Mit ‘Lernen’ getaggte Artikel

Das ubuntublog.ch wird statisch

Sonntag, 12. August 2012

Eigentlich – um mein Lieblingswort wieder einmal zu nutzen – wollte ich das ubuntublog.ch per Ende August 2012 schreddern. Am 22. August 2011 erlitt ich eine Hirnblutung (Subarachnoidalblutung) und fiel deshalb während einem halben Jahr aus, musste mich einer Rehabilitation in der Rehaklinik zu Bellikon unterziehen und bin jetzt wieder langsam am Aufbauen und am Genesen. Ich arbeite bereits wieder zu 60 Prozent.

Während meiner Genesung konnte und wollte ich nichts am ubuntublog.ch machen. Zum Glück haben sich Freunde wie Gregor, Robin und Lucas darum gekümmert. Vielen Dank dafür! Ebenfalls beim Portal ubuntuusers.de habe ich mich aus dem Ikhayateam zurückgezogen. Dies wird dann auch zugleich der letzte Artikel im Planeten von ubuntuusers.de aus diesem Blog sein. Und auch bei RadioTux mache ich nichts mehr. Was ich weiterhin sehr gerne auf einem niederen Level weitermache, sind die Arbeiten bei DeimHart. Ansonsten habe ich mich fast ganz aus der Community zurückgezogen. Neue oder andere Projekte sind im Moment nicht in Sicht.

Dirk empfahl mir, das ubuntublog.ch nicht zu löschen, sondern es weiterhin in einer statischen Version anzubieten. Denn es sind mittlerweile über 1’000 Artikel und damit auch einiges an Wissen und Erfahrung vorhanden. Ich habe den Rat von Dirk angenommen und werde das Blog in den nächsten Wochen in einer statischen Version bereitstellen. Damit fallen dann alle dynamischen Bereiche, die eigentlich ein Blog erst funktionstüchtig machen, weg. Die Kommentare sind deaktiviert und neue Einträge wird es nicht mehr geben. Nicht nur, weil ich keine mehr erzeugen möchte, sondern weil ich die Inhalte des Blogs per wget als HTML-Seiten gesaugt habe und diese dann zur Verfügung stellen werde. Die bestehenden Kommentare werden weiterhin ausgeliefert, neue Kommentare können nicht mehr erzeugt werden. Die Domain ubuntublog.ch behalte ich und nutze sie dann natürlich auch für die statische Seite.

Während den viereinhalb Jahren ubuntublog.ch konnte ich sehr viel lernen. Vor allem aufgrund der Kommentaren und den Mails, welche ich von Lesern bekommen habe. Und ich habe nicht nur technisches Zeugs gelernt, sondern auch sehr viel aus dem Bereich des Menschlichen. Gerade in der Community ist dies ein wichtiger Bereich.

Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, mit denen ich während dieser schönen Zeit zu tun hatte. Vielen von ihnen werde ich sicherlich wieder begegnen. Aber bedanken möchte ich mich vor allem bei Gott. Vor einem Jahr befand ich mich auf der andern Seite des Lebens und bin wie durch ein Wunder dem Teufel vom Karren gesprungen. Ausserdem muss ich mich über keine bleibenden Schäden beklagen (mindestens keine, die ich nicht vorher schon hatte). Dass ich noch da bin, ist ein Wunder und dafür bin ich dankbar. Aufwiederlesen, liebe Freunde!

Abbruch im Leben

Montag, 02. Januar 2012

Nach fast vier Monaten ist es mir wieder möglich, am “richtigen” Leben teilzuhaben. Mit einer tiefen Dankbarkeit und einer neuen Ausrichtung im Leben darf ich wieder hier sein. Wie wichtig Freunde wirklich sind, merkt man erst, wenn man sie braucht. An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal bei allen Menschen, die mich während meiner Genesung begleitet, Dinge für mich erledigt oder Administratives getan haben. Was sonst noch zu sagen ist, haben Dirk und ich in der aktuellen Folge von DeimHart mit dem Titel Abbruch im Leben besprochen. Ich bin wieder da – durch sehr viel Glück. Das Leben ist ein grosses Geheimnis; für mich mehr als zuvor.

