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	<title>ubuntublog.ch &#187; rednotebook</title>
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	<description>Debian und Ubuntu beobachtet</description>
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		<title>Kleine, kurzfristige Planung mit Ubuntu</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 06:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Hanhart</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier in der Schweiz leben wir in einem katastrophalen Durcheinander, was die Schulferien betrifft. Nicht nur jeder Kanton setzt die Ferien so an, wie es ihm zumute ist, sondern er delegiert die Planung der Schulferien auch noch an die Schulgemeinden. Da erstaunt es nicht, dass praktisch jede Schulgemeinde (die sind in der Regel deckungsgleich mit den politischen Gemeinden) w&#228;hrend einer andern Zeit Ferien plant. Wir haben hier im Kanton Z&#252;rich zwar alle zwei Wochen Sportferien, die erstrecken sich aber &#252;ber alle Gemeinden &#252;ber einen Zeitraum von f&#252;nf Wochen. Soviel zum viel gelobten F&#246;deralismus. </p>
<p>Wie dem auch sei; Ruben bekommt nat&#252;rlich auch Ferien. Und die sollen geplant sein, da wir dieses Jahr wieder einmal gemeinsam Herrenferien machen. Wir beide geniessen diese Zeit sehr. Und dazu haben wir uns &#252;berlegt, was wir gerne tun w&#252;rden. Wir trugen unsere Ideen zusammen, sortieren sie nach &#8220;ausf&#252;hrbar&#8221; oder eben nicht. Man muss dazu wissen, dass junge M&#228;nner immer gute Ideen auf Lager haben, aber deren Umsetzung manchmal nicht in den Geldbeutel des Vaters passen &#8211; oder umgekehrt. </p>
<p>Wie alle Jahre &#252;berf&#252;hrten wir unsere Ideen auf ein ausgestrecktes St&#252;ck Packpapier, zeichneten das Tagesgitter der Urlaubstage darauf, markierten die fixen Termine und klebten dann mittels den guten, alten (physisches) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klebezettel" rel="nofollow" class="liwikipedia">PostIt</a>-Zettelchen unsere Ideen in den Plan. Damit k&#246;nnen wir sie noch verschieben, falls Abh&#228;ngigkeiten zum Wetter bestehen. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2011/02/plan-2.jpg" alt="" title="Ferienplan" width="530" height="407" class="alignnone size-full wp-image-11112" /></p>
<p>Das klappt ganz gut und Kinder machen bei diesem Vorhaben meist begeistert mit, weil sie ja schliesslich auch ein gutes St&#252;ck mitreden d&#252;rfen. Ausserdem l&#228;sst sich der Plan dann recht einfach umstellen, falls etwas dazwischen kommt. Aber einen Haken hat die Geschichte: Wenn ich diese Planung bei mir haben m&#246;chte, um allf&#228;llige Termine zwischen unsere Vorhaben zu klemmen, muss ich immerzu ein Terminplaner in der Fl&#228;che eines Bettbezuges bei mir haben. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2011/02/plan-3.jpg" alt="" title="Urlaubsplan" width="530" height="179" class="alignnone size-full wp-image-11115" /></p>
<p>Einscannen geht ja bei der Gr&#246;sse nicht, mindestens nicht in meiner Umgebung. Da muss ein Hilfsmittel her. Und davon gibt es ja etliche. Und nun komme ich endlich zum Thema, das Geplapper zuvor dient mir als &#8220;Cyber-Psycho-Hygiene&#8221;. Das Einfachste w&#228;re es, wenn ich Outlook im Gesch&#228;ft daf&#252;r eingesetzt h&#228;tte, das wollte ich aber nicht. Gestossen bin ich auf meiner Suche unter anderem auf das kleine Programm <a href="http://pimlico-project.org/dates.html" class="liexternal">Date</a>, welches sich ganz nett in die Gnome-Umgebung einschmiegt. Damit lassen sich Termine verfassen und anzeigen. Die Ansicht von der Tagesansicht zur Wochen-, Monats- oder Jahresansicht l&#228;sst sich mit Zoomen erreichen. Mehr kann das Tool aber nicht. Es gibt nicht einmal ein Druckdialog. W&#252;rde ich Evolution einsetzen, k&#246;nnte es noch jene Termine anzeigen lassen. