gc1

Wer das Teil ausprobieren möchte, erweitert am besten seine sources.list:

gksu gedit /etc/apt/sources.list

und fügt folgende Zeilen ein:

# Google Chrome
deb http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu intrepid main
deb-src http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu intrepid main

Hernach ein Update ausführen und den chromigen Browser installieren:

sudo apt-get update
sudo apt-get install chromium-browser

Ich habe das Teil nicht auf meiner “Arbeitskiste” installiert, sondern bloss auf einem virtuellen Rechner. Mehr aus Neugierde und weniger aus Überzeugung.

gc2

Der Browser sieht aber beim Surfen schon ganz gut aus. Als Standardbrowser kommt das Teil aber für mich in die Kränze, auch nicht in der finalen Version.

Google und Horde-Calendar in einem Browser

Montag, 15. Dezember 2008

Am liebsten nutze ich Offline-Agenden, aus Papier gefertigt und handfest, tatsächlich und wahrhaftig vorhanden, statt virtuell oder digital irgendwo ständig in der /dev/null-Nähe abgespeichert. Seit bald drei Jahren nutze ich Moleskine und bin damit mehr als nur zufrieden. Allerdings muss ich mich bei meinem Arbeitgeber fügen und prostituiere mich dort als Microsoft-Outlook-Nutzer. Diese Anwendung ist mittlerweile recht stabil und die ärgsten Fehler – bis auf die ausgefeilte Groupware-Technik – sind behoben. Wenn es digital unter Microsoft sein muss, ist Outlook sicher keine schlechte Wahl.

Horde bietet ja auch ein paar bescheidene Groupware-Funktionen an. Ausserdem kann man damit externe Kalender einbinden. Allerdings in der Variante, wie ich es gelöst habe, funktioniert der Zugriff nur lesend. Im Geschäft synchronisiere ich mit dem Google-Teil Google Calendar Sync mein Outlook mit dem Google Calendar. Von dort aus lässt sich dann der Kalender per iCal in Horde einbinden.

Der Nutzen ist eher fragwürdig, denn deutlich besser wäre ich bedient, wenn ich in einem zweiten Browsertab direkt den Google Calendar oder sogar OWA öffnen würde. Dann hätte ich auch Schreibzugriff. Aber hier geht es mir primär um die Möglichkeiten, welche Horde bietet.

Falls der fremde Kalender in Horde eingebunden wird, lässt er sich nicht direkt beschreiben. Werden trotzdem Termine in Horde erfasst, fallen diese dem lokalen Kalender zu, welcher sich wie ein Layer über den fremden Kalender legt. Das könnte zu Missverständnissen führen, denn auf den ersten Blick könnte man glauben, der neue Termin wäre im fremden Kalender eingetragen worden. Jener neue Termin unterscheidet sich bloss dadurch, dass er ein Symbol zum Löschen hat.

Leider lässt sich so der Google Calendar innherhalb von Horde nur in der Tages-, Monats-, und Jahresansicht ansehen. Die Wochen- und Arbeitswochenansicht klappte bei mir nicht. Der Apache bot mir eine leere PHP-Datei zum Download an, mein Firefox wusste nichts Besseres damit anzufangen.

Eine optimale Lösung ist mit dieser Variante sicherlich nicht gegeben. Wohl ist es möglich, noch zu optimieren oder ein anders Format oder Sync-Tool zu verwenden, aber im Ansatz ist Horde doch recht offen und fügsam. Sogar den Google Calendar lässt sich die Applikation gefallen ;-)