Warum ich identi.ca statt Twitter nutze
Seit einigen Monaten nutze ich identi.ca, ein Dienst, der ähnlich wie Twitter funktioniert, im Moment aber noch bessere Features anbietet. Damit lassen sich Kurznachrichten absetzen, welche von den Nutzern gelesen werden, die mich quasi abonniert haben und umgekehrt. identi.ca basiert auf Laconica, welches frei ist und unter der GNU Affero General Public License steht. Mir gefällt identi.ca, weil sich darin viel weniger Menschen als bei Twitter aufhalten, es ist ruhiger, angenehmer. Natürlich spielt es eine Rolle, welchen und wievielen Nutzern ich folge. Ausserdem finde ich dort viele Linux- und Ubuntu-Leute.
Twitter funktioniert in etwa gleich, nutzt aber keine freie Software und – was für meine Verhältnisse dem Dienst das Genick bricht – auch die Nachrichten, welche die Benutzer absetzen, sind es nicht, ganz abgesehen von den Nutzerdaten. In den Terms of Service ist zu lesen:
You retain your rights to any Content you submit, post or display on or through the Services. By submitting, posting or displaying Content on or through the Services, you grant us a worldwide, non-exclusive, royalty-free license (with the right to sublicense) to use, copy, reproduce, process, adapt, modify, publish, transmit, display and distribute such Content in any and all media or distribution methods (now known or later developed).
In jenem Text gibt es noch weitere, ähnliche Stellen. Offensichtlich kennen viele Benutzer diese Passagen nicht oder sie sind ihnen nicht so wichtig, vielleicht auch egal. Und wahrscheinlich lesen viele Twitterer diese Bestimmungen gar nicht (richtig durch). Ich denke, dass man öfters darauf hinweisen und allenfalls Alternativen nennen sollte.

Ein toter Twitter-Vogel – vielleicht brach er sein Genick. Dieses Bild habe ich beim guten, alten Leumund geklaut.
identi.ca nutze ich meist per gwibber, einem sehr guten Client unter Gnome. Alternativ bietet sich die Website an, aber dort begegne ich mit dem Firefox immer wieder dem Problem, dass ich keine Dents abschicken kann. Mit Opera oder SeaMonkey geht das besser. Ganz gerne nutze ich Jabber, das ist nicht ganz so komfortabel wie mit gwibber, aber es geht schnell und einfach. Dazu setze ich Empathy ein. Um die Dents per Jabber zu erhalten und welche zu versenden, braucht man bloss in den Profileinstellungen von identi.ca eine Jabber-Adresse zu hinterlassen und unter Verbinden die entsprechenden Optionen zu aktivieren.

Je länger je mehr achte ich darauf, dass sich Wissen ausdehnen kann, auch solches, das in Software verpackt ist. Und das geht nur dann in einer legalen Weise, wenn die Software entsprechend lizenziert ist. Meiner Meinung nach gibt es genug habgierige Konzerne, die bloss deswegen Abhängigkeiten und Monopole schaffen, damit sie ihren gierigen Rachen befriedigen können. Ich staune immer wieder, wie klein wir Menschen doch geblieben sind und noch immer sehr viel dafür tun, so uns die vermeintliche Angst des Verlustes nicht in ihre dunkle und feuchte Gruft reisst. Das, was wir als Sicherheit erkennen, ist nichts weiter als Raffgier und Dummheit. Derweil ist die Offenheit und damit offene Standards in der Software-Industrie eine sehr spannende Welt. Aber man muss die Sicherheit, die letztlich nicht in Abhängigkeiten und Monopolen zu finden ist, loslassen.
Insofern erachte ich identi.ca für die bessere Lösung und nutze sie auch deswegen. Allerdings bin ich nicht ganz konsequent: Ich lasse die Dents von Identi.ca als Tweets zu Twitter weiterleiten. Damit habe ich eine freie Kopie meiner Nachrichten und eine gefangene Version. Ich will damit nicht sagen, dass Twitter böse und identi.ca gut wäre, aber es sind diese kleinen Details in den Lizenzen und Nutzungsbestimmungen, die mich zu identi.ca gebracht haben.
Auf identi.ca bin ich hier zu finden: https://identi.ca/thurgau/all


19. November 2009 um 08:10 Uhr
Schöner Artikel, Du sprichst – ebenfalls mit der Inkonsequenz – aus der Seele.
19. November 2009 um 08:23 Uhr
Ich bin ganz deiner Meinung Thurgau! ich selber nutze auch Identi.ca aber nicht sehr regelmäßig, ich hoffe ich kann da bald mal was dran ändern. *gg*
https://identi.ca/unz3r0/all
Ich lese hin und wieder dein ?Dents?, oder wie die hier heißen, ich nenne sie mach vereinfacht “Nachrichten”…
LG unz3r0
19. November 2009 um 08:35 Uhr
[...] http://ubuntublog.ch/applikati.....tter-nutze [...]
