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	<title>ubuntublog.ch &#187; Thnderbird</title>
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	<description>Debian und Ubuntu beobachtet</description>
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		<title>SeaMonkey 2.0 mittels Ubuntuzilla installieren</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 06:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Hanhart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SeaMonkey setzt sich aus verschiedenen Applikation wie einem Browser, einem E-Mail-Programm, einem HTML-Editor und einem Chat-Klient zusammen. Die Suite stammt urspr&#252;nglich vom Netscape-Navigator ab, sie wurde sp&#228;ter durch Mozilla-Leute weiter entwickelt. Heute investiert die Mozilla-Foundation viel Aufwand in das Flaggschiff Firefox und in Thunderbird. SeaMonkey wird nebenher noch weiter gepflegt. Unter Ubuntu besteht ein fertiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seamonkey-project.org/" class="liexternal">SeaMonkey</a> setzt sich aus verschiedenen Applikation wie einem Browser, einem E-Mail-Programm, einem HTML-Editor und einem Chat-Klient zusammen. Die Suite stammt urspr&#252;nglich vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netscape_Navigator" rel="nofollow" class="liwikipedia">Netscape-Navigator</a> ab, sie wurde sp&#228;ter durch Mozilla-Leute weiter entwickelt. Heute investiert die <a href="http://www.mozilla.org/foundation/" class="liexternal">Mozilla-Foundation</a> viel Aufwand in das Flaggschiff <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/" class="liexternal">Firefox</a> und in <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/" class="liexternal">Thunderbird</a>. SeaMonkey wird nebenher noch weiter gepflegt. Unter Ubuntu besteht ein fertiges <a href="http://packages.ubuntu.com/karmic/seamonkey-browser" class="liexternal">Paket</a>, das &#252;ber APT installiert werden kann. Es handelt sich aber um die Version 1.1.17, welche schon seit <a href="http://packages.ubuntu.com/hardy/seamonkey-browser" class="liexternal">Hardy</a> vorliegt. Offenbar wird seitens Ubuntu nicht sehr viel unternommen, um den Browser in einer neueren Version bereitzustellen, zumal ja Firefox als Platzhirsch gilt. Inzwischen gibt es aber seit einigen Wochen die Version 2.0 (Build identifier: Mozilla/5.0 (X11; U; Linux i686 (x86_64); de; rv:1.9.1.4) Gecko/20091017 SeaMonkey/2.0) dieser Suite. </p>
<p><a href="http://sourceforge.net/apps/mediawiki/ubuntuzilla/index.php?title=Main_Page" class="liimagelink"><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/11/UbuntuZilla.png" alt="UbuntuZilla" title="UbuntuZilla" width="150" height="150" class="aligncenter size-full wp-image-5713" align="left" /></a>Diese Version l&#228;sst sich einfach <a href="http://www.seamonkey-project.org/" class="liexternal">herunterladen</a>, in einem Verzeichnis freier Wahl entpacken und von dort aus starten. Es braucht dazu bloss die Datei <code>seamonkey</code> ausgef&#252;hrt zu werden. Das ist aber nicht immer ideal. Falls von einer manuellen Installation abgesehen werden will oder muss, kann das Skript <a href="http://sourceforge.net/apps/mediawiki/ubuntuzilla/index.php?title=Main_Page" class="liexternal">Ubuntuzilla</a> eine etwas bessere und komfortablere L&#246;sung anbieten, womit sich die Suite (und auch andere Programme aus der Mozilla-Schmiede) installieren lassen. <strong> Allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass diese Art der Installation an APT vorbeif&#252;hrt und man sich dadurch einen zweiten Software-Kanal auf den Rechner holt. Mit Ubuntuzilla installierte Applikationen lassen sich weder mit APT updaten noch deinstallieren.</strong> Falls nicht klar ist, was das bedeutet, sollte man besser die Finger von Ubuntuzilla lassen oder sich zuerst <a href="http://sourceforge.net/apps/mediawiki/ubuntuzilla/index.php?title=Main_Page" class="liexternal">schlau machen</a>.</p>
<p>Zun&#228;chst muss Ubuntuzilla installiert werden. Dazu wird noch immer APT genutzt; es braucht eine Zeile in der sources.list, welche mit diesem Befehl, der im Terminal ausgef&#252;hrt wird, eingef&#252;gt wird (alles in einer Zeile):</p>
