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	<title>ubuntublog.ch &#187; Karmic Koala</title>
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	<description>Debian und Ubuntu beobachtet</description>
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		<title>Ubuntu 9.10 auf Lenovo IdeaPad S12</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 06:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Hanhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen habe ich vom t&#228;glichen Guido ein weiteres Netbook f&#252;r g&#252;nstiges Geld beschafft. Es handelt sich dabei um ein Ger&#228;t aus dem fernen Osten (das sind ja mittlerweile alle Ger&#228;te ab der Stange) aus dem Hause Lenovo. Ein IdeaPad S12 ist es und der erste Eindruck ist ganz gut. Es wirkt deutlich stabiler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen habe ich vom <a href="http://www.daydeal.ch/" class="liexternal">t&#228;glichen Guido</a> ein weiteres <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netbook" rel="nofollow" class="liwikipedia">Netbook</a> f&#252;r g&#252;nstiges Geld beschafft. Es handelt sich dabei um ein Ger&#228;t aus dem fernen Osten (das sind ja mittlerweile alle Ger&#228;te ab der Stange) aus dem Hause <a href="http://www.lenovo.com/de/de/index.html" class="liexternal">Lenovo</a>. Ein <a href="http://shop.lenovo.com/ca/en/notebooks/ideapad/s-series/s12" class="liexternal">IdeaPad S12</a> ist es und der erste Eindruck ist ganz gut. Es wirkt deutlich stabiler und robuster gebaut als die aktuellen Ger&#228;te namens <a href="http://www.eee-pc.de/" class="liexternal">EEE PC</a> aus dem Hause <a href="http://ch.asus.com/" class="liexternal">ASUS</a>. Die ersten EEE PC waren ja noch recht robust, aber ich denke, die werden auch immer billiger und damit l&#228;sst die Qualit&#228;t nach, vor allem diejenige vom Geh&#228;use und der Tastatur. Bei diesem Rechner ist das (noch) nicht der Fall. Die Tastatur ist sch&#246;n weich im Anschlag und sie vermittelt den Eindruck, dass sie qualitativ gut verbaut w&#228;re. Auffallend f&#252;r mich ist, dass Lenovo keine Taschen ausliefert. Die muss man sich separat erwerben; die ASUS-Leute packen immer eine passende Tasche mit in den Karton.</p>
<p>Mein Anforderungsprofil f&#252;r ein Netbook ist ziemlich einfach gestrickt. Ich brauche einen Browser, ein E-Mail-Client, m&#246;chte gerne einen guten Editor wie <a href="http://bluefish.openoffice.nl/" class="liexternal">Bluefish</a> oder <a href="http://www.geany.org/" class="liexternal">Geany</a> nutzen, setze ab und an FTP ein und blogge vielleicht mal etwas. Dazu muss ich eine rudiment&#228;re Bildbearbeitung ausf&#252;hren k&#246;nnen &#8211; ich nutze meist das f&#252;r mich v&#246;llig &#252;berladene <a href="http://www.gimp.org/" class="liexternal">Gimp</a> &#8211; und will auch noch etwas mit <a href="http://audacity.sourceforge.net/?lang=de" class="liexternal">Audacity</a> wirken. Dann kommt noch Telefonie dazu (ja, ich gebe es zu, ich nutze <a href="http://www.skype.com/intl/de/" class="liexternal">Skype</a>) und das w&#228;re es dann schon.</p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2010/01/lenovo-ideapad-s12-2-800.jpg" alt="" title="lenovo-ideapad-s12-2-800" width="480" height="360" class="alignnone size-full wp-image-6815" /></p>
<p>Die Dinger werden mit Windows XP ausgeliefert. Das ist f&#252;r einen Windows-Menschen sicherlich eine gute Wahl, wobei bei zwei GB fl&#252;chtigem Speicher, der standardm&#228;ssig verbaut wird, allenfalls auch ein Windows 7 in Frage k&#228;me. Ich nutze lieber ein freies Betriebssystem und Anwendungen dazu und so habe ich darauf Ubuntu <a href="https://wiki.ubuntu.com/KarmicKoala" class="liexternal">Karmic Koala</a> installiert. Ich nutzte einen USB-Stick und die Desktop-Variante, damit ich bei ersten Booten, der ja nichts am bestehenden System ver&#228;ndert, testen konnte, ob alle Hardware erkannt wird. Die Installation klappte dann auch ohne Herausforderungen, recht schnell und schmerzfrei. Das ist f&#252;r mich ein wichtiger Punkt, denn aufgrund meiner schwachen Kenntnisse in Sachen Hardware und Linux bin ich darauf angewiesen, dass die Installationsroutine von Ubuntu meine Hardware erkennen und die Software dazu mehr oder weniger selbst&#228;ndig parametrisieren kann. F&#252;r den WLAN-K&#228;fer braucht es einen unfreien Treiber, denn es liegt eine <a href="http://www.broadcom.com/support/802.11/linux_sta.php" class="liexternal">Broadcom-STA-Funk-LAN-Karte</a> vor.