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	<title>ubuntublog.ch &#187; Webentwicklung</title>
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		<title>Webentwicklung mit CakePHP</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 10:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Hanhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Applikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Apache]]></category>
		<category><![CDATA[CakePHP]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>B&#252;cher aus dem Hause <a href="http://www.oreilly.de/" class="liexternal">O&#8217;Reilly</a> mag ich sehr, da sie einerseits eine hohe Qualit&#228;t aufweisen &#8211; ich meine inhaltlich &#8211; und andererseits sind sie meist auch anspruchsvoll. Allerdings kosten die Schinken meist auch etwas mehr, als ein Buch von <a href="http://www.mut.de/" class="liexternal">Markt und Technik</a>, <a href="http://www.franzis.de/" class="liexternal">Franzis</a>, <a href="http://www.databecker.de/" class="liexternal">Data Becker</a> oder einem &#228;hnlichen Verlag. Vor ein paar Tagen lag das Buch <a href="http://lesen.tuxhart.ch/single.php?IDBuch=43" class="liexternal">Webentwicklung mit CakePHP</a> in meinem Briefkasten. Bisher h&#246;rte ich bloss am Rande von diesem Framework, ausser am <a href="http://www.barcamp.li/index.php/BarCamp_Liechtenstein_2009" class="liexternal">BarCamp zu Liechtenstein</a>; dort setzte ich mich in die Session von <a href="http://www.baldenhofer.eu/blog/" class="liexternal">Roland</a> und sah mir an, wie in knapp 45 Minuten eine Webapplikation entstand. Mit <a href="http://cakephp.org/" class="liexternal">CakePHP</a>.</p>
<p>Das Buch entstand im Jahre 2008, verfasst haben es <a href="http://www.lastcode.com/" class="liexternal">Dirk Ammelberger</a> und <a href="http://www.robertscherer.de/" class="liexternal">Robert Scherer</a>. Beides sind Koryph&#228;en im Bereich der Webentwicklung und dem dazugeh&#246;rigen Umfeld. Ich befinde mich nun mitten in der Arbeit mit diesem Buch und darf mit &#220;berzeugung sagen, dass nicht nur CakePHP eine feine Sache ist, sondern auch das Buch selbst. </p>
<p><a href="http://lesen.tuxhart.ch/single.php?IDBuch=43" class="liimagelink"><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2010/02/cakephp.png" alt="" title="cakephp" width="480" height="617" class="alignnone size-full wp-image-7121" /></a></p>
<p>Es ist nicht f&#252;r Computer-Einsteiger geschrieben, das geht auch aus der Einleitung hervor. Ein paar Grundkenntnisse zu PHP, MySQL, SQL und den Relationen in einer modernen Datenbank sowie dem objektorientierten Verhalten einer Programmiersprache reichen aber aus, um gut damit zurechtzukommen. Mindestens nehme ich die Inhalte so wahr und ich bin bei weitem kein Profi in diesen Dingen, h&#246;chstens ein interessierter Amateur. Die Einleitung halte ich f&#252;r sehr gelungen, denn darin bekomme ich sauber erkl&#228;rt, was CakePHP ist, wozu ein Framework dient und welche Mittel ich brauche, um damit arbeiten zu k&#246;nnen. Im Anschluss an die Einleitung folgen dann die Anweisungen und Tipps zur Installation, welche f&#252;r Linux, Mac und sogar Windows erkl&#228;rt werden. Dabei kommt nicht nur das Framework an sich zur Sprache, sondern auch die Datenbank, der Webserver und der PHP-Interpreter. Ich weiss zwar bis heute nicht, was PHP auf einem Windows-Rechner zu suchen hat und weshalb ein Apache auf dieses Betriebssystem gezwungen werden soll, aber das soll ja nicht meine Sorge sein. Wer ein <a href="http://www.wampserver.com/" class="liexternal">WAMP</a> haben will, soll es sich halt zurechtschustern. Leider wird im Buch die Installation von der CakePHP-Konsole f&#252;r Linux mit keinem Wort erw&#228;hnt, bloss Windows und Mac werden behandelt. Dort stehe ich im Moment noch etwas vor dem Berg, aber das werde ich noch l&#246;sen.</p>