WebCam über VLC nutzen

Freitag, 19. August 2011

Mit VLC (VLC media player) lässt sich sehr Vieles anstellen. So zum Beispiel auch eine Webcam auszulesen, inklusive Mikrophon. Voraussetzung dazu ist natürlich, dass die Kamera vom Kernel erkannt wird. Sollten hierzu Probleme auftauchen, gibt es einen sehr guten Wiki-Eintrag auf ubuntuusers.de. Ich nutze schon seit vielen Jahren eine Uralt-Webcam aus dem Hause Microsoft. Damals war jenes Haus noch überaus düster und hinterhältig, heute gebart sich das Unternehmen deutlich zahmer und hat sogar Linux zu seinem 20. Geburtstag gratuliert. Es handelt sich dabei um eine LifeCam VX-7000, die es offenbar immer noch zu kaufen gibt, mindestens auf eBay.

Um die Kamera mit VLC auslesen zu lassen muss im VLC Player mit dem Menü Medien der Unterpunkt Aufnahmegerät öffnen gewählt werden. Im neuen Fenster sollte oben rechts Video for Linux 2 ausgewählt sein. In der Regel ist die WebCam unter der Adresse /dev/video0 zu finden. Ist auch ein Mikrophon in der Kamera verbaut, muss man zunächst herausfinden, wie dieses ansprechbar ist. Das klappt in der Konsole mit dem Befehl

arecord -l

Die Ausgabe, die dem Befehl folgt, gibt Auskunft über den Namen des Mikrophons. Diesen kann man im VLC hinterlegen.

roman@R61:~$ arecord -l
**** Liste der Hardware-Geräte (CAPTURE) ****
Karte 0: Intel [HDA Intel], Gerät 0: AD198x Analog [AD198x Analog]
Sub-Geräte: 2/2
Sub-Gerät #0: subdevice #0
Sub-Gerät #1: subdevice #1
Karte 1: VX7000 [Microsoft® LifeCam VX-7000], Gerät 0: USB Audio [USB Audio]
Sub-Geräte: 0/1
Sub-Gerät #0: subdevice #0

In meinem Fall heisst das Gerät VX7000 auf der Karte 1. Und so trage im VLC in der Zeile Audio-Gerätename den Namen ein und stelle plughw: voran:

plughw:VX7000

Damit erkennt VLC das Mikrophon und es lief auf Anhieb tadellos.

Es gibt noch eine ganze Menge anderer Anwendungen, mit denen eine WebCam zu steuern ist, auch solche, die aus der Konsole laufen und zeitgesteuert Bilder transferieren oder einen Stream aufbauen.

Üblicherweise nutze ich Cheese für die WebCam, weil es noch etwas verspielter ist und den einen oder andern Gag erlaubt. Aber auch mit VLC klappt das Ganze gut.

Die grösste Veranstaltung rund um Ubuntu: Ubucon

Mittwoch, 17. August 2011

Obschon es zunächst so schien, dass es heuer keine Ubucon geben würde, ist die grösste Veranstaltung im deutschsprachigen Raum rund um Ubuntu gesichert. Sie findet vom 14. bis 16. Oktober 2011 in der Universität zu Leipzig statt. Der Call for Papers läuft schon seit einiger Zeit. Die Veranstaltung lehnt sich am Konzept der Unkonferenz beziehungsweise des Barcamps an, sie lebt von den Teilnehmern, die sich zu Teilgebern wandeln. Die Ubucon bildet die Gemeinschaft so ab, wie wir sie aus ihren Quellen der Anarchie kennen; vereint mit der Gemeinschaft und dem Gemeinsinn und dem Willen, sich und seine Ideen unabhängig der kommerziellen Interessen durchzusetzen. Mittlerweile eroberte sich der (seriöse) Kommerz einen angemessenen Platz innerhalb der Community, auch wenn er nicht überall gerne gesehen wird.

Wie dem auch sei; auch dieses Jahr verweile ich während den Tagen im Oktober im Osten Deutschlands, geniesse das Wiedersehen mit alten Freunden aus der Welt der freien Software und trage meinen kleinen Teil zu dieser Veranstaltung bei. Zusammen mit Dirk unter dem Deckmantel von DeimHart bieten wir eine Session an, deren Inhalt ich hier noch nicht verraten will. Daneben helfe ich zwei alten Haudegen bei einer Doppelsession zum Thema Community und Organisation. Ob und in welcher Form RadioTux wie im letzten Jahr vor Ort sein wird, ist noch nicht klar.