19. November 2009 um 08:59 Uhr
[...] http://ubuntublog.ch/applikati.....tter-nutze a few seconds ago from Twittelator [...]
19. November 2009 um 08:59 Uhr
[...] This post was mentioned on Twitter by martinhaase and Roman Hanhart, Stefan Gasser. Stefan Gasser said: Warum ich identi.ca statt Twitter nutze http://tiny.cc/yPAUS ubuntublog.ch #twitter #identi.ca [...]
19. November 2009 um 09:01 Uhr
[...] http://ubuntublog.ch/applikati.....tter-nutze a few seconds ago from xmpp [...]
19. November 2009 um 09:07 Uhr
[...] http://ubuntublog.ch/applikati.....tter-nutze a few seconds ago from Gwibber [...]
19. November 2009 um 09:09 Uhr
[...] http://ubuntublog.ch/applikati.....tter-nutze a few seconds ago from xmpp [...]
19. November 2009 um 09:09 Uhr
Ahoi.
Ja ich finde identi.ca prinzipiell auch besser, weil ich gleichwertige Opensource Software immer gerne benutze, aber Twitter ist bisher ein recht harmloser Konzern.
Die angesprochene Lizenz ist eher selbstverständlich, ohne diese könnte man die Tweets nicht nach Facebook weiterleiten etc.
Wichtig ist hier das Wort “non-exclusive”. Würde das fehlen, wäre es echt heftigt. Auch ist die API ja sehr offen und gut dokumentiert, so das Laconica 100% kompatibel entwickelt werden konnte.
Das ist schonmal mehr als viele andere Konzerne schaffen.
lg
Ben
19. November 2009 um 09:27 Uhr
Ich halte es immer für äußerst schwierig, wenn man anderen Menschen Dummheit vorwirft. In den allermeisten Fällen gibt es nämlich diese einfache Weltsicht nicht, und selbst Mitglieder der Open-Source-Gemeinde haben nicht per se aufgrund ihrer Softwarenutzung die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Außerdem finde ich Kommentare wie „ich benutze ein soziales Netzwerk b) lieber, weil sich da weniger Menschen tummeln” eher lustig: Dann sollten Sie besser gar kein Netz benutzen, dann sind es noch weniger Menschen.
Ein Dienst wie Twitter oder Identi.ca (und ich nutze beides) lebt davon, daß jeder Benutzer die MÖGLICHKEIT hat, sich aus einem möglichst großen Pool von unterschiedlichen Nutzern diejenigen herauszupicken, mit denen er Kontakt haben möchte.
Insofern ist das Argument, daß sich bei identi.ca erfahrungsgemäß mehr Linux-Nutzer herumtreiben, ein wirklich stimmiges, ebenso die Lizenzfrage. Ich würde ja noch den Grund hinzufügen, daß identi.ca eine sehr gute Alternative zu Twitter ist, wenn Twitter mal wieder unter der Last des Ansturms / des Spams zusammenbricht. Spam-Probleme gab es bei Identi.ca jedenfalls noch nicht. Sicher auch aufgrund der geringeren Userzahlen, aber dennoch ein momentan wichtiger Punkt.
Twitter aber als einen raffgierigen Konzern darzustellen, das grenzt schon an Böshaftigkeit. Und darüber ärgere ich mich auch. Wenn es Twitter nicht gäbe, dann hätte auch Laconia nicht nachprogrammiert werden können. Open Source ist eine ganz hervorragende Sache, wenn es darum geht, Monopole a la Microsoft aufzubrechen zu versuchen. Aber wenn nun schon mittelständische Unternehmen wie Opera und Twitter als „Konzerne” gebrandmarkt werden, wobei deren Funktionen und Ideen einfach nur kopiert werden, dann ist das genau die negative Seite an Open Source, die die Konzerne wiederum gerne als Argumentation nutzen.
19. November 2009 um 09:29 Uhr
Lizenz hin oder her, die Schöpfungshöhe erreicht ohnehin kein Beitrag insofern ist der Hinweis auf twittersche Untiefen Unsinn. Desweiteren verwertet auch Google alle Nachrichten weiter, weltweite Nutzung inklusive und zwar schon heute. Ansonsten, ja es ist ruhiger, aber das ist auch nur eine Frage der Zeit, der Dienst ist eben noch nicht derartig bekannt. Spammer gibts hingegen auch schon und diese nehmen zu, ebenso wie die Aussetzer von status.net. Willkommen in der Web 2.0-Welt, mehr Schein als Sein
19. November 2009 um 09:42 Uhr
Also ich nutze auch beide Dienste (+ Facebook über die Open Microblog App). Die Laconica Software heißt übrigens mittlerweile StatusNet. Bei den Nutzerzahlen bin ich jedoch genau der gegengesetzten Meinung wie du. Gerade weil Twitter so viele Nutzer hat ist es für mich wesentlich attraktiver. Vor allem Otto-Normal-Nutzer fängt gar nicht erst an sich mit Alternativen wie identi.ca zu beschäftigen – für ihn bietet die freie Software auch gar keinen Grund zu wechseln, da er dort fast nur Techies findet, seine Freunde sind auf Twitter.
