DropBox unter Debian Lenny nutzen
Nebst UbuntuOne gibt es ja noch die DropBox – oder eher umgekehrt. Beides sind “Online-Festplatten” mit einigen Zusatzdiensten, die bis zu einem gewissen Grad kostenlos zu nutzen sind. Bei UbuntuOne steht ja noch der Zugriff via Browser offen, auch wenn man kein Ubuntu 9.04 oder höher nutzt. Die DropBox lässt sich unter Lenny ganz gut nutzen. Dort steht der Zugriff via Browser nicht zur Verfügung, der Client muss also installiert werden. Dafür kann man sich Files in die DropBox mailen, was UbuntuOne meines Wissens (noch) nicht anbietet. Allerdings muss man die DropBox unter Debian manuell installieren, was aber keine grosse Sache ist. Gemäss der readme braucht es die beiden Pakete libnautilus-extension-dev und libnotify-dev. Die reichten aber bei mir nicht aus, um zu “maken”. python-docutils fehlte da bei mir noch. Also habe ich die drei Pakete installiert:
apt-get install libnautilus-extension-dev libnotify-dev python-docutils
Die Source bekommt man natürlich auf der DropBox-Website. Die muss entpackt werden und dann lässt sich die Software wie gewohnt installieren, in dem man in das Verzeichnis der entpackten Dateien wechselt und dann
./configure
make
make install
in der Konsole mit root-Rechten eingibt. Danach erfolgt der automatische Download des Wizards und schliesslich kann man mit der Einrichtung der DropBox beginnen. Läuft prima, auch unter Lenny!
Ob ich nun UbuntuOne oder die DropBox nutze, spielt wohl technisch eine Rolle, philosophisch ist es aber Hans wie Heiri, was ich tue. Denn beide Varianten sind nicht frei und widerstreben mir ein klein wenig. Aber doch zu seicht, als dass ich die Software nicht nutzen würde. Bei UbutuOne gibt es vielleicht auch bald einmal ein “Hack”, um das Teil auch ausserhalb von Jaunty zu nutzen. Aber dort steht ja – wie schon erwähnt – der Zugriff über den Browser zur Verfügung.


03. Juli 2009 um 08:05 Uhr
“Die DropBox lässt sich unter Lenny ganz gut nutzen. Dort steht der Zugriff via Browser nicht zur Verfügung, der Client muss also installiert werden.”
Hmm, das ist aber nicht so ganz richtig. In Dropbox gibt es sehr wohl auch ein Browserinterface. Allerdings weiß ich zugegeben nicht inwieweit sich dies von UbuntuOne unterscheided.
03. Juli 2009 um 09:06 Uhr
Hi,
ich nutze Dropbox mittlweile auch schon ein Weile und bin bisher echt begeistert. Sicherlich ist das Projekt nicht OpenSource, aber das stört mich bisher nicht. Ich lade dort auch keine sensiblen Daten hoch.
Theoretisch müsste es auch möglich sein, einen verschlüsselten Container in das Verzeichnis zu setzen. Werde das mal ausprobieren.
Für UbuntuOne bin ich angemeldet, aber leider noch nicht in der Beta drin. Kann nur hoffen, dass es keine Dropbox-Kopie wird sondern auch ein paar eigene Ideen einbringt.
Dropbox hat immerhin den riesen Vorteil, dass es Platformübergreifend funktioniert.
Grüße
03. Juli 2009 um 09:56 Uhr
Ich nutze Dropbox sogar ausschließlich über den Browser. Grundsätzlich brauche ich sowas ja nicht, aber solche Dienste sind eine gute Antwort auf die Frage: “Wo kann ich mal eben das neue iso-image hochladen und Anderen zur Verfügung stellen?”.
03. Juli 2009 um 11:52 Uhr
Ich nutze vor allem die DropBox, einfach weil sie im Moment, anders als Ubuntu One, einen Client für Linux, Mac und Windows bietet. Bei Ubuntu One stört mich darüber hinaus das sich der Client beim Systemstart nicht automatisch am Server anmeldet wenn eine Internetverbindung besteht. Übrigens funktioniert das Anlegen eines TrueCrypt Containers in der DropBox prima und sogar ohne dass jedes mal der ganze Container neu hochgeladen werden muss – siehe hier:
http://stadt-bremerhaven.de/20.....der-cloud/
03. Juli 2009 um 12:57 Uhr
Das ist interessant. Wenn das Zusammenspiel mit TrueCrypt klappt, wäre das tatsächlich auch etwas für mich.
03. Juli 2009 um 21:38 Uhr
Ach leut nehmt halt einfach GMailFS bzw. ImapFS oder holt euch nen VServer und benutzt SSHFS. Dropbox ist doch bescheuert.
03. Juli 2009 um 23:34 Uhr
“Dafür kann man sich Files in die DropBox mailen”
Wie geht das? Ich finde dazu keine Einstellungsmöglichkeiten.
06. Juli 2009 um 21:09 Uhr
[...] Hanhart vom ubuntublog.ch wechselt zu Debian und installiert Dropbox, VirtualBox und [...]
27. Juli 2009 um 14:35 Uhr
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Man muss sich eben nur an einen neuen Speicherordner gewöhnen. Mehr nicht!
05. November 2009 um 16:03 Uhr
Es ist schon Wahnsinn: Um die paar bytes Dropbox unter Debian/testing zu installieren, bedarf es ca. 170/180 MB Systemdateien. Früher (vor 4 Wochen) mußte man eine simple *.tar.gz herunterladen. Daraus das Verzeichnis dist-dropbox kopieren. ./dropbox aufrufen und fertig. Es wurde sogar automatisch dropbox geupdated, wenn es eine neue Version gab.
Warum es DropBox unter Debian nicht gibt ist mir ebenfalls ein Rätsel.
05. November 2009 um 16:07 Uhr
Ich bin übrigens ohne Javascript unterwegs. Nach den diversen Captcha-Abfragen geht es nach dieser Meldung: “Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde freigegeben.” übrigens nicht weiter.
05. November 2009 um 17:30 Uhr
Danke für die Meldung, dieter. Mal sehen, was sich da machen lässt.
02. Dezember 2009 um 23:01 Uhr
Hallo!!!
Den Bericht von Herrn Eugen Singer kann ich nur bestätigen!!!!!!
Der Wahnsinn hab mich angemeldet und find es einfach nur genial.
Die Dropbox aus Amerika ist aus der Steinzeit. Gold.de.nf (filerauscher)
Anschauen lohnt sich kann man ja kostenlos testen!!!!
Gruß Pierre
23. Januar 2010 um 15:52 Uhr
DropBox unter Debian nutzen…
Leider gibt es für Linux keine Debian-Pakate für die Dropbox. Die Ubuntu-Pakete / Repositories wollte ich dann doch nicht ausprobieren. Hier gibt es aber eine Anleitung, wie aus den Dropbox-Quellen das Paket einfach selbst "gebaut" …
23. Januar 2010 um 16:00 Uhr
Danke für Deine Hinweise. Ich habe das schon vor längerer Zeit ausprobiert und das klappte wunderbar.
Bei einem gerade neu aufgesetzten System fehlte jedoch auch noch das Paket “python-gtk2-dev”. Nach ./configure kam die Fehlermeldung, dass er “pygtk” nicht finden konnte, das führt dann zu obigen Paket.
21. April 2010 um 14:13 Uhr
[...] Dinge, die ich von Hand installieren muß. Total simpel war auch die Installation von Dropbox (hier [...]