Mit ‘ubuntuusers.de’ getaggte Artikel

Lenovo ideapad S12 und Natty Narwhal mit WLAN

Samstag, 07. Mai 2011

Inzwischen ist Ubuntu Natty Narwhal freigegeben worden und Unity hat sich trotz einiger Bedenken mindestens bis zu jetzigem Zeitpunkt durchsetzen können. Es gibt noch immer genügend Menschen, die gegenüber Unity sehr skeptisch eingestellt sind, was ich grundsätzlich befürworte. Zwar meine ich, dass sich Canonical etwas sehr spezielles für Ubuntu einfallen lassen sollte, wenn das Unternehmen während den nächsten drei Jahren in die Gewinnzone kommen möchte. Aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht zu Lasten der Benutzer.

Wie dem auch sei; ich habe auf meinem Reiselaptop, dem Lenovo ideapad S12 ebenfalls Ubuntu 11.04 installiert. Dabei ging selbstverständlich irgend etwas in die Hosen. Das muss so sein. Erwartungsgemäss lief das WLAN nicht, obschon der proprietäre Treiber bereits nach der Installation ohne Rückfrage an den Benutzer installiert war. Auf dem Forum von ubuntuusers.de fand ich denn auch sofort die Lösung.

Mit folgendem Befehl in der Konsole und einem darauf folgenden Neustart des Systems funktionierte das WLAN wieder:

echo 'options acer_wmi wireless=1' | sudo tee /etc/modprobe.d/acer-wmi.conf

Ansonsten läuft das System mehr oder weniger stabil, nicht besonders schnell, aber doch brauchbar. Unity ist nicht unbedingt die erste Wahl meiner Arbeitsumgebung, aber ich will mir das Teil doch einmal gründlich ansehen.

Der Ubuntu-Wochenrückblick stirbt noch einmal

Dienstag, 21. Dezember 2010

Ziemlich genau vor einem Jahr schrieb ich schon einmal trauernde Worte rund um den Ubuntu-Wochenrückblick. Damals entschied man sich, den Rückblick zugunsten einer kurzen Zusammenfassungen sterben zu lassen, was dann aber doch nicht geschah. Der UWR bestand weiterhin, bis heute. Und ich durfte die meist sehr gut aufbereiteten Informationen für RadioTux vertonen. Jetzt scheint er wieder auf der Bahre zu liegen; aus denselben Gründen wie letztes Jahr: Es sind zu wenig Menschen da, die sich aktiv beteiligen wollen und / oder können. Das Zusammentragen und Redigieren der Infos rund um Linux und Ubuntu geschieht nicht von alleine; es braucht Einsatz, Zeit, Lust und Engagement.

Im Moment meine ich zu erkennen, dass es der deutschen Ubuntu-Community gar nicht so gut geht. Vieles geht schief, an machen Orten passiert gar nichts und dort, wo noch gearbeitet wird, müllt man sich mit internen Regeln dermassen zu, dass ein flüssiges Arbeiten nicht mehr möglich ist. Das deutsche LoCo-Team ist am Ende pfeifft aus den letzten Löchern und damit ist die Durchführung der Ubucon als grösste deutschsprachige Veranstaltung rund um die Gemeinschaft von Ubuntu nicht mehr sichergestellt.

Aus privaten Gründen musste ich mich ziemlich stark aus der Community zurückziehen und komme nur langsam wieder in die Gänge. Offenbar gehört es heute zum guten Ton, diejenigen Posten in der Community zu besetzen, welche am ehesten zu Ruhm und Ehre führen. Dirk hat das neulich treffend beschrieben. Dafür bleiben diejenigen Posten, die Knochen- und Fliessbandarbeit fordern, unbesetzt. Das geschah ganz offensichtlich auch beim UWR-Team. Alleine stemmt ein solcher Rückblick niemand; dazu braucht es ein Team von engagierten “OpenSourclern”.

Es wird deutlich kühler rund um Ubuntu, finde ich. Es gibt sicherlich weitere sehr gute Linux-Distributionen, das steht für mich ausser Frage. Ich entschied mich damals für Ubuntu, weil es einfach zu bedienen ist und weil mich die Gemeinschaft und der Grundgedanke von Ubuntu begeistert hat. Diese Begeisterung verzieht sich langsam, Nebel steigt auf. Selbstverständlich gehöre ich auch zur Gemeinschaft und somit trage meinen Teil an der Verantwortung mit. Ich weiss, dass ich mich noch mehr hätte engagieren können. Es ist alles eine Frage des Masses und – bei offenen Gemeinschaften ohnehin – eine Frage des Wollens.