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2011/02/date-2.png" alt="" title="Date unter Gnome - Wochenansicht" width="530" height="392" class="alignnone size-full wp-image-11119" /></p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2011/02/date-1.png" alt="" title="Date unter Gnome - Jahresansicht" width="530" height="392" class="alignnone size-full wp-image-11120" /></p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2011/02/date-3.png" alt="" title="Date - Termin hinzuf&#252;gen" width="230" height="175" align="left" />Immerhin kann man damit mehrere Kalender verwalten und diese mit Farben unterschiedlich kennzeichnen. Ausserdem gibt es eine Importfunktion. Eigentlich wurde Date f&#252;r kleine Ger&#228;te entwickelt &#8211; es gibt auch je ein Programm f&#252;r <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maemo" rel="nofollow" class="liwikipedia">Maemo</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenMoko" rel="nofollow" class="liwikipedia">OpenMoko</a> &#8211; es kann aber durchaus auch auf Arbeitsplatz-Rechnern eingesetzt werden. Allerdings kann ich das Programm so in der Art nicht gebrauchen, da es weder exportieren, noch drucken kann. Damit sind meine Daten wieder gefangen und ich stehe wieder in etwa dort, wo unser drei Quadratmeter grosser Plan liegt. Beim testen habe ich wieder einmal bemerkt, wie nervig es ist, ein Fenster unter Ubuntu per Maus zu vergr&#246;ssern. Es gibt vertikal und horizontal am Fensterrand jeweils nur noch ein Pixel-Linie, welche auf das Vergr&#246;ssern oder Verkleinern des Fensters mit der Maus reagiert. Dank <a href="http://everflux.de/ubuntu-fenster-grosse-anpasssen-1784/" class="liexternal">Everflux</a> kenne ich nun den Trick mit der mittleren Maustaste und der Alt-Taste. Es g&#228;be noch weitere solcher Kalender-Tools, die alle etwas dasselbe anbieten. Dazu geh&#246;ren zum Beispiel <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Desklets" class="liexternal">Desklets</a> und <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Osmo" class="liexternal">Osmo</a>. </p>
<p>Nat&#252;rlich k&#246;nnte ich auch <a href="http://www.sunbird-kalender.de/index.php" class="liexternal">Lightning</a> einsetzen, da ich mehrheitlich mit Thunderbird wirke. Ich wollte aber ein Tool einsetzen, das ich bloss f&#252;r diese zwei Wochen Urlaub anwerfen muss. Das ist zwar ein seltsamer Anspruch, der keiner rationalen Pr&#252;fung standhalten w&#252;rde, aber ich habe ihn nun mal. <a href="http://www.day-planner.org/download/ubuntu" class="liexternal">Day Planner</a> ist ein weiteres Tool aus dieser Gruppe. Es gibt hierzu keine Pakte in den offiziellen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Repository" rel="nofollow" class="liwikipedia">Reprosotories</a>, daf&#252;r steht ein *.deb-Paket zur Verf&#252;gung. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2011/02/dayplanner.png" alt="" title="dayplanner" width="530" height="407" class="alignnone size-full wp-image-11131" /></p>
<p>Mit dem Day Planner kann man immerhin exportieren, aber auch wieder nicht drucken. Es ist wohl auch in Hilfsmittel, das nicht f&#252;r meine Zwecke geschaffen wurde. Zur Not k&#246;nnte ich auch Google missbrauchen und dort einen Kalender einrichten oder sonst wo einen Online-Dienst anzapfen. Das passt mir aber nicht so recht in den Kram.</p>