Während den folgenden zwei Wochen können weitere Vorschläge zu Vorträgen und Workshops eingereicht werden. Auf ubuntuusers.de ist dazu zu lesen:

Die Organisatoren der diesjährigen Ubucon weisen darauf hin, dass noch zwei Wochen Vorträge zur Ubucon eingereicht werden können. Bisher haben sich schon einige Vorträge und Workshops gefunden, die ein interessantes Programm versprechen. Bei dem Schwerpunkt der Desktop-Oberflächen haben sich bisher erst Vorträge zu KDE und Unity gefunden. Die Oberflächen Gnome (3), LXDE, XFCE oder auch ganz andere Fenstermanager werden noch vermisst. Wer in diesem Bereich oder auch in einem anderen einen Vortrag, Workshop oder eine Diskussionsrunde leiten will, kann seine Vorschläge mit einer kurzen Zusammenfassung und einem aussagekräftigen Titel bis zum 31. August 2011 an das Organisationsteam unter idee@ubucon.de schicken.

Traut Euch und meldet Eure Ideen an die Organisation der Ubucon 2011! Diese Veranstaltung lebt von dem, was die Gemeinschaft aus sich selbst schöpft. Ausserdem ist Leipzig immer eine Reise wert, die Social-Events an den Abenden entschädigen für den langen Weg und ausserdem bietet Leipzig eine ganze Menge. Wer nach Mitfahrgelegenheiten oder nach günstigen Übernachtungsmöglichkeiten sucht, wird hier fündig. Die Anmeldung zur Ubucon wird ab Anfang September möglich sein. Wie seit zwei Jahren üblich ziehen die Veranstalter einen kleinen Obolus für die Unkosten ein. Damit wird erfolgreich verhindert, dass sich zu viele Leute anmelden und dann nicht zur Veranstaltung erscheinen. Im Beitrag sind die Verpflegung während der Ubucon und weitere Goodies enthalten. Bei Fragen und Anregungen zur Ubucon wendet Euch bitte an diese Kontaktmöglichkeiten.

Vom Wirt auf den lokalen Gast mit VirtualBox zugreifen

Donnerstag, 23. Juni 2011

Die VirtualBox nutze ich gelegentlich, um damit ein Windows hochzufahren. Wir setzen beim Arbeitgeber eine Firewall mit einer VPN-Lösung ein, welche nur für Mac und Windows Clients anbietet. Immerhin gibt es eine SSL-VPN-Alternative. Trotzdem verwende ich ab und zu den VPN-Klient unter Windows und damit auch die VirtualBox. Und wenn ich die schon im Einsatz habe, wollte ich auch noch testweise ein Ubuntu-Serverli in Betrieb nehmen. Das klappt ja ganz gut und läuft ganz flüssig. Ich nutze die LTS-Version 10.04 Lucid Lynx, welche bis im April 2015 gepflegt wird.

Von Haus kann das virtuelle Serverli dann über das Netzwerk auf den Wirt zugreifen, auch ohne VirtualBox-Erweiterung. Aber umgekehrt geht es nicht auf Anhieb. Es braucht eine Netzwerk-Brücke dazu, die sich unter der VirtualBox ab der Version 4 ganz einfach einrichten lässt.

Bei abgeschalteter Maschine unter Netzwerk einen zweiten Adapter aktivieren, dort Netzwerkbrücke auswählen und bei “Angeschlossen an” diejenige Schnittstelle auswählen, an der der Wirt hängt. In meinem Fall ist das wlan0. Unter Erweitert kann man optional die Mac-Adresse angeben oder einen andern Kartentreiber einsetzen. Das ist schon alles, was an der VirtualBox zu tun ist.

Danach soll der Server gestartet werden, damit die Einrichtung an der Konfigurationsdatei vorgenommen werden kann. Die liegt unter /etc/network/interfaces und kann mit nano oder vim bearbeitet werden:

sudo vim /etc/network/interfaces

In der Datei habe ich eine weitere Schnittstelle angelegt, wobei ich sie mit eth1 – also der nächsthöheren – benannt habe. Die Regel in der Datei /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules legt meines Wissens fest, dass jeweils die nächsthöhere Ziffer benutzt wird. Der Abschnitt sieht dann so aus:

auto eth1
iface eth1 inet static
address 192.168.1.111
netmask 255.255.255.0

Ich habe der Schnittstelle eine statische Adresse ausserhalb des DHCP-Ranges verpasst, so dass sie sich nicht verändern soll. Wichtig ist, dass der eth1 kein Gateway zugewiesen wird. Jener soll ausschliesslich über die eth0 benutzt werden.