</p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2010/01/hardware-treiber.png" alt="" title="hardware-treiber" width="452" height="580" class="alignnone size-full wp-image-6821" /></p>
<p>Diese funktioniert soweit ganz gut, mit der Ausnahme, dass ich keine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wired_Equivalent_Privacy" rel="nofollow" class="liwikipedia">WEP</a>-verschl&#252;sselte Verbindung zustande brachte. Jene SSIDs werden bei der Suche auch nicht mehr gefunden und wenn ich sie von Hand hinzuf&#252;ge, kommt keine Verbindung zustande. Nun, WEP ist mindestens von vorgestern und v&#246;llig unsicher. Deswegen weine ich jenen Verbindungen nicht nach, sondern stellte auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wi-Fi_Protected_Access" rel="nofollow" class="liwikipedia">WPA</a> beziehungsweise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WPA2" rel="nofollow" class="liwikipedia">WPA2</a> um. Weiter sehe ich einen Nachteil darin, dass das Ger&#228;t f&#252;r Windows konzipiert wurde, weil <a href="http://consumersupport.lenovo.com/en/DriversDownloads/drivers_list.aspx?CategoryID=607007" class="liexternal">BIOS-Upgrades</a> und dergleichen f&#252;r jene Plattform bereitgestellt werden. Aber ansonsten bin ich sehr zufrieden damit. S&#228;mtliche Hardware wird sauber erkannt und kann sofort benutzt werden.</p>
<p>Auch die Funktionstasten laufen einwandfrei; beispielsweise um die Lautst&#228;rke zu regeln oder die drahtlosen Verbindungen zu deaktivieren. Es sind drei USB-Anschl&#252;sse vorhanden, was f&#252;r ein Ger&#228;t in dieser Klasse ausreichen sollte. Und es gibt nicht nur einen Slot f&#252;r <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SD_Memory_Card" rel="nofollow" class="liwikipedia">SDs</a>, sondern auch ein Schlitz f&#252;r <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ExpressCard" rel="nofollow" class="liwikipedia">ExpressCards</a>. </p>
<p>Im Ger&#228;t taktet ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Atom" rel="nofollow" class="liwikipedia">Intel Atom-Prozessor</a> (Es gibt auch eine VIA Nano Version), 2 GB fl&#252;chtiger Speicher sind in DDR II SO-DIMMs da, 12.1 Zoll bietet der Bildschirm, der eine LED-Hintergrundbeleuchtung hat. Dahinter wirkt ein <a href="http://www.intel.com/cd/personal/computing/emea/deu/216821.htm" class="liexternal">Intel GMA 950 Chip</a>, welche sofort erkannt und eingesetzt wurde. Die Festplatte ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA" rel="nofollow" class="liwikipedia">SATA</a> mit 160 GB Platz. Die integrierte Kamera bietet 1.3 MegaPixel, welche ich mit <a href="http://live.gnome.org/Cheese" class="liexternal">Cheese</a> bediene. Weitere Informationen zu den Spezifikationen <a href="http://shop.lenovo.com/SEUILibrary/controller/e/web/LenovoPortal/en_US/config.workflow:ConfigureMtmAsItem?mtm-item=:000000F3:0000224D:" class="liexternal">gibt es hier zu lesen</a>. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2010/01/gma.png" alt="" title="gma" width="458" height="461" class="alignnone size-full wp-image-6837" /></p>