Und zum Thema SPAM muss ich leider sagen, dass sich die Spammer auf identi.ca in letzter Zeit unschön häufen. Ich habe jeden Tag 2-3 Spammer-Follower auf identi.ca, die ich dort aber leider nur blockieren und nicht explizit als Spam melden kann.
Als Client verwende ich momentan unter Windows das Yoono-Plugin (weil es Twitter und Facebook so schön kombiniert – identi.ca leider noch nicht – hat wohl aufgrund der geringen Nutzerzahlen eine zu niedrige Priorität) und das IdentiFox-Plugin.
Unter Linux / KDE hatte ich ein ähnliches Setup. Da der Firefox unter Linux aber auch so schon Performance-Probleme gegenüber der Windows-Version hat, bin ich hierbei nun auf Choqok umgestiegen. Choqok fehlt eigentlich nur noch Facebook-Support und eine kombinierte Ansicht aller Quellen, dann wäre es der perfekte Client…
19. November 2009 um 10:13 Uhr
@Benjamin: Danke für die Relativierung. Das ist schon richtig, wie Du die Lizenz beschrieben hast. Provokation gehört zum Schreiben
@German Psycho: Ja, ich weiss, man sollte die Menschheit nicht als dumm hinstellen und die Community als intelligent. Das ist mir durchaus klar; ich nutze hier eine Überzeichnung. Bei der Anzahl Nutzer beziehungsweise bei der Anzahl Leuten, denen man folgt, trägt man ja selbst die Zügel in der Hand. Auch das ist klar. Trotzdem ist identi.ca gesamthaft gesehen ruhiger als Twitter. Was die Raffgier betrifft: Ich finde sie auch an Orten, an denen ich sie nie vermutet hätte, auch ab und zu bei mir.
@Oliver: Ja, der Anteil an SocialSpam bleibt bei den Diensten relativ hoch, in Abhängigkeit, welchen Nutzern man folgt.
@seso: Bisher bin ich noch nie bewusst SpamDents begegnet, was aber nicht heisst, dass es Spam auf identi.ca nicht gibt.
19. November 2009 um 10:46 Uhr
@Roman Hanhart : Provokation gehört zum Schreiben dazu, aber Diffamierung ist in keinem Fall vertretbar!
19. November 2009 um 10:50 Uhr
DarwinOS: Da bin ich mit Dir einverstanden. Wenn Diffamierung aus diesem Text gelesen wird, dann habe ich falsche Worte gewählt oder mich falsch ausgedrückt. Aus dem letzten Satz im Blogbeitrag sollte klar hervorgehen, dass ich nicht aus Böswilligkeit schreibe.
19. November 2009 um 11:26 Uhr
Ach, ich provozierte mit meiner ebenfalls überspitzten Formulierung ja auch. Ist ja klar, schließlich macht es doch auch viel mehr Spaß, mit leichten Spitzen zu diskutieren
Ich hab schon verstanden, daß Sie das alles nicht bösartig meinen.
Nur einen Denkprozeß stoße ich eben immer wieder gerne an: Die eigene Sichtweise ist mal mindestens in der Hälfte aller Dinge die falsche. Auch meine. Ich hoffe übrigens, dieser Satz gehört nicht dazu
Daher halte ich es IMMER für kritisch, wenn man pauschal Dummheit, Raffgier oder ähnliche Motive unterstellt, wo es teilweise einfach nur eine andere Auffassung ist.
Es gibt ja Konzerne, die von Menschen geführt werden, die früher genauso dachten wie Sie. Beispiel Google. Und die versuchen weiterhin, „das Richtige” zu tun; sind aber mittlerweile auf die andere Seite gewechselt. Egal, das ist ein zu weites Feld.
Peace out.
19. November 2009 um 16:28 Uhr
[...] @thurgau: Guter Blogpost
http://ubuntublog.ch/applikati.....tter-nutze [...]
19. November 2009 um 17:16 Uhr
Schon mal bti probiert? Der spartanische Tweeter fürs Terminal!
19. November 2009 um 19:58 Uhr
[...] http://ubuntublog.ch/applikati.....tter-nutze a few seconds ago from Choqok [...]
19. November 2009 um 20:04 Uhr
Naja, wie ein Dienst ohne so eine “Rechteklausel” arbeiten kann, frag ich mich.