<p>Auch eines meiner Lieblingsprogramme, das <a href="http://digitaldump.wordpress.com/projects/rednotebook/" class="liexternal">Rote Notizbuch</a>, liefert nicht das, was ich brauche. Schlussendlich bin ich nicht f&#252;ndig geworden. Entweder liegt das, was ich brauche, unmittelbar vor meiner Nase oder es verbirgt sich hinter den digitalen M&#252;llbergen des Internets. Jetzt nutze ich eine simple Textdatei, in der ich die Termine notiere. Das reicht auch v&#246;llig aus, um die zwei Wochen zu planen; sch&#246;n w&#228;re es gewesen, wenn ich ein kleines, autarkes Tool gefunden h&#228;tte, welches meinen (verzwickten) Anspr&#252;chen gerecht w&#252;rde. </p>

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		<title>Das rote Notizbuch unter GNU/Linux: RedNotebook</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 05:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Hanhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich ein Liebhaber von manuellen Notizb&#252;cher à la Moleskine. Darin kann ich skizzieren, malen, schreiben, sudeln und was ich auch immer m&#246;chte (inklusive Kaffee-Tassen-Ringe erzeugen). Ich nutze seit Jahren auch ein manueller Kalender aus dem Hause Moleskine. Jendrik Seipp unterh&#228;lt ein Projekt namens RedNotebook. Damit versucht er, die Arbeitsweise an einem manuellen Notizbuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich ein Liebhaber von manuellen Notizb&#252;cher à la <a href="http://www.moleskine.ch/" class="liexternal">Moleskine</a>. Darin kann ich skizzieren, malen, schreiben, sudeln und was ich auch immer m&#246;chte (inklusive Kaffee-Tassen-Ringe erzeugen). Ich nutze seit Jahren auch ein manueller Kalender aus dem Hause Moleskine. </p>
<p><a href="http://digitaldump.wordpress.com/projects/rednotebook/" class="liimagelink"><img align="left" src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/08/Bildschirmfoto-Info-zu-RedNotebook.png" alt="RedNotebook" title="RedNotebook" width="180" height="154" /></a><a href="http://digitaldump.wordpress.com/about/" class="liexternal">Jendrik Seipp</a> unterh&#228;lt ein Projekt namens <a href="http://digitaldump.wordpress.com/projects/rednotebook/" class="liexternal">RedNotebook</a>. Damit versucht er, die Arbeitsweise an einem manuellen Notizbuch auf einem Linux-Rechner (und auch Windows) ab- oder nachzubilden und dies ziemlich clever, finde ich. Es lassen sich allerlei Inhalte in ein Dokument binden, sie k&#246;nnen nach Kategorien und Tags abgelegt und einem Kalendertag zugewiesen werden. Die Software bietet eine breite Palette an Features und l&#228;sst sich vom Syntax her fast wie ein Wiki bedienen. Das dreispaltige Arbeitslayout bietet eine einfache und intuitive Bedienung. Ich bin der Meinung, dass man sich recht schnell in das Programm einarbeiten kann.</p>
<blockquote><p>RedNotebook is a graphical diary and journal helping you keep track of notes and thoughts. It includes a calendar navigation, customizable templates, export functionality and word clouds. You can also format, tag and search your entries.</p></blockquote>
<p>Besonders gut daran gef&#228;llt mir die Idee, pro Tag ein Sudelblatt zu erstellen, das eine beliebige L&#228;nge aufweisen kann, Links zu Websites und E-Mail-Adressen sowie zu Files auf dem lokalen Rechner enthalten kann. Ausserdem stehen Vorlagen zur Verf&#252;gung, die man sich zurechtstutzen kann. Auch ganz toll finde ich die M&#246;glichkeit, die Sudelbl&#228;tter als HTML, Text oder gar <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX" rel="nofollow" class="liwikipedia">LaTeX</a> zu exportieren. </p>
<p><a href="http://digitaldump.wordpress.com/projects/rednotebook/" class="liimagelink"><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/08/Bildschirmfoto-RedNotebook.png" alt="RedNotebook" title="RedNotebook" width="480" height="368" class="aligncenter size-full wp-image-4013" /></a></p>