<p>V&#246;llig neu war mir auch, dass CakePHP ein Abbild eines Frameworks ist, das sich bei <a href="http://www.ruby-lang.org/de/" class="liexternal">Ruby</a> wiederfindet. <a href="http://rubyonrails.org/" class="liexternal">Ruby on Rails</a> hat ja der Programmiersprache Ruby zu einer richtigen Renaissance verholfen. Es ist ein Framework eben f&#252;r Ruby, das sich sehr erfolgreich verbreitet hat. CakePHP soll in etwa dasselbe f&#252;r PHP sein. </p>
<p>Danach wird Schritt f&#252;r Schritt mittels einem imagin&#228;ren Projekt jede Funktion vom Framework besprochen und mit &#8220;lebendigen&#8221; Beispielen erkl&#228;rt. Zuvor lernen aber die Leser noch eine Menge wichtiger Fakten &#252;ber die Arbeitsweise von CakePHP. F&#252;r besonders spannend halte ich das Grundprinzip <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Model_View_Controller" rel="nofollow" class="liwikipedia">MVC</a>, welches daf&#252;r sorgt, dass die Datenhaltung, die Darstellung und die Logik sauber voneinander getrennt werden &#8211; <a href="http://wordpress-deutschland.org/" class="liexternal">WordPress</a> l&#228;sst gr&#252;ssen&#8230; Aber auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DRY" rel="nofollow" class="liwikipedia">DRY</a> finde ich essentiell wichtig, denn ich wiederhole mich wirklich nicht gerne beim Coden; das ist langweilig und das Resultat birgt grosse Fehlerquellen in sich. Die Beispiele und Erkl&#228;rungen im Buch weisen eine hohe Qualit&#228;t auf und der Lerneffekt ist &#8211; mindestens bei meiner suboptimalen Intelligenz &#8211; sehr hoch. Es macht Spass, mit diesem Buch zu lernen.</p>
<p>Auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/AJAX" rel="nofollow" class="liwikipedia">AJAX</a> ist ein Thema in diesem Buch. Soweit bin ich aber noch nicht vorgestossen, ich habe aber gesehen, dass mitunter auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DHTML" rel="nofollow" class="liwikipedia">DHTML</a> besprochen wird. Das ist ein heikles Thema, besonders die Barriere-Freiheit ist dort gef&#228;hrdet. Ich bin gespannt, was dort zu lesen ist. </p>
<p>F&#252;r meine Tests und kleinen Applikationen habe ich die Installation von CakePHP auf meinem Server zu Hause durchgef&#252;hrt. Das ist ein Uralt-PC, auf dem ein Ubuntu-Server 8.10 rennt. Die Maschine ist von aussen nicht zu erreichen. Ich mag es nicht besonders, wenn ich auf meinem Notebook PHP, MySQL-Server, Apache, PHPMyAdmin und allenfalls weitere Dienste sowie das Framework installieren soll. Genau f&#252;r solche Anforderungen besitze ich noch immer diesen alten PC, der wohl aus dem Jahre 2003 stammt. Allenfalls braucht es noch das CLI-Paket f&#252;r PHP:</p>
<p><code>sudo apt-get install php5-cli</code></p>
<p>Grunds&#228;tzlich k&#246;nnte man unter Ubuntu das gesamte Framework <a href="http://packages.ubuntu.com/de/karmic/cakephp-instaweb" class="liexternal">&#252;ber die Paketverwaltung installieren</a>. Das habe ich aber nicht getestet, zumal andere Komponenten benutzt werden als Apache und Konsorten. </p>
<p>Zusammen mit diesem Buch kann ich mich mindestens in das Framework einarbeiten. Wer sich f&#252;r CakePHP interessiert und noch nicht alle Feinheiten kennt, d&#252;rfte mit diesem Buch gut bedient sein. Aber auch Leute, die das Framework noch gar nicht kennen, aber das n&#246;tige &#8220;Meta-Grundwissen&#8221; mitbringen, werden damit sofort zurechtkommen.</p>
<p>Noch ein Satz zum Buch selbst, also zur Bindung: Ich kenne sehr viele verschiedene Buchbindungen, habe auch schon selbst B&#252;cher gebunden. Ich werde es einem Buchbinder niemals verzeihen, wenn er kein Buchzeichen &#8211; in Form eines Stoffbandes, das im R&#252;cken verleimt ist &#8211; einsetzt. Bei einem Buch dieser Preisklasse geh&#246;rt mindestens ein Buchzeichen dazu. Die Bindung an sich ist sauber und qualitativ in Ordnung, aber es ist eben doch keine Deutsche Wertarbeit, wenn das Buchzeichen fehlt. </p>
<p><a href="http://lesen.tuxhart.ch/single.php?IDBuch=43" class="liexternal">Webentwicklung mit CakePHP</a> tr&#228;gt die ISBN-Nummer 978-3-89721-863-5 und ist im Handel f&#252;r ungef&#228;hr 30 Euro zu haben.</p>

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 <br /><br /></p>
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