Jeder der das tut läuft Gefahr von irgendwem verklagt zu werden, weil der Dienst ja ohne Recht etwas veröffentlicht.
Sogar Ubuntuusers macht ja nix anders, da ist man halt gezwungen die Beiträge unter Creative Commons zu stellen, was ja sogar noch Freizügiger ist.
19. November 2009 um 20:10 Uhr
Natürlich hat auch identi.ca so eine Passage:
By submitting Content to Operator for inclusion on your Website, you grant Operator a world-wide, royalty-free, and non-exclusive license to reproduce, modify, adapt and publish the Content solely for the purpose of displaying, distributing and promoting your notice stream.
By submitting Content to Operator for inclusion on your Website, you grant all readers the right to use, re-use, modify and/or re-distribute the Content under the terms of the Creative Commons Attribution 3.0.
http://identi.ca/doc/tos
19. November 2009 um 20:11 Uhr
Vermutlich lesen viele identi User die Bestimmungen ebenfalls nicht durch ^^
19. November 2009 um 20:28 Uhr
Ich finde, dass auch rein funktionale Argumente für identi.ca sprechen. Zumindest wenn ich alles richtig verstanden habe, unterstützt Twitter z.B. keine Groups. Und so wie ich mittlerweile Planets für ein ganz wichtiges Element des Blogging halte, finde ich auch Groups essenziell, um Microblogging wirklich sinnvoll einsetzen zu können.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich Microblogging insgesamt weiterentwickelt. Und ganz überzeugt, dass sich das dauerhaft etablieren kann, bin ich auch noch nicht.
19. November 2009 um 21:43 Uhr
@Barristan:
Bitte genau lesen und verstehen.
Bei der identi.ca Klausel steht, dass die Rechte nur (und ausschliesslich) für die Verbreitung gewährt werden.
Bei Twitter steht kein Zweck in der Klausel.
21. November 2009 um 20:28 Uhr
Du hast das Killerfeature von status.net (und damit identi.ca) vergessen:
Die Gruppen. Lizenzen und Freiheit sind super und wichtig, gegenüber “normalen” Nutzern zieht das Argument der Gruppen aber mehr, nach meiner Erfahrung…
21. November 2009 um 22:09 Uhr
@hansenerd: Das stimmt. Ich habe die einzelnen Funktionen gar nicht erwähnt. Stattdessen habe ich halt nur geschrieben, dass identi.ca im Moment noch bessere Features hat. Die Gruppenfunktion kommt ja bei Twitter auch oder ist schon verfügbar.
22. November 2009 um 01:49 Uhr
Du hast die Connections vergessen, Verbindungen mit Konten von Nutzern anderer Dienste, die die gleiche status.net-Software nutzen.
Das ist überhaupt *der* Grund, das zu nutzen: Es ist dezentral!
Twitter ist zentralistisch. Ich halte es nicht für optimal, jetzt allen zu empfehlen, auf identi.ca zu “wechseln”, einfach weil das Konzept so nicht gedacht ist, es ist auf Dezentralität ausgelegt. Ich bin z.B. auf Bleeper.de und habe dort auch ein paar identi.ca-Nutzer abonniert. Idealerweise sollte man sich status.net selber hosten, aber das scheint leider noch etwas komplizierter zu sein. Jedenfalls, von einem zentralistischen Dienst auf nur *einen* anderen zu wechseln und damit diesen wieder zentralistisch zu machen, ist nicht Sinn der Sache. Wir kennen ja die Twitter-Downtimes und regelmäßige Massenprobleme bei neuen Funktionen. In einem dezentralen Netzwerk ist das alles etwas unkritischer.
22. November 2009 um 11:37 Uhr
@Maxi: Volle Zustimmung. Abgesehen davon dass es gar nicht so schwer ist sich einen eigenes Status.net einzurichten (siehe Website). Dezentrale Strukturen haben sich ja bereits mehrfach bewiesen. Jabber, BitTorrent (natürlich nur für legale Dateien
), oder ganz einfach E-Mails. Das ganze ist schwer zu kontrollieren. Wenn bei Twitter der Führungsebene deine Posts nicht gefallen, sind sie weg (und dein Account wahrscheinlich auch). Bei Identi.ca müsste dazu Abbonieren von fremden Seiten generell verboten werden.
24. November 2009 um 09:57 Uhr
[...] ansonsten verwende ich nur noch GnuPG. Ach, und weil ich gerade im Ubuntuusers-Planet gelesen habe: Ich habe mich auch kürzlich bei identi.ca angemeldet und habe den Dienst auch mit Pidgin eingerichtet bzw. habe mir auch das Befehlszeilenprogramm bti [...]
07. Juni 2010 um 21:34 Uhr
Danke für den Hinweis. Bei den vielen Verkaufs-Profis bei Twitter macht es nur noch wenig Spaß.