Jetzt muss nur noch das Netzwerk am Server neu gestartet werden:

sudo /etc/init.d/networking restart

Sofern das Paket openssh-server auf dem Serverli installiert ist, sollte nun vom Wirt auf den Gast zugegriffen werden können. Bei mir klappte das auf Anhieb:

ssh roman@192.168.1.111

Und so lässt es sich ganz leicht und schnell arbeiten. Die lokale Verbindung realisiert der Server über die eth1, die Verbindung nach draussen in das Internet erfolgt über die eth0. Das klappt ganz gut so.

SoX mit Ubuntu 10.04

Dienstag, 07. Juni 2011

Bei und für DeimHart nutzen wir seit einigen Monaten SoX, um damit die Sound-Dateien ab unseren H4(n) oder einer andern Quelle zu wandeln. Unter der neuesten Ubuntu-Version unterstützt SoX meines Wissens auch das unfreie Format mp3. Ich nutze zur Zeit Ubuntu Lucid Lynx, da ich mit Unity nicht viel anfangen will. Und dort ist die Unterstützung für mp3 noch nicht gegeben. Aber es gibt ein PPA dazu. Damit kann dann auch Lucid Lynx mit mp3 und SoX umgehen. Oder besser gesagt: Fast. Es fehlt noch eine Kleinigkeit, die noch von Hand gemacht werden muss. Und da ich immer vergesse, was ich noch tun muss, notiere ich es hier für mich und vielleicht nutzt es auch einem andern Benutzer.

Die Abhängigkeiten werden nicht vollständig aufgelöst und das Paket libsox-fmt-all muss noch nachträglich installiert werden:

sudo apt-get install libsox-fmt-all

SoX funktioniert in der Konsole und ist daher recht einfach und vor allem stabil zu bedienen. Um eine WAV-Datei auf 16bit und 44.1 kHz zu wandeln, reicht folgender Befehl:

sox -S INPUT.wav -b 16 -r 44100 -c 2 OUTPUT.wav

Um die Datei dann in ein OGG-Format zu bringen, braucht es folgende Zeile:

sox -S INPUT.wav OUTPUT.ogg

Und schliesslich zu MP3, was ohne PPA bei mir nicht ging:

sox -S INPUT.wav OUTPUT.mp3

SoX ist noch viel mächtiger und könnte demnach einige Aufgaben wie Normalisieren übernehmen. Die genaue Doku gibt es auf der Projekt-Homepage zu finden.

Pofacs und Radio Stadtfilter

Donnerstag, 19. Mai 2011

Bereits vor einigen Wochen durften Dirk und ich zu Gast bei Marios Pofacs sein. Damals sprachen wir über Ubuntu und die Community dazu, aber auch Debian kam zur Sprache. Die Linkliste im Beitrag auf Pofacs ist entsprechend lang.

Wir haben die Sendung mit Skype aufgezeichnet; Dirk sogar über sein Android-Handy. Dabei entstand eine recht angenehme Qualität der Sprachausgabe. Die Ausgabe ist schon eine Weile online. Ich kam bisher nicht dazu, darüber zu schreiben. Es hat richtig Spass gemacht, die Sendung mit Mario und Dirk zu erzeugen. Danke den Jungs!

Am vergangen Dienstag konnte ich dann mit Axel zusammen bei Raoul über das Thema Sysadmin am Radio Stadtfilter sprechen. Auch in Winterthur hat es Spass gemacht, am Radio zu sein. Wir hatten zwar nur 25 Minuten, dafür gingen wir live über den Äther. Und schliesslich sprechen wir am Radio nicht nur, um unser Wissen und unsere Eindrücke zu teilen und sie auszudehnen, sondern auch um unser Ego zu pflegen. Anerkennung ist ein sehr treffender Lohn, den es in unserer Community immer noch recht üppig gibt – zum Glück.

Zindus synchronisiert nun auch Bilder von Google-Kontakten

Freitag, 13. Mai 2011

Seit einigen Monaten nutze ich die Erweiterung Zindus für den Donnervogel, mit dem sich Kontakte von Google mit dem Adressbuch vom Thunderbird synchronisieren lassen. Ich habe bereits hier einmal darüber berichtet. Seit der letzten Version lassen sich nun auch die bei Google hinterlegten Bilder in das Adressbuch von Thunderbird ziehen. Ob es umgekehrt auch geht, weiss ich zur Zeit nicht, ich denke aber, dass es wohl so sein wird. Vielleicht weiss es ein Leser.