Gemeinschaften entwickeln sich oder gehen in die andere Richtung, sterben gar. Das gehört zum Leben und zum Sein. Ubuntu hat sich aus meiner Sicht während den letzten Monaten stark verändert; auch durch und mit Canonical. Nicht alles, was passierte, finde ich gut. Einiges davon halte ich für falsch, anderes ist weniger wichtig. Wir werden sehen, was und das Neue Jahr beschert.

Auf jeden Fall ist es mehr als schade, dass der UWR verschwinden soll. Wer Lust und Zeit hat, kann sich gerne einbringen und mithelfen, den UWR am Leben zu erhalten.

ubuntuusers.de und Mark Shuttleworth

Donnerstag, 24. Juni 2010

Der LinuxTag zu Berlin liegt nun schon einige Tage zurück. Dank dem grossen Einsatz von zwei Mitstreitern im Hintergrund von RadioTux sind nun alle Interviews, welche wir am LinuxTag geführt und live gestreamt haben, geschnitten und auf radiotux.de verfügbar. Vielen Dank an Heinz und Tobias! Und damit ist auch der Samstag verfügbar, an dem wir das Thema Ubuntu fokussiert haben. Dazu führten wir ein Interview mit verschiedenen Leuten von ubuntuusers.de, Daniel Holbach war bei uns, wir sprachen über Kubuntu und Communtu und Mark Shuttleworth gab uns auch ein Interview. Aber auch Gnome 3.0 war ein Thema und natürlich Debian. Der gesamte Sendeplan mit den Verlinkungen zu den einzelnen Interviews, welche nun alle als Podcast zur Verfügung stehen, ist hier zu sehen.

Gegen Ende der Messe führten wir am Stand unter den Redaktoren eine Schlussrunde durch, in der wir uns auch etwas daneben benehmen durften. Faxen und Witze, Ulk und Spass gehören in dieser Schlussrunde aus historischen Gründen zum Inhalt. Nach insgesamt fünf Tagen Messe und etlichen Interviews waren wir denn auch ziemlich ausgelaugt und erfreuten uns daher, dass wir einmal ganz locker und spassig sein durften. Unser Erguss ist ebenfalls online verfügbar.

Sechs Tage in Berlin für Linux

Montag, 14. Juni 2010

Schon ist der grösste Event im deutschsprachigen Raum zum Thema OpenSource und Linux wieder Geschichte. Der LinuxTag in Berlin ist vorbei; ich behalte ihn mit tiefen Eindrücken in Erinnerung. Am vergangenen Dienstag flog ich nach Berlin, um am Aufbau des Standes von RadioTux zu helfen und um die ersten Interviews für das freie Radio aufzuzeichnen. Darauf folgten vier volle Tage an der Messe, die ich jeweils im Dienste von RadioTux verbrachte und schliesslich am gestrigen Sonntag der Rückflug nach Zürich.

LinuxTag

Beim Hinflug dachte ich daran, dass ich eigentlich privilegiert wäre. Denn ich kann einfach so Urlaub nehmen, nach Berlin fliegen und dort fünf Tage lang meinem Hobby frönen, ein Hotel bezahlen und für andere Kosten aufkommen. Das kann nicht jeder oder mindestens nicht in der Weise. Andererseits stecken viel Arbeit, viel, sehr viel Zeit und natürlich auch andere Ressourcen da drin. Und doch ist es etwas besonderes, wenn man einfach so ausserhalb der beruflichen Umfeldes an einer Messe im OpenSource-Bereich mithelfen kann.

Wir hielten bei RadioTux über 60 Interviews, dazu streamten wir Vorträge und andere Präsentationen. Ausserdem lieferten wir einen Livestream von der Univention-Bühne und zeitweise von der OpenSource-Arena aus. Unser Bürgermeister legte sich voll in das Zeug und zauberte einen wirklich guten und inhaltlich reichlich angefüllten Sendeplan hervor, die Interviewpartner waren allesamt kompetent und spannende Leute. Es hat grossen Spass gemacht, die Menschen zu befragen und dabei habe ich eine ganze Menge gelernt. Die einzelnen Beiträge, welche wir live streamten, werden nach und nach als Podcast auf der Website von RadioTux zur Verfügung gestellt.