<p><code>echo "deb http://switch.dl.sourceforge.net/project/ubuntuzilla/apt all main" | sudo tee -a /etc/apt/sources.list > /dev/null</code></p>
<p>Anschliessend braucht es den Schl&#252;ssel zur Quelle, der so zu holen ist:</p>
<p><code>sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com C1289A29</code></p>
<p>Danach folgt das obligate Update und schliesslich die Installation des Skriptes, welches dann die eigentliche Installation von SeaMonkey vornimmt:</p>
<p><code>sudo apt-get update</code><br />
<code>sudo apt-get install ubuntuzilla</code></p>
<p>Ubuntuzilla wird im Terminal bedient. Um SeaMonkey zu installieren, braucht es folgenden Befehl, der unbedingt <strong>ohne sudo</strong> ausgef&#252;hrt werden muss:</p>
<p><code>ubuntuzilla.py -a install -p seamonkey</code></p>
<p>Das Skript begr&#252;sst den Benutzer und will dann sicherstellen, dass die richtige oder aktuelle Version heruntergeladen wird und erwartet daf&#252;r ein simples Ja oder Nein.</p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/11/sm-01.png" alt="SeaMonkey" title="SeaMonkey" width="480" height="327" class="aligncenter size-full wp-image-5703" /></p>
<p>Nach diesem Schritt wird die Sprache des Browsers ausgew&#228;hlt. Deutsch ist die Nummer drei. Diese muss dann noch best&#228;tigt werden und schliesslich beginnt der Download. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/11/sm-02.png" alt="SeaMonkey" title="SeaMonkey" width="480" height="327" class="aligncenter size-full wp-image-5704" /></p>
<p>Falls Firefox auf dem System installiert ist, fragt das Skript nach, ob es auf alle Plugins, welche Firefox nutzt, verlinken soll. Das ist recht sinnreich, finde ich, zumal dann schon alles l&#228;uft. Schliesslich will das Skript noch wissen, ob es ein Starter anlegen soll und ob es bei Aktualisierung der gerade eben installierten Paketen aktiv werden soll. Falls SeaMonkey aus den ordentlichen Paketquellen von Ubuntu jetzt noch installiert ist, sollte es nun entfernt werden:</p>
<p><code>sudo apt-get remove seamonkey</code><br />
<code>sudo apt-get autoremove</code></p>
<p>AutoRemove sollte wegen den Zusatzprogrammen von SeaMonkey aufgerufen werden, da diese mit dem schlichten Remove-Befehl nicht entfernt werden. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/11/sm-03.png" alt="SeaMonkey" title="SeaMonkey" width="480" height="327" class="aligncenter size-full wp-image-5709" /></p>
<p>Damit ist die Installation abgeschlossen. S&#228;mtliche Optionen und Schalter, welche mit Ubuntuzilla verwendet werden k&#246;nnen, sind <a href="http://sourceforge.net/apps/mediawiki/ubuntuzilla/index.php?title=Main_Page#Installation" class="liexternal">hier auf dem Projekt-Wiki notiert</a>. SeaMonkey ist im deutschen Gnome-Men&#252; unter <em>Anwendungen / Internet / SeaMonkey</em> zu finden. Der Browser gef&#228;llt mir ganz gut und hat im Vergleich zur Vorg&#228;nger-Version eine Menge neuer Features bekommen. Die Details stehen in den <a href="http://www.seamonkey-project.org/releases/seamonkey2.0/" class="liexternal">Versionsnotizen</a>. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/11/sm-04.png" alt="SeaMonkey" title="SeaMonkey" width="480" height="463" class="aligncenter size-full wp-image-5710" /></p>
<p>Aber auch das Mailprogramm gef&#228;llt mir ganz gut, wobei dort meiner Meinung nach die Verwandtschaft zu Thunderbird deutlich auff&#228;llt. Auch <a href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/71" class="liexternal">Enigmail</a> funktioniert damit. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/11/sm-05.png" alt="SeaMonkey" title="SeaMonkey" width="480" height="356" class="aligncenter size-full wp-image-5718" /></p>
<p>Ich habe immer gerne einen oder zwei alternative Browser nebst dem Firefox zur Verf&#252;gung. Und dazu bietet sich die aktuelle Version des SeaMonkeys geradezu an. Wer auf Ubuntuzilla verzichten will, kann sich die ganze Geschichte auch manuell zusammenschustern. </p>

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 <br /><br /></p>
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