<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ubuntublog.ch &#187; Ich-Sender</title>
	<atom:link href="http://ubuntublog.ch/tag/ich-sender/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://ubuntublog.ch</link>
	<description>Debian und Ubuntu beobachtet</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Jan 2012 10:32:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>Zur dunklen Seite des Internets: Die Ich-Sender</title>
		<link>http://ubuntublog.ch/allgemein/zur-dunklen-seite-des-internets-die-ich-sender</link>
		<comments>http://ubuntublog.ch/allgemein/zur-dunklen-seite-des-internets-die-ich-sender#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 06:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Hanhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Applikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz notiert]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Ich-Sender]]></category>
		<category><![CDATA[Sozail-Media-Prinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[VZ]]></category>
		<category><![CDATA[Wolgang Hünnekens]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ubuntublog.ch/?p=5331</guid>
		<description><![CDATA[&#220;ber das Blog von Jenny namens aptgetupdate bin ich auf das Buch Die Ich-Sender gestossen. Darin wird das Social Media-Prinzip beschrieben, zugeschnitten auf das Marketing im Web 2.0. Das Buch habe ich nicht etwas beschafft, weil ich damit in diesem Bereich etwas lernen m&#246;chte &#8211; das will ich durchaus, aber bitte lieber direkt und am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber das Blog von <a href="http://www.aptgetupdate.de/impressum/" class="liexternal">Jenny</a> namens <a href="http://www.aptgetupdate.de/2009/11/03/offline-die-ich-sender-das-sozial-media-prinzip/" class="liexternal">aptgetupdate</a> bin ich auf das Buch <a href="http://www.amazon.de/Die-Ich-Sender-Media-Prinzip-Communities-erfolgreich/dp/3869800054" class="liexternal">Die Ich-Sender</a> gestossen. Darin wird das Social Media-Prinzip beschrieben, zugeschnitten auf das Marketing im Web 2.0. Das Buch habe ich nicht etwas beschafft, weil ich damit in diesem Bereich etwas lernen m&#246;chte &#8211; das will ich durchaus, aber bitte lieber direkt und am eigenen Leib -, vielmehr wollte ich wissen, welch ein selbsternannter Twitter- und Facebook-Papst sich daran versucht, &#8220;unsere Community&#8221; sch&#228;bigen Marketing-Br&#252;dern zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gant_%28Recht%29" rel="nofollow" class="liwikipedia">verganten</a>. Aber die Rechnung ging nicht auf; das Buch ist deutlich besser als ich bef&#252;rchtet habe. </p>
<p><a href="http://www.ich-sender.de/" class="liimagelink"><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/11/dis.jpg" alt="Die Ich-Sender" title="Die Ich-Sender" width="480" height="769" class="aligncenter size-full wp-image-5342" /></a></p>
<p>Verfasst hat das Buch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_H%C3%BCnnekens" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wolfang H&#252;hnekens</a>, erfahrener Kommunikator und Moderator. Mit einem lockeren, humorvollen und spritzigen Deutsch, das ab und an etwas arrogant daherkommt, gelingt es Herrn H&#252;hnekens, fast ein Dialog mit dem Leser aufzubauen. </p>
<p>Ein Wort zur Arroganz, bevor ich hier gelyncht werde: Als Eidgenosse darf ich festhalten, dass wir die Deutschen im ersten Moment als arrogant wahrnehmen, bis wir die Menschen besser kennen und jedes mal neu lernen d&#252;rfen, dass sie in Wirklichkeit sympathisch und nett sind. Sogar der einstige Kassenwart des grossen Kantons, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peer_Steinbr%C3%BCck" rel="nofollow" class="liwikipedia">Peer Steinbr&#252;ck</a>, soll tats&#228;chlich Spuren von Facetten einer Sympathie aufweisen. Ich bewege mich viel und oft in unserer Community rund um Linux und OpenSource-Projekte in Deutschland und erlebe die deutschen Kollegen oft als hilfsbereiter und herzlicher als meine Landsleute. Umgekehrt haben mir auch schon deutsche Freunde erz&#228;hlt, sie w&#252;rden Schweizer im ersten Moment ebenso als arrogant wahrnehmen. Also sind wir quitt. </p>
