gwibber – OpenSource Microblogging Client
Über das Blog von Oli bin ich auf Gwibber gestossen, ein OpenSource Microblogging Client für Gnome, der verschieden Social Networks anzapfen kann. Der Client unterstützt die sozialen Netzwerke Twitter, Identi.ca, Facebook, Flickr, Ping.fm, Jaiku, Laconi.ca, Pidgin und Digg. Ausserdem können übliche RSS-Feeds gezogen werden. Bis zur Ubuntu-Version 8.10 konnte der Client über Launchpad bezogen werden, ab 9.04 ist gwibber in den offiziellen Quellen enthalten und kann daher wie folgt installiert werden:
sudo apt-get install gwibber
Leider funktioniert im Moment die Anbindung an Twitter nicht, da offensichtlich auf Seite Twitter etwas an der API geändert wurde. Mindestens sehe ich das so im Buglisting. Die Meldung ist erst ein paar Tage alt und so darf man wohl davon ausgehen, dass bald eine geflickte Version bereitsteht.

Ansonsten scheint das Tool ganz gut zu sein. Es schmiegt sich gut an Gnome an und was ich besonders gut finde, ist die Möglichkeit, “normale” RSS-Feeds einzulesen. Damit lässt sich das Tool universeller nutzen.

Gwibber ist die erste Applikation unter Gnome für das Microbloggen, welche mir gefällt. Alle andern – es gibt ja nicht so viele – scheitern irgendwie am Aussehen oder an den Funktionen. Deswegen nutze ich bislang die Adobe Air Applikation TweetDeck.


20. April 2009 um 09:57 Uhr
*meld* Pidgin ist kein soziales Netzwerk. Wie ist das da oben in die Liste gerutscht? Auf der Gwibber-Homepage steht das nicht …
20. April 2009 um 10:14 Uhr
Leider scheint gwibber die Anzeige von Direct Messages nicht zu unterstützen, weshalb ich es leider nicht mehr weiter verwenden kann. Ansonsten hätte es mir auch sehr gut gefallen. Bleiber aber wohl auch weiter bei TweetDeck.
20. April 2009 um 10:37 Uhr
Stimmt, Wolfgang! Aber unterstützt wird das Anzeigen der in Pidgin verwendeten Verbindungen.
21. April 2009 um 10:39 Uhr
Es gibt sogar schon einen Wiki-Artikel, der auch recht ausführlich ist: http://wiki.ubuntuusers.de/Gwibber
03. Mai 2009 um 19:16 Uhr
[...] ich vor ein paar Tagen hier beschrieben habe, wollte sich Gwibber und Twitter nicht verstehen. Offenbar bestand ein Problem mit der API von [...]