Auch Ubuntu war reichlich vertreten, ausserdem widmeten wir von RadioTux aus den Samstag dem Thema Ubuntu. Dabei sind einige interessante Inhalte entstanden; wir haben dazu schon auf Ikhaya berichtet. Ebenfalls war der Begründer von Ubuntu, Mark Shuttleworth, am LinuxTag und an der Schlussfete von Ubuntu-Berlin anwesend und gab während der Messe ein Interview und hielt einen Vortrag. Dabei hat mich gestört, dass bei Mark immer mehr Aufwand betrieben wurde, als bei andern Gästen. So auch an unserem Stand bei RadioTux. Es hatte sich während den vier Tage kaum jemand darum gekümmert, ob die Mikrofone am Univention-Stand für die Gäste und Interview-Partner richtige platziert und eingestellt waren. Aber als Herr Shuttleworth kam, kümmerten sich alle RadioTuxler darum. In der Linux-Welt schleicht sich die gleiche Hörigkeit gegenüber Göttern ein, wie überall sonst auch. Ich mag es nicht, wenn Menschen aufgrund ihrer Medienstärke und ihres Geldes bevorzugt werden. Ich will hier keineswegs die Leistungen von Mark Shuttleworth schmälern, aber er ist einer von vielen, wie wir auch. OpenSource und Community funktioniert aufgrund der Mannigfaltigkeit und der Vernetzung der Einzelnen. Sein Geld allerdings, beziehungsweise die Menge davon, sticht schon heraus. Selbstverständlich hallt in meiner Kritik eine gehörige Portion Neid wider.

Währen der Messe konnte ich einige Bilder erzeugen, eine Auswahl daraus habe ich auf meiner Website platziert. Aufgrund des engmaschigen Sendeplans konnte ich nicht viel von der Messe sehen. Ich befand mich meist in unserer Halle, ab und zu lag ein kurzer Marsch zur OpenSource-Arena drin und das war es dann schon. Auch von der wunderschönen Stadt Berlin, die ich das erste Mal besuchen konnte, sah ich leider nicht sehr viel. Aber das, was ich wahrgenommen habe, hat mich überzeugt, hier noch einmal vorbeizukommen. Berlin ist eine Grossstadt, die eigentlich ein Dorf ist. Ich fand keine Hektik, eine eigentümliche, sympathische Ruhe liegt hier über der Stadt. Die Leute sind offen und freundlich, erzählen gerne von ihrer Stadt und sind allesamt von ihrer Heimat begeistert. Das steckt an. Ja, ich werde mit Bestimmtheit mit meiner Familie dieses Berlin noch einmal ansehen.

Der nächste LinuxTag im Jahr 2011 wird etwas früher ausfallen. Vom 11. bis 14. Mai sind dann die Tore zum grössten Event über Linux und OpenSource geöffnet. Ob ich dann wieder am RadioTux-Stand sein werde, oder vielleicht am Stand von ubuntuusers.de, das werde ich sehen. Es ist noch nicht einmal sicher, ob ich dannzumal überhaupt nach Berlin reisen kann.

ubuntuusers.de Teamtreffen in Essen

Montag, 10. Mai 2010

Zum ersten Mal durfte ich beim inzwischen zum vierten Mal durchgeführten Teamtreffen der Leute, die sich hinter den Kulissen von ubuntuusers.de befinden, teilnehmen. In der wunderschönen Villa Vogelsang zu Essen im Ruhrgebiet, welche als Linux-Hotel funktioniert, trafen sich am vergangenen Wochenende gut 30 der insgesamt knapp 70 Mitglieder aller Teams der grossen, deutschsprachigen Plattform für Ubuntu. Während insgesamt drei Tagen diskutierten wir über die Zukunft der Community, über Technik und natürlich auch über Inhalte und die Gemeinschaft als Ganzes. Dabei kam die eine, wichtige Komponente nicht zu kurz: Kennenlernen, Meinungen tauschen, Erkenntnisse teilen und ein grosse Priese Humor sowie eine gehörige Portion Bier. Der für mich ziemlich weite Weg nach Essen hat sich gelohnt! Es waren drei intensive und sehr eindrückliche Tage.