<p>Zur&#252;ck zum Buch und dem Schreibstil: Beispielsweise fordert mich der Autor als Leser auf, einen Ort im Internet aufsuchen, w&#228;hrend der Zeit w&#252;rde er auf mich warten. Witzig und auflockernd finde ich solche Passagen, obschon ich weiss, dass Herr H&#252;hnekens nicht auf mich wartet und ich dies auf gar nicht wollen w&#252;rde. Es gelingt ihm meines Erachtens ganz gut, die sozialen Gemeinschaften im Internet so zu erkl&#228;ren, dass ihm auch Outsider folgen k&#246;nnen. </p>
<p>Marketing-Strategen, welche &#8220;unsere sozialen Netzwerke&#8221; f&#252;r ihre Anliegen missbrauchen wollen, nerven mindestens w&#228;hrend der Zeit, in der sie den Versuch durchhalten. Sie scheitern meist kl&#228;glich, weil sich niemand in unseren vier virtuellen W&#228;nden etwas aufschwatzen lassen will. St&#228;hlerne Verk&#228;ufer haben keine Chance. Wer bei Twitter und Konsorten mitreden will, muss wissen, wie man das am besten anstellt und mit welchen Inhalten. Und genau hier setzt das <a href="http://www.ich-sender.de/" class="liexternal">Buch</a> an. Zun&#228;chst zuh&#246;ren und zuschauen, die neuen Formen der Kommunikation kennenlernen und sich dann ganz sachte in die Diskussionen einf&#252;gen, dabei niemals verkaufen wollen, sondern Mehrwert liefern; das ist der Rat des Autors. </p>
<p><img align="left" src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/11/Twitter-Logo.jpg" alt="Twitter-Logo" title="Twitter-Logo" width="150" height="150" class="aligncenter size-full wp-image-5394" />Ich selbst nutze <a href="http://twitter.com/" class="liexternal">Twitter</a> nicht mehr aktiv, weil mir die <a href="http://twitter.com/tos" class="liexternal">Lizenzbestimmungen</a> nicht gefallen. Stattdessen setze ich einen Account bei <a href="http://identi.ca/thurgau" class="liexternal">identi.ca</a> ein, den ich mit <a href="https://launchpad.net/gwibber" class="liexternal">gwibber</a> bewirtschafte. Allerdings betreibe ich kein professionelles Marketing, sondern lebe mich selbst als Privatmann in den Schluchten des Internets. Gegen&#252;ber all den sozialen Netzwerken, die f&#252;r kurze und damit oft flachgr&#252;ndigen Inhalte geeignet sind, stehe ich mit einer geh&#246;rigen Portion Skepsis gegen&#252;ber. Wir alle wissen, dass Tweets und Dents sinnfrei sein k&#246;nnen und wir alle erfahren t&#228;glich, dass es inmitten dieser schier endlosen Masse von Social-Spam doch noch ein paar Perlen gibt. Seit ich identi.ca nutze, folge ich nur noch Freunden aus der Linux-Welt und den artverwandten Bereichen. Damit nahm bei mir der Anteil der irrelevanten Nachrichten massiv ab. </p>
<p>Am Buch gefallen mir zwei Bereiche besonders gut. Zum Einen weist der Autor mehrfach darauf hin, dass es einen Plan braucht, um sich erfolgreich bei den sozialen Netzwerken eingliedern zu k&#246;nnen. Und zwar einen Plan, der auf einer Strategie fusst und einer, der die Zeit regelt, die man in den neuen Diensten einsetzen will. Es wird also nicht unter den Tisch gekehrt, dass sich Twitter und Konsorten zu einem Zeitfresser entwickeln k&#246;nnen, der ausserdem nicht zwingend zum Erfolg f&#252;hrt. Andererseits erkl&#228;rt Herr H&#252;hnekens sehr genau, dass Sozialnetzwerker leidensf&#228;hig sein m&#252;ssen:</p>
<blockquote><p>Sind Sie leidensf&#228;hig? Nein? Dann sind soziale Netzwerke wie Twitter nichts f&#252;r Sie. Legen Sie das Buch weg, g&#246;nnen Sie sich ein Glas guten Weins und gehen Sie fr&#252;h zu Bett.</p></blockquote>
<p>Anschliessend zeigt der Autor auf, wie schlechte Nachrichten &#252;ber die eigene Person oder die eigene Marke, Firma oder den Verein gezielt entsch&#228;rft und so gerichtet werden k&#246;nnen, dass ein gutes Bild entstehen kann. Auch das Bloggen kommt zu Wort und zwar gleich aus zwei Positionen aus betrachtet. Einerseits als Inhaber einer Firma oder Verantwortlicher eines Brands, der mittels einem Blog in die Netzwerke einsteigen will und andererseits die Rollen, welche externe Blogger beim eigenen Marketing spielen k&#246;nnen. </p>