<p>An einigen Stellen im Internet habe ich von Interrupts gelesen, die unter Linux bei diesem Ger&#228;t auftreten w&#252;rden. Bisher begegnete ich diesem Verhalten erst einmal. Beim Booten blieb der Rechner stehen, bis ich eine Taste bet&#228;tigte, dann ging es weiter. Das passiert aber bisher erst einmal, wobei ich den Rechner gesamthaft erst ungef&#228;hr 30 mal gestartet habe. DIe Akku-Laufzeit kann ich im Moment noch nicht so gut beurteilen, weil ich im Akku-Betrieb mein Android-Telefon per USB angeschlossen habe, welches dann zus&#228;tzlich noch Spannung aufnimmt und die Akkulaufzeit beeinflusst. Mit dem Telefon im Schlepptau zeigt die Energie-Verwaltung eine Laufzeit von knapp drei Stunden an. Das vollst&#228;ndige Aufladen des Akuus dauert etwa zweieinhalb Stunden.</p>
<p>Die Tastatur finde ich ganz gut, die behagt mir sehr, ist weich zu bedienen und unterscheidet sich bis auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Numlock" rel="nofollow" class="liwikipedia">Numlock</a> kaum mehr von einer normalen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Qwertz" rel="nofollow" class="liwikipedia">Qwertz</a>-Tastatur. F&#252;r mich ist es das ideale Ger&#228;t f&#252;r unterwegs, da es doch noch leichter und kleiner ist als mein Lenovo R61 und dennoch ausreichend Komfort bietet. Das 12.1 Zoll Ger&#228;t sehe ich als die ideale Zwischenform inmitten von Notebooks und f&#252;r mich zu kleinen 10 Zoll-Ger&#228;ten oder gar Handys. Allerdings sind die 12.1 Zoll auch ein Grund, im Ger&#228;t kein klassisches Netbook mehr zu sehen, sondern eher bereits ein Notebook. Mir ist das ziemlich wurscht. Mir gef&#228;llt das Ger&#228;t, es funktioniert auch mit Ubuntu recht flott und ich arbeite gerne damit. </p>

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		<title>Upgrade von Jaunty auf Karmic</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 06:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Hanhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Netbook l&#228;uft noch immer mit einem Ubuntu 9.04. Da nun ein Ver&#246;ffentlichungs-Kandidat von Ubuntu 9.10 (Karmic Koala) vorliegt, wollte ich auf jene Version upgraden, ohne das bestehende System zu zerst&#246;ren. Dazu gibt es ja den Update-Manager bei Ubuntu. Doch zun&#228;chst sicherte ich meine sources.list: sudo cp /etc/apt/sources.list /etc/apt/sources.list.ori Der Update-Mechanismus markiert alle zus&#228;tzlichen Quellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Netbook l&#228;uft noch immer mit einem Ubuntu 9.04. Da nun ein <a href="http://ikhaya.ubuntuusers.de/2009/10/22/ubuntu-9-10-karmic-koala-release-candidate-erschienen/" class="liexternal">Ver&#246;ffentlichungs-Kandidat</a> von Ubuntu 9.10 (Karmic Koala) vorliegt, wollte ich auf jene Version upgraden, ohne das bestehende System zu zerst&#246;ren. Dazu gibt es ja den Update-Manager bei Ubuntu. Doch zun&#228;chst sicherte ich meine sources.list:</p>
<p><code>sudo cp /etc/apt/sources.list /etc/apt/sources.list.ori</code></p>
<p>Der Update-Mechanismus markiert alle zus&#228;tzlichen Quellen als Kommentare, so dass sie nicht mehr wirksam sind. Und so habe ich sicherheitshalber eine Kopie. Danach kann man den Update-Manager per [Alt] und [F2] aufrufen:</p>
<p><code>update-manager -d</code></p>
<p>Dieser meldet sich dann mit der Information <em>Neue Version 9.10 der Distribution ist verf&#252;gbar</em>. Danach auf den Button <strong>Aktualisieren</strong> klicken und dann kann es schon losgehen. Kurz darauf erfolgt der Dialog, dass die Paketquellen von Drittanbietern deaktiviert w&#252;rden. Dort gibt es dann bloss den Button <em>Schliessen</em>, man kann also nicht verhindern, dass an der sources.list &#196;nderungen angebracht werden. Danach folgt die Liste der Pakte, welche offiziell nicht mehr unterst&#252;tzt werden, jedoch noch immer von der Gemeinschaft getragen werden. Auch dort kann man bloss <em>Schliessen</em> befehlen. Und schliesslich folgt noch die abschliessende Frage, ob man das System tats&#228;chlich aktualisieren will. Dort sind dann auch die Anzahl der Pakete zu sehen, die hinzugef&#252;gt oder entfernt werden. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/10/Bildschirmfoto-Distributionsaktualisierung.png" alt="Distributionsaktualisierung" title="Distributionsaktualisierung" width="374" height="268" class="aligncenter size-full wp-image-4941" /></p>