Als Mitglied des Ikhaya-Teams interessierten mich zunächst die Inhalte rund um das Portal von ubuntuusers.de, also dem Nachrichtenteil und dem Planeten. Aber auch alle andern Bereiche wie Wiki, Technik und Server und Forum sowie der gesamte Support-Bereich sind recht spannende Bereiche innerhalb der Aufgaben bei ubuntuuser.de. Ich konnte sehr viel über deren Arbeit lernen und in Erfahrung bringen und bekam einen Einblick in den Alltag eines Supporters oder Mitglieds des Webteams. Es ist wie bei vielen andern Begebenheiten im Leben auch: Schaut man sich eine Sachlage aus der Warte des Gegenübers an, sieht alles plötzlich etwas anders aus, Prioritäten verschieben sich und damit verändern sich auch die Ziele und Absichten. Eines schien mir während den drei Tagen in Essen deutlich und klar in unseren Teams manifestiert und gefestigt zu sein: Wir alle verfolgen das selbe Ziel und möchten eine freundliche, kompetente und langlebige Plattform für Menschen hier in unserem deutschsprachigen Raum aufrecht erhalten, die sich um die Anliegen rund um Ubuntu kümmert.

Für mich besonders toll waren die Begegnungen mit vielen Leuten, die ich bloss per Jabber, Forum oder IRC kannte und sie nun hier leibhaftig sehen und sprechen konnte. Wir nutzen die Zeit, um viele Gespräche zu führen, zu hören, wie andere ihre lokalen Herausforderungen rund um die Community lösen und so zu lernen und Neues zu entdecken. Dabei bestätigte sich einmal mehr, dass wir alle mehr oder weniger mit den gleichen Problemen kämpfen und schliesslich auch nur mit Wasser kochen. Aber auch für das körperliche Wohl wurde in ausreichender Weise gesorgt. Das Wetter liess am Samstag Grillen zu, ansonsten war es eher kühl und meist auch etwas feucht.

Das Linux-Hotel, in dem wir zum vergünstigten Tarif wohnen und arbeiten konnten, bot uns die nötige Ruhe. Das Hotel liegt etwas ausserhalb der Stadt in einem sehr ruhigen Viertel nahe der Ruhr. Es gibt viele grünen Flächen, Gelegenheiten für ein ruhiges Gespräch oder auch einfach Platz, um zu sein. Die Zimmer sind sauber gehalten, gut eingerichtet und bieten nebenher eine Reihe technischer Einrichtungen.

Solche Veranstaltungen bilden für mich die Perlen in der gesamten Arbeit in unserer Community und sie spornen an, weiter zu tun, sich erneut zu motivieren und zusammen in der Gemeinschaft etwas zu pflegen, das schlussendlich mehr ist, als “bloss” ein Betriebssystem und dessen Programme: Die Gemeinschaft von Menschen, die durch ein gleiches Interesse zusammenkommen und voneinander profitieren möchten. Ich werde wohl noch lange an die schönen und intensiven Tage in Essen zurückdenken. Gleichzeitig bedanke ich mich für die Organisation und Durchführung. Und wer weiss, vielleicht bin ich ja das nächste Mal wieder dabei, wenn sich die Menschen treffen, die grosse Teile ihrer Freizeit der Gemeinschaft zur Verfügung stellen.

Ach ja, während den Tagen sind etliche Bilder entstanden, von denen ich eine kleine Auswahl auf meiner Bilder-Datenbank veröffentlicht habe.

Ein Jahr Ubuntu Weekly-News auf RadioTux

Mittwoch, 21. April 2010

Fast habe ich den Termin verpasst: Am 9. April 2009 sprach ich noch etwas zaudernd auf Geheiss vom Bürgermeister in mein Mikrophon und gab den für mich ersten Ubuntu Wochenrückblick von ubuntuusers.de als “Ubuntu Weekly-News” bei RadioTux wieder. Inzwischen ist fast jede Woche ein solcher Beitrag bei RadioTux entstanden. An einigen Tagen reichte die Zeit einfach nicht und daher gab es hin und wieder keinen solchen Podcast. Doch seit dem ich im Team von Ikhaya mitwirken darf, rutschte der UWR in meiner Prioritätenliste etwas nach oben und ich versuche, den Beitrag noch am selben Abend, an dem er erscheint, fertig zu stellen. Immer wird das nicht klappen, aber ich hoffe doch, dass es zur Regel wird.