<p>Das Buch habe ich an einem Abend gelesen und hatte hernach das Gef&#252;hl, dass Einsteiger, die ihrer Marke mittels den sozialen Netzwerken zu mehr Sichtbarkeit verhelfen m&#246;chten, eine taugliche Einf&#252;hrung und gute Tipps bekommen h&#228;tten. Aber etwas fehlt, das Bild ist nicht komplett. Es wirkt fast ein bisschen steril, zwar lebhaft erz&#228;hlt und die Begeisterung ist zu sp&#252;ren. Aber da ist etwas, das nicht zum Ausdruck kommt. </p>
<p><img align="left" src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/11/community1.jpg" alt="community" title="community" width="150" height="161" class="aligncenter size-full wp-image-5398" />Viele Community-Mitglieder, die sich ebenfalls auf Facebook, Twitter, identi.ca, Xing und so weiter bewegen, wirken auf den sozialen Netzwerken w&#228;hrend ihrer Freizeit und setzen sehr viel Energie frei, um ihre Projekte mit Hilfe von freiwilligen Mitstreitern voranzubringen. Dabei entsteht einerseits eine Verbindung zum Projekt, die mit viel Engagement und teilweise sogar mit Passion gelebt wird und andererseits w&#228;chst eine Verbindung unter den Mitgliedern der Communities heran, die oft in echten Freundschaften m&#252;ndet. M&#246;glich ist, dass diese Form der Gemeinschaften im Linux-Umfeld besonders ausgepr&#228;gt gelebt wird, insbesondere in den Gemeinschaften rund um <a href="http://ubuntuusers.de" class="liexternal">Ubuntu</a> und dort wohl speziell im deutschsprachigen Raum. Es ist jener Geist der Gemeinschaften, der in diesem Buch nicht erkennbar ist. </p>
<p>Die Begeisterung des Autors fokussiert auf das Marketing und die Technik, nicht aber auf den eigentlichen Inhalt, die Essenz jener sozialen Netzwerke. Das ist es, was mir in diesem Buch fehlt. Also komme ich zur&#252;ck zum Anfang dieses Artikels und stelle fest, dass Herr H&#252;hnekens sicherlich kein selbsternannter Papst in Sachen &#8220;soziale Netzwerke&#8221; ist, denn er hat erwiesenermassen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_H%C3%BCnnekens#Weblinks" rel="nofollow" class="liwikipedia">etwas auf dem Kasten</a>, aber das Wesentliche entweder nicht notiert oder nicht verstanden hat. In diesem Sinne kann das Buch auch als Melkanleitung oder Trittbrettfahrer-Stunde f&#252;r die sozialen Netzwerke verstanden werden.</p>
<p><a href="http://www.ich-sender.de/" class="liexternal">Die Ich-Sender</a> ist im Jahre 2009 im <a href="http://www.businessvillage.de/" class="liexternal">Verlag Business-Village GmbH</a> erschienen, weist 156 Seiten aus und tr&#228;gt die ISBN-Nummer 978-3-86980-005-9. Es besteht eine eigene <a href="http://www.ich-sender.de/" class="liexternal">Website</a> zum Buch, es kostet im Handel ca. 27 Franken (~18 Euro).</p>

 <div id="aspdf">
								<p>
 <a href="http://ubuntublog.ch/wp-content/plugins/as-pdf/generate.php?post=5331">
 <span>PDF-Datei dieses Artikels erzeugen</span>
 </a>
 <br /><br /></p>
 </div><h2  class="related_post_title">Ähnliche Artikel</h2><ul class="related_post"><li>30. Dezember 2009 -- <a href="http://ubuntublog.ch/allgemein/soziale-netzwerke-sind-oft-nur-ballast" title="Soziale Netzwerke sind oft nur Ballast">Soziale Netzwerke sind oft nur Ballast</a> (5)</li><li>20. April 2009 -- <a href="http://ubuntublog.ch/applikationen/gwibber-opensource-microblogging-client" title="gwibber &#8211;  OpenSource Microblogging Client">gwibber &#8211;  OpenSource Microblogging Client</a> (5)</li><li>13. Februar 2011 -- <a href="http://ubuntublog.ch/allgemein/lernen-rund-um-open-source-und-ubuntu" title="Lernen rund um Open-Source und Ubuntu">Lernen rund um Open-Source und Ubuntu</a> (2)</li><li>12. Februar 2011 -- <a href="http://ubuntublog.ch/betriebssystem/ein-buch-ueber-den-linux-server" title="Ein Buch über den Linux-Server">Ein Buch über den Linux-Server</a> (2)</li><li>3. Juli 2010 -- <a href="http://ubuntublog.ch/allgemein/offene-texte-fuer-ein-freies-ubuntu" title="Offene Texte für ein freies Ubuntu">Offene Texte für ein freies Ubuntu</a> (5)</li></ul>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ubuntublog.ch/allgemein/zur-dunklen-seite-des-internets-die-ich-sender/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