<p>Auf meinem Netbook dauerte die Prozedur nahezu 90 Minuten. Der Weg ist aber immer noch schneller, als eine Neuinstallation bei einer bestehende Home-Partition. Vor allem kann ich w&#228;hrend der Installation etwas anders machen. </p>
<p>Nach der Installation braucht es ein Neustart und danach habe ich aus Sicherheitsgr&#252;nden ein Update durchgef&#252;hrt, worauf tats&#228;chlich noch ein Paket zu installieren war. Bei dieser Upgrade-Variante wird ja direkt die Quelle draussen im Internet angezapft und die sollte aktuell sein. Wohl kam in der Zwischenzeit ein neues Paket dazu. </p>
<p>Nun kann man die sources.list wieder bearbeiten und bei den externen Quellen das Wort <code>jaunty</code> durch <code>karmic</code> ersetzen. Das sollte in der Regel aber schon durch das Skript erledigt sein. Danach den Gartenhag (#) zwei mal pro Zeile entfernen und den Kommentar &#8220;aktualisiert bei Systemaktualisierung zu karma&#8221; ebenfalls. Wer sich bei der Bearbeitung der Datei nicht sicher ist, sollte zuvor eine Kopie erzeugen. Die Datei kann man per vim oder gedit mit Root-Rechten &#246;ffnen:</p>
<p><code>sudo vim /etc/apt/sources.list</code></p>
<p>Falls vim verwendet werden soll und der Editor noch nicht installiert ist, reicht ein</p>
<p><code>sudo apt-get install vim</code></p>
<p>in der Konsole. Danach wird die Datei gespeichert und jetzt ein Update ausgef&#252;hrt, worauf die neuen Pakete geholt werden k&#246;nnen.</p>
<p><code>sudo apt-get update</code><br />
<code>sudo apt-get upgrade</code></p>
<p>Bei mir klappte das wunderbar, wobei ich bloss drei externe Quellen vom Launchpad nutze. <a href="http://ubuntublog.ch/applikationen/mobiler-breitband-zugriff-mit-nokia-und-jaunty-jackalope" class="liinternal">blueman</a>, <a href="http://ubuntublog.ch/services/tweak-fuer-ubuntu-ubuntu-tewak" class="liinternal">Ubuntu Tweak</a> und <a href="http://ubuntublog.ch/applikationen/aus-gscrot-wird-shutter" class="liinternal">Shutter</a>. Diese Pakete m&#252;ssen allenfalls noch einmal installiert werden.</p>
<p>Ich nutze &#252;brigens nicht die <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Netbook_Remix" class="liexternal">Ubuntu-Netbook-Remix-Version</a>, da bei meinem EEEPC 1000H mit Ubuntu alles auf Anhieb funktioniert. Ich finde die Netbook-Remix-Version eher hinderlich statt hilfreich. Aber das ist Geschmackssache. So, und nun bin ich wieder auf dem aktuellen Stand der Technik.</p>

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		<title>Karmic Koala in der f&#252;nften Alpha-Version</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 05:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Hanhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem 3. September 2009 ist die f&#252;nfte Alpha-Version von Karmic Koala verf&#252;gbar. Im Gegensatz zur ersten Version gibt es dazu auch eine Live-CD, ab der das GNU/Linux direkt installiert werden kann. Ich habe den Versuch gewagt, da mein System ohnehin zerschossen ist. Die Installation in der grafischen Variante nach dem Booten ab der Live-CD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 3. September 2009 ist die <a href="http://www.ubuntu.com/testing/" class="liexternal">f&#252;nfte Alpha-Version</a> von Karmic Koala verf&#252;gbar. Im Gegensatz zur <a href="http://ubuntublog.ch/betriebssystem/karmic-koala-in-der-ersten-alpha-version" class="liinternal">ersten Version</a> gibt es dazu auch eine Live-CD, ab der das GNU/Linux direkt installiert werden kann. Ich habe den Versuch gewagt, da mein System ohnehin zerschossen ist. </p>