<p>Verschiedene paketierte Versionen stehen zum <a href="http://digitaldump.wordpress.com/projects/rednotebook/download/" class="liexternal">Download</a> bereit, so auch f&#252;r Benutzer von Debian, sie k&#246;nnen das Paket aus der <a href="http://packages.debian.org/sid/rednotebook" class="liexternal">Sid-Distribution</a> holen. Es gibt auch eine Windows-Version. Ubuntu-User ab der Version <a href="https://wiki.ubuntu.com/KarmicKoala" class="liexternal">Karmic Koala</a> (9.10) finden das Programm in den <a href="http://packages.ubuntu.com/de/karmic/all/rednotebook/filelist" class="liexternal">offiziellen Quellen</a> (<code>rednotebook</code>). Wer noch ein &#8220;&#228;lteres&#8221; Ubuntu nutzt, muss sich die <a href="http://linuxhub.net/2009/08/rednotebook-a-graphical-diary-for-ubuntu/" class="liexternal">Quelle einbinden und ein Key importieren</a>:</p>
<p><code>gksudo gedit /etc/apt/sources.list</code></p>
<p>und dann dort folgende Quelle erg&#228;nzen:</p>
<p><code># Quelle f&#252;r rednotebook</code><br />
<code>deb http://robin.powdarrmonkey.net/ubuntu jaunty/</code></p>
<p>Schliesslich importiert man sich den Schhl&#252;ssel mit folgendem Befehl in der Konsole:</p>
<p><code>sudo apt-key adv --keyserver pgp.mit.edu --recv-key FF95D333</code></p>
<p>Ja, und dann das &#220;bliche:</p>
<p><code>sudo apt-get update</code><br />
<code>sudo apt-get install rednotebook</code></p>
<p>Im Gnome-Men&#252; ist die Applikation dann unter 	<i>Anwendungen/B&#252;ro/RedNotebook</i> zu finden.</p>
<p><a href="http://www.deimeke.net/dirk/blog/" class="liexternal">Dirk</a> hat vor ein paar Tagen <a href="http://ubuntublog.ch/applikationen/mobiler-breitband-zugriff-mit-nokia-und-jaunty-jackalope#comment-1258" class="liinternal">hier vorgeschlagen</a>, f&#252;r jede Fremdquelle eine andere sources.list zu nutzen. Ich halte das f&#252;r eine gute Idee, habe das aber hier noch nicht so abgebildet. Der Vorteil der &#8220;dirkschen Idee&#8221; liegt vor allem darin, dass bei einem Distributions-Update keine Quellangaben verloren oder &#252;berschrieben werden und die Mutationen einfacher umzusetzen sind.</p>
<p>Wie dem auch sei; <a href="http://digitaldump.wordpress.com/projects/rednotebook/" class="liexternal">rednotebook</a> ist meiner Meinung nach eine recht gute und intuitiv zu bedienende Applikation, um digitale Notizen abzulegen und sich dabei m&#246;glichst wenig einzuschr&#228;nken. Allerdings kommt die L&#246;sung f&#252;r meine Bed&#252;rfnisse nicht an ein physisches Notizbuch heran. Aber Jendrik kann sich tr&#246;sten: Das hat bisher keine Software geschafft, weder unter GNU/Linux, noch unter Macintosh und Window$-Applikationen fand ich auch keine. Trotzdem ist das rote Notizbuch auf alle F&#228;lle einen Test wert. Wer weiss, vielleicht wird beim einen oder andern Nutzer die Applikation zu einem treuen Begleiter. Ich lasse sie auf jeden Fall installiert und &#8220;pr&#246;ble&#8221; weiterhin noch etwas damit.</p>
<p>Ein Dankesch&#246;n geht an Jendrik Seipp f&#252;r seine Arbeit an diesem <a href="http://digitaldump.wordpress.com/projects/rednotebook/" class="liexternal">OpenSource-Projekt</a>:</p>
<blockquote><p>RedNotebook is open source software, you are free to use and redistribute it under the terms of the GPL</p></blockquote>
<p>Es ist ja bei weitem nicht selbstverst&#228;ndlich, dass eine solche Arbeit unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License" rel="nofollow" class="liwikipedia">GPL</a> und der Gemeinschaft zur Verf&#252;gung gestellt wird. Ich habe grossen Respekt vor solchen Menschen.</p>

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