An dieser Stelle möchte ich ein dickes Dankeschön an die Crew des Ubuntu Wochenrückblicks richten. Da steckt eine grosse Arbeit dahinter und vielleicht schaffe ich es doch noch irgendwann einmal, dort mitzuwirken. Sobald unsere Release-Party vorbei ist und wir die Geburtstags-Folge von Deimhart produziert haben, kann ich mir wieder etwas mehr Zeit für andere Arbeiten nehmen, bevor dann der grosse Brocken namens LinuxTag zu Berlin auf mich wartet. Dort wirke ich dann im Dienste von RadioTux und stehe während vier Tagen mehr oder weniger im Dauereinsatz. Unser Adjutant Sirko schmiedet schon an den Schlachtplänen für das Programm.

Endlich Performance auf ubuntuusers.de

Donnerstag, 01. April 2010

Das war der April-Scherz 2010 vom Ikhaya-Team.

Seit Wochen ist es teilweise mühselig auf ubuntuusers.de. Nicht etwa wegen den Inhalten, die bestehen nach wie vor aus einer Substanz der ersten Güte. Vielmehr ärgert mich die Antwortzeit der Server, die bei dem Angebot von ubuntuusers.de eingesetzt werden. Die Maschinen lassen teilweise lange auf sich warten. Umso mehr freut es mich, dass die Kooperation mit Google nun doch noch zustande gekommen ist. Damit erhalten wir bei ubuntuusers.de eine völlig neue Server-Infrastruktur und dazu im Verlaufe der Zeit mannigfaltige Dienstleistungen aus dem Haus Google, die dem ganze Webauftritt und damit unserer Zunft einen grossen Dienst erweisen werden.

Darüber hinaus bietet Google genau dort, wo seine Kernkompetenz liegt, dem Portal seine Dienste an: Bei der lokalen Suche auf ubuntuusers.de. Ab und an passierte es nämlich, dass der Suchdienst auf uu versagt und eine fröhliche 500er-Meldung des Webservers angezeigt wurde, statt dass der Browser die Resultate der Suche präsentiert hätte. Also gewinnen auch in diesem Bereich schlussendlich die Benutzer.

Ich freue mich, dass die Plattform der grössten deutschsprachigen Community nun einen derart starken Partner gefunden hat. Google ist zwar nicht in allen Belangen ein Freund von mir – ich hatte in der Vergangenheit einige Vorbehalte anzumelden – aber in dieser Sache bin ich der Meinung, dass die Community der Gewinner ist. Die genauen Angaben zur Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien gibt es auf Ikhaya zu lesen.

Freundlicher Empfang beim Ikhaya-Team

Freitag, 19. März 2010

Ikhaya-TeamGestern Abend empfing ich die Einführung zum Ikhaya-Team auf ubuntuusers.de. Auf freundliche, humorvolle und vor allem kompetente Art und Weise durfte ich mir einen Überblick zeigen lassen, welches die Aufgaben des Ikhaya-Teams sind. Da laufen ganz spannende und zugleich lebendige Prozesse im Hintergrund ab, ausserdem steht ein recht leistungsfähiges CMS zur Verfügung. Die erfahrenen Jungs vom Team stellten mir die einzelne Schritte vor, um an der Front mitwirken zu können. Mir gefällt die lockere und humorvolle Art, wie die Menschen dort wirken, ohne dabei die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Viele der Entscheidungen basieren auf dem demokratischen Verständnis und der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung. Mir gefällt das! Übrigens hat das Nachrichten-Portal eine bewegte Geschichte hinter sich.

Dabei konnte ich seit Jahren wieder einmal an einem IRC teilnehmen. Die Art der Kommunikation ist nicht ganz mein Ding, das ist mir zu hektisch und zu unübersichtlich. Dafür ist praktisch jederzeit jemand da, den man etwas fragen kann. Und eine Antwort bekommt man offenbar immer, auch wenn es bloss ein gezielter, augenzwinkender Knie-Schuss ist, weil man Gnome statt KDE nutzt.