<p>Die Installation in der grafischen Variante nach dem Booten ab der Live-CD ist mit schicken Slides versehen. Der Verdacht kommt nahe, dass <a href="http://www.canonical.com/" class="liexternal">Canonical</a> hierbei bei der Firma Micro$oft abgekupfert hat. Die Installation verlief bei mir auf dem Thinkpad R61 ohne Probleme, s&#228;mtliche Hardware-Teile wurden auf Anhieb erkannt &#8211; bis auf den Fingerprint-Scanner. Das anschliessende Update brachte gut 470 Pakete, die erneuert wurden, einige wenige mussten entfernt werden. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/09/Bildschirmfoto-Distribution-Upgrade.png" alt="Distribution Upgrade" title="Distribution Upgrade" width="480" height="459" class="aligncenter size-full wp-image-4345" /></p>
<p>Unter der Haube hat sich einiges getan. So wird sogleich beim Booten eine neue Version von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Unified_Bootloader" rel="nofollow" class="liwikipedia">Grub</a> eingesetzt, die allerdings erst beim Fahren der Updates mitkommt. Bei der Installation w&#228;hrend dem Update stellt das System die Frage, ob die <a href="http://grub.enbug.org/grub.cfg" class="liexternal">grub.cfg</a> erneuert werden sollte. Befiehlt man dort nein, ist das System im Eimer, man muss dann m&#252;hsam von Hand die Konfiguration anpassen. Weiter kommt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ext4" rel="nofollow" class="liwikipedia">ext4</a> zum Einsatz, was bei mir nach dem ersten Reboot zu einem erzwungenen Filesystem-Check gef&#252;hrt hat. Und nat&#252;rlich wird der Kernel 2.6.30-* eingesetzt.</p>
<p>Wer genauer informiert sein m&#246;chte, was sich bei Ubuntu 9.10 zur Zeit tut, kann sich bei der <a href="https://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/karmic-changes" class="liexternal">entsprechenden Mailingliste</a> eintragen. </p>
<p>Offenbar hat das Sofortnachrichtenprogramm <a href="http://live.gnome.org/Empathy" class="liexternal">Empathy</a> die Applikation <a href="http://www.pidgin.im/" class="liexternal">Pidgin</a> verdr&#228;ngt. Mindestens wird bei der f&#252;nften Alpha Ersteres mitinstalliert. Weiter ist nun <a href="https://launchpad.net/gwibber" class="liexternal">gwibber</a> in den Quellen vorhanden und <a href="http://de.openoffice.org/" class="liexternal">OpenOffice 3.1</a> ist dabei. Ausserdem wurden die Audio-Einstellungen v&#246;llig &#252;berarbeitet. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/09/Bildschirmfoto-Audio-Einstellungen.png" alt="Audio-Einstellungen" title="Audio-Einstellungen" width="480" height="417" class="aligncenter size-full wp-image-4352" /></p>
<p>Der Firefox 3.5.3 kommt mit, der offenbar nebenher auch noch &#8220;Mozilla Firefox for Ubuntu &#8211; 1.0&#8243; heisst. Daneben sind mir noch viele Details aufgefallen, so auch ein anderes grafischen Programm zur Anmeldung bei Gnome (GDM). Beim Firefox und Thunderbird musste ich die deutschen Sprachpakete separat nachinstallieren. Gesamthaft gesehen l&#228;uft das Teil flink und stabil bei mir. Ich lasse es deshalb vorl&#228;ufig weiter rennen. </p>
<div style="border:#ff6309 3px solid;width:480px"><strong>Obschon ein stabiler Eindruck entsteht, sollte eine Vorab- oder Testversion niemals zum Bearbeiten von produktiven Daten benutzt werden. Fatale Fehler sind nicht ausgeschlossen, welche zu Datenverlusten f&#252;hren k&#246;nnten.</strong></div>

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		<title>Karmic Koala in der ersten Alpha-Version</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 06:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Hanhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die erste Alpha-Version vom Ubuntu 9.10 ist nun erh&#228;ltlich. Offenbar liegt Canonical ganz gut im Plan. In einer solch fr&#252;hen Phase reduziert sich das Angebot auf Gnome, KDE, Xfce und neu f&#252;r ARM-Plattformen und eine Serverversion, eine Live-CD gibt es erst ab der zweiten Alpha, welche wohl im Juni bereits stehen wird. Ich habe mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste <a href="http://cdimage.ubuntu.com/releases/karmic/alpha-1/" class="liexternal">Alpha-Version vom Ubuntu 9.10</a> ist nun erh&#228;ltlich. Offenbar liegt <a