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	<title>ubuntublog.ch &#187; XP</title>
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	<description>Debian und Ubuntu beobachtet</description>
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		<title>VMWare-Server auf Ubuntu installieren</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 06:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Hanhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Applikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssystem]]></category>
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		<description><![CDATA[Den VMWare-Server 2.0 (aktuell in der Version 2.01) gibt es ja kostenlos, ist allerdings Closed Source. Das d&#252;rfte f&#252;r Einige ein KO-Kriterium sein. Es gibt zwar einige OpenSource-Angebote bei VMWare, aber die nutze ich nicht. Ich habe das Produkt trotzdem auf einem Ubuntu-Server ausprobiert &#8211; mehr aus Interesse an der Sache. Dazu nutze ich einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den <a href="https://www.vmware.com/freedownload/p/download.php?product=server20" class="liexternal">VMWare-Server 2.0</a> (aktuell in der Version 2.01) gibt es ja kostenlos, ist allerdings <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Closed_Source" rel="nofollow" class="liwikipedia">Closed Source</a>. Das d&#252;rfte f&#252;r Einige ein KO-Kriterium sein. Es gibt zwar einige <a href="http://www.vmware.com/download/server/open_source.html" class="liexternal">OpenSource-Angebote</a> bei VMWare, aber die nutze ich nicht. Ich habe das Produkt trotzdem auf einem Ubuntu-Server ausprobiert &#8211; mehr aus Interesse an der Sache. Dazu nutze ich einen Ubuntu-Server 9.04 auf einem etwas &#228;lteren Desktop-Rechner. </p>
<p>Zun&#228;chst braucht es zwei Pakete, damit die Installation des VMWare-Servers den Kernel anpassen kann. Falls bereits ein Kernel kompiliert wurde, sind die Pakete nat&#252;rlich schon vorhanden. </p>
<p><code>sudo apt-get install linux-headers-`uname -r`</code><br />
<code>sudo apt-get install build-essential</code></p>
<p>Danach l&#228;dt man sich das Archiv herunter; wie &#252;blich bei den Anbietern von geschlossenem Quellcode, wollen die wissen, wer sich das Paket holt und so braucht es ein Login, den man sich nach der Beantwortung von etwa 10.000 v&#246;llig uninteressanten Fragen beschaffen kann. Dann entpackt man das Archiv am besten auf dem Home-Verzeichnis des Servers und bekommt damit das Verzeichnis <code>vmware-server-distrib</code>. </p>
<p>Und so kann man bereits mit der Installation beginnen. Im Verzeichnis befindet sich die Datei <code>vmware-install.pl</code>, welche per <code>sudo</code> aufgerufen wird:</p>
<p><code>sudo ./vmware-install.pl</code></p>
<p>Danach wird man recht gut durch die Installation gef&#252;hrt, Herausforderungen, die ich nicht l&#246;sen konnte, begegnete ich keinen. </p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/05/11.png" alt="Installation per Console" title="Installation per Console" width="480" height="333" class="aligncenter size-full wp-image-2687" /></p>
<p>Einzig habe ich es vers&#228;umt, w&#228;hrend der Installation den User mit Admin-Rechten f&#252;r den VMWare-Server anzugeben. Deswegen konnte ich mich nachher nicht per VMWare Infrastrucure Web Access einloggen. Denn das Skript nimmt dann an, dass der User <code>root</code> die Rechte bekommt und den gibt es ja bekanntlich normalerweise auf einem Ubuntu-System nicht.</p>
<p>Abhilfe schafft die Bearbeitung der Datei <code>authorization.xml</code> mit Root-Rechten:</p>
<p><code>sudo vim /etc/vmware/hostd/authorization.xml</code></p>
<p>Dort sollte dann der Wert <code>&lsaquo;acedatauser&rsaquo;root&lsaquo;/acedatauser&rsaquo;</code> gesucht werden, so dass die Zeichenfolge root durch den Benutzer, der in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sudo" rel="nofollow" class="liwikipedia">sudoers</a> steht, ersetzt werden kann. Danach muss der entsprechende VMWare-Server-Dienst neu gestartet werden:</p>
<p><code>sudo /etc/init.d/vmware-mgmt restart</code></p>
<p>Und dann l&#228;sst sich eine Verbindung via Webbrowser auf die Verwaltung herstellen:</p>
<p><code>https://ServerNameOderIP:8333</code></p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/05/2.png" alt="Verbindung via Browser" title="Verbindung via Browser" width="480" height="435" class="aligncenter size-full wp-image-2692" /></p>
<p>Wie eine virtuelle Maschine erzeugt wird, m&#246;chte ich hier nicht weiter erl&#228;utern, da der Prozess sehr einfach ist. Wichtig scheint mir dazu noch, dass das Plugin f&#252;r den Browser, mit dem direkt auf den Desktop eine virtuellen Maschine geschaut werden kann, nicht immer einwandfrei funktioniert. Ich musste beim Firefox die Installation zwei mal durchf&#252;hren, bis es geklappt hat. Nach dem ersten erfolglosen Versuch l&#246;schte ich den Ordner <code>VMwareVMRC@vmware.com</code> im Verzeichnis <code>~.mozilla/firefox/NameDesProfils/extensions</code> und <a href="https://server:8333/ui/help/en_US/wwhelp/wwhimpl/js/html/wwhelp.htm?context=VI_Web_Access&#038;topic=WAC_RemoteConsolePlugin&#038;tab=contents&#038;accessible=true" class="liexternal">installierte</a> danach die Erweiterung erneut. Dann klappte es.</p>
<p><img src="http://ubuntublog.ch/wp-content/uploads/2009/05/3.png" alt="Remote Desktop Konsole" title="Remote Desktop Konsole" width="480" height="371" class="aligncenter size-full wp-image-2695" /></p>
<p>Mit dieser Erweiterung wird dann der Remote Desktop in einem eigenen Fenster dargestellt. Ganz praktisch. Leider brachte ich die Applikation vmware-server-console nicht zum Laufen. Es gibt zwar ein <a href="http://communities.vmware.com/thread/113320" class="liexternal">HowTo</a> zum Fehler</p>
<blockquote><p>Unable to connect to the remote host: 501 Global command GLOBAL server-vmdb to non-host agent targets not supported.</p></blockquote>
<p>aber der Aufwand lohnt sich nicht, denn die Konsole via Browser ist ausreichend. </p>
<p>Der physische Server, auf dem der VMWare-Server rennt, sollte m&#246;glichst <a href="http://www.vmware.com/de/products/server/faqs.html" class="liexternal">&#252;ppig ausgestattet</a> sein und ein etwas modernerer Prozessor aufweisen, damit die virtuellen Maschinen fl&#252;ssig laufen. In meinem Fall ist der Server zu schwach und das Arbeiten mit den virtuellen Instanzen l&#228;uft z&#228;h. Aber ein Versuch war es wert und bei Bedarf greife ich nat&#252;rlich gerne auf die gute, alte <a href="http://www.virtualbox.org/" class="liexternal">VirtualBox</a> zur&#252;ck.</p>

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 <br /><br /></p>
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