Ja, ich weiss: Google und seine Neugierde ist manchmal etwas exponiert und nicht immer über alle Zweifel erhaben. Da muss jeder für sich die Linie ziehen, wann und wem er welche Daten anvertrauen will – soweit wir das überhaupt noch können. Immerhin ist mit dieser Erweiterung an Zindus ein weiterer Punkt hinzugekommen, der die Software nicht unsympathischer macht.

Unter Ubuntu 11.04 in der 64bit-Version (Unity) konnte ich die Erweiterung nicht über die automatische Aktualisierung von Thunderbird erneuern. Eine Fehlermeldung erschien, nach der das Paket defekt wäre. Stattdessen habe ich dann die neue Version ab der Website heruntergeladen und einfach neu installiert (ohne die alte Version zuvor zu entfernen) und dann ging es auf Anhieb.

RadioTux am LinuxTag zu Berlin

Donnerstag, 12. Mai 2011

Auch dieses Jahr habe ich es wieder einrichten können, dass ich während dem LinuxTag in Berlin vor Ort sein kann. Den grössten Teil der Zeit verbringe ich am Stand von RadioTux, werde aber auch ein paar Stunden am Stand von ubuntuusers.de sein.

Ich geniesse die Stimmung und vor allem das Wiedersehen alter Freunde und Haudegen aus unserer Zunft. Letzteres ist auch der eigentliche Grund, weshalb ich die weite Reise Richtung Nord-Nord-Ost unternommen habe. Zusammen mit Dirk setzte ich mich in ein Flugzeug und liess mich zur guten, alten deutschen Hauptstadt fliegen.

Das Programm von RadioTux kann in der Dichte nicht mit demjenigen vom vergangenen Jahr mithalten, dafür erhöht sich die Qualität des Besuchs an der Messe für uns vom Team. Wir haben etwas mehr Zeit, um mit den Leuten zu reden, in der Messe zu schlendern und das eine oder andere Interessante anzusehen. Wir befinden uns in der Halle 7.2a, am Stand 109, also an derselben Stelle wie im Jahr 2010. Am besten erreicht man die Redaktion vor Ort via IRC, live verfolgen kann man uns hier:

http://streams.xenim.de/radiotux/

Die wenigen Bilder, welche ich während dem Event schiesse, veröffentliche ich auf meiner bescheidenen Fotoseite. Es wird wohl noch das eine oder andere Bild mehr geben. Der LinuxTag in Berlin dauert noch bis am Samstag, den 14. Mai 2011.

Lenovo ideapad S12 und Natty Narwhal mit WLAN

Samstag, 07. Mai 2011

Inzwischen ist Ubuntu Natty Narwhal freigegeben worden und Unity hat sich trotz einiger Bedenken mindestens bis zu jetzigem Zeitpunkt durchsetzen können. Es gibt noch immer genügend Menschen, die gegenüber Unity sehr skeptisch eingestellt sind, was ich grundsätzlich befürworte. Zwar meine ich, dass sich Canonical etwas sehr spezielles für Ubuntu einfallen lassen sollte, wenn das Unternehmen während den nächsten drei Jahren in die Gewinnzone kommen möchte. Aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht zu Lasten der Benutzer.

Wie dem auch sei; ich habe auf meinem Reiselaptop, dem Lenovo ideapad S12 ebenfalls Ubuntu 11.04 installiert. Dabei ging selbstverständlich irgend etwas in die Hosen. Das muss so sein. Erwartungsgemäss lief das WLAN nicht, obschon der proprietäre Treiber bereits nach der Installation ohne Rückfrage an den Benutzer installiert war. Auf dem Forum von ubuntuusers.de fand ich denn auch sofort die Lösung.

Mit folgendem Befehl in der Konsole und einem darauf folgenden Neustart des Systems funktionierte das WLAN wieder:

echo 'options acer_wmi wireless=1' | sudo tee /etc/modprobe.d/acer-wmi.conf

Ansonsten läuft das System mehr oder weniger stabil, nicht besonders schnell, aber doch brauchbar. Unity ist nicht unbedingt die erste Wahl meiner Arbeitsumgebung, aber ich will mir das Teil doch einmal gründlich ansehen.