href="http://www.canonical.com/" class="liexternal">Canonical</a> ganz gut im <a href="https://wiki.ubuntu.com/KarmicReleaseSchedule" class="liexternal">Plan</a>. In einer solch fr&#252;hen Phase reduziert sich das Angebot auf Gnome, KDE, Xfce und neu f&#252;r <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ARM-Architektur" rel="nofollow" class="liwikipedia">ARM</a>-Plattformen und eine Serverversion, eine Live-CD gibt es erst ab der zweiten Alpha, welche wohl im Juni bereits stehen wird. Ich habe mir die <a href="http://cdimage.ubuntu.com/releases/karmic/alpha-1/" class="liexternal">Gnome-Variante</a> gezogen und per <a href="http://www.virtualbox.org/" class="liexternal">VirtualBox</a> eine Desktop-Virtualisierung erstellt. </p>
<p>Aufgefallen ist mir dabei, dass die noch junge Testversion keine groben Fehler aufzeigt, die ich als Durchschnittsbenutzer bemerkt h&#228;tte. Die erweiterten Sprachpakte f&#252;r Deutsch lassen sich noch nicht installieren. Ein Kernel 2.6.30 wirkt f&#252;r den Koala, das <a href="http://www.gnome.org/" class="liexternal">GNOME</a> kommt in der Version 2.27.1 daher und <a href="http://de.openoffice.org/" class="liexternal">OpenOffice</a> h&#246;rt auf 3.1.0, welches aber noch in Englisch gehalten ist. Weiter soll das l&#228;stige Intel-Grafikarten-Problem behoben werden, das betrifft <s>mich</s> meine Hardware aber nicht. Und noch einmal ist es das Ziel dieser Version, die Bootzeit zu verk&#252;rzen.</p>
<p>Installiert wird die Alpha-Version ganz normal in der alternativen Variante. Dort konnte ich weder grafisch noch inhaltlich einen Unterschied zum Vorg&#228;nger feststellen, wobei ich die Standard-Einstellungen belassen habe.</p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/05/13.png" alt="Installation von Ubuntu 9.10" title="Installation von Ubuntu 9.10" width="480" height="410" class="aligncenter size-full wp-image-2840" /></p>
<p>Der erste Start verlief denn auch tats&#228;chlich recht rasant, auch bei einer minimal eingerichteten, virtuellen Maschine mit bloss 512 MB fl&#252;chtigem Speicher. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/05/22.png" alt="Der erste Start" title="Der erste Start" width="480" height="410" class="aligncenter size-full wp-image-2842" /></p>
<p>Mein Lieblings-Mail-Client, <a href="http://www.claws-mail.org/" class="liexternal">Claws-Mail</a>, ist in den Quellen bereits in der aktuellen Version (3.7.1), welche unter 9.04 noch via <a href="https://launchpad.net/" class="liexternal">Launchpad</a> installiert werden muss, vorhanden. Weiter stellte ich fest, dass die beiden Pakete <code>linux-headers</code> und <code>build-essential</code> f&#252;r das Kompilieren der VirtualBox Gasterweiterungen nicht mehr extra installiert werden mussten. Entweder sind sie schon installiert oder sie wurden infolge der Abh&#228;ngigkeiten geholt. Kann auch sein, dass die beiden Pakete in einer Alpha-Version mitgereicht werden. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/05/32.png" alt="Desktop" title="Desktop" width="480" height="311" class="aligncenter size-full wp-image-2847" /></p>
<p>Gesamthaft schafft die erste Alpha-Version einen stabilen Eindruck und der Bootvorgang scheint tats&#228;chlich noch einmal verk&#252;rzt zu sein. Weiter verspricht die neue Version des Compilers (<a href="http://gcc.gnu.org/" class="liexternal">GCC</a> 4.4) eine Verbesserung und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HAL_(Software)" rel="nofollow" class="liwikipedia">HAL</a> sollte dann dereinst dem <a href="http://www.pro-linux.de/news/2008/12692.html" class="liexternal">DeviceKit</a> weichen.</p>
<div style="border:#ff6309 3px solid;width:480px"><strong>Obschon ein stabiler Eindruck entsteht, sollte eine Vorab- oder Testversion niemals zum Bearbeiten von produktiven Daten benutzt werden. Fatale Fehler sind nicht ausgeschlossen, welche zu Datenverlusten f&#252;hren k&#246;nnten.</strong></div>

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