Ich freue mich auf die neue Aufgabe, die ich mit all den Ubuntu-Leuten im Team ausführen darf. Ich werde wohl am meisten davon profitieren, denn dadurch kann ich viel lernen und erfahre Neues. Ja, auch alte Säcke dürfen das Recht nutzen, zu lernen. Leider kann ich mir nicht alle Zeit der Welt nehmen, um dort mitzuwirken. Mittlerweile budgetiere ich meine Freizeit am obersten Limit und muss darauf achten, dass meine Familie und insbesondere unser Sohn nicht zu kurz kommen. Es ist eine wunderbare Zeit mit Ruben und die kann man nicht nachholen. Deswegen steht nicht nur im Zweifelsfall meine Familie auf dem Platz zwei, unmittelbar nach meinem Broterwerb. (Das Wort habe ich bei Dirk geklaut.) Und just auf dem Platz drei steht die Community. Ubuntu steht für “Menschsein in der Gemeinschaft” und das ist eine wahre Herausforderung!

Der Ubuntu-Wochenrückblick stirbt

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Soeben habe ich für RadioTux wohl den letzten Ubuntu-Wochenrückblick nicht nur in diesem Jahr aufgesprochen. Dort heisst es nämlich:

Da all unseren Aufrufen in diesem nun zu Ende gehenden Jahr leider so gut wie kein Anwender gefolgt ist, kann das Projekt „Ubuntu-Wochenrückblick (UWR)“ als gescheitert angesehen werden. [...] Das UWR-Team sieht sich daher außer Stande, den UWR in der bisherigen Form weiterzuführen.

In den Kommentaren lese ich dazu von Ubuntu Flo, dass es tatsächlich hart auf hart geht und Ressourcen fehlen würden:

Morgen kommt noch etwas mehr Text und Begründung dazu, aber wir (das Ikhaya-Team) pfeifen personell zurzeit aus dem letzten Loch.

Allerdings soll eine Mini-Version in Form einer Linksammlung bestehen bleiben und weiterhin gepflegt werden. Diese Version lässt sich dann aber wahrscheinlich nicht so ohne weiteres “radiogerecht” aufbereiten. Deswegen dürfte diese Ausgabe des UWR wohl mindestens vorläufig die letzte gewesen sein, die auf RadioTux wiedergegeben wird.

Ich finde das sehr schade, denn der Wochenrückblick hat mir immer sehr gut gefallen, auch wenn ich es nicht jedesmal schaffte, die “RadioTux-Version” bereitzustellen. Freilich, ich brauche nur auszuwählen, welche Artikel ich daraus entnehmen möchte, so dass ein Beitrag in der Länge von vier bis fünf Minuten entsteht. Aber mit Schneiden und Konfektionieren braucht das meist etwas mehr als eine Stunde, bis dann auch das File hochgeladen und der Blogbeitrag bei RadioTux verfasst ist. Nicht viel Zeit, aber auch diese muss ich irgend woher nehmen.

Aber ich verstehe die Entscheidung des UWR-Teams. Ich hätte gerne etwas dazu beigetragen, aber meine Ressourcen sind schon strapaziert. “Weniger ist mehr” gilt wohl nicht nur für den Ubuntu-Wochenrückblick, sondern auch für mich. Das, was man tut, richtig erledigen und dafür etwas weniger. Mindestens ist das die bessere Variante, als Vieles zu tun, das dann bloss halbherzig erledigt wird. Und vielleicht erlebt ja der UWR eine erneute Wiedergeburt.

Unerwartetes Geschenk aus dem Norden

Sonntag, 27. Dezember 2009

Ganz unerwartet komme ich in den Genuss einer Erwähnung auf Ikhaya von ubuntuusers.de. Der Verlag Galileo stellte dem Verlag einige Bücher zur freien Verfügung bereit und die Jungs von ubuntuusers.de beschenkten damit einige Menschen, die stellvertretend für die ganze Gemeinschaft genannt werden. Ich habe dazu einige Gedanken lautsprachlich festgehalten:

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Audio-Datei herunterladen (mp3, 3:24 Min, 4.2 MB)

Ich wünsche uns allen eine gute Zeit und bedanke mich bei allen Menschen, die sich für die freie Software und deren Welten engagieren.